Fumio Sasaki

 3.5 Sterne bei 15 Bewertungen

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Das kann doch weg!

Das kann doch weg!

 (15)
Erschienen am 12.02.2018

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Rezension zu "Das kann doch weg!" von Fumio Sasaki

Kein Lebensstil für mich
peedeevor 5 Tagen

Fumio Sasaki, geb. 1979, arbeitete als Cheflektor in einem japanischen Verlag, bevor er freier Autor wurde. Er lebt in einer 20 Quadratmeter grossen Wohnung in Tokio und erzählt hier von seinem befreienden Gefühl seines minimalistischen Lebensstils.

Erster Eindruck: Ein sehr cleanes, minimalistisches Cover – gefällt mir sehr gut.

Warum habe ich zu diesem Buch gegriffen? Mir wird immer wieder mal bewusst, wie viele Dinge sich zu Hause ansammeln und dann versuche ich jeweils, wieder ein bisschen Besitz abzubauen. Ich will kein Minimalist werden, sondern mir anschauen, wie andere es machen und mir vielleicht den einen oder anderen Tipp holen.

„Es macht glücklich, weniger zu besitzen. Deswegen wird es Zeit, sich von allem Überflüssigem zu trennen.“

Der Autor erzählt von „Magic Cleaning“, dem Bestseller von Marie Kondo aus 2010 (ich habe sowohl Band 1 „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“, als auch Band 2 „Magic Cleaning – Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben“ gelesen). Seit damals wachse in Japan die Zahl der Minimalisten rasant an. Fumio Sasaki beschreibt, wie lange es dauerte, bis er bei seinem jetzigen Lebensstil angekommen sei. Er habe – welch‘ positiver Nebeneffekt – gleichzeitig zehn Kilo Körpergewicht verloren, seit er mit dem Reduzieren seines Besitzes begonnen hat.

„Wir gewöhnen uns an Dinge.“

Es hat einen Bildteil, wo u.a. Fumio Sasakis Wohnung (vorher/nachher) gezeigt wird. Bei den jetzigen Bildern ist die Wohnung sozusagen leer! Im Raum ist nur eine rollbare Matratze. Für mich wäre dies in keinster Weise eine anzustrebende Wohnform. Das wirkt auf mich so karg und freudlos, da fröstelt es mich schier. Er saugt in seiner (leeren) Wohnung übrigens jeden Morgen, bevor er das Haus verlässt, Staub! Er hat z.B. auch sämtliche Bade- und Handtücher entsorgt und besitzt nun nur noch ein dünnes japanisches Handtuch („tenugui“), das er sowohl für das Geschirr, als auch den Körper benutzt. Aha… Der Autor liefert die titelgebenden 55 Tipps und betont mehrfach, wie frei er durch den Minimalismus geworden ist. Ich mag ihm das von Herzen gönnen und hoffe, dass er weiterhin damit glücklich ist, aber für mich ist das gar nichts. Für ein Buch über Minimalismus gibt es für mich deutlich zu viele Wiederholungen, daher leider nur 2 Sterne, schade.

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graphidas avatar

Rezension zu "Das kann doch weg!" von Fumio Sasaki

Lesenswert und dann bewusst wahrnehmen, was weg kann und was, obgleich nicht wirklich wichtig ist, b
graphidavor 3 Monaten

Lesenswert und dann bewusst wahrnehmen, was weg kann und was, obgleich nicht wirklich wichtig ist, bleibt.
Das kann doch weg! Wie oft denken wir das und…lassen es doch an seinem Platz. Fumio Sasaki beschreibt in seinem Buch ‚das befreiende Gefühl mit weniger zu leben‘. Und Recht hat er ! Es befreit ungemein, sich von Dingen zu trennen, nicht nur von Dingen, auch von belastenden Gedanken und kraftraubenden Menschen, Sasaki gibt wichtige Impulse, regt zum Nachdenken an und gibt zudem 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil. Sicher ist es nicht Jederfraus Sache in einem 10 Quadratmeter Raum mit Futon Matratze, Schreibtisch und einer kleinen Holzkiste zu leben. Dazu noch eine recht überschaubare Kleidungsauswahl und fertig. Nein, das wäre nicht mein bevorzugter Lebensstil, dennoch kann ich aus dem Buch viele Anregungen mitnehmen und umsetzen, was bisher im Gedanken stecken blieb.
Loslassen ist befreiend und wichtig und es ist wieder einmal ein Thema, bei dem wir von unseren tierischen Gefährten lernen können, wie es geht.
Mein Fazit: lesenswert und anschließend bewusst wahrnehmen, was wirklich wichtig ist, was in die Kategorie ‚schön, wenn auch sinnfrei‘ gehört und was endlich weg kann.

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juli.buechers avatar

Rezension zu "Das kann doch weg!" von Fumio Sasaki

Tolle Tipps die sofort anregen auszumisten
juli.buechervor 7 Monaten

"Das kann doch weg!" ist ein Buch, in dem der Autor Fumio Sasaki seinen Weg zum Minimalisten beschreibt und Tipps gibt, wie man seinen Krempel aussortieren kann und sollte.

Inhalt:
Das Autor beschriebt, wie es innerhalb von 5 Jahren zum Minimalist wurde. Dabei stellt er zunächst die Fragen "Was ist Minimalismus?" und "Warum häufen wir überhaupt so viele Sachen an?". Anschließend gibt er Tipps wie man selbst zum Minimalist werden kann, bzw. wie man es schafft anders zu denken um Dinge auszusortieren, die man eigentlich überhaupt nicht benötigt. Der Autor zeigt Bilder von Wohnungen in den Minimalisten wohnen und orientiert sich bei seinen Beschreibungen an bekannten Persönlichkeiten. Am Ende beschreibt er nochmal 12 Veränderungen in seinem Leben, die er festgestellt hat seit er sich von zu viel Krempel getrennt hat.

Meine Meinung:
Das Buch liest sich super leicht, durch die persönliche Ansprache der Leser und die positive Schreibweise des Autors. Er bringt sehr viele Beispiele aus seinem Leben (z.B. das Verkaufen von viel zu vielen Bücher) aber auch von bekannten Persönlichkeiten wie Mark Zuckerberg oder Steve Jobs. 

Das Buch muss nicht unbedingt von vorne bis hinten durchgelesen werden, man kann es kreuz und quer lesen.  Der Aufbau im Buch ist sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Das gesamte Buch ist immer in kleinere Abschnitte eingeteilt, so wird es nie zu viel.

Die Tipps werden nicht nur genannt, sondern richtig beschrieben. Der Autor erklärt was er damit meint und gibt Beispiele. 
Die Bilder von minimalischen Wohnungen sind sehr interessant. Ich fand es toll, dass er auch andere Minimalisten und ihre Blogs vorgestellt hat. So kann man sich direkt weiter mit dem Thema beschäftigen und sich inspirieren lassen.

Die Veränderungen, die Fumio Sasaki in seinem Leben erfahren hat, zeigen, dass es doch wichtig ist, ab und zu mal etwas auszumisten. 

Fazit: 
Der Autor selbst ist komplett Minimalist und hat auch Dinge wie seinen Fernseher oder sein Bett (er hat nur eine Matratze) aussortiert. So krass möchte ich mein Leben natürlich nicht ändern. In seinem Buch betont der Autor allerdings immer wieder, dass jeder Mensch "Minimalismus" anders definiert. Es geht nicht darum einfach alles wegzuschmeißen. Man sollte sich einfach die Fragen stellen "Brauche ich diesen Gegenstand wirklich, würde ich ihn vermissen wenn er weg ist, wann habe ich den eigentlich zum letzten mal benutzt...". Man sollte sich bewusst werden, wie viele sinnlose Gegenstände wir in unserem Leben eigentlich anhäufen.

Mich hat das Buch total inspiriert und ich habe jetzt richtig Lust mit dem Aussortieren anzufangen. Ich wollte das Buch gern lesen, da ich bald umziehen und nicht so viel Krempel (den ich eh nicht brauche) mitzuschleppen. Tatsächlich habe ich auch bereits angefangen.

Ich habe Tipps erhalten, auf die ich selbst nicht gekommen wäre wie z.B. das Einscannen von Dokumenten, die man danach wegschmeißen kann.

Ein tolles Buch in das ich sicher noch öfter reinschauen werde. 

Man muss kein Minimalist wie Fumio Sasaki werden, aber ein bisschen weniger Besitz bedeutet schon ein bisschen mehr Freiheit und Glück.

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