Friedrich Wambsganz Christliche Religion und Wissenschaft: Glube im 21. Jahrhundert (Studien zur Kirchengeschichte und Theologie)

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Inhaltsangabe zu „Christliche Religion und Wissenschaft: Glube im 21. Jahrhundert (Studien zur Kirchengeschichte und Theologie)“ von Friedrich Wambsganz

Das Buch Christliche Religion und Wissenschaft – Glaube im 21. Jahrhundert widmet sich in einer griffigen Betrachtung des gesamten Neuen Testaments der heute absolut dringlichen Unterscheidung zwischen der erweisbaren Geschichtlichkeit der Taten und der Lehre des Jesus von Nazaret sowie den erst Jahrzehnte nach seinem Tod geschriebenen, ihn als fortlebenden („auferstandenen“) Gottmenschen verehrenden Evangelien. Die Bibelautoren, allesamt erst christlich gewordene Juden, die persönlich den historischen Propheten aus Galiläa nicht kannten, berichteten einerseits zweifellos echte Reden und Begebenheiten im Leben dieses mutigen Religionsreformers, Pharisäerkritikers, Lehrers für Menschen- und Gottesliebe, doch sie erweiterten andererseits die Tatsachen von Jesu irdischer Existenz und seinen Predigten weit hinein ins Wunderbare und Übernatürliche bis hin zur Nachdichtung von Reden, übernatürlichen Fähigkeiten und Prophezeiungen nach alttestamentlichen Vorlagen. Es ist heutzutage nötig in „moderner existenzieller Theologie“, zu trennen zwischen nachempfindbarer, mitteilbarer Realitätsauffassung und den literarischen, anbetenden Erhebungen Jesu ins Metaphysische. Glaube muss logisch begründbar werden auf der Basis der Taten und Worte eines zum Selbstopfer bereiten, inspirierten Künders von Gottes ethischer und religiöser, befreiender Mitteilung. Offene Dogmen und Mythen sowie Sakramente und Liturgien ermöglichen weiterhin fromme Spiritualität. Ein aufgeklärtes Textverständnis ist Basis für Toleranz zwischen Konfessionen und Religionen.

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    Christliche Religion und Wissenschaft: Glube im 21. Jahrhundert (Studien zur Kirchengeschichte und Theologie)
    wolfram-hoffmann

    wolfram-hoffmann

    09. September 2014 um 10:56

    Der Anspruch, den diese Monographie in ihrem Titel zu erheben scheint, klingt im ersten Augenblick sehr hoch, listet doch schon das Inhaltsverzeichnis alle Bücher des NT auf. Nach der Lektüre der einzelnen Kapitel wird aber deutlich, dass es durchaus möglich ist, die Wertschätzung des Botschaft des NT mit dem kritischen Ansatz der Entmythologisierung im Sinn protestantischer Tradition zu versöhnen und damit den Spuren zu folgend, die schon die berühmte Regensburger Rede Papst Benedikts XVI gelegt hat. Mit feinem Gespür integriert der Autor den gegenwärtigen Forschungsstand zu den Schriften des NT und zeigt schließlich eine rote Linie auf, die zu einem rational gestärkten Glauben im Sinne Bededikts führt. Dabei gelingt es ihm, die anfänglich scheinbare Widersprüchlichkeit zwischen dem Christus des Glaubens und dem historischen Rabbi Jesus aufzulösen. Auf diese Weise führt er den Leser auch zu dem Verständnis, wie es dazu kommen musste, dass dieser Jesus in den Folgejahren in der jungen Gemeinde zum Christus des Glaubens wurde. Abschließend verbindet er die Theologie der Schrift mit der der Sakramente und führt so hin zur konkreten Glaubenpraxis der gegenwärtig verfassten Kirchen. So gelingt es ihm schließlich, christliche Religion und Wissenschaft nicht als Widerspruch, sondern als sich ergänzende Bereiche aufzuzeigen und damit eine Grundlage für den aufgeklärten Glauben im 21. Jahrhundert zu schaffen. Prof. Dr. Wolfram Hoffmann, Bamberg, Kapuzinerstraße 10, wolfram-hoffmann@t-online.de, Tel. 0951202070  

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