Fulvio Ervas , Franco und Andrea Antonello Wenn ich dich umarme, hab keine Angst

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Inhaltsangabe zu „Wenn ich dich umarme, hab keine Angst“ von Fulvio Ervas

Diese Reise beginnt lange vor dem Aufbruch, sie beginnt mit der Diagnose: »Ihr Kind ist autistisch.« Jahre später fahren Franco und sein Sohn Andrea mit dem Motorrad quer durch den amerikanischen Kontinent. Ein Abenteuer, das durch kontrastreiche äußere und innere Landschaften führt. Und Vater und Sohn einander näherbringt.

Eine besondere Roadstory, die beiden, Vater und Sohn, einen kleinen Schritt in die Welt des anderen bringt, einfach toll!

— OolaasReading
OolaasReading

Eine schöne Reise, sowohl in der äußeren Welt als auch in die innere Gedankenwelt eines Autisten und seinem Vater.

— wakinyan
wakinyan

Schön geschrieben, aber mir fehlt der Tiefgang.

— Literaturcocktail
Literaturcocktail

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    Wenn ich dich umarme, hab keine Angst
    wakinyan

    wakinyan

    Zu gerne möchte der Vater die innere Welt seines autistischen Sohnes André kennenlernen, aber der Zugang ist schwierig. André drückt sich selten mit Worten aus, nur manchmal tippt er sie über die Tastatur in den Computer und bringt damit seinen Vater zum Nachdenken und Staunen. Eine gemeinsame Reise soll das ändern und mutig tourt der Vater mit seinem Sohn größtenteils auf einem Motorrad durch Amerika und später weiter nach Südamerika. Im Süden begegnen ihnen Menschen, die so ganz anders auf einen Autisten zu gehen. Plötzlich ist André nicht mehr der Verrückte, sondern ein Mensch mit besonderen Eigenschaften. Kinder toben ausgelassen mit ihm herum und in Brasilien taucht ein Mädchen auf. Eine zarte Liebesverbindung entsteht. Der Vater ist entsetzt und entzückt zugleich, lernt aber schlussendlich loszulassen und zu vertrauen. Eben diese Entwicklung, welche besonders den Vater betrifft, ist sehr interessant. Ein wunderbares, sehr lesenswertes Buch mit schönen Bildern, abenteuerlichen Begebenheiten, berührenden Begegnungen und einer eindeutigen Botschaft: Vertraue dem Leben!

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    • 3
    eulenmama

    eulenmama

    01. September 2015 um 07:13
  • Rezension zu Wenn ich dich umarme, hab keine Angst von Fulvio Evas

    Wenn ich dich umarme, hab keine Angst
    Golondrina

    Golondrina

    01. September 2013 um 12:06

    Vater und Sohn unternehmen eine Reise durch den Süden der USA und dann weiter über Panama bis nach Brasilien. Eine Reisebeschreibung mit allen faszinierenden Details der besuchten Orte sollte man nicht erwarten. Denn die Reise der beiden ist in erster Linie ein Versuch, zueinander zu reisen, denn der Sohn leidet an Autismus. Hier teilt sich ein Vater mit und lässt den Leser teilhaben an seinen Gedanken und Gefühle gegenüber der Krankheit von Andre, seinem Sohn, es ist also kein Fachbuch über Autismus. Doch wer zwischen den Zeilen liest, bekommt genug Ahnung davon, wie es sein muss - für die Familie und für den Sohn, der gefangen ist in sich selbst. Die Offenheit hat mich tief bewegt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Spannend auch immer die Beschreibung der Begegnungen mit fremden Menschen und in vielem bekommt man einen Spiegel vorgehalten: über die eigene Art, mit Fremdem, Andersartigem umzugehen oder mit seinen Erwartungen und Vorurteilen. "Manchen Patienten, die anfangen die Tage zu zählen, sage ich, dass es ihnen vielleicht helfen könnte, wenn sie ihr Leben verändern. Etwas zu verändern ist manchmal die beste Medizin."

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  • wunderbar erzählt, mit Respekt und Feingefühl

    Wenn ich dich umarme, hab keine Angst
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    29. March 2013 um 10:47

    Diese berührende und bewegende Geschichte von Franco Antonello und seinem autistischen Sohn Andrea hat der Romanschriftsteller Fulvio Ervas in einem Buch zusammengefasst, das in Italien zu einem Bestseller wurde, und das sicher auch im deutschsprachigen Raum durch die vorliegende Ausgabe von Diogenes ein  Erfolg werden wird.   Als der 1994 geborene Sohn des Unternehmers Franco Antonello aus Castelfranco Veneto, Andrea, drei Jahre nach seiner Geburt von einem Arzt untersucht wird, weil seine Entwicklung unerklärlich ist, da sagt er dem Vater des Jungen: „Ihr Kind ist wahrscheinlich autistisch.“   Mit dieser Diagnose begann für die Eltern von Andrea so wie für viele andere  Eltern von autistischen Kindern eine lange Reise, während der sie lernten, mit der Krankheit und den Behinderungen, aber auch mit den unwahrscheinlichen Talenten und Begabungen ihres Sohnes umzugehen. Die Reise findet ihren vorläufigen Höhepunkt, als Franco Antonello im Jahr 2010 mit seinem mittlerweile 17- jährigen Sohn eine Motorradreise quer durch den amerikanischen Kontinent unternimmt. Sie starten in Brasilien, und fahren, mit einigen Flugzeugreisen dazwischen, die Panamericana durch Mittelamerika und Mexiko und dann von Los Angeles über Denver, New Mexico und Texas durch die Südsaaten der USA bis nach Miami. Es ist ein großes Abenteuer durch äußere und innere Landschaften, das Sohn und Vater auf eine ganz neue Weise einander näherbringt.   Im Laufe eines längen, sich über ein Jahr hinziehenden Gespräches hat Franco Antonella dem Schriftsteller Fulvio Ervas seine Geschichte erzählt und der hat daraus einen Roman gemacht, in dem sich authentische Begebenheiten und Gefühle mit Phantasie und Erzählkunst mischen.   Ein italienischer Rezensent hat zu diesem Buch geschrieben: „Es gibt keine heilende Magie in diesem Buch, keine Illusionen. Es gibt keine Heuchelei, nicht einmal Wut, Bedauern oder Selbstbetrug. Es gibt nur eine Geschichte, und die ist wahr. Und wunderbar erzählt, mit Respekt und Feingefühl.“ Dem kann ich mit ganzem Herzen zustimmen und dieses wunderbare Buch nur empfehlen.

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