Fritz Feder Novelle - Europinas Leid, Europas Lieder

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Inhaltsangabe zu „Novelle - Europinas Leid, Europas Lieder“ von Fritz Feder

Der etwas andere Beitrag zur Debatte um Europa per se und in der Welt, kombiniert in einer Novelle und einem Essay …
Man könnte auch sagen, das verfasste Europa wird vom Kopf auf die Füße und von den Füßen wieder auf den Kopf gestellt. Am Ende scheint Aporie, ja Verzweiflung auf. Oder gibt es nicht doch auch verträgliche Lösungen für dieses bröckelnde Europa in einer Welt aus den Fugen – weltverträgliche sozusagen?
Europa, Europina, die in antiken Zeiten erkorene Schutzherrin Europas, macht sich in einer Art Zeitensprung auf den Weg, ihre eigene Mitte zu finden, indem sie die Mitte des offiziellen Europas von heute zu ergründen sucht. Sie, die einst von Zeus, der sich in den ominösen Stier verwandelt hatte, entführt worden war und auf Kreta mit ihm und später einem König lebte, gerät nach Art einer Migrantin nach Deutschland, wo sich in dem Ort Westerngrund die derzeitige geografische Mitte des EU-Gebildes befindet. So mutiert die Tochter eines phönizischen Herrscherpaares für eine Weile gleichsam zur Unterfränkin, aber die Stationen sind wechselnd. Brexit, neue Mitgliedschaften am Horizont, Expansionssehnsucht, Regionalismus, Lokalismus: Europas Mitte wandert immer weiter. Und Europina erkrankt dabei allmählich ernsthaft …
In zehn thesenartigen Beobachtungen aus der Zeit nach den fatalen Pariser Anschlägen und ergänzt durch mehrere, aktualisierende Nachträge wird in dem der Novelle beigefügten Essay ein überraschendes Fazit gezogen, das vielleicht aus der Aporie herausführen könnte - jedenfalls auf sehr lange Sicht. Und ob es sich dabei tatsächlich nur um eine Art paradoxe Intervention handelt, mag dem Urteil der Leserschaft überlassen bleiben. Jedenfalls ist es das händeringende, mitunter aber auch schmunzelnd vorgetragene Anliegen des Autors, dass sich Europas Verantwortliche doch bitte einmal die tieferliegenden Ursachen dafür, dass die Welt aus den Fugen geraten ist und Europa wankt, ansehen und diese beginnen, ernster nehmen. Die desolate Lage der Jugend weltweit ist hierbei nicht nur ein Aspekt unter „ferner liefen“. Und die schwirrenden Kapitalströme sowieso nicht. Die Zentauren sind los!
Wir wollen doch alle nicht, dass dieses sanft-sympathische, nachdenklich-melancholische Wesen Europina, der Zeus – oder waren es die Moiren? - dereinst als Gott der Götter so viel Verantwortung übertragen hatte, ihren „Job“ an den Nagel hängt und gleichsam entschwindet. Oder?

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