Friedrich von Schiller

 3,4 Sterne bei 97 Bewertungen
Autor*in von Kabale und Liebe, Wilhelm Tell und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Friedrich von Schiller (*1759, +1805), zusammen mit Johann Wolfgang von Goethe der wichtigste Dichter Deutschlands.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Friedrich von Schiller

Neue Rezensionen zu Friedrich von Schiller

Cover des Buches Friedrich Schiller 'Maria Stuart': Schiller: Maria Stuart (ISBN: 9783580633165)
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Rezension zu "Friedrich Schiller 'Maria Stuart': Schiller: Maria Stuart" von Alexander Geist

Leseerlebnis
BM2TE22avor einem Jahr

Maria Stuart war das erste Buch, welches ich in diesem Stile gelesen hatte. Es war eine sehr tolle Erfahrung und die Geschichte ist sehr packend geschrieben. Dadurch dass das Buch wie ein Theaterstück geschrieben ist, fällt es einem nicht schwer, sich in die verschiedenen Personen und dessen Rolle hinein zu versetzen und das Lese Erlebnis fühlt sich viel «näher» an, als bei einem Buch mit einem Erzähler. Zu Beginn musste ich mich an den Schreibstil gewöhnen, was sich nach jeder Zeile als leichter erwies. 

Da das Buch im 16. Jahrhundert spielt, ist auch die Sprache dementsprechend umgesetzt. Die unbekannten Wörter kann man aber gut im Internet nachschlagen. Wenn man ein Fan von der alten Sprache ist, ist der schreibstyl optimal.

 Die Figuren haben alle ihre straken Charakterzüge, welche toll umgesetzt worden sind. Man kann sich sehr gut in die einzelnen Figuren hineinsetzen. Während dem lesen spürt man die Spannungen zwischen den verschiedenen Charaktere.

Cover des Buches Don Karlos von Friedrich Schiller (ISBN: 9783804419483)
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Rezension zu "Don Karlos von Friedrich Schiller" von Rüdiger Bernhardt

Zwischen Sturm und Drang und Klassik
Buchfreundin55vor 4 Jahren

Das Drama Don Karlos von Friedrich Schiller spielt 1568 in Spanien. Hauptpersonen sind der 23jährige Prinz und Thronfolger Don Karlos, seine Stiefmutter Elisabeth (Karlos leibliche Mutter ist bei seiner Geburt gestorben).
Bevor sein Vater Philipp II., der König, Elisabeth zu seiner Frau machte, war Don Karlos einmal selbst mit der „schönsten Frau auf dieser Welt“ verlobt. Eine Familientragödie wird sichtbar. Don Karlos kann seinem strengen Vater diese Ehe mit Elisabeth nicht verzeihen, denn er liebt Elisabeth noch immer - aussichtslos und gegen Sitte und Recht.
Don Karlos gesteht seine Liebe, spiegelt mit seiner Impulsivität und seinen Gefühlen die Epoche des Sturm und Drangs wider.
 Elisabeth ruft ihn zur Vernunft und verlangt von ihm „Elisabeth / War Ihre erste Liebe. Ihre zweite / sein Spanien!“ Don Karlos unterwirft sich schließlich ihrer Forderung.

Königin Elisabeth spiegelt die Epoche der Weimarer Klassik wider mit ihrer Rationalität. Die Königin stellt sich gegen die Prinzipien des Sturm und Drangs, indem sie der Liebe ganz abschwört. Sie stellt ihr Pflichtbewusstsein zur Schau. Sie muss von ihrer Liebe zu Don Karlos Abstand nehmen, da diese unter dem Namen und Vorstellungen des königlichen Hofes verboten ist.

In Don Karlos geht es bis zum Schluss um eine unerfüllte Liebe, da diese aufgrund der gesellschaftlichen Normen des königlichen Hofes nicht vereinbart ist. Schiller gelingt es, das Schicksal des die Verflechtung des Einzelnen Karlos kehrt zurück von der Freiheitsidee, Egoismus bzw. individuellen Lebensglück zum Idealismus und ergibt sich seinem Schicksal. Die politische Thematik um Freiheit und einer veränderten Gesellschaft durchzieht sich von Anfang an durch das Werk.
 Dieses Buch ist eine gute Unterstützung bei der Analyse und Interpretation von Don Karlos. Es liefert wichtige historische Grundlagen und Interpretationsansätze.

Cover des Buches Lektüreschlüssel zu Friedrich Schiller: Maria Stuart (ISBN: 9783150153109)
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Rezension zu "Lektüreschlüssel zu Friedrich Schiller: Maria Stuart" von Theodor Pelster

Lektüreschlüssel Maria Stuart
GothicQueenvor 11 Jahren

Ich fand das Hauptwerk schon zu grauslich. Den Lektüreschlüssel dazu fand ich auch nicht viel besser. Maria Stuart ist eine super Geschichte, aber die Umsetzung Schillers ist viel zu schwierig, was vor allem an der Sprache liegt. Auch der Lektüreschlüssel hält sich an diese schwer verständliche Sprache, was dem Lesenden nicht wirklich hilft. Man liest ja die Lektüreschlüssel, um tiefer in den Haupttext hinein zu gelangen. Mit diesem Lektüreschlüssel war das nicht unbedingt machbar. Die Macher hätten sich hierbei mehr an eine einfache Sprache halten sollen.

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