Fritz J. Raddatz

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Lebenslauf von Fritz J. Raddatz

Fritz Joachim Raddatz

Alle Bücher von Fritz J. Raddatz

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Tagebücher 1982 - 2001

Tagebücher 1982 - 2001

 (10)
Erschienen am 01.11.2012
Die ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher

Die ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher

 (8)
Erschienen am 12.08.2009
Jahre mit Ledig

Jahre mit Ledig

 (3)
Erschienen am 27.02.2015
Literarische Grenzgänger

Literarische Grenzgänger

 (2)
Erschienen am 01.08.2002
Bestiarium der deutschen Literatur

Bestiarium der deutschen Literatur

 (2)
Erschienen am 21.09.2012
Heine

Heine

 (2)
Erschienen am 20.10.2017
Mein Sylt

Mein Sylt

 (1)
Erschienen am 01.08.2006

Neue Rezensionen zu Fritz J. Raddatz

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dominonas avatar

Rezension zu "Bestiarium der deutschen Literatur" von Fritz J. Raddatz

böse aber gut
dominonavor 4 Jahren

Sartire vom Feinsten - vorausgesetzt man kennt die Schriftsteller, um die es geht. Die Zeichnungen unterstreichen das Ganze wunderbar und manch einer der Autoren darf sich sogar geschmeichelt fühlen, aber viele bekommen ihr Fett weg; sehr anspruchsvolle Literatur - ohne Vorwissen nicht zu meistern.

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bogis avatar

Rezension zu "Tagebücher 1982 - 2001" von Fritz J. Raddatz

Rezension zu "Tagebücher" von Fritz J. Raddatz
bogivor 6 Jahren

Der Grossmeister des Feuilleton, Fritz J. Raddatz veröffentlicht hier seine Tagebücher 1982-2001. Dies geschah natürlich nicht zufällig, vielmehr, da in diesen beiden Dekaden viel politisch, gesellschaftlich und damit auch kulturell Bedeutsames geschah.
Es werden die sogenannte Wende in Deutschland 1982, das Reaktorunglück in Tschernobyl, natürlich die deutsche Vereinigung, die Abwahl Kohls mit Installierung der rot-grünen Regierung gestreift. Dies erkennt man vielfach nur zwischen den Zeilen.
Es finden naturgemäss hauptsächlich viele persönliche Beziehungen und Begebenheiten Eingang. So nimmt man teil an dem hinreissenden Umgang von Raddatz mit namhaften Künstlern, Schriftstellern und Journalisten. Hier bleiben auch Lästereien nicht aus. Als Zielscheibe seien Grass, Hochhuth, Augstein, Helmut Schmidt und fast die ganze Zeit-Redaktion erwähnt.
Immer wieder vertraut der Schreiber seinem Tagebuch auch Situationen mit seinem Lebensgefährten an.
Ich habe das Buch mit dem aller grössten Vergnügen gelesen.
Raddatz erweist sich als humorvoll, sehr feinfühlig, durchaus aber auch als äusserst bissig.
Nebenbei entsteht soeben auch eine Art Roman der 20 Jahre in Deutschland.
Vielfach entsteht gar auch ein klossiges Gefühl im Hals, wenn man hinter den häufigen Sylt-Aufenthalten des Autors auch ein Stück grosse Einsamkeit vermutet.
Für mich alles in Allem ein rundum gelungenes Buch.
Allen mit Interesse am kulturellen Leben in Deutschland und dem geschichtlichen Hintergrund sei die Veröffentlichung wärmstens empfohlen.

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Ritjas avatar

Rezension zu "Tagebücher 1982 - 2001" von Fritz J. Raddatz

Rezension zu "Tagebücher" von Fritz J. Raddatz
Ritjavor 6 Jahren

Wie fange ich an?
Man sollte Fritz Raddatz und die deutsche Literatur ein wenig kennen, sonst fühlt man sich wohl bald verloren zwischen den Damen und Herren der Literatur, des Journalismus und der Verlagshäuser. Raddatz schafft mit seinen Tagebüchern einen unglaublich interessanten und spannenden Einblick in die Welt der Literatur und der Verlage. Viele bekannte Namen tauchen in seinem Leben auf und er zeigt recht schonungslos deren wahres Gesicht. Hart und präzise geht er dabei vor. Die kleinen und großen Intrigen werden aufgezeigt, die manchmal hochgelobten Autoren bekommen durch ihn eine menschlichere Seite und wirken dadurch nicht mehr allzu distanziert und entfernt. Viele Macken und Eigenarten einiger Autoren z.B. Grass, Gaus, Brasch und Kempowski schreibt er nieder...manchmal regt er sich auf und manchmal sorgt er sich, um seine guten Freunde. Oft wirkt er unsicher und mit sich hadernd, wenn er wieder über Macht, Geld, Liebe und Tod nachdenkt. Seine große Liebe hat er verloren und selbst nach Jahren bedrückt ihn das Geschehene. Er macht sich Gedanken über die Entwicklung, über die Auswirkungen des Mauerfalls (denn er ist ein DDR-Ausreisender) und was mit ihm passiert, wenn er mal nicht mehr schreiben kann oder keiner ihn mehr lesen will. Immer kämpft um seine Anerkennung und den Respekt für seine Arbeit.
Das Buch war für mich sehr interessant und durch Herrn Raddatz habe ich so manches jetzt besser verstanden (in selten steht es in dieser ehrlichen und direkten Form in der Zeitung).

Wer sich nicht vor den vielen Seiten scheut, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Eine bisher (für mich) unbekannte und spannende Sicht auf die Literatur- und Verlagswelt.

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Fritz J. Raddatz wurde am 03. September 1931 in Berlin (Deutschland) geboren.

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