Friedrich W. Narjes Eike

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Inhaltsangabe zu „Eike“ von Friedrich W. Narjes

Ein eisiger Wintertag des Jahres 1176. Eike, der Sohn eines Grundholden vom Kloster Walsrode wird beim Wildern erwischt. Auf seiner Flucht findet er Unterschlupf bei den rauen Sodkumpanen der Saline Lüneburgs. Finstere Machenschaften zwingen ihn zu erneuter Wanderschaft, die ihn nach Köln und in das Herzogtum Österreich führt. Mit dem Kreuzzug Barbarossas gelangt er nach Konstantinopel und schließlich vor die Mauern Akkons. Der Protagonist wandelt sich vom tölpelhaften Bauernjungen zum Schreiber eines hohen Adeligen. Er wird hart geprüft, erfährt aber auch die Freuden – und das Leid – der Liebe. In seinen Begegnungen mit Menschen aller Gesellschaftsschichten werden das harte Leben der abhängigen Bauern, die Macht und Willkür des Adels, das Selbstbewusstsein des aufstrebenden Bürgertums sowie die eigene Welt des Klosters lebendig. Spannende Abenteuer, Intrigen, Mord und blutige Schlachten spiegeln die Wirren jener Zeit. Kenntnisreiche Detailschilderungen vermitteln ein überzeugendes Bild des Hochmittelalters. Die Hauptakteure sind erfundene Figuren. Der Rahmen der Handlungen ist jedoch mit historischen Persönlichkeiten besetzt, deren Vorgehen sorgfältig recherchiert wurde.

Zu Beginn gut, danach leider zu verworren und langatmig.

— hasirasi2
hasirasi2

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  • Rezension zu "Eike" von Friedrich W. Narjes

    Eike
    tigerbea

    tigerbea

    Winter 1176. Der Bauernjunge Eike muß vor dem Vogt seines Heidehofes fliehen. Er findet eine neue Heimat in den Lüneburger Salinen. Dort jedoch kann er nicht lange bleiben, da er die falschen Freunde findet und auch hier wieder fliehen muß. Er reist nach Rheine, Münster und Köln, dort wird er in eine Urkundenfälschung involviert. Schlußendlich erlangt er Österreich, verliebt sich und erlernt im Kloster Waldhausen die Kunst des Schreibens. Auf der Clamburg wird ihm die Ausbildung als Knappe zuteil. Er schließt sich dem Kreuzzug Barbarossas an und gelangt so nach Konstantinopel. "Eike" ist ein sehr außergewöhnlicher historischer Roman. Hier wird wirklich alles sehr detailreich und liebevoll beschrieben. Man lernt hier das harte Leben der damaligen Bevölkerung in allen Facette kennen. Die Unterdrückung, die Armut und die Abhängigkeit von den Grundherren wird hier sehr deutlich gemacht und die Bilder, die dabei entstehen, sind wirklich sehr eindringlich. Hier merkt man deutlich, daß der Autor für dieses Buch intensiv recherchiert hat. Die Charaktere sind wundervoll beschrieben, vor allem die Entwicklung Eikes vom Bauernjungen zum Kreuzzügler ist sehr interessant zu verfolgen.  Schön ist es, daß hier neben den erfundenen Figuren von Eike und seinen Freunden auch reale Charaktere der Geschichte mitspielen. So hat man oft das Gefühl, daß sich die Geschichte genau so zugetragen haben könnte. Durch die vielen Wendungen in der Geschichte entsteht eine gute, durchgängige Spannung. Ein Buch, das nicht nur ein wunderschönes, außergewöhnliches Cover aufweist, sondern auch vom Inhalt her außergewöhnlich ist.    

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  • Leserunde zu "Eike" von Friedrich W. Narjes

    Eike
    Nering

    Nering

    Ende des vergangenen Jahres ist mein historischer Roman "Eike" erschienen. Ich möchte ihn euch vorstellen und herzlich zu einer gemeinsamen Leserunde einladen, zu der mein Verlag 10 Exemplare zur Verfügung gestellt hat. Ein eisiger Wintertag des Jahres 1176. Der Bauernjunge Eike muss vor der Rache eines lüsternen Vogts aus der kleinen Welt eines einsamen Heidehofes fliehen. Bei den rauen Gesellen der Lüneburger Salinen findet er Unterschlupf, muss jedoch schon bald wieder zum Wanderstab greifen. Er trifft auf verschlagene sowie skurrile Weggefährten. In Köln wird er in eine aufsehenerregende Urkundenfälschung verwickelt. Erste zarte Liebesbande werden jäh zerrissen und stürzen den Protagonisten in tiefe Verzweiflung. Nach vielen Irrungen gelangt er in das Herzogtum Österreich, erringt die Liebe einer Frau und findet schließlich nach einem Schiffsunglück in einem Kloster  und auf der Clamburg Aufnahme. Mit dem Kreuzzug Barbarossas gelangt er in das schillernde Konstantinopel und nach grausamen Kämpfen vor die Tore Akkons.      

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    Nering

    Nering

    27. May 2015 um 16:55
  • Historischer Roman mit Längen

    Eike
    hasirasi2

    hasirasi2

    21. May 2015 um 21:03

    Eike erzählt die Geschichte eines einfachen Bauernjungen, welcher im Jahr 1176 nach einem missglückten Versuch zu Wildern fliehen muss, um sein Heil anderswo zu suchen. Zuerst gelangt er nach Lüneburg. Er wird als Lehrling im Sudhaus aufgenommen und kann langsam aufsteigen. Doch seine Vergangenheit holt ihn ein und bald muss er wieder fliehen. Eike schlägt sich im weiteren Verlauf des Buches auf verschiedene Arten durchs Leben, lernt Lesen und Schreiben und nimmt am Ende sogar am Dritten Kreuzzug gegen Jerusalem teil.   Für mich bleibt leider unklar, was dem Autor im zweiten Teil des Buches eigentlich wichtiger war: Eikes Geschichte, oder die des Kreuzzuges. Ich vermute, dass er eine ausführliche Beschreibung des Kreuzzuges und Lebens zu dieser Zeit liefern wollte. Erzählt wird die Geschichte rückwirkend aus der Ich-Perspektive und gerade am Anfang ist das Buch dadurch sehr schön flüssig und anschaulich. Auch die Teile, die ja in Eikes-Jetztzeit spielen, sind in diesem Ton. Doch je weiter das Buch fortschreitet, desto unklarer wird es. Die Handlung verliert sich in Einzelheiten. Die Geschichte "lebt" in meinen Augen nicht mehr, sondern wird eher Punkt für Punkt abgehakt. Wie es schon auf dem Buchrücken steht, sind die historischen Hintergründe "sorgfältig recherchiert" - es ist für mich leider nur manchmal mehr ein Recherche-Ergebnis als eine Romanhandlung. Aber vielleicht geht es ja auch nur mir so. So macht z.B. immer Eike wichtige Entdeckungen, schlägt Verbesserungen vor, kann aus jeder noch so ausweglosen Situation entkommen und bekommt am Ende auch noch seine große Liebe (obwohl er nicht standesgemäß ist). Das ist mir einfach zu viel Glück für ein Leben.   Leider kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben.

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  • Historische Lebensgeschichte

    Eike
    esposa1969

    esposa1969

    21. May 2015 um 17:47

    Buchrückentext: Ein eisiger Wintertag des Jahres 1176. Eike, der Sohn eines Grundholden vom Kloster Walsrode wird beim Wildern erwischt. Auf seiner Flucht findet er Unterschlupf bei den rauen Sodkumpanen der Saline Lüneburgs. Finstere Machenschaften zwingen ihn zu erneuter Wanderschaft, die ihn nach Köln und in das Herzogtum Österreich führt. Mit dem Kreuzzug Barbarossas gelangt er nach Konstantinopel und schließlich vor die Mauern Akkons. Der Protagonist wandelt sich vom tölpelhaften Bauernjungen zum Schreiber eines hohen Adeligen. Er wird hart geprüft, erfährt aber auch die Freuden – und das Leid – der Liebe. In seinen Begegnungen mit Menschen aller Gesellschaftsschichten werden das harte Leben der abhängigen Bauern, die Macht und Willkür des Adels, das Selbstbewusstsein des aufstrebenden Bürgertums sowie die eigene Welt des Klosters lebendig. Spannende Abenteuer, Intrigen, Mord und blutige Schlachten spiegeln die Wirren jener Zeit. Kenntnisreiche Detailschilderungen vermitteln ein überzeugendes Bild des Hochmittelalters. Die Hauptakteure sind erfundene Figuren. Der Rahmen der Handlungen ist jedoch mit historischen Persönlichkeiten besetzt, deren Vorgehen sorgfältig recherchiert wurde. Leseeindrücke: Mit dem historischen Roman "Eike" von Friedrich W. Narjes  lernen wir über das Leben der einfachen Bauern, wie sie damals lebten. Protagonist dieses Romans ist der junge Bauernsohn Eike, den wir während seines Lebens begleiten. Eike, der von der Lüneburger Heide aus flieht und dabei Europa bereist und Freud und Leid erfährt. Bis er an sein Ziel gelangt und Schreiber eines Grafen wird. Der Autor entführt uns nicht nur in eine längst vergangene Zeit, die knapp tausend Jahre zurück liegt, sondern auch an Schauplätze, die zu entdecken es sich lohnt und in denen er uns Einblicke gewährt. Die Charaktere sind allesamt gut vorstellbar und der damaligen Zeit entsprechend beschrieben. Der Spannungsbogen spannt sich von Beginn der Handlung bis zum Ende straff, denn neben alltäglichen Handlungen erwarten uns auch Vergewaltigung, Totschlag und viele Gefahren. Der Roman ist wunderbar recherchiert und traf meinen Geschmack. Unterteilt ist dieser in drei Teilen: Buch 1 - Der Bauernhof in der Heide Buch 2 - Im Land der Bajuwaren und am Donaustrom Buch 3 - Die Pilgerfahrt Insgesamt 429 Seiten voller spektakulärer Handlung, davon sind 23 Seiten ein sehr hilfreiches Glossar. Das Cover ist sehr passend gewählt und zeigt Eike, den man sich so auch noch optisch vorstellen kann. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! @ esposa1969

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