Friedrich de la Motte Fouqué Der Zauberring

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Inhaltsangabe zu „Der Zauberring“ von Friedrich de la Motte Fouqué

Diese Hardcover-Ausgabe ist Teil der TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten. (Quelle:'Fester Einband/28.02.2013')

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  • Rezension zu "Der Zauberring" von Friedrich de la Motte Fouqué

    Der Zauberring
    Wilhelm83

    Wilhelm83

    20. December 2009 um 19:17

    Lange bevor Tolkien seine Werke schrieb und sich für Rittergeschichten der Ausdruck Fantasy etablierte, gab es mit Friedrich de la Motte Fouqué bereits einen Autor, der das Mittelalter in magische Verklärung hüllte. 1811 kreierte er einen Roman der Elemente aus Heldensagen verschiedensten Ursprungs zu einem "gewaltigen Teppich" verweben sollte. Der Zauberring ist die Geschichte einer tapferen Gruppe von Rittern, die überall zwischen dem kalten Norwegen und dem heißen Italien ihre Abenteuer erleben und das Gute gegen böse Hexen und gottlose Heiden verteidigen. Mit der Realität hat dieser Roman nicht viel am Hut. Er ist wohl viel eher als ein Idealbild gedacht, das eine Welt zeigt, wie sie sein könnte, wenn Ehre und wahrer Glaube sie beherrschen würden. Fouqués Ritter sind ein Musterbild an Tugenden, die sich zwar jederzeit bereitwillig duellieren, aber keineswegs zu stolz sind ihrem Feinde danach versöhnend die Hand zu reichen. All die gigantischen Gefechte in dieser Geschichte (die Stoff für eine ganze Fernsehserie abgeben würden) schließen stets mit einem versöhnlichen Ende und wie es sich für einen "Fantasy"-Roman gehört, sind die Helden am Ende wieder glücklich vereint. Was zeichnet aber diesen alten Roman besonders aus, vor der ganzen Flut an ähnlichen Geschichten die heute so viel gelesen werden? Es ist bestimmt die besondere Reinheit seiner Gedanken. Ungetrübt von jedem Zweifel ist die Ritterwelt des Romantikers Fouqués besonders berührend. Vieles davon mag heute veraltet sein und zurecht an Glanz verloren haben. Der Eifer mit dem der Roman das Christentum als beste aller Religionen lobt, ist sicherlich nicht unproblematisch. Doch wenn man sich vorurteilslos auf die Geschichte einlässt, wird man als eigentliche Werte darin vor allen Bescheidenheit, Nächstenliebe und Tapferkeit finden. Tugenden die auch heute noch so dringend gebraucht werden wie damals. Warum sollte man sich nicht an einer so fantasievollen Geschichte wie dem „Zauberring“ erfreuen, der uns das Gute in strahlender Pracht vorführt? Sprachlich ist der Roman ohnehin auf einem bemerkenswert großartigen Niveau. Der Erzählton ist erhaben und doch immer klar und deutlich. Viele lyrische Einlagen lockern die Geschichte auf und lassen das Epos an klassische Heldengesänge wie das „Nibelunglied“ erinnern. Alle die also ein Herz für Rittergeschichten und Märchen haben, seien aufgerufen diesen zu Unrecht vergessenen Roman eine Chance zu geben.

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