Fritzi Sommer Zum wilden Eck

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Inhaltsangabe zu „Zum wilden Eck“ von Fritzi Sommer

Die Möpse Henri, Viktor und Wilma haben es ziemlich gut bei ihrem Frauchen Josi.
Wäre sie doch nur nicht so geknickt, seit ihr Mann sie betrogen hat. Als ihr Onkel Fritz
plötzlich stirbt und ihr den Campingplatz »Zum wilden Eck« hinterlässt, schauen sie
sich das Ganze mal an. Leider liegt der Campingplatz weit weg vom schicken Hamburg
und hat nicht viel Komfort zu bieten. Dafür aber einige Abenteuer. Dann liegt eines
Tages Conny, der gute Geist vom wilden Eck, tot in ihrer Hollywoodschaukel.
Definitiv eine Tote zu viel, finden Henri und Co., und sie beginnen zu ermitteln.

Ein witziges Debüt mit den drei Möpsen Henri, Viktor und Wilma - wuff!

— peedee

SOKO Mops ermittelt auf dem Campingplatz

— burro

SOKO Mops ermittelt auf dem Campingplatz.

— burro

Ein eher ruhiger, aber nicht unspannender Krimi mit drei ermittelnden Hunden. Viel Humor und einige Emotionen inklusive!

— angi_stumpf

Sehr unterhaltsamer Krimi mit viel Humor und Schnauze ;-). Perfekt für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch :-).

— hasirasi2

Ein lustiges Buch mit Spannung!

— Sunangel

Ein Buch für Mops-Fans!

— Josefine_

Sehr lustig und turbulent!!

— daneegold

Dieser Krimi über ermittelnde Möpse war mehr witzig als spannend,aber auf jeden Fall verdienen Henri, Viktor und Wilma 4 Sterne. Rezi folgt.

— Sardonyx

Drollige Möpse auf einem idyllischen Campingplatz. Eher ein Buch für Hundefans anstatt für Krimifans.

— leucoryx

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  • Ein mops ermittelt

    Zum wilden Eck

    kointa

    02. December 2017 um 18:22

    Heinrich genannt Henri ist ein Mops und hier auch der Erzähler der Geschichte. Er und seine zwei Mops-Gefährten wollen die Morde auf dem Campingplatz aufklären, welcher Ihr Frauchen (Josi) geerbt hat. Es ist herrlich witzig geschrieben und da es aus Sicht eben eines Hundes ist, mal eine ganz andere Perspektive. Auch als nicht Hundebesitzer ist es sehr amüsant. Josi wird hier als typische Großstadttussi die auf das Land kommt bzw. dem Campingplatz af dem Lande dargestellt. Ich finde aber es passt sehr gut zur Geschichte. 

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Ein witziges Debüt

    Zum wilden Eck

    peedee

    06. February 2017 um 21:58

    Mops-Krimi, Band 1: Die Möpse Henri, Viktor und Wilma wohnen bei ihrem Frauchen Josi in einem coolen Loft in Hamburg. Josi ist traurig, da ihr Mann sie betrogen hat – sie hat ihn rausgeworfen. Und dann stirbt auch noch ihr Onkel Fritz! Er hinterlässt ihr den Campingplatz „Zum wilden Eck“ – dabei hat sie es so gar nicht mit Campen. Aber trotz allem will sie vor Ort nach dem Rechten sehen. Nicht jeder ist über ihre Anwesenheit erfreut… Erster Eindruck: Silhouetten von drei Möpsen auf dem Cover, einen Wohnwagen, Grill und Esstischgarnitur, ein paar Bäume – mir gefällt das Cover sehr gut. Ich bin ein grosser Mops-Fan, auch wenn ich selbst kein lebendiges Exemplar besitze, habe ich diverse Plüschtiere, Dekofiguren und selbstverständlich auch Mops-Kalender und -Lesezeichen. Und vor kurzem habe ich doch tatsächlich eine Mops-Dekolampe geschenkt gekriegt… Selbstverständlich lese ich auch gerne Bücher, wo ein Mops vorkommt. Es gibt ja des Öftern Bücher, wo ein Hund gemäss Titel eine Hauptrolle spielen sollte, aber dann in Tat und Wahrheit nur eine untergeordnete Rolle spielt. Hier ist das jedoch nicht so: Die Möpse Henri, Viktor und Wilma gehören wirklich zu den Hauptdarstellern. Henri, der halbe Mops (seine Mutter ist eine dänische Hofhündin und sein Vater ein Mops), erzählt die Geschichte aus Hundesicht. Und da muss ich der Autorin ein Kompliment machen: Sie hat das konsequent durchgezogen und mich immer wieder schmunzeln lassen, wenn die Möpse irgendetwas kommentiert haben, was sie vom Fernsehen her kennen (sie sind begeisterte Krimi-Fans). Henri ist der Chef des Dreiergespanns – so meint er zumindest. Denn tatsächlich ist Frauchen Josi die Rudelführerin. Die Autorin hat die Gegebenheiten sehr gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte, wie z.B. als die taffe Scheidungsanwältin Josi aus dem städtischen Hamburg auf dem etwas in die Jahre gekommenen Campingplatz ankommt – da treffen Welten aufeinander! Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt, habe aber zwei Kritikpunkte: Erstens ist die Kennzeichnung „Mops-Krimi“ auf dem Cover für mich nicht ganz stimmig, denn für einen Krimi war mir zu wenig los. Zweitens wird auf dem Klappentext zu viel vom Inhalt verraten, etwas was nämlich erst in Kapitel 13 (ab Seite 224) passiert – das hätte nicht sein müssen. Fazit: Ein witziges Debüt – danke für schöne Lesestunden.

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  • Leider nicht überzeugend

    Zum wilden Eck

    Becky_Bloomwood

    19. January 2017 um 14:20

    Als Mops-Besitzerin und großer Fan der Rasse musste ich natürlich zu diesem Buch greifen. Da so ein Mops in den letzten Jahren auch gerne mal auf dem Cover platziert wird, ohne dass er eine große Rolle spielt, war ich natürlich neugierig, wie es sich mit Zum wilden Eck verhält. Fritzi Sommer erzählt in ihrer Geschichte von der Karrierefrau Josi und ihren Möpsen Henri, Viktor und Wilma. Josi bläst aufgrund von Problemen mit ihrem Mann Trübsal und die Möpse tun ihr Möglichstes, um sie aufzuheitern. Plötzlich ereilt Josi die Information, dass ihr Onkel Fritz gestorben ist - und ihr den Campingplatz "Zum wilden Eck" hinterlassen hat. Die Möpse und Josi sind zunächst nicht so begeistert, doch nach und nach freunden sie sich mit dem Platz und deren Bewohnern an und als ein Mord geschieht, fühlen sich die Möpse, angeführt von Henri, als Ermittler und wollen den Fall lösen. So witzig das alles klingt, so wenig hat mich die Geschichte mitgerissen. Gefallen hat mir, dass tatsächlich aus der Mops-Sicht geschrieben ist und das Cover nicht in die Irre führt. Aber leider wurde ich mit dem Stil des Buchs nicht warm. Ich musste mich fast ein wenig quälen und fand das Buch auch nicht besonders spannend. Schade, ich hätte Zum wilden Eck mit den Möpsen gerne mehr Sterne gegeben, aber es hat mich einfach nicht überzeugt.

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  • Henri hat den richtigen Riecher!

    Zum wilden Eck

    angi_stumpf

    29. June 2016 um 21:18

    Die Geschichte: Henri, Viktor und Wilma genießen ihr ruhiges Mopsleben in einem modernen Loft in der Hamburger Hafen-City mit Frauchen Josi, einer Scheidungsanwältin. Wobei nicht alle drei Hunde gleichermaßen zufrieden sind, denn Henri sehnt sich doch eher nach etwas Action. Mit großer Begeisterung sieht er Krimis im Fernsehen und weiß beim “Tatort” schon immer früh, wer der Mörder ist. Aber vor Sherlock Holmes hat er doch Respekt: dessen Fälle sind nicht so leicht zu knacken. Mit dem überraschenden Tod von Josis Onkel Fritz ist es dann auch tatsächlich schnell mit der heimischen Ruhe vorbei, denn sie erbt das “Wilde Eck” von ihm: einen Campingplatz am Strand. Henri ist begeistert, als Josi die Hunde ins Auto packt, um sich vor Ort einmal umzusehen. Dort lernt sie Conny kennen, die Nachbarin von Fritz und freundet sich schnell mit ihr an. Nach einem lustigen Grillabend findet das Mops-Trio morgens Conny, die tot in ihrer Hollywoodschaukel sitzt. Entsetzen macht sich breit – und die Ermittlerinstinkte von Henri erwachen … Meine Meinung: Wer gerne Krimis mit viel Humor und ungewöhnlichen Ermittlern liest, der ist hier genau richtig. Henri und seine Mitmöpse Viktor und Wilma sind drei ganz unterschiedliche Typen, die ihre jeweiligen Fähigkeiten immer bestmöglich einsetzen können, um am Ende auch die kniffligsten Fälle zu lösen. Natürlich geht das nicht so schnell, deshalb ist das Tempo dieses Krimis auch eher gemächlich und weniger actionreich. Das liegt hauptsächlich an den oft begriffsstutzigen Menschen, die die Genialität der Hunde einfach nicht erkennen wollen. Ein Mops, der aufgeregt von seinen neuesten Ermittlungserfolgen berichtet, klingt in den Ohren der Zweibeiner nur wie ein bellender Hund, der mal Gassi gehen möchte oder sich einen vollen Futternapf wünscht – was bei Wilma gar nicht so abwegig ist. Aber Henri lässt niemals locker, gegen alle Widerstände kämpft er an, um am Ende der Polizei den Täter zu präsentieren. Doch ganz ohne Hilfe schafft auch er es nicht, deshalb spielen noch weitere Vierbeiner eine wichtige Rolle in diesem Buch. Die Dialoge sind sehr humorvoll, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Vierbeiner unsere menschlichen Redewendungen oft etwas zu ernst nehmen oder sich über widersprüchliche Verhaltensweisen wundern. Neben den drei Ermittlerhunden stehen natürlich auch einige Menschen im Mittelpunkt. Allen voran Frauchen Josi, die eigentlich Josephine Hartmann heißt. Sie war mir ganz sympathisch, wenngleich sie im Lauf der Story erst etwas auftauen und lockerer werden muss. Dafür sorgt maßgeblich auch Conny, die freundliche Nagelstudiobesitzerin, die schnell Josis harte Schale knackt und sie für das einfache Leben abseits der schicken Hafen-City begeistern kann. Der Kriminalfall ist gut durchdacht und kann mit einigen Wendungen und Überraschungen auch für Spannung sorgen. Mir hat das erste Abenteuer von Henri, Viktor und Wilma bestens gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die kürzlich erschienen ist. Fazit: Ein zwar eher ruhiger, dafür umso humorvollerer Krimi, in dem drei lustige Vierbeiner dafür sorgen, dass auch die Polizei am Ende den richtigen Riecher hat.

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  • Für Hundeliebhaber!

    Zum wilden Eck

    Sunangel

    27. April 2016 um 05:50

    Ich habe mir am Anfang etwas schwer getan in das Buch reinzukommen, weil ich die Hauptprotagonistin Josi überhaupt nicht einschätzen konnte und dadurch war ich nicht sofort in der Geschichte drin. Josi wirkte am Anfang arrogant und überheblich auf mich, dass hat sich aber im Laufe der Geschichte gelegt und ich bin begeistert, welche Einstellung sie hat. Sie hat den nötigen Biss im Leben und lässt sich nicht so schnell aus der Spur bringen. Sie zeigt aber auch Gefühle und lässt die raus. Ihre Hunde liebt sie verständlicherweise über alles und das sollen alle Menschen wissen. Sie ist sehr hilfsbereit, doch manchmal kam das etwas unrealistisch rüber. Da kommen wir wieder zum Thema Geld regiert die Welt. Die Hunde Henri, Wilma und Victor sind zauberhaft. Gerade Henri ist mir sehr ans Herz gewachsen und es kommen Situationen vor, wo ich wirklich laut lachen musste. Hunde wollen die Welt verstehen und es wäre besser gewesen, wenn sie reden könnten. Alle drei haben den gewissen Charme, den nur Vierbeiner haben können und gerne hätte ich auch so einen Henri bei mir zu Hause. Die anderen Protagonisten konnte man gut kennen lernen, die einen mag man die anderen wieder nicht. Trotz das es hauptsächlich um Josi und die Hunde ging, sind die Campingbewohner sehr liebevoll und authentisch ausgearbeitet worden. Mir hat sehr gefallen, wie sie alle hinter Josi stehen. Die Umgebungsbeschreibungen passen perfekt dazu und ich konnte mir gerade den Campingplatz gut vorstellen. Ich habe richtig Lust bekommen dort auch Urlaub zu machen, denn es ist eine tolle Gemeinschaft. Die Aussicht ist mehr als traumhaft. Der Schreibstil ist sehr temporeich und dadurch kommt sehr viel Abwechslung in die Geschichte. Der Leser muss einfach mit raten, wer schuldig ist und wer nicht. Ich habe es nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gerne gelesen und ich hoffe ihr werdet auch viel Spaß daran haben.

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  • Ein Krimi über ermittelnde Möpse auf einem Campingplatz? Wieso nicht, witzig war es allemal!

    Zum wilden Eck

    Sardonyx

    06. March 2016 um 11:01

    Henri findet sein Leben ganz in Ordnung - immerhin ist Frauchen Josi Hartmann nicht nur sehr nett zu ihren drei Möpsen Henri, Viktor und Wilma, sondern erbt auch den Campingplatz ,,Zum wilden Eck" ihres plötzlich verstorbenen Onkel Fritz. Henri, der schon immer eine abenteuerliche Seite in seinem Mopskörper hatte, ist völlig begeistert von der herrlichen Freiheit der Ostsee. Die verfressene Wilma ist die Schönheit der Natur eher egal und der kultivierte, alte Viktor scheint ebenso wie immer - obwohl Henri felsenfest herausfinden will, ob Fritz' Tod Mord war oder nicht. Doch dann wird Josis Campnachbarin Conny ganz plötzlich. Die bonbonbunte, optimistische Conny vergiftet! Henri, beflügelt von der Sucht nach Tatort-Sendungen, beginnt sofort zu schnüffeln, weil das eine Leiche zu viel im wilden Eck ist ... ,,Zum wilden Eck" von Fritzi Sommer ist ein Krimi aus der Sicht von unter 30 cm großen Möpsen. Obwohl ich Hunde über alles liebe, war ich am Anfang dem sommerlich bunten Buch gegenüber argwöhnisch als könne es mich beißen. Nun bin ich fertig. Was habe ich gelernt? Unterschätze niemals einen Mops, egal wie froschäugig, flachnasig oder verfressen er ist! Dieser Krimi ist nicht durchgehend spannend wie ein Thriller, doch mit dem ersten Kapitel bereits so amüsant, dass ich - wäre ich ein Hund gewesen - wohl gewedelt hätte. Henri muss, um den Humor in der Geschichte zu finden, sich nicht bemühen, Witze zu reißen; der kleine Hund ist von sich aus ein wandelnder Scherz, ebenso auch seine zwei Mopsfreude. Ihr Humor, ihre spitzfindigen Diskussionen und ihre Weltsicht befreien von den grauen Sorgen des Alltags Störend fand ich jedoch, wie oft Heri ,,meine ich" benutzt, dass es fast schon zu seinem Standard-Spruch wird. Nicht wirklich störend im Lesefluss. Eher negativ auffallend, meine ich. Nicht Henri, sondern seine Floskel, meine ich. Henri ist ein toller Hund, meine ich, gar nicht negativ oder störend. Auch Josis Sturheit ging mir manchmal auf den Keks, aber das liegt eher an ihren Charaktertyp, der ziemlich wechselhaft zwischen superreicher Großstadt-Anwältin und naturbezogenen Camperin pendelt. Alles in allem ist auf den 365 Seiten von ,,Zum wilden Eck" tierischer Lesespaß niedergeschrieben, bei dem kein Lachmuskel unbewegt bleibt. Wer sich nach diesem Mops-Krimi keinen Hund wünscht, wird nie verstehen, wie genial die besten Freunde des Menschen sein können.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Perspektive aus 30 cm Höhe

    Zum wilden Eck

    leucoryx

    19. February 2016 um 13:27

    In dem Mops-Krimi "Zum wilden Eck" ermitteln die drei Möpse von Josi auf einem Campingsplatz: der abenteuerlustige Henri, der alte Viktor und die träge Wilma. Josi besucht den Campingplatz ihres Onkels, der dort verstorben ist. Die Möpse sind sich nicht sicher, ob der Onkel wirklich eines natürlichen Todes gestorben sind und halten die Lauscher offen. Die Idee Tiere als Ermittler einzusetzen und untereinander reden zu lassen, ist sicherlich nicht neu, aber wurde in diesem Fall in einem süßen Dreiergespann umgesetzt. Der Hauptakteur ist ihr der aufgeweckte Henri, der schon bald erfahren muss, dass er nur zur Hälfte ein Mops ist. Dies begründet seinen Hang zur Unternehmungslust im Gegensatz zur trägen Wilma, die am liebsten frisst und schläft. Viktor ist mit einem guten Rat gerne hilfreich, ist aber ansonsten auch eher ruhiger. Das Frauchen Josi ist eine erfolgreiche Anwältin, die aus allen Wolken fällt als ihr Mann sie betrügt. Der Besuch des Campingsplatzes kommt also allen vier wie ein Urlaub vor ... wären da nicht der ungeklärte Tod ihres Onkels. Die Charaktere sind liebevoll und mit viel Witz geschildert. Die Hunde nehmen Äußerungen der Menschen immer wortwörtlich und verstehen sie dadurch nicht oft. Das war irgendwann etwas nervig, aber immerhin konsequent durchgezogen. Jeder Hundebesitzer wird vermutlich einige Vermenschlichungen und Ungenauigkeiten feststellen, aber das trügt das Gesamtbild kaum. Das Cover des Buches passt sehr gut zu der Geschichte. Es ist eher ein Wohlfühlmroman zum Schmunzeln als ein Krimi. Was nicht heißt, dass es keinen Fall zu lösen gäbe und das Hundetrio ist auch eifrig dabei zu kombinieren, aber sie stellten sich teilweise nicht allzu klug an und hatten in meinen Augen weniger zur Lösung des Falls begetragen als ich erwartet hätte. Es ist eine unterhaltsame Geschichte über ein Mopstrio mit Sinn für Ermittlungen. Ich empfehle es eher Hundeliebhabern als Krimifans.

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  • Ein schöner Krimi aus Sicht von Möpsen

    Zum wilden Eck

    glitzerfee22

    12. August 2015 um 16:20

    Inhalt: Den drei Möpsen Henri, Wilma und Viktor Leben bei ihrem Frauchen Josi in einer Traumwohnung in Hamburg. Manchmal finden die Hunde es schon fast zu langweilig. Doch als Josis Onkel Fritz plötzlich verstirbt, kommt Action in die Bude. Denn Josi erbt einen Campingplatz. Auf diesem ist zwar alles einfach gehalten, dafür aber eine Menge zu beschnüffeln. Als dann die liebe Conny und gute Seele des Platzes stirbt, gehen die Hundeermittlungen los … Meine Meinung:  Dies ist mein erstes Buch aus der Sicht eines Tieres. In diesem Fall aus der Sicht von Mops Henri. Er lebt zusammen mit Wilma und Viktor in Hamburg bei Josi. Henri ist also nicht allein. Die drei Möpse werden wie Kinder behandelt und führen ein tolles Hundeleben.  Der Schreibstil der Autorin ist locker und witzig gehalten. Schon allein wie Henri seine beiden WG-Bewohner beschreibt, ist herrlich. Wilma bezeichnet er als süße Presswurst auf viel Stammelbeinen, mit großem Herz und niedrigem IQ. Viktor ist schon alt mit seinen 11 Jahre, hat Froschaugen, Falten und einen leicht debilen Ausdruck.  Es ist auch unheimlich komisch, wie die Hunde Redewendungen wörtlich nehmen, und sich dann über die Menschen wundern. Ebenfalls ist es lustig mit anzusehen, wie Josi oft die Sprache der Hunde und somit ihre Bedürfnisse falsch interpretiert. Dabei musste ich immer wieder an die Hunde meiner Mutter denken, wer weiß was die so von uns halten :-D.  Von Anfang an werden wir mit viel Input konfrontiert. Der Betrug von Josis Mann und der plötzliche Tot des Onkels. Aber so beginnt die Geschichte genau richtig. Es wird auf keinen Fall langweilig. Auf dem Campingplatz, den Josi am liebsten gemieden hätte, wird sie nicht besonders freundlich aufgenommen. Das hat bestimmte Gründe und ändert sich später. Für die Möpse ist dieser Ort das reinste Paradies. Bäume und Sträucher ohne Ende, einen langen Sandstrand, viele Geheimnisse und vor allem keine Leine.  Als die Leiche von Conny gefunden wird, fangen die Hunde mit ihren Ermittlungen an. Sie beobachten alle, hören genau zu und lassen Beweismaterial verschwinden. Natürlich handelt es sich hier nicht um einen herkömmlichen Krimi aber das erwartet auch keiner. Die Ermittlungen der Hunde verlaufen logisch und hat die Autorin sehr schön umgesetzt. Allgemein sind die Beschreibungen der Orte schlicht aber bildlich dargestellt. Ich fühlte mich an Ort und Stelle versetzt.  Auf dem Campingplatz muss sich Josi mit nervigen Maklern rumärgern. Zudem gerät sie auch noch selber in die Schussbahn des Mörders. Das passt den Möpsen natürlich überhaupt nicht, genauso wie die Rückkehr nach Hamburg. Wie soll man so schließlich ermitteln. Henri findet aber einen Trick, um Josi wieder auf den Campingplatz zu bekommen. Als sie ankommen, hauen sie auch schon wieder ab und ermitteln weiter.  Besonders gut hat mir die Entwicklung der anfangs doch leicht versnobten Josi gefallen, denn im Laufe der Zeit wird sie bodenständiger und sieht den Campingplatz mit anderen Augen. Wer worin verstrickt ist und was hinter dem Ganzen steckt, hatte ich zwar recht schnell raus, tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Die Autorin hat den Ausgang, und wie alles zusammengeführt wird, sehr schön gelöst.  Fazit: „Zum wilden Eck“ von Fritzi Sommer ist ein etwas anderer Krimi. Die drei Möpse ermitteln hier und führen den Leser mit ihren Schnüffeleien, Beobachtungen und viel Humor durch das Buch. Eine Geschichte, die Spaß macht zu lesen und sehr empfehlenswert ist. Ich werde Henri, Wilma und Viktor vermissen.

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  • Mopsiger Ostseeurlaub

    Zum wilden Eck

    Tinkers

    11. August 2015 um 17:22

    „Zum wilden Eck“ ist der 2015 bei Heyne erschienene Mops-Krimi von Fritzi Sommer, die als Tina Wolf schon 2 andere Bücher bei Heyne veröffentlichte. Inhalt: Die Hamburger Anwältin Josefine Hartmann ist frisch getrennt und erbt einen Campingplatz im ostdeutschen Prerow. Gemeinsam mit ihren 3 Hunden fährt sie hin und taucht in eine für sie neue Welt ein. Zuerst trifft sie auf wenig Begeisterung seitens der vielen unterschiedlichen Camper, aber rasch freundet sie sich mit Conny, der Platznachbarin ihres Onkels Fritz, an. Die Hunde stellen fest, dass auf dem Platz komische Dinge vor sich gehen und schnüffeln etwas rum. Es stellt sich raus, dass eine große Immobilienfirma starkes Interesse an diesem Platz hat, aber nachdem Josi merkt, welcher Schatz sich da an den Dünen der Ostsee verbirgt, beschließt sie den Platz nicht zu verkaufen. Aber auch unter den Bewohnern scheint nicht immer eitel Sonnenschein zu herrschen. Plötzlich sitzt Conny tot auf der Hollywoodschaukel und die Hunde müssen bei den Ermittlungen helfen! Meine Meinung: Dieses Buch passt perfekt in mein Regal zwischen die Schafskrimi Glennkill und Garou von Leonnie Swann, die Dackel- und Winston-Bücher von Frauke Scheunemann, die Erdmännchen-Krimis von Moritz Matthies und den Hundekrimis um Nicolló & Giacomo von Carsten Sebastian Henn. Ich liebe Geschichten, die aus Sicht der Tiere erzählt werden. Zum einen spielt die Autorin mit Klischees, besonders was die Camper betrifft, aber sie zeichnet mit Josi auch einen guten Charakter, der viele Vorurteile abbaut und damit mehr zu sich selbst findet. Die Charaktere der Hunde sind wunderbar gezeichnet. Der halbe Mops Henri , der gerne den Tatort-Ermittler verkörpert, der alte Mops Viktor , der durch manch weisen Kommentar die Ermittlungen lenkt und die gemütliche Mopsdame Wilma, die zwischen Fressen und Schlafen wenig Zeit für geistige Aktivität findet, sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich mir etwas mehr Spitzzüngigkeit gewünscht hätte. Zwar verdrehen die Möpse die Bedeutung mancher menschlicher Formulierungen, was ich sehr mag, aber für meinen Geschmack, hätte es noch mehr sein können. Aber da bin ich wohl von den Glennkillschafen auch sehr verwöhnt. Zwar ist der Kriminalfall nicht der verstrickteste und der Leser kann sich relativ schnell die Zusammenhänge denken, aber trotzdem ist die Geschichte an sich gut aufgebaut. Meine Bedenken vorm Kauf waren, dass es wieder einer dieser unzähligen Romane ist, der im Titel oder auf dem Cover mit einem Tier lockt und dann kaum etwas mit diesem zu tun hat. Aber nach dem Lesen kann ich bestätigen, dass dieses Buch 100% Mops beinhaltet. Keine andere Hunderasse hätte besser nach Prerow gepasst und ich hoffe, dass Henri, Viktor und Wilma noch von einigen Reisen mit Josi berichten. Dieses Buch war für mich ein kleiner Urlaub an der Ostsee und ich gebe ihm gerne 4 von 5 Leckerlis!

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  • Ein mopsiges Lesevergnügen!

    Zum wilden Eck

    Monika58097

    03. August 2015 um 18:46

    Frauchen Josi geht es gerade nicht so gut. Frisch getrennt lässt sich die Rechtsanwältin von Henri, Viktor und Wilma trösten. Die Drei sind Möpse und lieben ihr Leben im schicken Hamburg sehr, doch irgendwie ist es auch ein bisschen langweilig. Da kommt Josis Erbschaft doch gerade recht. Ihr Onkel Fritz ist gestorben und hat seiner Nichte einen Campingplatz in Prerow vermacht, oben an der Küste in Mecklenburg-Vorpommern. Für Josi ist der Campingplatz nicht gerade ein Traumziel, doch ansehen will sie sich ihr Erbe schon und dann entdeckt sie, dass sich der ererbte Campingplatz in traumhafter Lage befindet. Einige Bauherren haben das allerdings auch schon entdeckt. Den Möpsen gefällt das Abenteuer Campingplatz sehr. Hier ist jede Menge los. Hier gibt es viel zu entdecken. Und plötzlich ist die gute Seele des Campingplatzes tot. Conny sitzt einfach so in ihrer Hollywoodschaukel. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen! Erst Onkel Fritz. Jetzt Conny? Na, jetzt werden die Möpse aber lebendig, ist schnüffeln doch ihr liebstes Handwerk! Da Mops Henri Zuhause in Hamburg am liebsten Tatort guckt, ist er auf dem Campinghaus sogleich in seinem Element! "Zum wilden Eck - Ein Mops-Krimi" - wie der Titel schon vermuten lässt, hier handelt es sich nicht um einen blutrünstigen Krimi. Ganz im Gegenteil! Von Seite zu Seite hatte ich eher ein Dauerschmunzeln im Gesicht! Erzählt wird die Geschichte von Henri, dem Mops, der so gerne Tatort guckt. Herrlich, wie die drei Hunde gemeinsam ermitteln! Ihre Gedanken und Dialoge sind einfach göttlich! Ich habe schon immer gewusst, dass Hunde in die Seele eines Menschen gucken können und das sage ich als Nichttierhalter. "Zum wilden Eck - Ein Mops-Krimi" - eher Komödie als Krimi, aber auf alle Fälle ein tolles Lesevergnügen! Und die Gegend rund um Prerow ist wirklich einfach traumhaft!

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  • Tierisches Ermittlertrio

    Zum wilden Eck

    SummseBee

    03. August 2015 um 18:43

    Henri, Viktor und Wilma sind 3 Möpse, denen es bei ihrem Frauchen Josi sehr gut geht. So gut, dass es ihnen schon fast langweilig wird. Da kommt es ihnen gerade recht, dass Josi einen Campingplatz geerbt hat. Der Platz ist ein wahres Mopsparadies. Josi hat den Platz von ihren Onkel Fritz geerbt, der unerwartet gestorben ist. Und kurz darauf gibt es eine weitere Tote. Die Möpse sind sich sicher, dass sich ein Mörder auf dem Campingplatz rumtreibt. Diesen wollen sie umgehend schnappen. Die 3 Möpse beginnen zu ermitteln... Es macht riesig Spaß, den 3 "Ermittlern" bei ihrer Ermittlungsarbeit zu folgen. Erzählt wird aus der Sicht von Henri, was die Geschichte einzigartig und besonders witzig macht. Wann kommt schon mal ein Mops in einem Buch zu Wort, der auch noch ein Topermittler ist ;) Ich habe mehrfach beim lesen geschmunzelt, weil die Geschichte einfach so toll und "mopsnah" erzählt wird. Es dauerte nur wenige Zeilen um die 3 Möpse in mein Herz zu schließen. Neben lustigen Erzählungen aus Mopssicht gab es ja auch noch die Mordfälle, die trotz allem Witzes sehr spannend waren. Ich hoffe es folgt bald ein neuer Mopskrimi aus der Feder von Fritzi Sommer. Zu gern würde ich den 3 Möpsen nochmals beim ermitteln über die Schulter gucken :)

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  • Ein tierisches Vergnügen

    Zum wilden Eck

    zauberblume

    14. July 2015 um 13:57

    "Zum wilden Eck" von Fritzi Sommer ist ein äußerst unterhaltsamer Mops-Krimi (ich muß sagen, wenn man noch keinen Mops hat, will man spätestens nach dem Lesen dieses Buches einen). Ich habe mich mit Henri, Viktor und Wilma köstlich amüsiert. Aber nun zum Inhalt: Den Möpsen Henri, Viktor und Wilma geht es richtig gut bei ihrem Frauchen Josi. Es ist fast schon langweilig, findet Henri. Als Josis Onkel Fritz unerwartet stirbt und ihr den Campingplatz "Zum wilden Eck" hinterlässt, kommt endlich Schwung in die Bude. Doch leider liegt der Campingsplatz weit weg von schicken Hambrg und hat wenig Komfort zu bieten. Dafür aber eine Abenteuer, denn Conny, der gute Geist vom wilden Eck, liegt eines Tages tot in der Hollywoodschaukel. Definitiv eine Tote zu viel! Und was wäre ein Hundeleben ohn Schnüffeleien? Als ich habe mich sofort in die Drei verliebt. Über ihre schlauen Unterhaltungen habe ich mich hervorragend amüsiert. Ich kam beim Lesen der ersten Seiten schon nicht mehr aus dem Schmunzeln raus. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich genial. Ein wunderbarer Einfall, aus der sichtweise der Möpse, bzw. des Halbmops zu berichten. Na und die Rudelsführerin, eine erfolgreiche Anwältin wohnt ja in Hamburg in einem tollen Loft. Man kann sich diesen herrlichen Blick auf den Hafen direkt vorstellen. Und gerade Josi muss in Sachen Liebe eine herbe Enttäuschung hinnehmen, hätte sie doch als Familienrechtsanwalt eigentlich einen Riecher dafür haben müssen. Da kommt das Erbe von Fritz gerade recht. Ich habe mich auf diesem Campingsplatz in der atemberaubenden Landschaft sofort wohl gefühlt. Man hat den Geruch von Meer und Kiefern sofort in der Nase. Ein wahres Paradies auch für Henri, Viktor und Wilma. Was es da alles zu entdecken gibt! Und dann die Bewohner des Platzes, die Josi ja am Anfang skeptisch geegenüber stehen. Und was dann alles auf diesem Campingsplatz passiert, das ist ja wirklich ein "wildes Eck". Aber dann tritt ja das tolle Ermittlertrio "Die Mops-Mafia" auf den Plan. Und die lösen den Fall auf ihre Art und Weise. Wie heißt es so schön: Auf den richtigen Riecher kommt es an! In das Cover habe ich mich auch sofort verguckt, finde ich klasse, spricht mich gleich an. Dieses Buch ist ein wahres Lesevergnügen und ich hoffe, daß es von der Mops-Mafia noch mehr zu lesen gibt. Selbstverständlich erhält dieses Traumbuch 5 Sterne.

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  • Zweieinhalb Möpse ermitteln ...

    Zum wilden Eck

    Tanzmaus

    03. July 2015 um 16:07

    Josephine Hartmann kann es nicht fassen – ihr geliebter Onkel ist tot. Einfach plötzlich und unerwartet wurde er tot in seinem Campingwagen gefunden. Aber Josi bleibt nur wenig Zeit zum trauern, denn schon erhält sie die nächste Botschaft, sie hat geerbt – den Campingplatz ihres Onkels. Da Josi derzeit eh ein wenig Ablenkung sucht, um mit ihrem Liebeskummer zurecht zu kommen, beschließt sie einen Ausflug zum Campingplatz zu unternehmen und sich ihr Erbe mal anzusehen. Mit dabei sind Henri, Viktor und Wilma. Dabei handelt es sich nicht um Kinder, sondern um Möpse, naja, beinahe, denn Henri ist nur ein halber Mops. Seine Mutter war leider kein Mops, so dass Henri ein wenig unter seiner Andersartigkeit leidet. Das hat er aber schnell wieder vergessen, denn Henri wittert, dass an Onkel Fritz Tod etwas nicht stimmen kann. Und da er sowie so schon gerne Tatort schaut, bildet er auf dem Campingplatz sein eigenes Ermittlerteam, mit dem er den Fall Fritz aufklären will. Doch ehe Henri diesen Fall lösen kann, liegt auch schon die nächste Tote in der Hollywoodschaukel. So langsam brennen Henri die Pfoten. Wer steckt hinter den Anschlägen und wie kann so ein kleiner halber Mops den oder die Täter überführen?   Die Geschichte wird aus der Sicht von Henri erzählt, was eine ganz neue Perspektive auf das Geschehen wirft. Der Schreibstil ist flüssig, satirisch und sehr unterhaltsam sowie mitreißend. Die Autorin gibt dem Leser Einblicke in das Denken und Leben eines halben Mops, der von zwei Vollmöpsen begleitet wird. Dabei ist das Trio manchmal so tollpatschig, wie man es von Möpsen erwartet und sorgt so für eine wundervolle humoristische Unterhaltung, bei der man entweder schmunzeln oder sogar lachen muss. Der Fall selbst stellt sich auch für Nicht-Möpse zunächst sehr knifflig dar. Zwar hat man den Fall am Ende schneller gelöst als die Hunde, jedoch ist der Weg zur Auflösung und wie sie das den Zweibeinern klar und verständlich machen, dann die Hürde. Alle drei Hunde sind auf ihre Art liebenswert und gut gezeichnet. Man findet schnell Zugang zu dem Buch und den (Halb-)Möpsen, so dass man hofft, es wird bald eine Fortsetzung bzw. ein neuer Fall für die drei geben.   Fazit: Nach dem Buch sieht man definitiv Möpse mit anderen Augen und überlegt, was die kleinen Kerlchen wohl gerade von uns Zweibeiner denken. Eine wundervolle Sommerlektüre, auch für Katzenliebhaber geeignet.

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