Fritz Güttinger

Autor von Tristram Shandy, Lavengro der Zigeuner- Gentleman und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Cover des Buches Herz der Finsternis (ISBN: 9783328109228)

Herz der Finsternis

Erscheint am 13.10.2022 als Taschenbuch bei Penguin.

Alle Bücher von Fritz Güttinger

Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783453319837)

Fahrenheit 451

 (696)
Erschienen am 13.08.2018
Cover des Buches Walden (ISBN: 9783717525080)

Walden

 (11)
Erschienen am 13.04.2020
Cover des Buches Tag der Heuschrecke (ISBN: 9783257612219)

Tag der Heuschrecke

 (6)
Erschienen am 28.07.2021
Cover des Buches Meistererzählungen (ISBN: 9783717515265)

Meistererzählungen

 (5)
Erschienen am 01.03.1995
Cover des Buches Mein Freund Claud (ISBN: 9783499127649)

Mein Freund Claud

 (5)
Erschienen am 02.05.1990
Cover des Buches Reisen mit Homer (ISBN: 9783596319558)

Reisen mit Homer

 (4)
Erschienen am 26.01.2018
Cover des Buches Schreiben Sie Miss Lonelyhearts (ISBN: 9783257612202)

Schreiben Sie Miss Lonelyhearts

 (6)
Erschienen am 28.07.2021
Cover des Buches Walden (ISBN: 9783150206683)

Walden

 (4)
Erschienen am 13.05.2022

Neue Rezensionen zu Fritz Güttinger

Cover des Buches Schreiben Sie Miss Lonelyhearts (ISBN: 9783257612202)dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Schreiben Sie Miss Lonelyhearts" von Nathanael West

Miss Lonelyhearts ist als Seelsorger des modernen Amerika schlecht geeignet
dunkelbuchvor 3 Tagen

Zum Zyniker fehlt ihm die Unmenschlichkeit, zum Wahnleben die gesunde Dummheit. Er versucht andere Möglichkeiten als die heuchlerischen Trostworte, die sein Job bereithält – bis er selbst reif ist für Miss Lonelyhearts.

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Cover des Buches Walden (ISBN: 9783717525080)Julia79s avatar

Rezension zu "Walden" von Henry David Thoreau

Interessante Ansätze, soziopathischer Autor
Julia79vor einem Monat

Anlässlich Henry David Thoreaus 205. Geburtstages habe ich mir ein Stück Weltliteratur aus seiner Feder vorgenommen - Walden. 

Wie hättet ihr es ausgesprochen? Ganz ehrlich, ich dachte "Walden" sei ein deutsches Verb. Im Wald leben = Walden. Eine geniale Wortschöpfung! Es ist aber ein Ort an einem See und wird englisch ausgesprochen. Schade. 

Es ist wohl eins der einflussreichsten Werke der amerikanischen Literatur, auf das noch heute SchriftstellerInnen Bezug nehmen, daraus in ihren Texten zitieren oder deren Erzählungen davon beeinflusst werden. 

Die Geschichte ist autobiographisch und beschreibt 2 Jahre und 2 Monate (von 1845 - 1847), in denen Thoreau im Wald lebte, er war zu dieser Zeit 38 Jahre alt. Es sollte sein Versuch sein, einen alternativen Lebensstil zu erproben, bei dem er sich auf das Notwendige besinnt. Dieses Leben führte er keineswegs als Einsiedler, eher an der Grenze der Zivilisation. 

Es ist kein so richtig strukturierter Bericht, es ist teils Monolog, Gedanken schweifen lassen und philosophieren, entstanden aus den Tagebüchern des Autors. Er war ein Fortschrittskritiker, verteufelte moderne Architektur als unnötig prunkvoll, ebenso das Postwesen, er habe nie einen wichtigen Brief bekommen, moderne Fortbewegungsmittel? Unnötig. 

Er schließt nicht selten bei Kritik von sich auf andere. Dann wiederum spricht er von der Gattung Mensch, als würde er nicht dazu gehören, was einen arroganten und mitleidigen Ton an sich hat. 

Er sagt, er schreibe dieses Buch nicht aus Egozentrismus über sich, sondern weil so viele Fragen an ihn über seine Zeit im Wald gerichtet wurden. In meinen Augen beantwortet er keine einzige klar und deutlich, er spricht in Gleichnissen und Beispielen und kommt nicht recht auf den Punkt. 

In meinen Augen war der Autor nicht geringfügig soziopathisch veranlagt und das hat die Lektüre teils schwierig gestaltet, ich stimme ihm - mal abgesehen davon, dass er sich gerne auch mal selbst widerspricht - in Vielem nicht zu. 

"Etwas anderes als Nahrung und Obdach braucht kein Tier." (S. 21)

Doch, auch die Tiere, die er beobachtet, leben organisiert in Gruppen oder Paaren und auch er hat gelegentlich Besuch. 

Ich muss auch sagen, dass ich die Naturbeschreibungen sehr anstrengend fand, er dokumentiert nicht, er interpretiert in jedwedes Verhalten oder Geschehen etwas hinein, was ich absolut überzogen und teils übergriffig fand. ".. als würde.." - ".. wie wenn.." - ".. als wollte er.." - echt in jedem zweiten Satz, er dichtet Tieren, Pflanzen, sogar dem Wetter irgendwelche Absichten an. 

Diese Ausgabe nun wird am Ende durch ein tolles Nachwort von Susanne Ostwald (nichts darüber gefunden, wer das ist) ergänzt, das meine Kritikpunkte ebenfalls aufnimmt. Es gesteht mir zu, dass ich Teile des Buches schwierig fand und ist kein Loblied auf Walden, sondern eine reflektierte Auseinandersetzung. Das hat mir sehr gefallen, denn trotz dass ich froh bin, es nun für mich einordnen zu können, begeistern konnte mich Walden nicht, da mir der Schriftsteller und seine Sicht der Welt größtenteils fremd blieb. 

Kommentare: 5
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Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783453319837)-Leseratte-s avatar

Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

Absolut brillante Dystopie mit Hoffnungsschimmer
-Leseratte-vor 4 Monaten

Zu Recht ein Buch, welches als Klassiker bezeichnet werden darf.
Mutiges, berechtigtes Gedankenspiel des Autors. Noch stets Tagesaktuell. Stark Gesellschaftskritisch und regt zum Nachdenken an.

Klare Leseempfehlung! 

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