Friedrich von Borries , Laleh Torabi Die Freiheit der Krokodile

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Inhaltsangabe zu „Die Freiheit der Krokodile“ von Friedrich von Borries

Ein kleiner Junge ist auf der Suche nach Freiheit, nach sich selbst. Und davor hat er Angst. Vor allem die Krokodile unter dem Bett sind gefährlich, die er deshalb alle töten oder zumindest einsperren will. Aber kann er selbst so jemals frei werden?In einer kurzen Fabel führt Friedrich von Borries ein 30 Jahre zurückliegendes Gute-Nacht-Gespräch mit seinem inzwischen verstorbenen Vater fort - und spricht damit seine eigenen Kinder an, die nun so alt sind wir er damals. Illustriert wird dieses Zwiegespräch über die Krokodile, die Angst und die Freiheit von der deutsch-iranischen Künstlerin Laleh Torabi, deren Arbeiten bereits in dem ebenfalls bei Merve erschienenen Buch 'Bessere Zukunft - Auf der Suche nach den Räumen von Morgen' zu sehen waren.Text und Bild orientieren sich vordergründig an einem Kinderbuch; in den Gewaltfantasien und den akribisch dazu angelegten Zeichnungen scheinen jedoch die verdrängten Seiten dieses Genres wieder auf. Eine Parabel zur gemeinsamen Lektüre für gleichermaßen Kinder und Erwachsene.

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  • Rezension zu "Die Freiheit der Krokodile" von Friedrich von Borries

    Die Freiheit der Krokodile
    Clari

    Clari

    26. March 2010 um 10:46

    Gutenachtgeschichte. Zwiegespräch zwischen Vater und Sohn. Es ist Nachtzeit, und der Vater sprich seinem Sohn, der Angst vor Krokodilen hat, gut zu. Eine Verständigung scheint nicht möglich, denn die Angst des Sohnes ist größer, als das Vertrauen zum Vater ,der die kindliche Angst nicht versteht, weil ihm seine eigenen Vorstellungen von der Welt dazwischen kommen. In ungewöhnlicher Aufmachung mit schwarz -weißen holzschnittartigen Bildern, die kindliche Angst mit zum Teil gruseligen Bildern symbolisieren, kommt ein Büchlein daher, das mit Ernst und Humor über die Ängste des Menschen berichtet. Kurze und einprägsame Sätze schaffen eine Verbindung zu dem Vater der Kindheit, von dem der heutige Vater seinem Sohn erzählt. Da geht es um Krokodile unter dem Bett, die nur darauf lauern, am großen Zeh des kleinen Sohnes zu knabbern! Mit vielen „wenn“ und „aber“ schafft es der kleine Junge, seinen Vater von einer angemessenen Lösung zu überzeugen. Nun aber folgt ein zweiter Teil, und dieser ist hoch philosophisch angelegt: da geht es um die Freiheit der Krokodile, die der Vater damals dem kleinen und heute großen Jungen nicht erklärt hat. Erst als er selber ein großer Mann war, verstand der kleine Junge von damals, was es mit der Angst und der Freiheit auf sich hat. Und in diesem Teil, der mehr für Erwachsene geschrieben scheint, steckt so viel innerer Gehalt, dass man das Büchlein unbedingt lesen sollte. Angst, Gewalt und Freiheit sind die großen Themen der Menschheit; hier sind sie in eine kurze Parabel gefasst, die entzückt und begeistert. Wunderbar geeignet zum Nachdenken, zum Verschenken und immer wieder zu betrachten ist das schmale broschierte Bändchen, das eine Geschichte von vielen enthält, die der Autor mit seinem Vater in der Kindheit unter dem Titel „ Der Zauberer und die Krokodile. Gutenachtgeschichten über die Machbarkeit“ geführt hat. Die Bilder der Grafikerin Laleh Torabi bilden die Angst besetzte Kulisse, hinter der man sich die Krokodile vorstellen kann. Eine Fortsetzung mit gleich gearteter Geschichte ist zu wünschen!

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