Funda Agirbas

 5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Jan, Lui - gemeinsam gegen die Ratten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Funda Agirbas

Funda Agirbas lebt in Berlin und arbeitet als freie Autorin und Journalistin. Ihr erstes Buch »Lui – gemeinsam gegen die Ratten« erschien 2015. Im Jahr 2017 erhielt sie das Literaturstipendium der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zur Fertigstellung ihres Romans »Jan«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Funda Agirbas

Cover des Buches Jan (ISBN:9783962900106)

Jan

 (7)
Erschienen am 07.12.2018
Cover des Buches Lui - gemeinsam gegen die Ratten (ISBN:9783943018851)

Lui - gemeinsam gegen die Ratten

 (4)
Erschienen am 28.05.2015
Cover des Buches LUI und die Ratten in Berlin (ISBN:9783964080646)

LUI und die Ratten in Berlin

 (2)
Erschienen am 22.03.2019

Neue Rezensionen zu Funda Agirbas

Neu

Rezension zu "Jan" von Funda Agirbas

JAN schüttelt den Leser richtig durch
Freigeisteskrank92vor 6 Monaten

Und wer sich ein zweites Mal an das Buch wagt, der wird erneut gepackt. Das Buch erzählt von zwei Jungs, beide 16 Jahre alt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jan trifft auf den "Jungen", die beiden freunden sich an und Jan gerät über Partys, Mädchen und Drogen in einen Strudel aus dem er nicht mehr entkommen kann.

Ich mag JAN, ich mag wie er denkt, wie er ist. Auch wenn der Leser das Gefühl bekommt, man müsse ihn "wachrütteln", ihn warnen, ihn aus seiner Lethargie reißen. Die Geschichte nimmt einen ziemlich mit, vor allem das Ende sorgt für Gänsehaut und hallt eine ganze Weile nach. Doch auch JANs Gedanken, seine fast schon philosophischen Anmerkungen und Beobachtungen, die die Geschichte erst zu dem machen, was sie ist, machen Spaß und regen zum Nachdenken an.

Kurz: Sehr empfehlenswert!

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Rezension zu "Jan" von Funda Agirbas

JAN - das Buch mit dem gewissen Sog
Julia_Gro_mannvor einem Jahr

JAN ist besonders. Das Buch an sich, der ungewohnte Ton, der dem Leser aus den Seiten entgegenschlägt, aber auch die Hauptfigur JAN. Ein stiller Jugendlicher. Einer, der nicht weiß, wie klug er ist. Einer, der am liebsten seine Ruhe hat. Einer, der nicht anecken will, einer, der still seinen besten Freund vermisst. Einer, der sich über alles Gedanken macht. Genau dieser sympathische, jedoch labile, Jan trifft auf einen Mitschüler. Den Jungen. Der sein Leben ordentlich durcheinanderbringt, im Guten wie im Schlechten. Leider viel mehr im Schlechten. Wobei ich den Schluss natürlich nicht verraten will.

JAN ist16 Jahre alt, als das Hauptgeschehen des Romans sich ereignet. Die Geschichte spielt in einem Sommer. Nicht irgendeiner, sonder der Sommer, der alle Beteiligten für immer prägen wird. Er zieht mit seinen Eltern in eine neue Stadt, muss sich einfinden in der neuen Schule, muss sich unauffällig integrieren, muss erwachsen werden. Dazu noch sein Trauma aus „den Tagen, die er vergessen hat“. Natürlich verliebt sich JAN außerdem. In Lofina, aber die bedeutendere Sache ist „der Junge“, denn dieser wird sein Begleiter, sein Macher, sein Vorbild. „Der Junge“ ist die zweite Hauptfigur des Buches.

JAN und „der Junge“ haben eine seltsame Beziehung zueinander. Der eine treibt den anderen voran. Man erfährt nicht gleich wohin, das macht die Geschichte so spannend. Als Leser wird man furchtbar nervös, nervöser als der Hauptprotagonist selbst. Man möchte ihn geradezu schütteln, ihn warnen, ihm irgendwie helfen!

Von Anfang bis Ende berichtet JAN selbst was geschah, der Hauptprotagonist ist nämlich der Ich-Erzähler. Er berichtet in seiner ganz eigenen Sprache, was ihm in dem speziellen Sommer widerfuhr. Und wir als Leser und Leserinnen, wir alle, wir werden Teil des Kosmos von JAN. Man erfährt, wie er denkt, wie er tickt, wie er spricht. Seine Ängste, sein Versagen, seine Wünsche. Seine Beziehung zu seinen Eltern.

Und immer dabei: die Geschichte um „den Jungen“, die den Roman gnadenlos nach vorn treibt.

In diesem Buch geht es um Freundschaft, die Bedeutung dieser Beziehung. Es geht um Machtmissbrauch, Manipulation, um Beherrschen, um den Sinn des Lebens aus jugendlicher Sicht, um Erwachsenwerden, um Philosophie und Quantenphysik, um Drogen, um den ersten Sex, um Mutproben, gefährliche Unternehmungen und um einen Jugendlichen, der einfach anders ist. Es geht ums getäuscht werden, darum wie man plötzlich Dinge tut, die man sich selbst nie zugetraut hätte. Und darum, ob Opfer und Täter wirklich so streng benannt werden können, wie es den Anschein hat. Trägt JAN nicht auch selbst Schuld, oder ist er wirklich nur das unschuldige Opfer?

Das Buch ist sehr lesenswert, weil es eine vielschichtige psychologische Studie darstellt. Noch dazu spannend bis zur letzten Seite. Das Ende der Geschichte nimmt einen aber schon mit! Auch das muss gesagt sein. Trotzdem: Toll erzählt. Super Story! Und: ich vermisse JAN jetzt schon.


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L

Rezension zu "Lui - gemeinsam gegen die Ratten" von Funda Agirbas

Spannend, witzig, frech und rührend
Ludw1985vor 3 Jahren

Bin mehr durch Zufall drauf gestossen, aber die Geschichte ist wirklich lesenswert. Sehr spannend, hat von allem etwas. Wäre auch ein schöner Film, finde ich. Vielleicht kommt ja mal was...

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