Friedrich von Borries 1WTC

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Inhaltsangabe zu „1WTC“ von Friedrich von Borries

Vier junge Menschen kämpfen in New York gegen die Allgegenwart der Überwachung, gegen den Anfang vom Ende unserer Freiheit. Immer tiefer verirren sie sich in einem Spiegelkabinett aus Virtualität, Fiktion und Realität. Am Ende stehen drei Tote – und eine Entscheidung.
New York. Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat die Stadt zur Normalität zurückgefunden, ein neues World Trade Center entsteht – das 1WTC. Tom, ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Militärgeheimdiensts, entwirft das Fundament des Gebäudes. Seine Freundin Jennifer, eine Galeristin, lernt in der Bibliothek den deutschen Künstler Mikael Mikael kennen, der sie für sein Filmprojekt engagiert: Zusammen mit der geheimnisvollen Hackerin Asanta dokumentieren sie die allgegenwärtige Überwachung in der Stadt. Als Tom einen mysteriösen Auftrag von seinen ehemaligen Vorgesetzten erhält, beginnt die Grenze zwischen Simulation und Wirklichkeit zu verschwimmen. Am Ende stehen drei Tote – und eine Entscheidung.

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  • Rezension zu "1WTC" von Friedrich von Borries

    1WTC

    Corileinchen

    28. November 2012 um 13:38

    Es geht um Mikael Mikael und sein Stipendium, seine Hackerfreundin Syana und ihr Spiel, die Galeristin Jennifer und ihr gemeinsames Projekt und um Tom mit seinen Job. Auf verschiedenen Erzählebenen trägt jeder der vier Protagonisten seinen Teil zur Ge-schichte bei. Mikael versucht sein Projekt „die Freiheit der Angst“ voranzutreiben. Syana spielt ihre Spielchen mit Mikael, auf die ein oder andere Weise. Auch sie treibt ihr Projekt mit aller Kraft voran. Jennifer geht auf Mikael ein und lässt sich für sein Projekt engagieren. Sie spielt die Hauptrolle in seinem Film. „Show you’re not afraid. Go shopping.“ Dieses berühmte Zitat gibt sie vor den Überwachungskameras von New York zum besten. Tom konzentriert sich ganz auf seinen Job als Architekt im 1 WTC, dem Nachfolger des World Trade Centers. Und auf seinen Auftrag von seinem ehemaligen Vorgesetzten. Er soll das ultimative Verhörzentrum für Terroristen aus dem Nahen Osten entwerfen. Als Syana dann beschließt, ihr Spiel zu erweitern und neben dem nichtsahnenden Mikael auch seine neue Freundin Jennifer mit einbezieht, kommt die Sache ins Rollen. In der Zwischenzeit wird das von Tom perfektionierte Verhörzentrum in den Keller des 1 WTC verlegt. Im Gegensatz zu Mikael bemerkt Jennifer den Einfluss das Syanas Spiel auf ihr Leben hat und sie beginnt zu rebellieren. Jedoch läuft bei den letzten Aufnahmen für Mikaels Film im 1 WTC etwas schief und das kostet Tom und Jennifer das Leben. Das Syana ihre Finger im Spiel hatte und eigentlich für den Tod der beiden verantwortlich ist, erfährt Mikael erst, als er ihren Abschiedsbrief liest. In ihm erklärt sie ihm alles und warnt ihn auch, vor der gefährlichen Lage, in die sie ihn gebracht hat. Zurück in Deutschland nimmt er einen neuen Namen an und taucht unter. Unkonventionell, spannend und sehr kritisch wurde der Roman betitelt. Die Frage ob sich das wirklich so zu trug wurde dem Autor mehr als nur einmal gestellt. Er meint zum Schutz der Personen Namen und Beschreibungen verändert zu habe und hüllt sich in Schweigen, wenn man weiter fragt. Das Buch soll die Menschen inspirieren, sie anregen etwas zu unternehmen. Den Grat zwischen Unterhaltung und Anregung zum Nachdenken meistert von Borries souverän. Den ersten Satz in seinem Buch beschreibt der Autor selbst als „Als Kritik an unserer Weltauffassung“. "Fiktion ist beste Tarnung der Realität."

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  • Rezension zu "1WTC" von Friedrich von Borries

    1WTC

    alex_os

    02. November 2011 um 23:45

    Ich lese es momentan für ein Seminar zu 9/11 in der Gegenwartsprosa. Sehr verworren, kompliziert, aber interessant. Bin mir noch unschlüssig, wohin die Story führen soll und wie viel Wahrheit tatsächlich drinsteckt... Aber es ist gut, kann es kaum aus den Händen legen. Ergänzung: Bin mittlerweile damit durch und bin echt erstaunt. Eine sehr komplexe und perfide Story über den Bau des 1WTC in New York, die durchaus so passieren/passiert sein könnte. Anfänglich ist das Buch sehr verworren durch die drei verschiedenen Schrifttypen die jeweils für verschiedene Textgattungen stehen. Einerseits gibt es dort die normale Erzählhandlung, dann gibt es dort die Auszüge aus dem "Drehbuchscript", manche sagen auch, das sind die Ereignisse, wie die Kamera sie aufzeichnet, und dann gibts erklärende Lexika-Einträge zu Figuren, Theman und Baustilen, die im Buch vorkommen. Hat man einmal begriffen, was es mit welcher Schriftart auf sich hat und wenn man nicht versucht, die Dinge sofort in Zusammenhang zu bringen sondern sich weiterhin vom Fließtest mittragen lässt, wird es einfacher zu lesen. Ich kann es jedem Empfehlen, der sich gerne mit 9/11 und den Nachwirkungen beschöftigen möchte. Denn es ist auf alle Fälle ein Abschnitt in der Geschichte, der nicht nur einseitig beleuchtet werden sollte und der nicht vorschnell ad acta gelegt werden sollte.

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