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s6ipt0r

vor 11 Monaten

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Gedichte, die verdichtete Gedanken enthalten, sind wie gute Gesprächspartner. Da und dort reizen sie uns zum Widerspruch. Jede intensive Auseinandersetzung kann neue Denkwege in uns aufdecken und uns so  als Bereicherte daraus hervorgehen lassen.
Friedrich Treber

Das Besondere im Alltäglichen
Der Lyrikband "immer wieder Licht ein Fenster" von Friedrich Treber zeigt Gedichte in ihrer ursprünglichen Form
Der Autor bietet in seinem Werk einen Blick auf besondere und alltägliche Lebenssituationen aus lyrischer Sicht. Die insgesamt 67 Gedichte gehen dem persönlichen Glück und der Liebe, ebenso wie politischen und religiösen Themen nach. Das Buch ist seit Februar im Buchhandel erhältlich.
Die Gedichte des Autors Treber zeigen sowohl eine große thematische als auch zeitliche Bandbreite. So erzählt Treber von persönlichen Verlusten, wie dem Tod eines Bekannten, ebenso wie den berüchtigten Likedeelern. Mit diesen trieb der Freibeuter Störtebeker im vierzehnten Jahrhundert sein Unwesen. Bei einigen Gedichten ist die Mehrdeutigkeit offenkundig. So geht es bei „Mord ohne Kopf“ nur oberflächlich um das Rasenmähen. Bei anderen Gedichten ist die Mehrdimensionalität dagegen eher versteckt. Seine Gedichte sollen den Leser zum Nachdenken anregen oder mit ihrer traditionellen Form schlicht gefallen. Das Buch richtet sich deshalb an jeden, der sich der klassischen Lyrik verbunden fühlt und sich an ihr erfreut.
Ein Großteil der Gedichte ist von Treber in Liedform auf vier CDs selbst eingesungen und veröffentlicht worden. Die meisten Gedichte und Liedtexte von Friedrich Treber sind zwischen 1981 und 2015 entstanden. Bei einigen dauerte der Entstehungsprozess bis zur heutigen Form über Jahre. Fast alle aber haben viel Zeit und Raum in Anspruch genommen. Dieser wohl überlegten und akribischen Arbeitsweise liegt auch ein Teil der Motivation Trebers für diesen Lyrikband zugrunde. So sagt der Autor selbst, er wolle nach dem Einsingen der letzten seiner CDs „noch etwas Festes, etwas Reales schaffen, bevor es zu spät ist“.

Zur Leseprobe:
https://books.google.de/books?id=7boxDgAAQBAJ&lpg=PP1&dq=immer%20wieder%20licht%20ein%20fenster&hl=de&pg=PP1#v=onepage&q=immer%20wieder%20licht%20ein%20fenster&f=false

Autor: Friedrich Treber
Buch: Immer wieder Licht ein Fenster
2 Fotos

abetterway

vor 11 Monaten

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Ich lese hin und wieder gerne Gedicht auch zwischendurch immer wieder zur Abwechslung.
Ich würde mich freuen das Buch zu lesen.

s6ipt0r

vor 11 Monaten

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@abetterway

Wie es aussieht, abetterway, werden Sie wohl ein Buch bekommen! Danke für den Beitrag! Ich denke, an meinen Texten hat man lange zu knabbern. Schönen Tag noch!!

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Magicsunset

vor 9 Monaten

Plauderecke
@Aischa

ad "Verpasste Gelegenheiten": Aischa, hier geht es nicht um Alter als Zustand, hier geht es auch nicht um neue Ideen, Träume, Pläne oder das Fehlen derselben. Es geht vielmehr darum, dass man im Laufe des Lebens Entscheidungen gefällt hat, die damals passend, richtig, vielleicht vernünftig, was auch immer, erschienen sind, die man aber viele Jahre und Entwicklungen später mit einem „was wäre gewesen, wenn“ hinterfragt. Auch wenn wir wissen, dass man es nachträglich nicht ändern kann. Es sind Rückblicke, in denen leises Bedauern mitschwingt, nicht zu verwechseln mit Gejammere. Was du in diesem Gedicht spürst ist nicht Resignation, sondern Wehmut. Ich finde mich in diesem Gedicht wieder, weil ich diese Gedanken kenne, die mit den Jahren unweigerlich manchmal kommen, auch wenn ich es heute noch und weiterhin mit Hermann Hesse halte: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

s6ipt0r

vor 9 Monaten

Plauderecke
@Magicsunset

Natürlich liegst Du richtig, Magicsunset! Das Bild, das "prost" beide sagen, daß Silvester ist. Und was sagt man bei solchen Gelegenheiten? Wenns hier noch nicht funkt, dann gibt es ja später noch Hinweise, wie du richtig anmerkst.
Aber sei dem, wie es sei. Für mich ist es eine Riesenfreude, daß hier nun mal so etwas wie ein Gespräch läuft! Danke Euch beiden!
Allen ein schönes Wochenende!
Friedrich

s6ipt0r

vor 9 Monaten

Plauderecke
@Aischa

Guten Morgen, Aischa!
Dein Kommentar zu "Tresensteher" ging mir gestern Abend noch lange durch den Kopf. Vielleicht sind da doch die Formulierungen "Schloß und Riegel" unglücklich gewählt. Mit Deiner Vermutung "verwitwet" kommst Du jedoch dem von mir Gemeinten recht nahe. In meiner Vorstellung geht der Mann in seine Wohnung, schließt die Tür ab und ist dann allein. Wie soll man das Sicherheits und Wärmegefühl, das "Angehörige" vermitteln, in Kürze wiedergeben?Als ich diesen Text niederschrieb, eilte es für meine zweite CD. Der "Film" stand, und ich wußte wo ich hinwollte. So schrieb ich dann die letzten drei Zeilen hin und basteltete Zeilen mit den Resten des Bildes davor. Es entstand ein Achtzeiler, den ich noch nicht kannte, und der bei keiner Recherche irgendwo aufzufinden war. Etwas gänzlich Neues? Oder kennt jemand in der Runde Ähnliches?

Aischa

vor 9 Monaten

Plauderecke
@Magicsunset

Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen, da saß ich wohl einfach auf der Leitung. Aber auch deswegen mag ich Leserunden so sehr, es ist doch einfach schön, sich mit anderen Lesern auszutauschen und immer wieder zu merken, wie unterschiedlich Texte aufgenommen werden.
Ich finde, sich das bewusst zu machen, hilft einem auch im Alltag. Denn auch das gesprochene Wort kommt ja beim Gegenüber nicht immer gleich an, und hier hilft Geduld und Toleranz auf jeden Fall.

Aischa

vor 9 Monaten

Plauderecke
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@Magicsunset

Danke für die andere Sichtweise. Ein wenig stört mich "Hier geht es nicht um ..." Ich habe es beim Lesen halt anders empfunden als du, ich glaube, dass man deswegen nicht unbedingt von richtig oder falsch sprechen kann.
Ich habe eben Resignation und keine Wehmut empfunden, auch wenn es vom Autor vielleicht ganz anders gemeint war.
Aber Danke, dass du deine Gedanken hier teilst.

s6ipt0r

vor 9 Monaten

Plauderecke
@Aischa

Auf der Hochschule habe ich mal gelernt, wieviele Prozente einer Infomation im Medium steckenbleiben. Leider habe ich die Zahl vergessen, aber es ist klar, daß vom Gemeinten nie 100 Prozent beim Leser oder Hörer ankommen. Wenn ich vor dem Schreiben sehe, höre und fühle, können sich dann doch die Wörter einfach querstellen. Ähnliche Probleme mögen wohl auch die Propheten der verschiedenen Glaubensrichtungen gehabt haben, wenn sie versuchten, anderen mitzuteilen, was ihnen aufgegangen war. (Deute ich auch in einem Text an) So kann eben jeder etwas auf seine Weise verstehen. Für das Zusammenleben ist da einige Toleranz vonnöten, wie Magicsunset angedeutet hat.

Magicsunset

vor 9 Monaten

Plauderecke
@Aischa

Ja, das tut mir leid, ich hätte schreiben sollen ... ich denke, hier geht es um ... Auf keinen Fall wollte ich hier als "richtig" oder "falsch" einstufen, denn jedes geschriebene Wort und Lyrik ganz besonders lässt ja, ähnlich wie Malerei und auch Musik, unendlich viele Deutungen zu.

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