Fritz Lang

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Lebenslauf von Fritz Lang

Diplom Finanzwirt (FH) Fritz Lang, Professor für Steuerrecht an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege Meißen (FH). Der Autor verfügt über eine mehr als 20-jährige Berufserfahrung als hauptamtlicher Dozent und ist langjährig in der Steuerberaterausbildung/Steuerberaterfortbildung tätig. Publizistisch ist er sowohl als Fachbuchautor als auch Mitherausgeber eines steuerlichen Kommentars in Erscheinung getreten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fritz Lang

Cover des Buches Die Spinnen (ISBN: 9783923646234)

Die Spinnen

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Erschienen am 01.01.1987
Cover des Buches Wie schieße ich richtig? (ISBN: 9783702017316)

Wie schieße ich richtig?

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Erschienen am 07.03.2018
Cover des Buches Metropolis (ISBN: 9781601602510)

Metropolis

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Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches M - Eine Stadt sucht einen Mörder (ISBN: 9783898136174)

M - Eine Stadt sucht einen Mörder

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Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Der Tiger von Eschnapur, 1 Blu-ray (ISBN: 0887254635499)

Der Tiger von Eschnapur, 1 Blu-ray

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Erschienen am 16.10.2012

Neue Rezensionen zu Fritz Lang

Cover des Buches M - Eine Stadt sucht einen Mörder (ISBN: 9783898136174)sabistebs avatar

Rezension zu "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von Fritz Lang

Mischung als Krimi und Klangkunst
sabistebvor 8 Jahren

Berlin in den 1930er Jahren. Ein Kinderserienmörder versetzt die Berliner Eltern in Angst und Schrecken als Elsie Beckmann verschwindet. Kurz darauf wird die Leiche des Kindes gefunden. Else starb durch mehrere Messerstiche, auch in den Kopf. Eine Hetzjagd auf den Täter beginnt, an dem nicht nur die Polizei, sondern auch die Bevölkerung teilnimmt, allen voran, die „echten“ Kriminellen, gegen deren Ehrenkodex der Mörder verstoßen hat. Die Berliner Kriminellengemeinde hat die Nase voll, von den Scherereien, die dieser Triebtäter ihnen bereitet, das Geschäft leidet darunter, und er beschmutzt den Ruf der ehrenvollen echten Ganoven.

 

„M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist eigentlich ein Film von  Fritz Lang und Thea von Harbou aus dem Jahr 1931. Der Fall an sich jedoch ist zeitlos, das Thema immer noch aktuell und auch die Hetzjagd der Bevölkerung, damals noch mit Plakaten, ist durchaus modern. Das BR/DLF Hörspiel aus dem Jahr 2003 ist eine Kollage aus Originalton des Films ergänzt um historische Stilzitaten und moderne, in diesem Zusammenhang surreal wirkende elektronischen Musik. Ergänzt wurde die Handlung mit Auszüge aus den damaligen Polizeiakten, denn es handelt sich um einen tatsächlichen, historischen Kriminalfall, der hier aufgearbeitet wird.

Die Themen die bearbeitet werden sind Zeitlos und sozialkritisch. Ist der Mörder ein unschuldiger Triebtäter, der in die Psychiatrie gehört, oder ein kalter Mörder, den man wegschließen oder hinrichten sollte? Auch wie sich die Bevölkerung in die „Ermittlungen“ Einbringt und auf eigene Faust Bürgerwehren bildet, kommt einem bekannt vor. Der Höhepunkt ist dann wohl das Gericht der Unterwelt. Wer hätte mehr Recht diesen Mörder zu richten als Seinesgleichen? Steht einem solchen „Tier“ wirklich das Recht auf eine faire Verhandlung zu?

 

Fazit: Zeitlose Thematik, modern und anspruchsvoll aufgearbeitet. Kein 0815 Kriminalhörspiel, sondern eine Mischung als Krimi und Klangkunst.

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