Frl. Krise , Frau Freitag Der Altmann ist tot. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln

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Inhaltsangabe zu „Der Altmann ist tot. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln“ von Frl. Krise

Als wären die Tage an der Berliner Problemschule nicht schon abenteuerlich genug, kommt nun auch noch der Mathelehrer Altmann auf mysteriöse Weise ums Leben. Da stimmt doch was nicht, denken die Kolleginnen Frl. Krise und Frau Freitag: Musiklehrerin Johanna Schirmer postet überraschende Details über ihre Affäre mit ihm, die Cousins einer türkischen Schülerin hatten Rache geschworen, seine sehr junge, sehr schwangere Witwe versteht sich etwas zu gut mit ihrem Powerplate-Trainer und Schüler Ali hat eine Rechnung zu begleichen. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln - und das alles neben dem ganz alltäglichen Schulwahnsinn.

Das macht unheimlich Spass- die beiden Lehrerinnen der Extraklasse auf Verbrecherjagd: das muss man gehört haben!

— MissStrawberry
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    Der Altmann ist tot. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    29. April 2017 um 19:35

    Als wäre der normale Schulalltag für die beiden Lehrerinnen nicht schon aufreibend genug, stirbt der Mathelehrer Altmann überraschend. Alles sieht nach einem Unfall aus: ein Sturz auf einer Treppe. Aber dann tauchen Hinweise auf, die ein anderes Bild ergeben. Und überhaupt – kann man bei dieser popeligen Treppe tatsächlich so blöd fallen, dass man stirbt? Wo ist der Schlüssel zu Altmanns Auto? Was hatte Altmann mit der Tätowierung einer türkischen Schülerin zu tun? Wie kam er mit der Tatsache klar, dass seine sehr junge Frau sich so gut mit ihrem Kollegen verstand? Warum postet die Schirmer solche seltsamen Gedichte? Fragen über Fragen! Und während Frl. Krise sich nachmittags um das Baby einer ehemaligen Schülerin kümmert, kommt sie gemeinsam mit Frau Freitag auf die Idee, diesen Fall aufzuklären …Einfach herrlich, wie hier alles drunter und drüber geht! So richtig schön, wie aus dem echten Leben! Kaffeeklatsch bei Onkel Ali, dem berlinernden Türken, Kauf und Diebstahl von edlen Kinderwagen, Verfolgungen mit Tarnung, Wiedersehen mit ehemaligen Schülern, Bundesjugendspiele, türkische Hochzeit – einfach alles ist dabei. Es wird keine Sekunde langweilig – und ich habe das komplette Hörbuch tatsächlich an zwei Tagen durchgehört!Einzeln mag ich die beiden Lehrerinnen schon sehr, aber gemeinsam sind sie ein super Krimi-Autoren-Team mit viel Sinn für Selbstironie und der richtigen Dosis Humor, um daraus einen witzigen Krimi und keinen Klamauk zu machen. Alte Bekannte (Schüler) tauchen auf (wenn man die Bücher der beiden kennt), neue Figuren gibt es auch und allesamt muss man – trotz und gerade wegen ihrer Schwächen und Macken – einfach mögen. Die Schauplätze sind gut genug beschrieben, dass man sie sich vorstellen kann, auch wenn man noch nie in Berlin war, aber nicht so ausführlich, dass es langweilig werden könnte. Verdächtige gibt es genug und die Auflösung ist überraschend, aber nicht an den Haaren herbeigezogen. Einen winzig kleinen Cliffhanger gibt es auch, der die Vorfreude auf weitere Ermittlungen der beiden Hobbydetektivinnen anfeuert. Gesprochen wird dieses Hörbuch von Joseline Gassen (Frl. Krise) und Carolin Kebekus (Frau Freitag). Diese Kombination ist für mich einfach perfekt. Carolin Kebekus hat die optimale Stimme und Betonung für Frau Freitag, wie ich sie von den ersten drei Bänden (gelesen) mir vorgestellt hatte. Joseline Gassen ist Synchronsprecherin. Ihre Stimme ist sehr angenehm und ganz besonders. Man kennt sie beispielsweise als Abigail von „Dharma und Greg“, aber ganz besonders in Erinnerung ist sie mir als Jennifer Hart („Hart aber herzlich“). Für Frl. Krise ist sie ebenfalls wie geschaffen!Ich hatte 436 unterhaltsame Hörminuten, die mir die Hausarbeit sehr erleichtert haben – deshalb vergebe ich auch begeisterte fünf Sterne!

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  • Mehr Freitagskrisen für Fans

    Der Altmann ist tot. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln
    joergmcfly

    joergmcfly

    07. March 2014 um 16:07

    Für Uneingeweihte nur eine kurze Vorbemerkung: “Frl. Krise” und “Frau Freitag” sind Lehrerinnen an einer sogenannten “Problemschule”. Ihre Erfahrungen mit “der Jugend von heute” sammeln und verarbeiten sie nicht nur beim gemeinsamen Kaffeepläuschchen sondern vor allem in ihren jeweiligen Blogs; Sammlungen von Blogartikeln sind bereits in Buchform erschienen. Nachdem “Frl. Krise” schon darauf hingewiesen hatte, dass sie überhaupt erst wegen ihrer Freundin “Frau Freitag” angefangen hat zu bloggen, wurde es offenbar Zeit für ein gemeinsames Projekt. Die Bücher respektive Blogs der beiden ähneln sich inhaltlich – manchmal auch sprachlich-stilistisch ebenfalls sehr; zumindest ich war mir bei der Lektüre von “Frl. Krises” gesammelten Werken nicht immer sicher, ob ich nicht vielleicht doch das heimliche dritte “Frau-Freitag”-Buch in Händen hielt. Worum geht es? Am ehesten kann man die Handlung des Buches beschreiben als von Lokalkolorit (Berlin!) geprägte Anekdoten aus der Schule, in die eine Krimihandlung eingeflochten wurde. Das funktioniert nicht immer gleichermaßen gut; ein Problem dürfte es vor allem für diejenigen Hörer/Leser sein, die bereits andere Werke der Autorinnen kennen bzw. regelmäßig deren Blogs verfolgen: Irgendwann wird es halt arg gleichförmig… Ebenso werden regelmäßige Krimi-”Konsumenten” (zu denen zähle ich mich explizit nicht, denke aber, zumindest ausreichend viele gelesen zu haben, um ein gewisses “Muster” zu erkennen) feststellen, dass das klassische Mitfiebern und vor allem -kombinieren beim Falllösen nicht so recht klappen will; eine zu große Rolle spielt der Zufall bei der Handlung. Ein bisschen offen bliebt der Schluss ohnehin dann noch… Carolin Kebekus und Joseline Gassen, Schauspielerinnen mit Komödien- und Medienerfahrung, hauchen in dieser ungekürzten Hörbuchfassung, bestehend aus 5 regulären Audio-CDs, “Frl. Krise” respektive “Frau Freitag” Leben ein. Ich gehe mal davon aus, dass die “echten” Damen (authentisch scheinen sie ja bis zu einem gewissen Grad zu sein) die Zeit zum Sich-selbst-Verkörpern nicht hatten oder es einfach zur Bewahrung ihrer Geheimidentität etc. nicht ratsam erschien. Als Lehrerinnen sollten sie ja zumindest das publikumswirksame Sprechen beherrschen 8) Stimmlich und artikulatorisch scheinen sie mir auch zu passen – zumindest kann ich mir die zwei Blogger- bzw. Lehrerinnen, die verschiedenen Generationen angehören, auch in den “älteren” Texten, die ich schon gelesen habe, gut mit diesen Stimmen vorstellen. Die Umsetzung ist dabei allerdings technisch nicht immer optimal: Natürlich werden, so ist es der traditionelle Stil, verschiedene Passagen von “Frl. Krise” respektive “Frau Freitag” in einer Art Tagebuch geschildert (“Blog” steht ja bekanntlich für “Web-Log”, also “Internet-Tagebuch”), aber wäre es denn, wenn man schon zwei Sprecherinnen für die beiden Protagonistinnen engagiert, zuviel verlangt gewesen, Dialoge tatsächlich mit verteilten Rollen zu sprechen statt von der jeweiligen Tagebuchführerin die Aussagen jeweils beider Figuren vorlesen zu lassen? Ein noch "technischeres" Problem betrifft "Frl. Krises" S-Laute: Liegt es an der Aufnahme oder der Sprecherin selbst, dass ich hier immer wieder ein leichtes Lispeln heraushöre? Es ist wirklich schwierig, hier eine Empfehlung für den/die potenzielle(n) Käufer(in)auszusprechen – einerseits kann es von Vorteil sein, die beiden Charaktere bereits “kennen- und liebengelernt” zu haben, wie es so schön heißt, um das (Hör-)Buch als eine weitere (wenn auch wesentlich fiktivere) Folge ihrer bekannten Abenteuer gut zu finden; andererseits ist es vielleicht gerade von Vorteil, noch nicht “Krise/Freitag-übersättigt” zu sein, wodurch das ganze Konzept einfach frischer wirkt, weil man eben die anekdotenhaften Schulalltagsszenen noch nicht so häufig gehört/gelesen hat. Ich hatte erst vor, 3 1/2 Sterne zu vergeben (was dann auf 4 aufzurunden gewesen wäre), mich aber dann doch entschlossen, bei den Dreien zu bleiben: Irgendwie knirscht mir hier doch zu viel im Getriebe. Ich bedanke mich auf jeden Fall beim Argon-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar und wieder einmal BloggDeinBuch.de für die Vermittlung.

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  • Lehrerinnen als Kriminalermittler?

    Der Altmann ist tot. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln
    Sarah_O

    Sarah_O

    18. August 2013 um 15:54

    „Der Altmann ist tot – Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln“ ist der erste Krimi-Versuch der beiden Lehrerinnen aus Berlin, die unter ihren Pseudonymen erfolgreich bloggen und Bücher mit unterhaltsamen Schulgeschichten veröffentlich haben. Zum Inhalt: Schlechte Nachrichten für das Kollegium der Berliner Problembezirk-Schule – Lehrer Altmann ist tot, gefunden an einer Treppe zur Spree in der Nähe des Reichstags. Ist er dort etwa mitten in der Nacht runter gestürzt? Frau Freitag und Frl. Krise haben einen anderen Verdacht: Mord. Genügend Verdächtige gäbe es immerhin… Bisher habe ich nur „Chill mal, Frau Freitag“ gelesen und konnte darüber sehr lachen. Kurze Schul-Anekdoten, als Buch zusammengefasst aus dem Blog der Autorin und Lehrerin. Auch „Der Altmann ist tot“ versucht gelegentlich mit ähnlichem Witz an diese Vorerfolge anzuschließen – immerhin kennt man Frau Freitag und Frl. Krise genau dafür: Bissiger Humor mit Geschichten aus dem Berliner Problembezirk, schlechte Sprache und kulturelle Differenzen unverblümt aufs Korn genommen, nicht bösartig, sondern mit Witz und Ehrlichkeit. Nur, was bei den kurzen Anekdoten funktioniert, reicht bei diesem Roman absolut nicht. Die wenigen lustigen Stellen gehen unter, werden überschüttet von einem riesen Haufen Langeweile – dem Todfeind eines jeden Krimis. Die Kriminalhandlung ist einfach hanebüchen, ohne Hand und Fuß, an den Haaren herbeigezogener Unfug und von Anfang bis Ende stinklangweilig. Frau Freitag und Frl. Krise „ermitteln“ auch nicht wirklich, sondern phantasieren erst ein bisschen und finden dann durch mehr glückliche Zufälle und unerwartete Begegnungen, als in einer Großstadt wie Berlin in Jahrhunderten möglich sein dürften, irgendwie den richtigen Weg durch ihre selbst zusammengestellte Reihe der Verdächtigen. Genug Feinde des Altmanns präsentieren sich ja. Cousins einer ehemaligen Schülerin, denen die Gerüchte über ein Verhältnis der beiden ganz und gar nicht gefallen; eine Lehrerin, die freimütig über die Affäre mit ihrem Kollegen im Internet schreibt; die junge, schwangere Ehefrau, die sich längst von einem anderen trösten lässt… Trotz all der Möglichkeiten geht ohne Zufälle nichts bei den beiden selbst ernannten Ermittlerinnen und abgesehen davon füllt der Kriminalfall, so flach wie er ist, nicht einmal annähert ein Buch. Das ist wohl auch den bloggenden Lehrerinnen aufgefallen, denn die Palette von Nebenhandlungen ist beachtlich – leider sind auch die alle recht langweilig. Witz kommt in der Sprache zwar gelegentlich auf, aber das reichte nicht. Fast lehrerhaftes und sehr aufgesetzt wirkendes Sinnieren über Kultur und Religion wirkte zudem absolut deplatziert und gewollt. Da sich diese Rezension auf das Hörbuch bezieht, jetzt noch ein paar Worte zu der Umsetzung und den beiden Sprecherinnen Carolin Kebekus als Frau Freitag und Joseline Gassen als Frl. Krise. Zunächst war ich skeptisch, ob die mir ansonsten eher aus dem TV bekannte Kebekus als Sprecherin überzeugen könnte. Jetzt muss ich sagen: Ja, kann sie. Und sie ist dabei noch der Lichtblick des gesamten Hörbuchs, denn Kebekus verkörpert Frau Freitag einfach hervorragend und mit einer klaren, abwechslungsreichen Stimme, der man gerne zuhört. Enttäuscht hat mich dagegen Joseline Gassen als Frl. Krise. Ihre Stimme wird als „temperamentvoll“ beschrieben – wenn man eine weibliche Version des Kinder in den Tiefschlaf versetzenden Märchenonkels „temperamentvoll“ nennen möchte, dann stimmt das sogar. Leider variiert sie ihre Stimme, abgesehen von gelegentlicher Schnappatmung und einem leichten Nasehochziehen, auch deutlich zu wenig. Kann sie keinen Akzent sprechen, klingen alle Figuren gleich. Während Frau Freitag und Frl. Krise bei den von Kebekus gelesenen Kapiteln (leider zu wenige) gut auseinanderzuhalten sind, ist das bei Gassen kaum möglich. Das stört besonders in den reinen Dialog-Passagen, die teilweise, wenn sie lang genug sind, von beiden Sprecherinnen im Wechsel gelesen werden, zwischendurch aber auch mal nur von Joseline Gassen übernommen werden. Dann funktionieren sie nicht mehr, denn, wenn mir der Text nicht sagte, wer hier gerade sprach, konnte ich es anhand der Stimme nicht unterscheiden. Leider ist für mich auch vollkommen unverständlich, warum diese reinen Dialoge nicht immer im Wechsel gelesen wurden, sondern so beliebig mal von beiden, mal von einer – mal bekam der Kioskbesitzer „Onkel Ali“ sogar noch einen eigenen Sprecher, dann wieder nicht. Insgesamt war die Hörbuchumsetzung also leider fast genauso enttäuschend wie die Geschichte selbst. Onkel Ali war übrigens noch eine der ansprechenderen Figuren der Geschichte. Über ihn konnte man gelegentlich lachen, wie auch über die Schüler. Wenn sich die Handlung zwischenzeitlich mehr mit Frau Freitag und ihrer Klasse beschäftigte, konnte sie durch Witz punkten. Frau Freitag als nicht immer voll motivierte Lehrerin ist ebenfalls einfach lustig und verschafft der ansonsten etwas staubig wirkenden Geschichte ein wenig Elan und Spritzigkeit. Fazit: Manchmal zum Lachen, manchmal zum Fremdschämen, manchmal zum Einschlafen. Die beiden bloggenden Lehrerinnen aus dem Problembezirk haben Humor, aber glaubhafte oder spannende Kriminalfälle erfinden können sie nicht. Die Hörbuchumsetzung ist zudem sehr durchwachsen. Während Carolin Kebekus als Frau Freitag überzeugt, enttäuscht Joseline Gassen als Frl. Krise eher. Ich vergebe knappe 3 Sterne.

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  • Humorvoll, gut vorgelesen, aber definitiv regional begrenzt.

    Der Altmann ist tot. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln
    Arith

    Arith

    11. August 2013 um 09:50

    Verlag: Argon Verlag Laufzeit: 7 Stunden, 16 Minuten – 6 CDs ISBN: 978-3-8398-1248-8 Inhaltsangabe: Als wären die Tage an der Berliner Problemschule nicht schon abenteuerlich genug, kommt nun auch noch der Mathelehrer Altmann auf mysteriöse Weise ums Leben. Da stimmt doch was nicht, denken die Kolleginnen Frl. Krise und Frau Freitag: Musiklehrerin Johanna Schirmer postet überraschende Details über ihre Affäre mit ihm, die Cousins einer türkischen Schülerin hatten Rache geschworen, seine sehr junge, sehr schwangere Witwe versteht sich etwas zu gut mit ihrem Powerplate-Trainer und Schüler Ali hat eine Rechnung zu begleichen. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln – und das alles neben dem ganz alltäglichen Schulwahnsinn. Cover: Das Cover ist in seiner Machart auffällig und passt zu den beiden Lehrerinnen der Geschichte. Mir persönlich hat der Kinderwagen gefehlt, der immer wieder in der Erzählung angesprochen wird. Sprecher: Pro Kapitel wechselten sich Joseline Gassen und Carolin Kebekus ab. Zu Beginn war dies noch gewöhnungsbedürftig, aber im Verlauf der CDs passte die Teilung immer besser. Die beiden Sprecherinnen haben ihren Figuren schön Leben eingehaucht, sodass man sich die Lehrerinnen gut vorstellen konnte. Persönlich am besten gefallen haben mir die Interpretationen von Onkel Ali und den türkischen Kindern. Die Stimme, die im letzten Kapitel plötzlich auftauchte, hat mich gestört. Diese männliche Variante passte nicht zu Onkel Ali. Figuren: Die beiden Lehrerinnen wachsen einem beim Zuhören ans Herz und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auch die Nebenfiguren erfüllen die typischen Lehrerqualitäten, so stellt man sich eben diesen Typ Mensch vor, bzw. erinnerten sie an die eigenen Lehrer von früher. Mein persönlicher Liebling war dennoch Onkel Ali, der eben noch richtigen Filterkaffee machen kann. Vermutlich, weil ich selbst so einen Onkel Ali mal kannte. Nur war er nicht der Zeitungsladenbesitzer, sondern der Schulbusfahrer. Lob und Kritik: Es entspinnt sich ein typischer Frauenkrimi. Ich konnte über die Dialoge der Lehrerinnen schmunzeln, Männer vermutlich weniger. Dazu floss in diesem Krimi kein Blut oder war die Handlung in irgendeiner Weise besonders brutal. Die Überlegungen und das Alltagsleben der beiden Lehrerinnen machte diese Geschichte aus. Der Krimi entwickelt sich dadurch keinesfalls temporeich. Dafür wurden so viele Möglichkeiten gestreut, dass man bis zum Ende miträtseln konnte, wer denn nun der Mörder war. Oder es sich nicht doch um einen Unfall handelte. Den Humor dieser Geschichte versteht man als Berliner wohl besser. „Der Altmann ist tot“ kommt dermaßen aus dem Kiez (hohe Ausländeranzahl in den Klassen, „Türkenmarkt“, …), für Leute von außerhalb dieser Stadt, kann die Geschichte sicherlich befremdlich wirken. Dies war bei mir nicht der Fall, sondern hat noch dazu beigetragen, dass ich mir die Handlung besser vorstellen konnte. Eben weil ich die U-Bahnhöfe kannte, durch die die Verfolgungsjagd ging. Und weiß, wie gruselig es dort sein kann. Fazit: Humorvoll, gut vorgelesen, aber die Geschichte ist definitiv regional begrenzt. „Der Altmann ist tot“ erhält 4 von 5 möglichen Sternen. Und zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei BloggdeinBuch bedanken, von denen ich das Hörbuch gestellt bekommen habe.

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