Fumiko Enchi Frauen, Masken

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Inhaltsangabe zu „Frauen, Masken“ von Fumiko Enchi

Zwei schöne Witwen in Tokio führen ein großes Haus, die hochgebildete Dichterin Mieko und ihre junge Schwiegertochter Yasuko, deren Mann Akio bei einem Bergunfall ums Leben gekommen ist. Mit dem Literaturprofessor Ibuki und dem etwas jüngeren, noch unverheirateten Psychologen und Mediziner Mikame teilen sich die beiden ihr Interesse an Literatur und Spiritualismus. Zu viert besuchen sie einen berühmten No-Meister in Kyoto, um sich dessen kostbare jahrhundertealte No-Masken zeigen zu lassen. Sie organisieren eine spiritistische Seance und eine elegante literarische Abendgesellschaft, die der klassischen Geschichte vom Prinzen Genji nachgestaltet ist. In dieser modernen, kultivierten Welt waltet, so stellt sich allmählich heraus, eine geheimnisvolle Kraft, die das Verhalten der Personen auf unerklärliche Weise steuert. Die Männer wissen das Geschehen zunächst durchaus auf logisch-rationaler Ebene zu deuten, doch Ysuko möchte sich dem unheilvollen Einfluß ihrer Schwiegermutter entziehen, denn sie fühlt sich wie ein Werkzeug in den Händen Miekos: "... sie hat die Kraft, die Dinge so zu steuern, wie sie sie haben möchte, während sie selbst dabei regungslos verharrt." Ist Mieko eine moderne Hexe? Ihre nach außen hin makellose Vergangenheit ist von Intrigen tragisch überschattet, und es hat den Anschein, als ob sie in der Kunst, aber auch in der hintergründigen Macht, die sie auf andere ausübt, eine Kompensation für die ihr versagten Lebensmöglichkeiten gefunden hat: "...eine Frau, die sich verzehrt ob ihres Unvermögens, ihr starkes Ego einem Mann zu unterwerfen, die jedoch ihren Willen dergestalt durchsetzt, daß sie ihn vermöge ihrer übersinnlichen Kräfte anderen aufzwingt, ohne selbst als Handelnde in Erscheinung zu treten. "So nimmt das Unheil seinen Lauf. Und es kommt zu überraschenden Wendungen in diesem psychologischen Kriminalroman...

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