Fritz-Dieter Doenitz Bockwurst, ade!

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Inhaltsangabe zu „Bockwurst, ade!“ von Fritz-Dieter Doenitz

Bockwurst, ade! spiegelt mosaikartig ein System wider, dessen Absonderlichkeiten den Zeitgenossen im Westen kaum und der jungen Generation überhaupt nicht begreiflich zu machen sind. Um es wenigstens zu versuchen, hat Fritz-Dieter Doenitz Geschichten zusammengestellt, die in ihrer Bitterkeit, aber auch in ihrer skurrilen Heiterkeit Schlaglichter auf das Leben im ersten (und vermutlich letzten) sozialistischen Staat auf deutschem Boden werfen. Sie alle sind authentisch und das war das Auswahlprinzip so nur in der DDR möglich gewesen. Sie zeigen den täglichen Kampf um Selbstverständliches ebenso wie die permanente Bedrohung aus einem erahnten, finsteren Hintergrund.

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  • Von der Bockwurst zur Banane

    Bockwurst, ade!

    R_Manthey

    27. June 2015 um 16:17

    Nachdem ich meine erste Bockwurst verspeist hatte, wurde mir schlecht. Seitdem habe ich nie wieder eine essen können. Fritz-Dieter Doenitz hingegen hat völlig gegenteilige Erinnerungen und verbindet die Bockwurst mit der DDR, was etwas seltsam ist, aber zeigt, dass jeder doch irgendwie in seiner Realität lebt. Und weil das so ist, und weil wir unsere Realität gerne als die alleinige betrachten, fällt es uns manchmal ziemlich schwer, andere Wahrnehmungen zu akzeptieren oder eine Vergangenheit zu verstehen, die wir nicht erlebt haben. Der Autor dieses leicht lesbaren und sehr gut geschriebenen Buches versucht diese Verständnisschwelle insbesondere bei der jüngeren Generation zu überwinden. Er erzählt einfach sehr typische Geschichten aus dem DDR-Alltagsleben und versucht auf diese Weise Lesern, die solche Erlebnisse nie hatten, das ganz normale Dasein im Arbeiter-und-Bauern-Staat näher zu bringen. Jede Geschichte hat im Leben des Physikers Doenitz so auch stattgefunden, und viele von ihnen beschreiben ganz klassische DDR-Vorgänge oder -Zustände aus der Sicht eines Regimegegners, der kurz vor dem Mauerfall seine Ausreise in den Westen genehmigt bekam. Interessant fand ich auch die Schilderung des von ihm erlebten Einmarsches der Russen in die Tschechoslowakei. Fazit. Ob es Doenitz tatsächlich schafft, ein gewisses Gefühl für das DDR-Alltagsleben zu vermitteln, mag ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist dieses Buch ein sehr gelungener und vor allem authentischer Versuch, die Vergangenheit und ihren Alltag nicht zu vergessen.

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