Frl. Krise Ghetto-Oma

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Inhaltsangabe zu „Ghetto-Oma“ von Frl. Krise

'Och, Frl. Krise, wir haben uns schon voll an Ihnen gewöhnt!'

'Gerade ist eine meiner Kolleginnen mit Burnout-Syndrom frühpensioniert worden - früher kannten wir den Begriff noch nicht, ihre Krankheit hieß schlicht Siekannsichnichtdurchsetzen.' Seit fast vierzig Jahren unterrichtet Frl. Krise inzwischen. Täglich erlebt sie dabei komische, aber auch anrührende Situationen mit ihren Schülern, die sie hier mit Herz und Seele beschreibt. Darüber hinaus wirft sie einen amüsanten Blick in die Vergangenheit: Wann schlich sich das erste Kopftuch ins Klassenzimmer, wann störte das Tamagotchi plötzlich den Unterricht, und ab wann waren die Lehrer auf einmal pünktlicher als die Schüler?
Unglaubliche Schulgeschichten - scharf beobachtet und pointiert erzählt.

Humorvoller Einblick ins heutige Lehrerdasein

— seschat

Alles, bloß nicht Lehrer sein ...

— JeannetteBauroth

Ein super-witziges Buch einer Lehrerin über ihren Schulalltag

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Ghetto-Oma

    CoffeeToGo

    29. December 2015 um 13:02

    Ghetto Oma ist eine Sammlung von kurzen Einträgen aus dem Blog von Frl. Krise. Frl. Krise ist Lehrerin an einer Gesamtschule, an sich wäre das sicher nicht so lustig, doch an dieser Schule werden fast nur Ausländer unterrichtet und die haben hier so einige kleine Anpassungsschwierigkeiten. Humorvoll und gnadenlos berichtet sie hier ihre Erlebnisse mit den eher schwierigen Kindern. Vom Türkisch im Unterricht, bis zum Vergessen, dass man sitzengeblieben ist, ist alles dabei. Teilweise habe ich mich schon gefragt, ob das alles so stimmen kann, aber in mehreren Rezensionen wurde genau das bestätigt. Zwar besteht das Buch nur aus chronologisch zusammen gereihten Blogeinträgen, doch trotzdem ließ es sich für mich super lesen, vor allem als man merkt, wie sich Frl. Krise ihren Schülern immer mehr anpasst und ihr ebenfalls ab und zu ein "Vallah" herausrutscht. Klar kann man die Blogeinträge auch im Internet lesen, doch ich persönlich lese nicht gerne am PC und habe viel lieber ein Buch in der Hand, zumal ich es bei mehr von dem Thema sicher irgendwann nicht mehr so lustig gefunden hätte. Und gerade, weil es nur eine Aneinanderreihung ist, kann man es auch gut etwas länger auf Seite legen und weiß danach trotzdem noch, worum es geht. Etwas fürs Lachmuskeltraining für Zwischendurch, denn ich für meinen Teil habe mich jedenfalls köstlich amüsiert und finde, dass man das Buch auch Nicht-Lehrern schenken kann ;)

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  • eBook Kommentar zu Ghetto-Oma von Frl. Krise

    Ghetto-Oma

    K. Pü

    12. October 2014 um 14:16 via eBook 'Ghetto-Oma'

    Nach fast 40 Dienstjahren (ohne so voele Migrantenkinder) im Schuldienst, war das eine erfrischende Lektüre, Rückschau, Erinnerung an viele Begebenheiten. Danke!!

  • Ghetto-Oma

    Ghetto-Oma

    seschat

    08. September 2014 um 10:13

    Vorgeplänkel: Ich stürze mich seit geraumer Zeit auf alles, was die Themen Schule und Bildung mit einem Augenzwinkern betrachtet. Auch bei "Ghetto-Oma" ist dies der Fall, obschon es hier wohl eher Titel und Cover gewesen sind, die mich zum Lesen verführten. Meinung: Fräulein Krise, Jahrgang 1948, ist Lehrerin an einer Brennpunktschule in Hessen. Dort wird sie Tag für Tag vor neue Herausforderungen gestellt, ob Wandertag, türkische Feiertage oder Facebook. Ihr Alltag als Lehrerin einer 8. und 9. Klasse ist mehr als abwechslungsreich und bietet daher viel Stoff für ein Buch wie "Ghetto-Oma". Das Beste ist Krises witziger, selbstironischer Erzählstil, der selbst die aussichtsloseste Situation/Begebenheit erträglich macht. Jedes Kapitel wartet mit einer neuen Episode auf, die den Leser schon mal schockiert, überrascht oder auch hoffnungsvoll stimmt. Es scheint nicht alles verloren zu sein. Fazit: Lesenswerte, humorvolle Anekdoten aus dem aktuellen Schulalltag.

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  • Früher nannte man Burn-Out Siekannsichnichtdurchsetzen ...

    Ghetto-Oma

    JeannetteBauroth

    16. June 2014 um 21:58

    Lange habe ich überlegt, ob ich mich von diesem Buch unterhalten fühlen oder einfach nur um das deutsche Schulsystem weinen soll. Warum? In "Ghetto-Oma" beschreibt eine Lehrerin an einer Brennpunktschule in einer hessischen Großstadt ihren Schulalltag, der von unmotivierten Schülern und kaum vorhandenen Lernerfolgen geprägt ist. Interessanterweise hielt ich die im Buch beschriebenen Schüler zu Beginn noch für völlig überzeichnet - bei meinem Besuch in einer hessischen Großstadt konnte ich jedoch ein paar Jugendliche in der S-Bahn belauschen, die sich im gleichen Stil unterhielten. Mir wäre fast lieber gewesen, dass Buch hätte die Realität überspitzt dargestellt. Insgesamt liest es sich sehr unterhaltsam, auch wenn der Stil gewöhnungsbedürftig ist. Zwischen den Berichten aus dem aktuellen Schulalltag von Frl. Krises Klasse findet man immer mal wieder Kapitel, in denen ihre Anfänge als Lehrerin an anderen Schulen beschrieben werden. Man merkt dem Buch allerdings auch deutlich an, dass es ursprünglich einmal ein Blog war (und vielleicht auch hätte bleiben sollen). Nicht alle Texte eignen sich auch als Buch. Auch wenn Frl. Krise einen liebevollen Umgang mit ihren Schülern pflegt, vertritt sie doch eine deutliche Meinung zu bestimmten Themen, wie der Kleidungsordnung ihrer türkischen Schülerinnen oder dem Thema Familienehre. Hier ist mir das Buch (aus der Sicht der Erzählerin) manchmal zu eingleisig, allerdings handelt es sich ja hier auch um eine Art Tagebuch und keine sozialkritische Auseinandersetzung mit diesen Themen. Alles in allem aber ein unterhaltsames Buch, das sicherlich zu Weihnachten bei vielen Lehrern unter dem Baum liegen wird. Aber ob die da noch drüber lachen können?

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  • deutscher Schul-Alltag?

    Ghetto-Oma

    abuelita

    21. November 2013 um 19:08

    Ich habe erst hinterher gesehen, dass dieses Buch aus einem Blog heraus entstanden ist. Ein Blog – nun ja, da ist es vielleicht ganz nett, aber als Buch? Mir persönlich gefiel es nicht. Es sind eher Kurzgeschichten, unzusammenhängend und sich immer wiederholend. Die Sprache - der Schüler – ist anfangs ganz lustig zu lesen, aber mit der Zeit langweilt es nur noch, ja mich hat es sogar nur noch genervt dann….

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  • Vallah, Frl. Krise!

    Ghetto-Oma

    BikerSophie

    01. July 2013 um 13:41

    In dem Buch "Ghetto Oma" von Frl. Krise, schreibt eine etwas ältere Lehrerin über ihren Alltag in einer sogenannten Brennpunktschule. In mehreren kurzen Kapiteln mit sehr treffenden Überschriften wird ein ganzes Schuljahr von Frl. Krises Klasse beschrieben, mit allen Höhen und Tiefen, Sorgen der Schüler und auch oft der Lehrerin. Ihre Schützlinge sind in der 9. Klasse einer Gesamtschule und stehen somit ein Jahr vor dem Abschluss (oder auch nicht, da einige schon des öfteren sitzen geblieben sind und es auch wieder werden). Die zumeist ausländischen Schüler beschäftigen sich im Unterricht vorzugsweise mit anderen Dingen, bei den Mädchen bedeutet das, sie schminken sich lieber oder toupieren sich gegenseitig die Haare. Aber so anstrengend die lieben Kinder auch sind, man merkt Frl. Krise hat alle (außer Turgut) doch irgendwie in ihr Herz geschlossen und verteidigt sie auch oft bei anderen Lehrern, wenn diese sich mal wieder beschweren. Zwischen den normalen Kapiteln, die chronologisch das Schuljahr durchlaufen, gibt es kursiv gedruckte Kapitel, in denen Frl. Krise Geschichten aus ihrer Referendarzeit und Junglehrerinnenzeit erzählt und somit einen Vergleich zwischen früher und heute schafft. An dem Verhalten der Schüler gibt es keinen großen Unterschied, das einzige was auffällt ist die schwindend geringe Anzahl der ausländischen Schüler, was sich zu heute umgedreht hat. Das Buch ist meiner Meinung nach unterhaltsam, wenn man die angesprochenen Probleme nicht zu ernst nimmt. Ich musste bei einigen Kapiteln besonders grinsen, weil ich mich selbst genau an manche Momente meiner eigenen Schulzeit errinnert habe, die genauso waren wie Frl. Krise es beschrieben hat. Natürlich ist es eigentlich eine schlimme Realität, wenn man bedenkt, wieviele Schüler nicht richtig integriert sind, kein Interesse am Unterricht zeigen und sich nicht für ihre Zukunft interessierren. Sie bleiben oft sitzen und bekommen meistens nichtmal einen Schulabschluss, denken aber sie können sowieso "Polizei" oder "Arzt" werden. Aber ich glaube, wer dieses Buch lesen will, sollte sich nicht mit diesen Problemen auseinandersetzen, sondern den Sarkasmus und die Ironie in dem Geschriebenen verstehen, sonst wird das Buch falsch aufgefasst. Wie man sich vielleicht denken kann, ist "Ghetto Oma" kein literarisches Meisterwerk, aber als "Zwischendurch-Lektüre" eignet es sich wunderbar. Der Schreibstil ist locker und lustig, auch wenn mich alles ein bisschen an die Bücher von Frau Freitag errinnert, die ja eine Freundin von Frl. Krise ist. Wie Vielen, kam mir da der Gedanke von ein und derselben Person, oder aber Frl. Krise hat entdeckt, dass Frau Freitags Bücher gut ankamen und hat dies genutzt um ihr eigenes, sehr ähnliches Buch zu veröffentlichen. Das Cover finde ich ganz okay, es hat zwar einen Bezug zum Buch, die "angemalte" Lehrerin passt zu dem chaotischen Schülerhaufen, aber die Farbwahl finde ich ein wenig unpassend. Auf Anhieb hätten mich die vergleichbaren Bücher von Frau Freitag mehr angesprochen, da sie weitaus farbenfroher sind, aber das ist vielleicht auch Ansichtssache.

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  • Schullaltag...

    Ghetto-Oma

    irismaria

    15. June 2013 um 11:04

    Mein erster Gedanke beim Blick aufs Cover und den Klappentext: da will jemand auf der Frau Freitag-Welle mitschwimmen. Das Cover passt auch nicht richtig zu einer Lehrerin, die aktuell noch unterrichtet, auch wenn sie schon vor Jahrzehnten angefangen hat. Gespannt habe ich das Buch begonnen. Inhaltlich ist es tatsächlich ähnlich wie die Frau Freitag-Bücher, eine Lehrerin berichtet teils humorvoll, teils sarkastisch über den Alltag mit einer schwierigen 8. Klasse. Da ich selbst Lehrerin bin, habe ich vieles wiedererkannt. Allerdings wurde schon zu meinen Schulzeiten niemand mehr mit Fräulein angesprochen, das passt gar nicht. Themen sind Berufswahl und Langeweile, mangelnde Motivation und Migrationshintergrund und das Leben heutiger Jugendlicher. Was die Klasse von Fr. Krise im Praktikum erlebt, was aus früheren Schülern geworden ist, wie nervig Wandertage sind - all das wird auf leicht lesbare Art erzählt. Die Story liest sich flüssig, und im Gegensatz zu den Frau Freitag-Büchern wird deutlich, dass die Hauptperson schon so lange unterrichtet, denn sie fügt immer wieder interessante Zwischenkapitel aus ihrer ersten Lehrerinnenzeit ein. . Mein Fazit: wem die Frau Freitag-Bücher gefallen haben, dem sei auch Ghetto-Oma ans Herz gelegt.

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  • Vallah - voll die tolle Lehrerin, ich schwör!

    Ghetto-Oma

    MissStrawberry

    12. June 2013 um 10:13

    Frl. Krise kommt allen vage bekannt vor, die Frau Freitag kennen. Diese hat Frl. Krise hin und wieder erwähnt. Jetzt also ergreift auch Frl. Krise das Wort - na, das kann ja interessant werden! Und tatsächlich - Frl. Krise liest sich so geschmeidig wie Frau Freitag. Auch wenn Frl. Krise älteren Semesters ist, sie hat die selben Sorgen und Nöte mit den Kids ihrer Klassen, wie wir das von Frau Freitag kennen. Trotzdem macht das Lesen Spaß und man kann sich köstlich amüsieren, aber auch nachdenklich werden. Von mir aus kann die komplette Lehrerschaft um Frau Freitag und Frl. Krise über ihre Klassen schreiben, solange es in genau diesem Stil ist: lockerflockig, selbstironisch, mit viel Liebe (auch und gerade bei Aufregerthemen) und am Ende auch noch lehrreich. Frl. Krise ist ein wenig ernster (auch ihr Buch) als Frau Freitag, aber dennoch köstlich. Solche Lehrer/innen sind es, die auch die schwierigsten Schüler früher oder später erreichen. Frl. Freitag erzählt sogar davon, dass sie eine Schülerin nach sieben Jahren wieder trifft und diese erschrocken ist über die Kids von heute - und hofft, sie waren damals nicht so schlimm! Ursprünglich hat Frl. Krise ein entzückendes Blog geschrieben. Die Highlites davon sind nun als Buch zusammengestellt - eine clevere Entscheidung! Und noch besser: das Blog läuft noch immer und somit stehen die Chancen gut, dass es einen weiteren Band geben könnte.

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  • Ghetto Oma (Frl. Krise)

    Ghetto-Oma

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2013 um 20:05

    Als ich dieses Buch gesehen habe, war mein erster Gedanke: „Frl. Krise? Ist das nicht die Freundin von Frau Freitag?“ Und ja! Sie ist es. Wer meinen Blog liest weiß vielleicht, dass ich vor Monaten mal „Chill mal, Frau Freitag“ angefangen habe, aber nie dazu gekommen bin, es zu Ende zu lesen. Jetzt habe ich aber wieder richtig Lust darauf! In diesem Buch erzählt also Frl. Krise aus dem Schulalltag. Sie ist seit fast 40 Jahren Lehrerin und hat so einiges zu erzählen. Dabei schildert sie abwechselnd aktuelle Geschichten und Vorkommnisse aus ihrer Anfangszeit als Lehrerin. Dabei stellt man fest, dass es einige Unterschiede gibt. Besonders was das Verhalten der Schüler und den Umgang zwischen Schülern und Lehrern betrifft. Auch Frl. Krises eigene Unterrichtsmethoden haben sich geändert und es ist interessant, das zu lesen. Das Buch ist extrem witzig und sehr unterhaltsam. Es gab keine Seite, die langweilig war. Frl. Krises Schüler sind einfach der Hammer! Anders kann man es glaube ich nicht ausdrücken.  Ich finde es sogar witzig, wie sie sprechen. Nur 2 Schüler der Klasse sind Deutsche und selbst deren Deutsch ist nicht perfekt. Anfangs war es wirklich gewöhnungsbedürftig, sowas zu lesen (isch bin auch Genasium.) aber mit der Zeit gewöhnte man sich daran. :) Was ich allerdings festgestellt habe: Wenn ich während des Lesens angesprochen wurde, habe ich auch in diesem unkorrekten Deutsch gesprochen. Ich habe wirklich die Artikel einfach so weggelassen. Ich hoffe das legt sich wieder. :D Was mir auch aufgefallen ist: Anfangs ist man mit den vielen Schülern und deren Namen etwas überfordert. Man braucht ein bisschen Zeit, bis man sie alle zuordnen kann, aber dann lernt man sie kennen und – so komisch das klingt – hat dann auch so seine Lieblinge, die man am sympathischsten klingt. So witzig ich mir den Alltag in dieser Klasse auch vorstelle – ich bin froh, dass meine Klasse nicht so ist. :)

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  • Rezension zu "Ghetto-Oma" von Frl. Krise

    Ghetto-Oma

    World_of_tears91

    19. December 2012 um 19:22

    Geht in Deckung, die "Problem-Schüler" sind wieder da! Frl. Krise, dem ein oder anderen sicherlich bekannt aus den Büchern von Frau Freitag und gleichzeitig deren beste Freundin, hat jetzt auch ihren alltäglichen Wahnsinn auf Papier gebracht und lässt uns mit Freude an ihm teilhaben. Wie auch bei Frau Freitag war ich bei diesen Erzählungen aus Frl. Krises Lehrerleben, hin und hergerissen. Auf der einen Seite klappt einem schon Mal die Kinnlade runter, wenn man liest, was an deutschen Schulen und mit deutschen Ämtern so möglich ist und auf der anderen Seite amüsiert man sich am laufenden Band über die Eskapaden von Frl. Krises Schülern. Aber das liegt mit Sicherheit auch an der Art und Weise, wie die gute Frau uns diese näher bringt: sie hat einen herrlichen, trockenen Humor und ich könnte mich regelmäßig über die Bemerkungen schlapp lachen, die sie zu den Aussagen oder Aktionen ihrer Schützlinge parat hat. Was mir auch besonders gut gefallen hat, waren die regelmäßigen Rückblicke auf Zeiten, als Burnout noch "Siekannsichnichtdurchsetzen" hieß, siehe Klappentext. Da erzählt Frl. Krise dann auch die ein oder andere interessante Begebenheit und man stellt immer wieder aufs Neue fest, wie extrem sich der Schulalltag in diesen vielen Jahren gewandelt hat, Frl. Krise ist nämlich fast schon ein Lehrer-Urgestein! Um so schöner finde ich es dann aber auch, mit welchem Humor und Enthusiasmus sie beim Erzählen dabei ist, da merkt man, dass ihr ihr Beruf, trotz haarsträubenden Schülern und allerhand anderem Irrsinn, richtig Spaß macht. Wie auch bei Frau Freitag lässt mich dieses Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Auf der einen Seite muss man die knuffigen "Problem-Schüler" einfach lieben ("Hässlichkeit!"), aber auf der anderen Seite finde ich es manchmal schon ein wenig gruselig, was an deutschen Schulen so los ist... Ja, ich liebe sie einfach, die Kids aus Frl. Krises und Frau Freitags Klassen, aber vielleicht liegt das auch daran, wie herrlich humorvoll ihre Lehrerinnen die verzapften Eskapaden aufs Papier gebracht haben. Für alle Fans von Frau Freitag und ähnlichen humorvollen"Live-Berichten" aus dem Schulalltag vorbehaltlos zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Ghetto-Oma" von Frl. Krise

    Ghetto-Oma

    FallenAngel11

    12. December 2012 um 10:54

    Frl. Krise und Ein Leben mit dem Rücken zur Tafel. Frl. Krise ist seit 39 Jahren im Lehrberuf und hat ihre Erfahrungen und Anekdoten mit Schülern in ein Buch gebannt. Sie fing in den 70 er Jahren als Referendarin an und alles was sie vorher gelernt hatte konnte sie mehr oder weiniger vergessen. Die Schüler laut und unruhig. Verschiedene Klassen zu unterrichten und und und. Wann kam das erste Kopftuch in die Klasse? Wie war das mit dem Tamagotchi? Und was ihre Schüler aus der heutigen Zeit gar nicht verstehen können, was haben die Schüler der 80er ohne Handy und Computer gemacht? Sie schreibt über ein Schuljahr mit einer ziemlichen Promblemklasse, in der viele Imigranten Kinder drin sind, und es sind auch Kapitel dabei wie es am Anfang war. Facebook spielt auch eine wichtige Rolle. Für Frl. Krise eine Möglichkeit die Verbindung zu ihren Schülern zu halten, und Schulschwänzern nach zu spionieren. Sehr lustig zu lesen und gibt aber auch Eltern mit Schulkindern etwas zu denken. Das Buch ist übersichtlich in kleine Kapitel unterteilt und ließt sich recht flüssig. Lacher sind auch garantiert. Eine tolle Ware Begebenheit die ich nur Empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Ghetto-Oma" von Frl. Krise

    Ghetto-Oma

    Biene2004

    04. December 2012 um 08:59

    Frl. Krise und ihr Schulalltag Frl. Krise liebt ihren Job! Die seit mehr als 40 Jahren im Beruf stehende Lehrerin an einer sogenannten Brennpunktschule mit Migrationshintergrund erzählt witzig und gleichzeitig auch schockierend von Situationen rund um ihre Schulklasse. An manchen Stellen wie z. B., als es um das Berufspraktikum geht oder aber, als Herr Sarrazin ins Spiel kommt, konnte ich nur entsetzt mit dem Kopf schütteln. Oft war ich einfach nur baff und bestürzt über die dargestellte Kommunikation unter den Schülern, manche Textpassagen haben mir allerdings auch ganz ehrlich gesagt ein dickes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Aussagen, die nicht untermauert werden von einem lautstarken "Vallah", "Abo" oder "Tschüüüsch" gibt es glaube ich gar nicht oder wenn doch, dann höchstens bei Gesprächen der Lehrer untereinander. Manchmal war ich auch total geschockt über die dargestellte Unwissenheit, über die üblichen und hier wohl normalen Ausdrucksweisen und einfach auch über die Tatsache, die hier mehrere Male angedeutet wird: nämlich, dass Frl. Krises Schulklasse zeitweise unbeschulbar war aufgrund des sozialen oder vielmehr des unsozialen Verhaltens untereinander. Ich denke, dieses Thema Schule bzw. Brennpunktschule ist in unserer heutigen Gesellschaft sehr aktuell und sollte deshalb unbedingt angesprochen und noch mehr publik gemacht werden - dieses mit Hilfe eines Buches zu wagen, finde ich klasse und mehr als mutig! Hut ab!! Doch nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, blieb von meinem eingangs beschriebenen Grinsen nicht mehr allzu viel übrig! Die überwiegend erschreckenden Ausführungen von Frl. Krises Schulalltag lassen mich ganz ehrlich daran zweifeln, dass die Kinder dieser sogenannten Brennpunktschulen tatsächlich irgendwann halbwegs in der Lage sind, ins "richtige Leben" entlassen zu werden. Was soll aus ihnen werden? Die wenigsten werden hier wohl noch die Kurve bekommen und ihr Leben tatsächlich erfolgreich meistern können. Und wie auch schon in dem Buch beschrieben, läßt die nächste Generation Schüler nicht allzu lange auf sich warten. Man oh man, wenn man sich diese Fakten vor Augen hält, erkennt man recht schnell, wie schlimm diese Situation in Wirklichkeit ist. Dieses Buch regt sehr zum Nachdenken an und ich denke, dass genau ist auch der Sinn der Sache. Wenn wir Eltern und auch später die Lehrer unsere Kinder nicht ausreichend fördern, dann lesen wir von solchen Schicksalen wie von Fuat, Azzize, Aynur, Emre usw. Der Schreibstil dieses Buches ist locker und leicht verständlich, die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten und von daher auch mehr als übersichtlich. Die zwischendurch immer mal wieder etwas anderen Kapitel in abweichender Schriftform, die eigentlich auch eher von Frl. Krises Werdegang berichten, haben mir persönlich nicht so gut gefallen. Hier hat sich mir der Sinn dieser Abschnitte auch noch nicht so ganz erschlossen, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu geschockt von den ganzen Ausführungen. Das Cover ist gut gewählt, es paßt wie die Faust aufs Auge zum Buch selber. Ich bin mir recht unschlüssig, wieviele Sterne ist jetzt hier vergeben möchte. Inhaltlich ist die "Ghetto-Oma" nicht wirklich anspuchsvoll, aber dessen war ich mir ja eigentlich von Anfang an bewußt! Geschrieben ist es lässig und leger, ich hatte es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Das hat Frl. Krise im Großen und Ganzen eigentlich recht gut hinbekommen. Schade, dass ich keine halben Sterne vergeben kann, dann wären es nämlich 3,5 gewesen. So entscheide ich mich dann für 3 Sterne, denn 4 verdient dieses Buch ganz einfach nicht!!

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  • Rezension zu "Ghetto-Oma" von Frl. Krise

    Ghetto-Oma

    JuliaB

    23. November 2012 um 11:53

    Frl. Krise ist Lehrerin für Biologie und Kunst an einer Brennpunktschule und blickt auf fast vierzig Jahre Berufserfahrung zurück. In kleinen Episoden erzählt sie Geschichten aus ihrem Alltag, aktuelle und vergangene, über Verständigungsschwierigkeiten, Integrationsprobleme und die lieben Kollegen. Weder damals noch heute bleibt bei den Kindern viel vom Schulstoff hängen, allerdings sind dem unverzagten Frl. Krise Respekt und Umgangsformen auch wichtiger, obwohl auch da der Erfolg begrenzt ist... Frl. Krise bezeichnet sich in ihrem Buch als Freundin von Frau Freitag, die selbst zwei derartige Bücher veröffentlicht hat. Ob am Druck von „Ghetto Oma“ nun die Inspiration durch die Freundin schuld ist oder rein materiell der Verkaufserfolg dieser beiden Vorgängerbücher, es bleibt allerdings ein deutlicher Qualitätsunterschied spürbar. Im Gegensatz zu Frau Freitag wirkt der Schreibstil von Frl. Krise platt und krampfhaft auf „locker“ getrimmt. Auch der Humor kann nicht mithalten, nur etwa jede zehnte Episode hat mich zum Schmunzeln gebracht. Zur eher mangelhaften Sprache passt auch das dümmliche Pseudonym. Das „Fräulein“ ist heutzutage zu Recht massiv vom Aussterben bedroht und gehört wohl kaum zum Wortschatz von Migrantenkindern. Und zu Zeiten, als das „Fräulein“ noch üblich war, hat Frl. Krise zwar schon unterrichtet, dürfte aber als verheiratete Frau von niemandem als Fräulein betitelt worden sein. Auch inhaltlich bietet „Ghetto Oma“ wenig. Dass bei den vielen Episoden und dem stetigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit kaum Platz bleibt für eine vertiefte Personenzeichnung, ist klar. Trotzdem hätten die Schüler und Kollegen doch etwas weniger klischeehaft daher kommen können. So bleibt eine eher wirre Sammlung an Platitüden, die in einer TV-Soap einen gewissen Unterhaltungswert hätten, als Buch jedoch nicht funktionieren.

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  • Rezension zu "Ghetto-Oma" von Frl. Krise

    Ghetto-Oma

    claudia_seidel

    11. November 2012 um 11:26

    Das Taschenbuch "Ghetto Oma" ist am 01. November 2012 im Rowohlt Verlag erschienen und wurde von "Fräulein Krise" verfasst, hinter diesem Pseudonym verbirgt sich eine erfahrene Lehrerin, die manchem Leser wahrscheinlich schon aus den Büchern von "Frau Freitag" bekannt ist, da sie eine Freundin von "Frau Freitag" ist und jede auch jeweils im Buch oder in den Büchern der anderen Lehrerin auftaucht.In ihrem Nachwort bedankt sich "Fräulein Krise" auch bei "Frau Freitag", dass sie sie dazu motiviert hat, ihre Erlebnisse aufzuschreiben. Allzu viel kann man über "Fräulein Krise" nicht in Erfahrung bringen, nur dass sie selbst ein Lehrerkind ist, Biologie und Kunst auf Lehramt studiert hat und zunächst 20 Jahre an einer Gesamtschule in Hessen gearbeitet hat, bevor sie dann an eine sogenannte Brennpunktschule gewechselt ist. Verheiratet war sie auch lange Zeit mit einem Lehrer, das Thema Schule spielte in ihrem Leben also definitiv schon immer eine wichtige Rolle. Nun aber zum Buch selbst. Den Titel "Ghetto Oma" finde ich ehrlich gesagt, nicht so passend gewählt, da mir hier der eindeutige Bezug zur Schule fehlt. Ich habe den Buchtitel bereits zuvor einmal irgendwo gelesen und verband ganz andere Assoziationen damit, zumal die Frau im altmodischen Kostüm auf dem Titelbild auch andere Vermutungen zulässt. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man eine Tafel im Hintergrund und den Untertitel "Ein Leben mit dem Rücken zur Tafel", womit dann doch alles klar ist. Der Verfassername trägt sein Übriges dazu bei, zumindest wenn man schon die "Frau Freitag" -Bücher gelesen hat. Gegen Ende des Buches wird aber immerhin erklärt, woher die Idee zum Buchtitel stammt und dadurch erscheint er mir nun doch ganz sinnvoll. Frau Freitag verspricht sich in ihrer Klasse und gibt, verwirrt von den ganzen grammatikalisch falschen Sätzen ihrer Schüler, eine Satz von sich, bei dem sogar die Kinder merken, dass der so nicht korrekt ist. Deshalb sind sie stolz auf ihre Lehrerin und küren sie zur "Ghetto Oma". Das gesamte Buch handelt vom Schulalltag von "Fräulein Krise", einmal von dem an ihrer heutigen Schule, der Brenntpunktschule an welchem genauen Ort auch immer. Hier erlebt man ein Schuljahr von "Fräulein Krises" Problemklasse mit, einer Neunten, für die sie sich die Klassleitung mit einem Kollegen namens Karl teilt, weil die Schüler einen erhöhten Bedarf an Aufmerksamkeit seitens der Lehrer haben. Diese Teile des Buches erinnern oft an "Frau Freitag", da sich die Schüler in ihren Ausdrucks- und Verhaltensweisen sehr ähneln. Diese werden dann auch immer ungeschönt wiedergegeben, sodass es viele Dialoge im Sprachstil der Schüler gibt, der selten Artikel oder grammatikalisch korrekte Endungen aufweist. Das macht das Buch realitätsnah und manche Begebenheiten sind dann doch auch recht lustig. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich "Frau Freitag" und ihren Schülern doch etwas näher gefühlt habe und mich mehr amüsiert habe. "Fräulein Krise" stellt auch verschiedenste Schülercharaktere in ihren Eigenheiten und übertriebenen ("Ich werde Polizei") oder auch nicht vorhanden Zukunftsvorstellungen vor, aber mit "Frau Freitag" konnte ich mich mehr identifizieren, vielleicht auch, weil sie eher meiner Altersklasse entspricht. Was man "Ghetto Oma" stattdessen aber zugute halten muss, ist, dass man einen recht guten Einblick in das private Umfeld der Schüler bekommt und auch davon, wie sie vom muslimischen Glauben und den herrschenden Wertevorstellungen in ihren Familien geprägt werden. Das blieb bei "Frau Freitag" eher oberflächlich. Auch die verschiedensten Angebote zur beruflichen Orientierung an solchen Schulen, mit denen man versucht, die Jugendlichen doch noch für einen geeigneten Beruf zu begeistern, werden hier recht stark thematisiert. Dazu kommen, immer durch eine dickere Schriftart optisch abgehobene, Rückblicke von "Fräulein Krise", die sich thematisch immer auf das vorher beschriebene Ereignis mit ihrer aktuellen Klasse beziehen. Dabei erinnert sie sich an ihre eigene Referendarszeit und die Fehler, die sie als junge Lehrerin begangen hat, an Unterschiede (wie an die Zeit, als es noch Tamagotchis anstatt von Handys im Klassenzimmer gab), an Referendare, die sie ausgebildet hat und natürlich auch an besondere Schüler, die ihr immer im Gedächtnis geblieben sind. Durch ihr langes Lehrerdasein verfügt sie natürlich über einen immensen Erfahrungsschatz, den sie in dieses Buch einbringt, sodass sich auch hier noch einmal interessante und auch amüsante Anekdoten finden, die gleichzeitig deutlich machen, dass sich an unseren Schulen und in unserer Gesellschaft doch vieles verändert hat, worauf die Schulen auch reagieren müssen. Insgesamt vergebe ich vier Sterne, da ich Manches in letzter Zeit doch schon öfter gelesen habe, es aber insgesamt dennoch eine interessante und abwechslungsreiche Lektüre war.

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  • Rezension zu "Ghetto-Oma" von Frl. Krise

    Ghetto-Oma

    jackdeck

    08. November 2012 um 10:26

    Die Hauptakteurin Fräulein Krise, Lehrerin an einer Brennpunktschule und sie erzählt uns von Ihrem Arbeitsleben und dem Schulaltag Sie hat die schlimmste Klasse" der ganzen Schule in der viele Problemkinder aus unterschiedlichen Länder sind, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind. Ich fand das Buch recht amüsant . Ich muss dazu sagen das ich in der Realität keine solche Schule kenne da ich in einer Kleinstadt lebe mir ist schon bewusst das es in Großstädten anders zugeht als auf dem platten Lande. Das Buch an sich war ziemlich amüsant, der Leser erfuhr einiges über den heutigen Schulalltag und die Schwierigkeiten mit denen die Lehrer heutzutage zu kämpfen haben, auch wenn mein Mitleid sich doch arg in Grenzen hielt. Ich hätte mir mehr Rückblicke gewünscht, die brachten mir in Erinnerung das auch zu meiner Schulzeit nicht alles eitel Sonnenschein war. Der Schreibstil ist flüssig und Frl. Krise beschreibt die einzelnen Begebenheiten sehr bildhaft, was von einer Deutschlehrerin auch nicht anders zu erwarten war. Doch leider schürt es meines Erachtens auch viele Vorurteile, damit wird die wirkliche Situation ja dann auch nicht besser. Mein Fazit der Unterhaltungswert ist ganz ok wenn man es auch nur aus diesem Aspekt betrachtet dann hat das Buch schon seinen Sinn erfüllt. Ansonsten ist es relativ flach und mit der Zeit strengt auch der Slang ziemlich an.

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