Immer wieder Licht ein Fenster

von Friedrich Treber 
4,8 Sterne bei6 Bewertungen
Immer wieder Licht ein Fenster
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Einfühlsame Lyrik, die zum Nachdenken bringt

M

Netter Gedichtband

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Inhaltsangabe zu "Immer wieder Licht ein Fenster"

Nachdenklich, (selbst)ironisch, hoffnungsvoll: moderne deutsche Gedichte
Der Blick durchs lyrische Fenster fällt auf Alltägliches ebenso wie auf Besonderes: Wie wir miteinander umgehen (sollten), steht dabei ganz besonders im Fokus von Friedrich Treber, ob im Kreis der Familie oder im Weltgeschehen. In tradierten Formen befassen seine Gedichte sich mit den Schwachen und Ausgegrenzten, mit der Frage nach dem Glück, mit Liebe, Religion und Politik. Er hinterfragt und durchdringt scheinbare Wahrheiten mit den Mitteln von Sprache und Form und ermöglicht so neue Sichtweisen, die sich zu entdecken lohnen.
Einige der in diesem Band veröffentlichten Gedichte sind auch als Lieder auf insgesamt vier CDs von Friedrich Treber erschienen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743166714
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:100 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:06.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Aischas avatar
    Aischavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Einfühlsame Lyrik, die zum Nachdenken bringt
    Zart und doch voller Kraft

    Eins vorneweg: Ich bin kein großer Lyrik-Kenner, seit der Schulzeit habe ich zwar sehr viel gelesen, aber darunter waren nur wenige Gedichtbände.
    Aber dieses kleine Büchlein habe ich in den letzten Wochen sehr oft und zunehmend freudiger zur Hand genommen. Friedrich Trebers Gedichte sprechen mich an, sie berühren meine Seele. Die Verse handeln von Hoffnung, Sehnsucht, Glauben und Politik. Von Menschlichkeit, davon wie wir einander begegnen (könnten), im Kleinen wie im Großen. Treber skizziert Bilder aus der Natur, die für sich stehen, aber auch als Gleichnis interpretiert werden können. Die Gedichte, die über mehrere Jahre hinweg entstanden sind, wurden im vorliegenden Band als Jahrkreis angeordnet. 
    Ein immer wiederkehrendes Motiv ist die Verletzlichkeit von Kindern, ein Thema das dem pensionierten Lehrer sichtlich sehr am Herzen liegt. Dabei klagt er auch an, weist auf Missstände hin, aber ohne zu moralisieren. 
    Und dann gibt es wieder Worte, die zu ganz zarten Zeilen gesponnen sind, Zeilen, die ineinander verwoben ein luftiges, leichtes Lyriktuch ergeben, in das sich der Leser weich einschmiegen darf.
    Das Buch hat nicht nur einen Platz in meinem Regal, sondern auch in meinem Herzen gefunden.

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    M
    Mattdervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Netter Gedichtband
    Gut geschriebe Lyrik


    Habe das Buch hier gewonnen danke dafür.


    Ein Gedichtband über die Themen Hoffnung, Glück und Tod. Gut geschrieben.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 10 Monaten
    Immer wieder Licht ein Fenster

    Inhalt:
    "Nachdenklich, (selbst)ironisch, hoffnungsvoll: moderne deutsche Gedichte
    Der Blick durchs lyrische Fenster fällt auf Alltägliches ebenso wie auf Besonderes: Wie wir miteinander umgehen (sollten), steht dabei ganz besonders im Fokus von Friedrich Treber, ob im Kreis der Familie oder im Weltgeschehen. In tradierten Formen befassen seine Gedichte sich mit den Schwachen und Ausgegrenzten, mit der Frage nach dem Glück, mit Liebe, Religion und Politik. Er hinterfragt und durchdringt scheinbare Wahrheiten mit den Mitteln von Sprache und Form und ermöglicht so neue Sichtweisen, die sich zu entdecken lohnen."

    Meinung:
    Ein wirklich tolles buch. Man kann bzw. soll das Buch nicht in einem Zuge lesen, sondern Werk für Werk und darüber nachdenken und sich verleiten lassen wie die Texte für die Seele sind.
    Manche berühren mehr manche weniger. Jedenfalls ist es ein tolles Buch welches ich sicher immer wieder gerne in die Hand nehmen werde um darin zu lesen.
    Auch sehr gut für "Nicht Lyrik Leser" geeignet.

    Fazit:
    Absolute Leseempfehlung!

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    ManjaElss avatar
    ManjaElsvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Bewegend und nachhallend. Ein Lyrikband, für den man sich Zeit nehmen sollte
    Bewegend und nachhallend. Ein Lyrikband, für den man sich Zeit nehmen sollte

    Klar, für Gedichte nimmt man sich von vonrherein mehr Zeit, als für einen Roman. Man sollte sie nicht einfach so weglesen, sondern sich Zeit nehmen, um die Gefühle und Botschaften des Autoren zu ergründen. So ging es mir entsprechend auch bei diesem Band von Friedrich Treber. Ich habe den Lyrikband nun mehrmals gelesen, einige Gedichte doppelt und dreifach. Manche haben sich schnell erschlossen, anderen habe ich bewusst auch ein paar Stunden Zeit gegeben. So hat sich für mich bei manchem Gedicht erst nach mehrmaligem Hineintauchen in die Wörter ein Bild ergeben. Das habe ich sehr genossen. 
    Die Sprache, die Friedrich Treber verwendet ist wahnsinnig schön, manches klingt altmodisch, anderes flapsig… Mir gefällt die Melodie, die entsteht, wenn ich die Gedichte laut lese.. Auch, dass weitestgehend auf Reime verzichtet wird gefällt mir, lassen sie doch manches Gedicht sonst zu "erzwungen" wirken. 
    Der Band greift viele Themen aus dem Leben auf. Dabei hat für mich jedes einzelne Gedicht eine tiefere Bedeutung, aber auch das Zusammenspiel aller Gedichte, die den Wandel des Jahres und des Lebens beschreiben, ergeben etwas Besonderes: ein großes Gesamtkonzept, welches zu mehr Menschlichkeit aufruft und dazu anregt, Gefühle zuzulassen und aufeinander Acht zu geben. Besonders der Umgang mit Kindern wird oft angesprochen. 
    Ich könnte hier nun stundenlang über die einzelnen Gedichte referieren, die mich in unterschiedlicher Intensität bewegt und ergriffen haben. Vielmehr möchte ich den Leser dieser Rezension aber dazu auffordern, selbst in diesem Band zu schmökern und die Gedichte zu erfassen. Viel Spaß dabei, es lohnt sich sehr!

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    BuchHasis avatar
    BuchHasivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Literatur zum Genießen und nachdenken
    Nachdenklich und hoffnungsvoll

    Eine Rezension über einen lyrischen Band zu schreiben gestaltet sich für mich schwierig, da ich damit keinerlei Erfahrung habe. Doch ich möchte es dennoch probieren. 


    Es ist mein erster lyrischer Band außerhalb der schulischen Ausbildung und ich muss sagen, dass ich mich gerne mit dem Buch befasst habe. Es ist kein Buch, was man in einem Zug durch liest. Es geht eher darum, dass man die einzelnen Werke genießt, sich quasi auf der Zunge zergehen lässt. Manche erfasst man auch nicht sofort, sondern muss man mehrmals lesen. Bei anderen bekommt man beim mehrmaligen Lesen immer einen anderen Blickwinkel. 


    Ein Gedicht berührt mich zutiefst, ein anderen überhaupt nicht. Doch darum geht es meiner Meinung nach. Ich denke, man muss seine eigenen lyrischen Erfahrungen sammeln und mit diesem Band ist es selbst für Einsteiger in die Lyrik kein Problem!

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    Magicsunsets avatar
    Magicsunsetvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Für diesen Lyrikband sollte man sich Zeit nehmen, sich darauf einlassen - es lohnt sich!
    Lyrik in interssanen Versformen, die zum Nachdenken anregt

    „Verborgen träumen Wege, spottend Maß und Zahl. Nur geh, auf jedem Weg zählt ein Schritt viel.“ (Originalzitat aus dem Gedicht: In Zeiten des Verfehlens)

    Für Lyrik sollte man sich Zeit nehmen, sich darauf einlassen. Man wird die einzelnen Gedichte öfter lesen wollen und einerseits ergründen, was uns der Autor sagen will, aber auch die eigene Sichtweise, das eigene Gedankenbild dazu finden.

    Der Autor Friedrich Treber ordnet seine Gedichte in diesem Band nach den vier Jahreszeiten an, er beginnt mit dem Frühling und misst die Frage nach noch verbleibenden Lebensjahren nicht nur in Nestbauzeiten der Vögel, sondern auch in Heizperioden. Es folgen Sommer, Nachsaison und Herbst. Weihnachten und das Ende eines Jahres schließen den Kreis. Dieser Vergleich mit den Jahreszeiten bedeutet jedoch nicht nur einen Bezug zur Natur, sondern vielmehr geht es um viele unterschiedliche Themen, aber immer wird der Umgang der Menschen miteinander hinterfragt.

    Ein wichtiges Anliegen ist dem Autor die in der Realität noch immer unlösbar zu scheinende Frage, wie wir verhindern können, dass der Zufall, in welches Umfeld ein Kind geboren wird – arm oder begütert, Krieg oder Frieden – schon über den Verlauf des späteren Lebens dieses Kindes entscheidet. Diese Problematik klingt in vielen dieser Gedichte durch.

    Die Lyrik dieses Autors ist intensiv und manche Gedichte muss man über die Zeilenumbrüche hinweg laut lesen, damit sich der Sinn dann durch die Melodie der Sprache öffnet. Interessant ist, wie der Autor mit vielen Versformen spielt, Reim, klassische und ungewöhnliche Versformen und immer scheint erst der Rhythmus die Gedanken und die Aussage zu enthüllen. 

    Ein Buch für Leser, die Lyrik schätzen, welche nicht nur durch Wortfragmente und Buchstabenspiele neue Wege sucht, sondern sprachlich ausgewogen zum Nachdenken und Mitdenken anregt. Doch auch für Leser, die seit der Schulzeit keine Gedichte mehr gelesen haben, lohnt es sich, sich für diesen Lyrikband Zeit zu nehmen. Es gibt keinen Spannungsbogen, der zum Weiterlesen antreibt, hier kann man sich zurücklehnen und in Ruhe jede einzelne Zeile auf sich wirken lassen.

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    s6ipt0rs avatar
    Gedichte, die verdichtete Gedanken enthalten, sind wie gute Gesprächspartner. Da und dort reizen sie uns zum Widerspruch. Jede intensive Auseinandersetzung kann neue Denkwege in uns aufdecken und uns so  als Bereicherte daraus hervorgehen lassen.
    Friedrich Treber

    Das Besondere im Alltäglichen
    Der Lyrikband "immer wieder Licht ein Fenster" von Friedrich Treber zeigt Gedichte in ihrer ursprünglichen Form
    Der Autor bietet in seinem Werk einen Blick auf besondere und alltägliche Lebenssituationen aus lyrischer Sicht. Die insgesamt 67 Gedichte gehen dem persönlichen Glück und der Liebe, ebenso wie politischen und religiösen Themen nach. Das Buch ist seit Februar im Buchhandel erhältlich.
    Die Gedichte des Autors Treber zeigen sowohl eine große thematische als auch zeitliche Bandbreite. So erzählt Treber von persönlichen Verlusten, wie dem Tod eines Bekannten, ebenso wie den berüchtigten Likedeelern. Mit diesen trieb der Freibeuter Störtebeker im vierzehnten Jahrhundert sein Unwesen. Bei einigen Gedichten ist die Mehrdeutigkeit offenkundig. So geht es bei „Mord ohne Kopf“ nur oberflächlich um das Rasenmähen. Bei anderen Gedichten ist die Mehrdimensionalität dagegen eher versteckt. Seine Gedichte sollen den Leser zum Nachdenken anregen oder mit ihrer traditionellen Form schlicht gefallen. Das Buch richtet sich deshalb an jeden, der sich der klassischen Lyrik verbunden fühlt und sich an ihr erfreut.
    Ein Großteil der Gedichte ist von Treber in Liedform auf vier CDs selbst eingesungen und veröffentlicht worden. Die meisten Gedichte und Liedtexte von Friedrich Treber sind zwischen 1981 und 2015 entstanden. Bei einigen dauerte der Entstehungsprozess bis zur heutigen Form über Jahre. Fast alle aber haben viel Zeit und Raum in Anspruch genommen. Dieser wohl überlegten und akribischen Arbeitsweise liegt auch ein Teil der Motivation Trebers für diesen Lyrikband zugrunde. So sagt der Autor selbst, er wolle nach dem Einsingen der letzten seiner CDs „noch etwas Festes, etwas Reales schaffen, bevor es zu spät ist“.

    Zur Leseprobe:
    https://books.google.de/books?id=7boxDgAAQBAJ&lpg=PP1&dq=immer%20wieder%20licht%20ein%20fenster&hl=de&pg=PP1#v=onepage&q=immer%20wieder%20licht%20ein%20fenster&f=false
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