Alte Ziegenwiese

von Fritzi Sommer 
4,0 Sterne bei18 Bewertungen
Alte Ziegenwiese
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Positiv (13):
glitzerfee22s avatar

Die Ermittlungen der drei Möpse in „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer haben mich wieder einmal entzückt.

Kritisch (1):
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Leider konnte mich das Mopstrio mit seinen Ermittlungen nicht überzeugen...

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Inhaltsangabe zu "Alte Ziegenwiese"

Immer nur bei Frauchen Josi auf dem Sofa liegen? Das reicht Henri, seines Zeichens Mopsmischling und Anführer eines cleveren Ermittlertrios, nicht. Doch als Josis Mutter Christa Henri, Viktor und Wilma mit in die Kleingartenkolonie 'Alte Ziegenwiese ' nimmt, wendet sich das Blatt. Denn dort treiben sich jede Menge dubiose Gestalten herum, und eines Tages liegt Franz, der Quälgeist der Nachbarschaft, plötzlich mit einer Mistgabel im Rücken auf dem Komposthaufen. Wenn das kein gefundenes Fressen für die Mops-Mafia ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453438521
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:13.06.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    glitzerfee22s avatar
    glitzerfee22vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Ermittlungen der drei Möpse in „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer haben mich wieder einmal entzückt.
    Wieder ein gelungener Mops-Krimi

    Inhalt:
    Henri ist schon total gelangweilt, nichts passiert in der Wohnung seines Frauchens. Doch als Josis Mutter auftaucht und das Trio mit zur Kleingartenkolonie „Alte Ziegenwiese“ mitnimmt, kommt Stimmung in die Bude. Es dauert nicht lange und die Möpse können wieder ermitteln. Denn Franz, der Störenfried der Nachbarschaft, liegt mit einer Mistkabel im Rücken auf seinen Komposthaufen. Endlich haben Henri, Viktor und Wilma wieder was zu tun.

    Meine Meinung:
    „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer ist der zweite Mops-Krimi. Allerdings kann man die Teile getrennt voneinander lesen, weil jeder in sich abgeschlossen ist. Trotzdem rate ich, mit dem Ersten anzufangen.

    Da mir der erste Teil „Zum wilden Eck“ schon so gut gefallen hat, wollte ich die nächsten Ermittlungen nicht verpassen. Denn auch in diesem Teil waren die drei Möpse einfach herzallerliebst. Es ist teilweise so witzig wie sie uns Menschen sehen, und wie sie reagieren. Fritzi Sommer hat wieder mal den Humor, trotz des Mordes nicht vergessen. So musste ich auch in diesem Teil sehr häufig schmunzeln.

    Die Möpse beobachten die Leute von der Kleingartenkolonie haargenau, nichts entgeht ihnen auch nicht ein Beweismittel, der zum Mörder führt. Doch bis dahin muss noch einiges getan werden.
    Franz, der tot auf seinen Komposthaufen gefunden wurde, war jemand den keiner mochte. Daher sind erst mal alle verdächtig. Hilfe bekommen die drei Möpse diesmal von einen Papagei, der einfach richtig gut in die Geschichte reinpasst.

    Natürlich lernen wir einige Kleingärtner kennen und jeder für sich hat eine andere Persönlichkeit. Die Mutter von Josi schließt man schnell ins Herz, sie ist liebevoll und hilfsbereit. Josis Leben ist natürlich auch weitergegangen.

    Die Ermittlungen von Henri, Viktor und Wilma sind wieder nachvollziehbar und wie im ersten Teil, hatte ich viel Freude mit ihnen.
    Der Schluss hat mich zufriedenstellend zurückgelassen und ich hoffe sehr, dass es einen weiteren Teil des Ermittlertrios geben wird.

    Fazit:
    Die Ermittlungen der drei Möpse in „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer haben mich wieder einmal entzückt. Trotz der Ermittlungen wegen Mord, lässt der Humor nicht zu wünschen übrig. Die Hunde schließt man noch mehr ins Herz, als schon zuvor und ich hoffe, es wird noch einen weiteren Teil geben.

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    M
    Muschelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Top
    Unterhaltsam

    Nachdem ich schon "Zum wilden Eck" von Fritzi Sommer gerne gelesen habe, war ich von diesem sehr unterhaltsamen "Krimi" begeistert. Wieder einmal ermitteln Henri, Viktor und Wilma, ein absolut liebenswertes Hundetrio. Diesmal ist die Handlung spannender und einigen Plots mehr als beim letzen Mal. Eigentlich lese ich gar keine Tierkrimis, aber Fritzi Sommer schreibt derart unterhaltsam, dass ich ihre Buecher am Ende nur ungern schliesse, um auf einen weiteren Band zu hoffen.

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    horrorbienes avatar
    horrorbienevor 2 Jahren
    Ein Wiedersehen mit Henri, Viktor und Wilma

    Achtung, dies ist kein normaler Krimi – es ist ein Mops-Krimi. Ich kann mir stets nicht helfen, aber Bücher mit Mops in der (Haupt-)Handlung reizen mich immer sehr und so musste auch dieses Exemplar unbedingt bei mir einziehen. Ich habe bereits viele „Mops-Romane“ gelesen, aber das waren eher mehr Frauen bzw. Liebesromane. Ich habe aber beim ersten Teil festgestellt, dass mir „Krimis“ aus Sicht einer Mopsbande auch gut gefallen!
    Die Hauptcharaktere sind in diesem Buch die drei Möpse Henri, Wilma und Viktor und anders als im ersten Buch nicht deren Frauchen Josi, sonder Josis spontan aus der Toskana angereiste Mutter. Diese soll die Rosen im Kleingarten ihrer Freundin gießen, die sich am Rücken verletzt hat. Da Josi nicht über den (offensichtlich länger währenden) Besuch der Mutter informiert war, kommt es zum Klintsch und Muttern zieht kurzerhand in der Gartenlaube ein. Mit von der Partie ist das Mopstrio, denn Mutti passt während Josis Arbeitszeit auf sie auf. Das kommt Henri sehr gelegen, denn im Verein „Alte Ziegenwiese“ hat sich ein Mord ereignet und als Chefermittler muss er den selbstverständlich aufklären.
    Erzählt wird die Geschichte wieder aus der Sicht von Mops – oder vielmehr Halbmops – Henri. Henris Weltsicht ist jedenfalls sehr menschlich, so dass er des Öfteren für seine beiden Mitmöpse die Handlungen und Gespräche der Menschen übersetzen muss. Dies führt zu der einen oder anderen putzigen Situation bzw. Gespräch unter den Möpsen. Interessant dabei ist, dass die Autorin diese „Mopsgespräche“ tatsächlich auch durch Bellen, Grunzen und Knurren für die Menschen hörbar macht, so dass diese sich stets wundern, was denn mit den Tieren los sei. Verstehen kann ich das bei „Gesprächen“ zwischen Mensch und Mops, doch zwischen den Tieren finde ich es etwas übertrieben, „unterhalten“ sich diese doch eher per Körpersprache.
    Gut gefallen hat mir wieder, dass die Möpse zwar auf die Spur des Mörders kamen, aber letztlich nicht sie es waren, die den Mörder entlarvt haben, sondern sie haben die Umstände auf ihre Weise gut manipuliert. So wurde, trotz Ich-Perspektive aus Mops-Sicht noch eine gute Prise Realität bewahrt.
    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Man muss wahrscheinlich einen Hang zu solchen Büchern aus Hundesicht haben, aber ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Ein bisschen schade fand ich, dass das Setting im Kleingartenverein dem auf dem Campingplatz sehr ähnlich war. Zwar gab es durch den Wechsel der menschlichen Hauptfigur neue Elemente, doch auch beim Setting hätte ich mir mehr Neues gewünscht.
    Das ganze Drumherum mit dem Kleingartenverein war an sich jedoch sehr gut gelungen und umgesetzt. Freunde solcher Vereine werden sicher viel Spaß an der Lektüre dieses Buches haben, weil es die Schrullen und schönen Seiten gut darstellt.

    Fazit: Alte Ziegenweise ist ein Krimi, der aus Mops Henris Sicht in Ich-Perspektive geschildert wird. Das macht dieses Buch zu einem etwas anderen Krimi, doch wer sich darauf einlassen kann wird mit entspannten Lesestunden und einer Prise Humor belohnt. In diesem Buch geht es vor allem auch um einen Kleingarten und da die Handlung im Sommer spielt, ist es auch ein gelunges Buch, dass man perfekt im eigenen  (Klein-) Garten auf der Sonnenliege verschlingen kann. Mich persönlich hat etwas gestört, dass sich die Settings der beiden Teile etwas zu sehr ähneln und es für mich nicht ausreichend Neues gab. Ansonsten ist dieses Buch wieder gut geschrieben und eine prima Sommerlektüre.

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    S
    Starbucksvor 2 Jahren
    Im Mopstempo voran

    Ich liebe Hunde, wobei die träge scheinenden Möpse nicht gerade zu meinen Lieblingsrassen zählen; eher ganz im Gegenteil. Dennoch hat mich die Idee gereizt, das Leben der Menschen aus Hundesicht zu sehen und zu lesen, und da kam der Mopskrimi „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer gerade recht. „Alte Ziegenwiese“ ist der zweite Mopskrimi um die Möpse Henri, Viktor und Wilma, die doch grundverschieden und gar nicht immer so helle sind. Den ersten Mopskrimi, „Zum wilden Eck“, kenne ich nicht, aber man kann ruhig mit der Ziegenwiese einsteigen, man kommt auf jeden Fall gut mit.

    Zum Inhalt: Die drei Möpse halten sich in diesem Band überwiegend in einer Kleingartenanlage auf, denn die Mutter ihrer Rudelführerin soll hier nach dem Rechten schauen und hat die Möpse mitgenommen. Die fühlen sich hier pudelwohl, und dies noch mehr, als ein Mord geschieht: Das Ekel der Kleingartenanlage, Franz, ist ermordet worden, und es scheint klar, dass nur einer der Kleingärtner der Mörder sein kann. Doch sie wären es gern alle, denn sie alle haben Franz gehasst, der mit kaum einem Menschen wirklich auskam und noch dazu die Kleingärtner ständig gefilmt hat. Nun ist das Ekel tot, und eine zweite Leiche gesellt sich bald zu Franz dazu. Die Möpse ermitteln, obwohl sie ständig fürchten müssen, wieder nach Hause zu ihrer Rudelführerin zu müssen...

    Der Handlungsverlauf geht wirklich schleppend voran, und es kommt erst gar keine Spannung auf. Als nach über hundert Seiten immer noch nichts passiert war (Franz wird schon auf den ersten Seiten tot aufgefunden, aber dann passiert kaum mehr etwas), hätte ich dieses Buch gern weggelegt. Bekommt der Leser hier wirklich eine Hundesicht auf das Leben der Menschen präsentiert? Wohl kaum, denn die Möpse, vor allem Viktor, sind hochgebildet. Sie haben ein extrem großes Allgemeinwissen, wissen z.B., was 'hypnotisieren' ist, nur jegliche Redensarten sind ihnen wohl noch nie unter gekommen, denn die nehmen sie stets wörtlich. Außerdem haben Frauen Zitzen, Frauchen ist die Rudelsführerin, aber sonst kann man hier nichts 'Hundisches' finden. Fazit: Die Möpse sind gar zu vermenschlicht, bis auf ein paar Macken.

    Meist passiert also fast nichts, nur die letzten ca. 100 Seiten haben mir dann besser gefallen, zumal ich nicht ganz sicher war, wer der Mörder war, obwohl man dies ahnen konnte. Im Prinzip sind die Möpse hier so beschränkt gewesen, dass sie am Anfang Beweismaterial vom Tatort entfernt haben, das schnell zur Aufklärung hätte führen können. Das packen sie aber erst gegen Ende wieder aus – nicht gerade ein schlauer Zug.

    Fazit: „Alte Ziegenwiese“ hat sicher auch ein paar humorvolle Szenen, aber im Großen und Ganzen gibt es kaum etwas zum Schmunzeln und kaum Spannung. Damit ist dieser Krimi ein eher blasser Roman mit wenig Liebenswertem. Die Möpse sind mir nicht sympathischer geworden; einen Folgeband muss ich also nicht lesen. Alles in allem passiert einfach viel zu wenig, als dass man den Drang verspürt, das Buch wieder und wieder zur Hand zu nehmen. Die „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer ist für mich ein 3,5-Sterne-Buch; weil ich am Ende doch besser vorankam, kann ich hier gerade noch vier Sterne vergeben.

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    Zelibas avatar
    Zelibavor 2 Jahren
    Auf den Mops, fertig, los!

    Cover

    Das Cover ist auf den ersten Blick auf jeden Fall schon mal eins. So gar nicht blutig-krimimäßig wie es viele sicherlich kennen. Es erinnert mich ein wenig an die Schafs-Krimi-Reihe und wird vielleicht so auch eher Fans dieser Tierkrimis ansprechen. Dabei wird schon aus dem Klappentext heraus klar, blut und verderben wird man wohl eher vergebens suchen. Aber dafür eine Menge Humor vorfinden. Denn wenn sich drei Möpse auf Mördersuche begeben, kann so einiges schief gehen.

    Handlung

    Mops Henri führ zusammen mit seinen beiden Mitbewohnern Wilma und dem Senior Viktor ein ruhiges Mopsleben in Hamburg. Zu ruhig nach seiner Meinung nach. Immerhin wollte er als Sportmops schon Aktion haben. Und als Krimifan wäre ihm so ein kleiner Fall wie letzten Sommer wirklich recht.
    Aber wo nimmt man auf die schnelle nur einen Toten her? Glück im Unglück also, dass gerade da die Mutter seines Frauchens auftaucht und die gesamte Mopsbande mit in den Rosengarten nimmt. Abwechslung total! Bis Nachbarn ihren Vorsitzenden mit einer Forke im Rücken auf dem Misthaufen findet. Henri erkennt schnell, dass hier ein persönliches Motiv am Start ist.  Doch wer könnte es gewesen sein, wo keiner einen Hehl daraus machte, dass der Tote nicht gerade weit oben auf der Beliebtheitsskala stand.


    Schreibstil

    Das Buch ist locker geschrieben und bietet mehr als einMal Momente zum Schmunzeln. Besonders wenn die werte Mopsbande Mal wieder versucht zu verstehen warum den manche Leute Leichen im Keller haben oder Menschen immer das genaue Gegenteil davon tun, was sie meinen.
    Kur um, es nimmt also auch uns Zweibeiner Mal gehörig auf die Schippe. Lachen ist also definitiv erlaubt!
    Das Einzige was mich wirklich störte waren die Längen im Buch. Klar Hunde können eben nicht so ermitteln wie Menschen aber doch ruhte die Handlung manches Mal. Zwar hob der Witz das Ganze oft an, aber etwas mehr hätte ich mir dennoch einfach gewünscht.

    Charaktere

    Henri, Willma und Viktor bilden das pelzige Ermittlungstrio. Auch wenn die richtige Motivation eher bei Sportmops Henri liegt. DennHenri liebt nicht nur Krimi´s, nein er hilft auch den "Kollegen" gerne mal bei ihren Ermittlungen. Und ohne Leiche geht das natürlich immer eher schlecht.
    Willma dagegen ist ein Schleckermaul. Nicht gerade die Hellste aber doch ziemlich liebenswürdig. Denn was sie an Hirn nicht hat macht sie einfach durch ihre ganze Art weg.
    Viktor, der Senior, ist dagegen ein wandelndes Lexikon, der sich von Wer wird Millionär Fragen regelrecht gelangweilt fühlt. Also ein kleiner Schlauberger, auch wenn seine Motivation zumeist unterhalb des Futternapfs liegt. Zumindest wenn es um Henris Ermittlungen geht.  Die ganze Bande passt auch zusammen trotz kleinerer Zickereien. Aber auch die Nebencharas, die hier zumeist den zweibeinigen Part einnehmen, sind ganz eigen, wenn auch manchmal durchaus klischeehaft gezeichnet.


    Meinung

    Der Mops-Krimi ist etwas für zwischendurch. Leicht, locker, nicht flach aber doch ohne große Anstrengung zu vernichten. Dabei kann man sich so manches Mal ein Schmunzeln sicherlich nicht verkneifen. Perfekt also für einen faulen Tag auf Sofa oder Balkon.
    Für mehr hat es aber dann aus meiner Sicht nicht gereicht. Eine Story ist schon da, aber mir fehlte da einfach Handlung und Tempo. Oft war alles genauso gemächlich wie Willma, wenn ich das Mal so ausdrücken darf. Und ja ich weiß, es sind und alles, aber ein bisschen mehr wäre schon nicht verkehrt gewesen. Vielleicht hätte es schon gereicht, wenn die Menschen nicht immer ewig um den heißen Brei geredet haben. Zumindest konnte es mich in Sachen Spannung nicht wirklich packen.

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    jasbrs avatar
    jasbrvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Witzige, mopsmäßige Unterhaltung!
    Mops Henri ist wieder am Start!

    Warum nicht mal Möpse ermitteln lassen? Ich gebe zu, am Anfang war ich etwas skeptisch, wie das gehen soll und wie die Autorin dies umgesetzt hat. Ich hatte auch ein bisschen Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden, denn die Perspektive ist schon ziemlich ungewöhnlich. So musste ich mich am Anfang wirklich konzentrieren, alles aus Mops-Perspektive zu sehen. 


    Nach dem Prolog bin ich aber ziemlich gut in die Geschichte hineingekommen. Henri, Wilma und Viktor sind wirklich herzallerliebst. Da möchte man sich gleich selbst einen Mops kaufen. Schön fand ich, dass jeder der drei seinen ganz eigenen Charakter hat, der sich durch das ganze Buch zieht: Henri ist mit Feuereifer bei den Ermittlungen dabei und ist immer in Aktion. Wilma ist ein bisschen verpeilt, was zu der ein oder anderen sehr lustigen Situation führt. Viktor ist das Hirn des Rudels, er schaut gerne Tagesschau und weiß so gut wie alles. Von allem ist also etwas dabei.


    Die Möpse sind nicht immer mit unseren menschlichen Handlungen und Aussagen vertraut. Das macht natürlich den Reiz dieses Buches aus und bringt auch den Witz in die ganze Sache. So kommt es immer wieder zu Missverständnissen, zum Beispiel wenn von "einer Leiche im Keller haben" gesprochen wird. An der ein oder anderen Stelle war mir das aber auch etwas zu viel. Ein bisschen weniger davon hätte mir noch besser gefallen.


    Das Buch spielt in einer Schrebergarten-Kolonie. Was mir wirklich gut gefallen hat war, dass es gar nicht die üblichen Vorurteile, die man gegenüber Kleingärtnern hegt, aufgreift. Ganz im Gegenteil: Eine Parzelle zu haben, scheint ganz schön hip und lustig zu sein :)


    Natürlich steht die eigentliche Krimihandlung nicht unbedingt im Mittelpunkt, sondern die Hunde. Aber das hat mich gar nicht gestört.


    Vom Schreibstil her hat mir das Buch sehr gut gefallen. Wenn man sich erstmal ins Mopshirn hineingefuchst hat, dann lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und ist eine gute Unterhaltung.


    Obwohl es bereits der zweite Fall für das Mops-Trio ist, kann man ihn sehr gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Ich kannte ihn auch noch nicht, aber es gab keinerlei Verständnisprobleme. Es gibt einige Anspielungen auf den ersten Fall, aber das waren nur Hintergrundinformationen und nicht für den eigentlichen Fall relevant.


    Insgesamt mochte ich das Buch gerne und habe es auch ziemlich schnell weggelesen. Ich werde mir jetzt auch den ersten Fall schnappen, denn dieser Teil hat auf alle Fälle neugierig gemacht. Und wenn es einen neuen Fall für Henry & Co. gibt, dann kommt er sofort auf meine Wunschliste. Von mir gibt es 4 Sterne!

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider konnte mich das Mopstrio mit seinen Ermittlungen nicht überzeugen...
    Alte Ziegenwiese

    Inhalt

    Immer nur bei Frauchen Josi auf dem Sofa liegen? Das reicht Henri, seines Zeichens Mopsmischling und Anführer eines cleveren Ermittlertrios, nicht. Doch als Josis Mutter Christa Henri, Viktor und Wilma mit in die Kleingartenkolonie »Alte Ziegenwiese « nimmt, wendet sich das Blatt. Denn dort treiben sich jede Menge dubiose Gestalten herum, und eines Tages liegt Franz, der Quälgeist der Nachbarschaft, plötzlich mit einer Mistgabel im Rücken auf dem Komposthaufen. Wenn das kein gefundenes Fressen für die Mops-Mafia ist …
    (Quelle: Klappentext)

    Meine Meinung

    Bis jetzt lief Josis Leben noch in geregelten Bahnen, sie arbeitet in einer Kanzlei und ihre drei Möpse sind stets mit dabei – bis plötzlich die Mutter in der eigenen Wohnung steht und sich häuslich einrichtet. Das Verhältnis ist nicht das Beste und Josi ist überhaupt nicht begeistert. Grund des Besuches: Christa will Zeit mit ihrer Tochter verbringen und sich nebenbei um den Schrebergarten von Hilde, der besten Freundin kümmern, die auf Kreuzfahrt einen Bandscheibenvorfall erlitten hat.
    Christa blüht in ihrem neuen Alltag auf und übernimmt sogar die Möpse – zusammen verbringen sie viel Zeit im Schrebergarten. Bis schließlich ein Mord passiert und der Obermops beschließt, das sie den Mörder finden müssen…

    Ich hatte mich zu Beginn des Buches sehr auf Josi gefreut, sie machte einen wirklich netten Eindruck. Doch leider spielt sie innerhalb der Story nur eine kleine Nebenrolle.
    Also musste ich mit Christa vorlieb nehmen, die ich schon von der ersten Seite an nicht leiden konnte. Wer kommt auf so eine dämliche Idee und nistet sich ohne zu Fragen bei der Tochter ein und erwartete, das diese von heute auf morgen Urlaub nimmt um Zeit mit der Mutter zu verbringen?! An Josis Stelle hätte ich sie vor die Tür gesetzt.
    Jedenfalls wird Christa die Hauptperson des Buches, zusammen mit den Möpsen Henri (Oberbossmops), Viktor und Wilma. Von Beginn an erzählen die drei Hunde von ihrem Leben und den kleinen Reibereien, die es in einem Rudel gibt. Natürlich hat auch jeder seine Eigenarten und Probleme, die natürlich auch erwähnt werden.
    Alle vier landen schließlich nach einem Streit im Schrebergarten von Hilde und gleich in der ersten Übernachtungsnacht kommt es zu einem Mord. Am nächsten Morgen startet der Beginn der Ermittlungen – die drei stellen sich mehr schlecht als recht an und kommen zu keinen Ergebnissen…während des gesamten Buches.
    Ich habe mir viel mehr von den Möpsen erhofft und wurde bitter enttäuscht.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach, sodass sich die Geschichte zügig lesen lässt.
    Leider hat mir während des ganzen Buches die Spannung gefehlt, was vermutlich auch an dem Ermittlertrio lag, mit dem ich einfach nicht warm wurde.
    Ich liebe den Schafskrimi „Glennkill“ und ich hatte mich sehr auf diese Geschichte gefreut, weil ich es mich immer sehr amüsiert, wie die Tiere den Mörder überführen.
    Hier war es leider nicht der Fall, sonderlich viel haben die drei auch nicht ermittelt – in der Story ging es mehr um die Menschen und deren Probleme als um die mopsigen Ermittlungen.  Jeder einzelne Charakter im Buch wurde gut ausgearbeitet und hat seine eigene Geschichte bekommen, was wirklich interessant war, aber leider drängte das die Ermittlungen der Möpse in den Hintergrund. Schade…
    Übrigens ist „Alte Ziegenwiese“ der zweite Teil der Reihe (Band 1: „Zum wilden Eck“) um das Mopstrio. Ich habe den Vorgänger nicht gelesen und ich bin trotzdem gut in die Geschichte reingekommen, also können die einzelnen Bände auch unabhängig voneinander gelesen werden.

    Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.

    Schönstes Zitat

    gab leider keins.

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsamer und humorvoller Krimi!
    Sehr unterhaltsamer und humorvoller Krimi!

    Meine Meinung

    Ich las „Ein Mops-Krimi“ … dann dachte ich mir „Jaaaaaa! Möpse!“, und Schwups, das Buch lag in meiner Hand. „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer ist ein unglaublich humorvoller Mops-Krimi, erschienen bei Heyne. Ich kann nicht viel zu dem Buch sagen, weil ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Schreistil war angenehm, sehr humorvoll und die Autorin hat mit einer bildhaften Sprache erzählt. Die drei Möpse Henri, Viktor und Wilma waren süße Protagonisten, bei denen ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte. Die Handlung war an einigen Stellen etwas zäh; bei einem reinen, über 300 Seiten langen Krimi muss man durchhalten, und die Spannung darf nicht abebben. Auch hätte man einzelne Szenen ein wenig besser beschreiben können. Die Charaktere aber waren allesamt gut gelungen, die Handlung im Großen und Ganzen erfolgreich umgesetzt worden und die Pointe, so denke ich, erreicht.

     

    Fazit

     

    Sehr lustig, richtig süß und tolle Charaktere. Der Krimi war ein wenig zu lang, dennoch empfehlenswert!

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    hasirasi2s avatar
    hasirasi2vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein amüsanter, witziger und unterhaltsamer Hundekrimi, bei dem natürlich auch die Spannung nicht zu kurz kommt.
    Mord im Kleingarten

    Henris letztes Abenteuer (Zum wilden Eck) ist nun schon wieder sooo lange her und die immer gleichen Alsterspaziergänge langweilen ihn - er ist kurz vor einer „Mopsdepression“! Da kommt es ihm gerade recht, dass Christa, die Mutter seines Frauchens Josi, unerwartet auftaucht, um sich um den Kleingarten einer Freundin zu kümmern. Noch besser wird es, als Franz, der unbeliebte Vorstand der Kleingartenkolonie „Alte Ziegenwiese“ mit der Mistgabel ermordet wird ...

    Endlich können Henri und sein Rudel Wilma und Victor wieder ermitteln. Denn Verdächtige gibt es viele: Franz war extrem unbeliebt, legte sich mit jedem an, pochte auf die Vorschriften und spionierte hinter den Mitgliedern her, um sie dann vor allen bloßzustellen.

    Hilfe bekommen die Hunde dieses Mal von dem Graupapagei Moses, der sozusagen die „Flugüberwachung“ der Kleingartenanlage übernimmt. Außerdem müssen sie sich gegen den aggressiven Kater Günter verteidigen und Henri ist in die süße kleine Hundedame Lilly verliebt, was ihn leider immer wieder ablenkt.

     

    „Alte Ziegenwiese“ ist ein amüsanter, witziger und unterhaltsamer Hundekrimi, bei dem natürlich auch die Spannung nicht zu kurz kommt.

     

    Die Hunde sind sehr unterschiedlich und ergänzen sich dadurch wunderbar, man muss sie einfach mögen. Henri ist eigentlich nur ein halber Mops, sehr neugierig und aktiv. Wilma ist eher verfressen und manchmal etwas schwer von Begriff, hat aber ein großes mit Herz und einen tollen Humor: "Das ist doch der Haufen für Gartenabfälle. Nicht für Arschlöcher. ... Dieser Idiot. Musste der jetzt sterben? Ich habe Hunger. ". Victor ist ein Fan der Tagesschau, im wahrsten Sinnes des Wortes ein alter Besserwisser und opfert sich förmlich für die Ermittlungen auf, indem er sich mit den Kleingärtner anfreundet: „Meinst du, diese staubtrockenen Vollkorndinger schmecken mir? Wir können gern tauschen! Ich esse für einen guten Zweck."

     

    Auch die menschlichen Protagonisten haben mir gut gefallen. Josi und ihr Freund Florian sind relativ frisch verliebt und leben noch nicht lange zusammen, da sorgt die plötzlich auftauchende Christa natürlich für Spannungen, auch wenn die „nur helfen“ will. Also stürzt sich Christa in die Ermittlungen zu Franz’ Tod.

    Schnell wird klar, die Kleingärtner haben die eine oder andere Leiche im Garten verbuddelt, man neidet sich die besseren Grundstücke, schaut immer wieder über den Zaun zum Nachbarn und klatscht, aber es wird auch zusammen gefeiert. Die Sparte ist ein kleiner Kosmos für sich.

     

    Henri und die Mopsmaffia haben mich sehr gut unterhalten und ich würde mich freuen, bald wieder von ihnen zu lesen.

    Kommentare: 6
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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 2 Jahren
    Mopsige Ermittlungen

    "Alte Ziegenwiese" von der Autorin Fritzi Sommer ist der zweite Mopskrimi mit dem äußerst erfolgreichen Ermittlertrio Henri, Viktor und Wilma. Diese drei Möpse, allen voran der Mopsmischling Henri sind ein spitzenmäßiges Ermittlerteam.

    Die Geschichte: Immer nur bei Frauchen Josi auf dem Sofa liegen? Das reicht Henri, seines Zeichens Mopsmischling und Anführer eines cleveren Ermittlertrios, nicht. Doch als Josis Mutter Christa Henri, Viktor und Wilma mit in die Kleingartenkolonie »Alte Ziegenwiese « nimmt, wendet sich das Blatt. Denn dort treiben sich jede Menge dubiose Gestalten herum, und eines Tages liegt Franz, der Quälgeist der Nachbarschaft, plötzlich mit einer Mistgabel im Rücken auf dem Komposthaufen. Wenn das kein gefundenes Fressen für die Mops-Mafia ist .

    Der Schreibstil der Autorin und die unterhaltsame Geschichte haben mich von Anfang an wieder begeistert . Ich finde es ja immer klasse, wie Henri, die Geschichte rüberbringt, da bleibt beim Lesen - auch wenns ein Krimi ist - kein Auge trocken. Die Drei haben es gut erwischt. Bei Josi und Florian geht es ihnen super. Doch manchmal wird es halt ein bisschen langweilig, denn immer nur Essen und Schlafen bereichert auch kein Mopsleben. Und als eines Tages Josis Mutter zu Besuch kommt, rührt sich endlich etwas. Henri liebt zwar seine Rudelführerin Josi, aber er hat auch nichts gegen ein Abenteur und das gibt es halt mit Christa. Die Drei dürfen Christa in die Kleingartenkolonie "Alte Ziegenwiese" begleiten. Und hier ist ja endlich was los. Es ist herrlich, wie Henri die Ermittlungen aufnimmt, welche Überlegungen er anstellt, wie er Wilma und Viktor in die Ermittlungen mit einbezieht. Und ein Vogel hilft dann auch noch mit. Einfach klasse. Endlich ist die Mops-Mafie wieder Tag und Nacht im Einsatz. Am liebsten würde ich die Drei ja adoptieren.

    Wieder ein absolutes Traumbuch, man wird einfach mopssüchtig nach den Dreien. Das Cover ist auch ein echter Hingucker. Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das selbstverständlich 5 Sterne erhält. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Mopskrimi.

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