Fritzi Haberlandt

Lebenslauf von Fritzi Haberlandt

Fritzi Haberlandt ist eine der besten deutschen Theater- und Filmschauspielerinnen. Sie gewann sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Filmpreis. In der Edition „Starke Stimmen“ erreichte „Das kunstseidene Mädchen“ mit 100.000 verkauften CDs Goldstatus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fritzi Haberlandt

Cover des Buches Molly Moon (ISBN: 9783867174688)

Molly Moon

 (6)
Erschienen am 05.08.2009
Cover des Buches Die Frau im Spiegel (DAISY Edition) (ISBN: 9783839851432)

Die Frau im Spiegel (DAISY Edition)

 (5)
Erschienen am 26.09.2012
Cover des Buches Emma im Knopfland (ISBN: 9783942587112)

Emma im Knopfland

 (4)
Erschienen am 11.07.2011
Cover des Buches Mit Staunen und Zittern (ISBN: 9783899037203)

Mit Staunen und Zittern

 (2)
Erschienen am 06.09.2006
Cover des Buches Habe ich dir eigentlich schon erzählt ... (ISBN: 9783732444045)

Habe ich dir eigentlich schon erzählt ...

 (2)
Erschienen am 25.05.2022
Cover des Buches Hure (ISBN: 9783455303322)

Hure

 (1)
Erschienen am 01.01.2003
Cover des Buches Komm (ISBN: 9783936186444)

Komm

 (2)
Erschienen am 01.01.2004

Neue Rezensionen zu Fritzi Haberlandt

Cover des Buches Habe ich dir eigentlich schon erzählt ... (ISBN: 9783839844045)
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Rezension zu "Habe ich dir eigentlich schon erzählt ..." von Sibylle Berg

Hänsel und Gretel im Ostblock
ImaginarySpacevor 6 Monaten

Young adult, und dann auch noch zwei Teenager als Protagonisten - eigentlich nicht mein Fall. Aber in "Habe ich dir eigentlich schon erzählt ..." hat es mich nicht gestört. Im Gegenteil, das Buch hat mir gut gefallen. Bei all den Märchen-Nacherzählungen, die zur Zeit so kursieren, ist die Ansiedlung der Geschichte in der DDR eine angenehm abwechslungsreiche Idee. Anna und Max sind als Charaktere nachvollziehbar und glaubwürdig, wenn auch manchmal etwas altklug - aber auch das passt zum Teenager-Sein. Beide eint, dass sie von ihren Eltern vernachlässigt werden, auch wenn diese Eltern in der sozialen Hierarchie des Staates auf ganz unterschiedlichen Stufen stehen.
Trotz der Kürze des Buches erfährt man sehr viel über das Leben in der DDR und anderen Ostblock-Ländern. Vor allem dass es den Menschen in der DDR im Vergleich zu anderen Ländern sehr gut ging, lebten sie doch im Vorzeige-Land direkt am Eisernen Vorhang, ist eine Tatsache, die in ähnlichen Publikationen häufig untergeht. Dennoch wird hier nichts beschönigt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das Buch als Schullektüre eignet. Es ist nicht zu lang und enthält einige Themen, über die zu sprechen es sich lohnt.

Emotional hat es mich nicht ganz abgeholt, aber wie ich eingangs erwähnte, ist das bei Teenagern als Protagonisten nichts Ungewöhnliches für mich, also hatte ich das auch nicht erwartet. Diesen Aspekt sollen anderen bewerten.

Vielen Dank an Netgalley und den Argon Verlag für das Rezensionsexemplar des Hörbuchs im Tausch gegen ein ehrliches Review.
Fritzi Haberlandt und Alexander Khuon als Sprecher fand ich sehr gut, ziehe aber einen halben Stern ab, weil man Khuons Stimme den Teenager nicht wirklich abkauft, und das hat mich irritiert.

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Cover des Buches Die Frau im Spiegel (ISBN: 9783839811764)
A

Rezension zu "Die Frau im Spiegel" von Eric-Emmanuel Schmitt

Ein Angenehmer Kompromiss
art_in_junevor 2 Jahren

„Die Frau im Spiegel“ handelt von drei jungen Frauen in drei ganz verschiedenen Epochen: Anne, die gegen Ende des Mittelalters lebt, flieht am Tage ihrer Hochzeit um der Spiritualität nachzugehen. Hanna, Frau eines reichen Mannes, lebt zur Jahrhundertwende in Wien. Oberflächlich scheint es ihr gut zu gehen, aber im Innern ist sie verzweifelt über ihr Leben im „goldenen Käfig“. Anny, eine moderne Schauspielerin in Hollywood, mit deren Karriere es eigentlich steil bergauf geht, während sie persönlich abzustürzen droht und sich in Drogen und Sex flüchtet.

Letztendlich geht jede der drei Frauen ihren Weg und doch sind ihre Schicksale am Ende auf interessante Weise miteinander verwoben.


Die Symbolik hinter dem Titel lässt bereits einen ersten Schluss auf die Thematik zu: Es geht  um Selbst- vs. Fremdwahrnehmung; Individuum vs. Gesellschaft; darum, wie wir unsere Rolle im Spiegel der Gesellschaft wahrnehmen vs. wer wir eigentlich glauben zu sein.

Das Thema der Emanzipation wird durch die drei unterschiedlichen Perspektiven aus mehreren Blickwinkeln erforscht. Somit fand ich die Thematik auf sehr schöne und wenig klischeehafte Weise aufgegriffen und war überrascht, wie viel Tiefgang an einigen Stellen dabei war. Auch die Figuren sind sehr authentisch dargestellt. Sowohl ihre Geschichten als auch die Erzählweisen sind eng mit dem Zeitgeist der jeweiligen Epoche verknüpft, was nicht nur inhaltlich sondern auch sprachlich sehr abwechslungsreich ist. So kann man sich problemlos in die Epoche einfinden und die Kapitel, in denen es um Hanna geht, sind beispielsweise konsequent in Briefform verfasst, was auch nochmal Abwechslung bietet.


Allerdings muss man auch sagen, dass jede einzelne Geschichte von der Handlung her eher sparsam ausfällt. Schließlich müssen drei unterschiedliche Geschichten in einem Buch Platz finden. Man hat das Gefühl, dass lange nichts passiert und der eigentlich spannende Teil, also der individuelle Ausgang der Geschichten, dann ganz am Schluss nur beiläufig erwähnt wird. Außerdem hat der Klappentext, der zusätzlich innen im Buch war, zu viel Information vorweggenommen, wodurch die Handlung noch absehbarer wurde.


Insgesamt verdient das Buch von mir 3 Sterne. Es ist leicht zu lesen und vom Konzept her wirklich interessant, aber die einzelnen Handlungen waren dann doch etwas nüchtern.

„Die Frau im Spiegel“ bietet einen angenehmen Kompromiss: Weder handelt es sich um flache Unterhaltungsliteratur, noch ist es so hochtrabend formuliert, dass man Kopfschmerzen bekommt. Die Thematik und eingesetzten Stilmittel bieten Raum zum Nachdenken, die Sprache als solche Auflockerung. Als Urlaubslektüre durchaus geeignet!

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Cover des Buches Die Frau im Spiegel (ISBN: 9783839811764)
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Rezension zu "Die Frau im Spiegel" von Eric-Emmanuel Schmitt

Drei Frauen
-BuchLiebe-vor 2 Jahren

Ich habe das Hörbuch gehört.

 

In dieser Geschichte geht es um drei verschiedene Frauen in drei verschiedenen Zeitepochen. Es wird abwechselnd erzählt, somit springt die Geschichte von Figur zu Figur und von Zeitepoche zu Zeitepoche. Diese werden klar abgegrenzt durch verschiedene Sprecherinnen. Das ist sehr gut gelöst denn somit weiß man immer bei wem man gerade ist und verliert nicht die Orientierung. Sehr gut gemacht. Auch die Sprecherinnen selbst haben gut gelesen und mir gefallen.

 

Etwas schade fand ich, dass nur bei einer Figur die Jahreszahl hinzugefügt wurde. Für die zeitliche Orientierung hätte ich mir gewünscht, dass dies auch bei den anderen beiden Figuren der Fall gewesen wäre. Ich nehme an dass die genannte Figur in der mittleren Zeit spielt. Eine Figur früher. Und die andere später (vermutlich so ungefähr in der heutigen Zeit). Bei einer Figur werden nur die Briefe gelesen, welche sie an eine ihr wichtige Person schickt. Allerdings nicht die Antworten die sie bekommt. Das war ein interessanter Erzählstil und hat Abwechslung gebracht.

 

Interessant ist auch wie am Ende des Buches die Geschichten in Verbindung treten.

 

Ansonsten habe ich eher eine neutrale Meinung zu der Geschichte. Keine der drei Frauen hat mich irgendwie so richtig bewegt und keine der drei Geschichten hat mich richtig gefesselt. Es plätschert so vor sich hin ohne dass irgendwie viel passiert. Allerdings habe ich auch nicht abgebrochen obwohl das Buch nicht so wirklich meinen Geschmack trifft. Warum ich es komplett gehört habe, kann ich allerdings auch nicht so genau sagen. Es war einfach nicht so schlecht, dass ich dachte ich könnte es nicht fertig hören.

 

Fazit: Eine nette Geschichte, trifft allerdings nicht komplett meinen Geschmack weswegen es mich nicht komplett überzeugt.

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