Fritz Looser Eine Hommage an Gott

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Inhaltsangabe zu „Eine Hommage an Gott“ von Fritz Looser

Fritz Looser ist erst vier Jahre alt, als sein Vater an einer Lungenentzündung stirbt. Die Familie bleibt verzweifelt zurück ... Der erste harte Schicksalsschlag im Leben des Autors. Später ist es der größte Wunsch des jungen Mannes, beruflich in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters zu treten. Beim traditionsreichen Eschweiler Bergwerks Verein macht er eine Lehre zum Schlosser und versucht so auch, Mutter und Schwester zu unterstützen. Am 27. März 1946 ereignet sich dann das Unglück, das das Leben von Fritz Looser auf immer verändern wird: Er stürzt bei der Arbeit in eine 5000 Volt Leitung. Wie durch ein Wunder überlebt er, verliert aber bei diesem Vorfall seinen rechten Arm. Für den Autor und seine Familie ändert sich von nun an das ganze Leben. Seinen Beruf und seine Hobbies kann er nicht mehr ausüben, er leidet an Phantomschmerzen, Migräne und bekommt Magengeschwüre. Als sich sein Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert und er operiert werden soll, legt Fritz Looser sein Leben hoffnungsvoll in Gottes Hand.

Fritz Looser ist erst vier Jahre alt, als sein Vater an einer Lungenentzündung stirbt. Die Familie bleibt verzweifelt zurück …

— friederickesblog
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    Eine Hommage an Gott
    friederickesblog

    friederickesblog

    21. February 2017 um 13:21

    Klappentext:   Fritz Looser ist erst vier Jahre alt, als sein Vater an einer Lungenentzündung stirbt. Die Familie bleibt verzweifelt zurück … Der erste harte Schicksalsschlag im Leben des Autors. Später ist es der größte Wunsch des jungen Mannes, beruflich in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters zu treten. Beim traditionsreichen Eschweiler Bergwerks Verein macht er eine Lehre zum Schlosser und versucht so auch, Mutter und Schwester zu unterstützen. Am 27. März 1946 ereignet sich dann das Unglück, das das Leben von Fritz Looser auf immer verändern wird: Er stürzt bei der Arbeit in eine 5000 Volt Leitung. Wie durch ein Wunder überlebt er, verliert aber bei diesem Vorfall seinen rechten Arm. Für den Autor und seine Familie ändert sich von nun an das ganze Leben. Seinen Beruf und seine Hobbies kann er nicht mehr ausüben, er leidet an Phantomschmerzen, Migräne und bekommt Magengeschwüre. Als sich sein Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert und er operiert werden soll, legt Fritz Looser sein Leben hoffnungsvoll in Gottes Hand.   Der Autor:   Fritz Looser wurde im Juni 1929 in seinem Elternhaus in Alsdorf geboren. Nach der Volksschule machte er eine Lehre als Maschinenschlosser. Zweimal hing sein Leben am seidenen Faden, und zweimal hat er – dank Gottes Hilfe – überlebt. Trotz massiver körperlicher Einschränkungen schaffte es Fritz Looser, sich vom einfachen kaufmännischen Angestellten zum stellvertretenden Magazinverwalter hochzuarbeiten. Neben der Gartenarbeit war der Behindertensport immer seine Leidenschaft. Der Autor ist verheiratet, hat zwei Kinder, zwei Enkel und drei Urenkel.     Cover:   Das Cover zeigt ein künstlerisch gestaltetes Motiv von Jesus am Kreuz. Nach meiner Interpretation wird Jesus durch seine Gesichtslosigkeit und die Unterbrechungen des Motivs durch Quer- und Längsbalken hier ein wenig geheimnisvoll und als etwas schwer Greifbares dargestellt. Ich finde das Coverbild auf jeden Fall passend und dem Thema zugewandt.   Die Geschichte:   Fritz Loser erzählt sein Leben, er berichtet über seine Kindheit, seine Jugend, seine Erlebnisse am Arbeitsplatz und die Schicksalsmomente, die sein Leben verändern, und seine daraufhin erfolgte Zuwendung zu Gott. Meine Meinung: Wahre Geschichten sind so, wie sie sind. Geschichten, die das Leben geschrieben hat, kann man nicht spannender machen. Man kann sie auch nicht entspannter daherkommen lassen, wenn das Leben – so wie das von Fritz Loser – nun einmal hart gewesen ist. Deshalb möchte ich die vorliegende Geschichte als solche einfach so aufnehmen, wie der Autor sie erlebt hat und in seinem Buch beschreibt. Er hatte kein einfaches Leben, es war von Rückschlägen, Krankheiten und Schicksalsschlägen geprägt.   Was ich aber in einer Rezension machen kann und muss, ist die Erzählweise und die schreibtechnische Umsetzung zu beleuchten.   Das Buch ist in der „Ich“-Form geschrieben, und ich fand es als Leserin äußerst anstrengend, mit Abkürzungen wie Herr St., Herr R. oder Herr S. klarkommen zu müssen, und das sowohl in den erzählenden Passagen als auch in den wenigen Dialogen. Das Buch wäre angenehmer zu lesen gewesen, wenn die Personen alle einen Namen gehabt hätten – egal ob ihren richtigen Namen oder, um sie zu schützen, einen erfundenen. Hinzu kam, dass nicht immer auf Anhieb ganz deutlich wurde, wer nun gerade das Wort ergriff. Im ersten Teil des Buches geht es um den Verlust des Vaters, die Kindheit, die Ausbildung und die Probleme mit den Kollegen. Hier hat mir auch ein Hinweis gefehlt, ob und wie das Kind Fritz an das Gebet und den Glauben an sich herangeführt wurde, was ja eigentlich die Basis für die späteren Ereignisse darstellte. Das kam erst ziemlich weit hinten und ging für meinen Geschmack fast ein bisschen unter. Im zweiten Teil erfährt man alles über die Krankheiten, von der Jugend bis zur Ehe. Auch nicht so gut hat mir gefallen, dass die Chronologie der Ereignisse, gerade auch bei den Erkrankungen, öfter mal zeitlich unsortiert hin und her sprang. Der Autor berichtet über die Schicksalsschläge, die zweimal zu lebensbedrohlichen Situationen führten und kurz vor einer OP dann die geistige Begegnung auslösten. Dies alles hätte meines Erachtens doch etwas intensiver und ausführlicher beschrieben werden können, um die Leser tiefer in die unterschiedlichen Seelen blicken zu lassen. Damit hätte auch der dritte Teil des Buches, der die Hommage an Gott erklärt, für die Leser, die in ihrer inneren Vorstellung nicht so nah dran sind, etwas begreiflicher gemacht werden können. Ein ereignisreiches Leben lässt sich schwer auf etwas mehr als siebzig Seiten unterbringen, ohne tiefergehende Abstriche machen zu müssen. Mein Fazit: Ich weiß, dass man geistige Begegnungen nur sehr schwer greifen kann und viele Menschen, die so etwas erlebt haben, dann lieber verschämt schweigen oder nur abgeschwächt davon berichten. Und zwar deshalb, weil etwas Mystisches, das zwischen Himmel und Erde geschieht, nicht einfach mal so erklärt werden kann. Ich wünsche dem Buch, dass es viele Leser findet, zum Nachdenken und Nachfühlen anregt, dass es Mutlosen Kraft gibt, sie stärkt und dass sie eine Zuflucht und Halt in ihrem jeweiligen Glauben finden.   Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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