Friedrich Welke Der totale Autodidakt

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Inhaltsangabe zu „Der totale Autodidakt“ von Friedrich Welke

Onkels und Tanten sagten immer: “Junge, aus dir wird nie was.“ Nachdem Welke sich in Mathe von 'ungenügend' auf 'nicht ausreichend' hochgearbeitet hatte, schaffte er gerade noch seinen Mittelschulabschluss, um eine sogenannte 'ordentliche kaufmännische Lehre' zu beginnen, die er jedoch schon nach zwei Jahren wieder abbrach. Als 'Ungelernter' jobbte er dann ein Jahr als Gasuhrenreiniger, Brotfahrer, Landesvermessungsgehilfe, Barmann und Jazzsinger, bevor er per Anhalter nach England fuhr und in der Nähe von Liverpool in einem kleinen Hotel nachts Schuhe putzte und Toiletten reinigte. Dort lernte er auch die Beatles kennen. Das war 1961. Ohne höheren Schulabschluss oder Berufsausbildung 'mogelte' er sich durch diverse Hotelabteilungen in sieben verschiedenen Ländern und erklomm langsam aber sicher die Leiter des beruflichen Erfolgs als totaler Autodidakt. Im Laufe der weiteren Jahre begegnete er weltbekannten Hollywoodgrößen, Politikern, berühmten Schauspielern und Jazzern, über die er in diesem Buch ein paar lustige Anekdoten erzählt. 1963 durfte Welke als Statist im Film 'Der Menschen Hörigkeit' mitwirken und bekam in späteren Jahren kleine Rollen in französischen und britischen Fernsehproduktionen. Er begann ebenfalls Jazz-Standards zu singen und tritt heute noch öffentlich auf. Seine Liebe für den Jazz brachte ihn mit Größen wie Toots Thielemans, Max Roach, Clark Terry, Milt Jackson, Art Farmer, Tony Bennett, Tom Jobim, Ray Brown, Oscar Petersen, Errol Garner, Peter Herbolzheimer und vielen anderen zusammen. 1999 traf er zum ersten Mal seine irische Tochter Maureen, von deren Existenz er bis dato nichts wusste. Sie hatte ihn fünfundzwanzig Jahre lang in der ganzen Welt gesucht. Als sie ihn schließlich 'fand', lebten sie nur neunhundert Meter voneinander entfernt in einem Pariser Vorort.

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