Frigga Wiese

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Mein Tier ist schwer krank. Und nun?

Mein Tier ist schwer krank. Und nun?

 (3)
Erschienen am 01.06.2013

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Rezension zu "Mein Tier ist schwer krank. Und nun?" von Frigga Wiese

..und ich wollte noch Abschied nehmen..
ginnykatzevor 5 Jahren

..und ich wollte noch Abschied nehmen..

Zum Inhalt:

Die Tierärztin Dr. Frigga Wiese führt den Tierliebhaber hier langsam, aber bestimmt in das Leben mit einem Haustier ein.

Anfangs wird der Leser informiert, welche Konsequenzen auf Herrchen oder Frauchen zukommen. Warum schaffe ich mir ein Tier an? Welches Tier passt eventuell zu mir und wie komme ich dann zu Hause damit klar. Dies alles erfahren wir hier sehr ausführlich. Am Ende eines Abschnitts, wird dann erläutert, was aus dem Kapitel mitzunehmen ist. Das hat mir richtig gut gefallen.

Dann werden Krankheitsbilder aufgezeigt und wie diese durch einen Tierarzt oder den Tierhalter zu behandeln sind. Auch wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es natürlich letztendlich die eigene Entscheidung bleibt.

Auch wird genauestens erklärt, welche Symptome zu welcher Krankheit passen könnten, was aber nicht den Besuch des Tierarztes ausschließt.

Am Ende kommt dann der Abschnitt vom Alter und Versterben des geliebten Haustieres.

Wirklich sehr ruhig und bedacht zeigt Frau Dr. Wiese dann die Einschläferungstechnik auf. Hier wird haarklein erklärt, dass das Tier auf keinen Fall leidet, wenn man sich fürs Einschläfern entschieden hat.

Das Sterben zu Hause wird auch abgehandelt. Dieser Abschnitt war für mich sehr interessant. Habe ich doch schon viele Lieblinge über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Einige mit Hilfe des Tierarztes, andere behutsam im eigenen Heim.

Fazit:

Dieses Sachbuch ist wirklich ein aufklärender und hilfreicher Ratgeber. Sicher kann Niemand einem die Entscheidung letztendlich abnehmen. Die muss jeder Tierbesitzer für sich selbst entscheiden.

Seid 30 Jahren leben Tiere in meinem Haushalt. Es sind immer Katzen, denn ich liebe diese Tiere. Anfangs habe ich mich schwer getan, mich auf mein Herz zu verlassen und die Entscheidung dann aber für mich allein gefällt. Inzwischen wohnen auch Kleintiere in meinem Haus, bedingt durch mein Kätzelein, was mir eine lebende weiße Maus ins Haus brachte, die wir dann adoptierten. Nach 18 Monaten ist er friedlich in seinem Käfig eingeschlafen. Nun sind es Zwerghamster, und auch diese süßen Kleintiere leben nicht wirklich lange, aber es ist mir bewusst und ich und meine Katze möchten sie nicht missen.  

Viele Katzen sind in den Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Die meisten habe ich schweren Herzens einschläfern lassen.

Eins sollte aber Jedem bewusst sein, ein Haustier im Heim ist eine Verantwortung, und deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man überhaupt damit klar kommt, diese zu übernehmen. Es darf nicht nur eine Modeerscheinung sein. Ein Tier verlangt Aufmerksamkeit, Fressen und Liebe. Wer sich dann für ein Haustier entscheidet, wird sehen, wie viel das Tier einem dann zurückgibt.

Hier kommen von mir 5 Sterne und ein Dank an die Tierärztin, die hier wirklich sehr gefühlvoll alle Stationen eines Tierlebens beschrieben hat.

 

 

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