Fyona A. Hallé Kaiserwasser

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Inhaltsangabe zu „Kaiserwasser“ von Fyona A. Hallé

Wien, Juli 2017: Im Vorfeld des Lichterfestes verschwinden entlang der Alten Donau reihenweise Hunde. Anwohner verdächtigen den Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser; schließlich esse man in Korea auch Hund. Die Freundinnen Conny und Tony jedoch ahnen, dass in dem Gewässer ein (Un-)Wesen auf der Jagd sein könnte, das wenig zur 'schönen blauen Donau' passt.
Gleichzeitig bereitet eine Bestseller-Autorin die Publikation ihres neuen Romans vor, in dem es um eine tabuträchtige Liebesgeschichte geht.
Wie alles miteinander zusammenhängt, wird erst nach und nach klar. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Showdown kommt es beim Lichterfest, als Tausende Wiener und Wienerinnen auf Hunderten Booten auf der Alten Donau unterwegs sind. Nicht alle davon überstehen die Nacht heil und intakt ...
Eine unkonventionelle Krimi-Komödie aus dem heutigen Wien, in der es manchmal tierisch, manchmal menschlich-allzumenschlich zugeht!

Witzig, spritzig und skurril.

— tardy

Leider hat es mich nicht überzeugt

— Katzenmicha

Eine spannende und amüsante Krimi-Kömödie

— Jeanette_Lube

Ein unkonventionelles und interessantes Buch bei dem ich sehr zwischen gefällt mir und verstört mich schwanke.

— rewareni

„Kaiserwasser“ benutzt einerseits Elemente des Krimis, speziell des Regionalkrimis, geht jedoch darüber hinaus ...

— Olaf_L

Eine witzige Geschichte rund um das Kaiserwasser in Wien, das Verschwinden von Hunden und die Freundschaft zweier Mädchen

— Bellis-Perennis

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  • Kaiserwasser

    Kaiserwasser

    abetterway

    13. November 2017 um 18:53

    Inhalt:"Wien, Juli 2017: Im Vorfeld des Lichterfestes verschwinden entlang der Alten Donau reihenweise Hunde. Anwohner verdächtigen den Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser; schließlich esse man in Korea auch Hund. Die Freundinnen Conny und Tony jedoch ahnen, dass in dem Gewässer ein (Un-)Wesen auf der Jagd sein könnte, das wenig zur 'schönen blauen Donau' passt. Gleichzeitig bereitet eine Bestseller-Autorin die Publikation ihres neuen Romans vor, in dem es um eine tabuträchtige Liebesgeschichte geht. Wie alles miteinander zusammenhängt, wird erst nach und nach klar. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Showdown kommt es beim Lichterfest, als Tausende Wiener und Wienerinnen auf Hunderten Booten auf der Alten Donau unterwegs sind. Nicht alle davon überstehen die Nacht heil und intakt ... Eine unkonventionelle Krimi-Komödie aus dem heutigen Wien, in der es manchmal tierisch, manchmal menschlich-allzumenschlich zugeht!"Meinung:Ich bin leider gar nicht gut in das Buch gekommen, da am anfang soviele Sachen passieren und soviele Charaktere zum einsatz kommen, das es mir leider die Freude genommen hat, da ich leider jede Seite zwei bis dreimal lesen hab müssen. Ich finde es sehr schade, nachdem das buch potenzial hat und auch die Geschichte. Der Erzählstil ist auch nicht gerade üblich, da es sich um ein Buch im Buch handelt und somit Handlungen immer wieder unterbrochen werden, was das ganze noch schwieriger macht. Leider... Fazit:Leider nicht meins, da einem die Leselust am Anfang durch die Überforderung verloren geht.

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  • Da ist wohl einer auf den Hund gekommen...

    Kaiserwasser

    Saebrina1990

    24. August 2017 um 15:06

    zum Inhalt:Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Allzu wörtlich nehmen diesen Spruch etliche Wiener Hundebesitzer, die das plötzliche Verschwinden ihrer Lieblinge am Kaiserwasser dem neuen koreanischen Koch des Sejong-Centers zuschreiben. Denn ist es nicht in Korea üblich, Hunde zu essen?Skeptisch gegenüber den Anschuldigungen der Hundebesitzer machen sich die Freundinnen Conny und Tony daran, das Geheimnis um die verschwundenen "Hunderln" aufzuklären. Als der Verdacht aufkommt, es könnte ein Tier im Gewässer sein Unwesen treiben, nehmen Conny und Tony die Sache selbst in die Hand. Die Jagd beginnt...meine Meinung:Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich würde ihn an manchen Stellen sogar als außergewöhnlich bezeichnen, da die Autorin viele Dialoge mit Dialekt einbaut und somit dem Leser das Gefühl vermittelt, selbst gerade in Wien zu sein. Anspruchsvoll, jedoch meiner Meinung nach nicht störend, sind die verschiedenen Ebenen, die die Handlungsstränge aufweisen. Die Hauptgeschichte, die sich um die verschwundenen Hunde und die Jagd nach dem Unterwassertier handelt, dient als Rahmenhandlung für Auszüge aus einem Buch, das eine Protagonistin der Geschichte geschrieben hat. Die Binnenhandlung wird im Laufe der Geschichte immer wieder eingeschoben, was auf manche Leser bremsend im Hinblick auf die Rahmenhandlung wirken kann, mich jedoch dadurch eher begeistern konnte, weil das Buch im Allgemeinen mehr Dimension und Tiefe erhält und die Perspektivenwechsel auf mich sehr erfrischend wirkten. In der Binnenhandlung findet dann nochmals eine abgeschnittene Handlung statt, sodass wir in diesem Buch drei verschiedene Handlungsebenen haben.In der zweiten und dritten Handlungsebene bzw. in den Binnenhandlungen wird der provokante Aspekt "Inzest" thematisiert. Dies fand ich sehr mutig von der Autorin, da das Thema doch sehr heikel ist und ich bisher noch nie in Büchern so darüber gelesen habe. Einerseits war ich sehr schockiert und verstört von den Entwicklungen im Buch, die sich mit Inzest befassen, andererseits bewundere ich, wie gesagt, den Mut der Autorin, das Thema in einem Roman anzusprechen.Weiterhin muss man auch betonen, dass es in dem Buch einige Wendungen gab, die ich so in der Art und Weise, wie sie stattgefunden haben, nicht erwartet hätte.Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und andere Leser kannten einige der Charaktere schon aus dem Buch "Hotel Welt", das vor "Kaiserwasser" erschienen ist. Da die Dialoge im Dialekt geschrieben waren, kamen die Protagonisten umso sympathischer rüber und die Freundschaft der beiden Mädchen hat mir sehr gut gefallen.Fazit:Alles in Allem fand ich das Buch einfach nur großartig. Mit einer Mischung aus Krimi und Witz finde ich, dass es auch ein perfektes Sommerbuch ist. Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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  • Kaiserwasser

    Kaiserwasser

    tardy

    23. August 2017 um 10:00

    Schauplatz ist die Alte Donau in Wien. Im sogenannten Kaiserwasser verschwinden ständig Hunde. Das Gerücht geht um, dass das neu eröffnete koreanische Lokal im Sejong-Center Schuld daran hat. Isst man in Südkorea nicht Hunde? Den beiden Freundinnen, Conny und Tony, gerade mal fünfzehn Jahre alt, geht beim Hundesitten, ihr Schützling ebenfalls verloren. Tony, eine geübte Taucherin, macht sich heimlich auf die Suche und entdeckt Unglaubliches.Der Roman "Kaiserwasser" von Fyona A. Halle ist mit das Schrägste und Witzigste, was ich in der letzten Zeit gelesen habe. Zwar hatte ich am Anfang, aufgrund der vielen Protagonisten und der eingefügten Binnenhandlung, einige Probleme mich ins Geschehen einzufinden.  Denn es ist kein Buch, das man schnell so mal wegliest, man muss genau lesen. Der häufige Perspektivenwechsel, die vielen Charaktere fordern die ganze Aufmerksamkeit. Aber wenn man sich darauf einlässt, lohnt es sich. Und wer sagt denn, dass ein Buch einfach sein muss? Sind es nicht genau diese Bücher, die uns am Ende im Gedächtnis bleiben? Der sehr angenehme Schreibstil sorgte auf alle Fälle dafür, dass ich bei der Stange blieb und ich bin froh darüber, denn am Ende wurden alle meine Erwartungen, die ich an das Buch hatte mehr als erfüllt. Die Autorin schreibt mit einer witzigen und spritzigen Art, dass es eine wahre Freude macht, ihre Sätze zu lesen. Der Roman ist so erfrischend anders, herrlich skurril, voller Lokalkolorit. Zeigt uns Wien, wie ich es selbst schon erlebt habe. Die typische Wiener Art und der leicht melancholische Wiener Duktus, der eine so schöne, eigensinnige Melodie hat, kommen hier wunderbar authentisch daher. Das Buch hat mir richtig Lust gemacht, sofort wieder in eine meiner Lieblingsstädte zu reisen. Wir waren erst im Frühjahr da und sind ganz in der Nähe des Schauplatzes spazieren gegangen. Ich habe mich sofort wieder dort gesehen, war mitten drin in der Geschichte. Fast bin ich froh, dass das Wetter zu kühl war zum Baden. Wer weiß, was uns passiert wäre ;-)

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  • Konnte leider nicht überzeugen

    Kaiserwasser

    Katzenmicha

    19. August 2017 um 18:40

    Wien, Juli 2017: Im Vorfeld des Lichterfestes verschwinden entlang der Alten Donau reihenweise Hunde. Anwohner verdächtigen den Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser; schließlich esse man in Korea auch Hund. Die Freundinnen Conny und Tony jedoch ahnen, dass in dem Gewässer ein (Un-)Wesen auf der Jagd sein könnte, das wenig zur ’schönen blauen Donau‘ passt. Gleichzeitig bereitet eine Bestseller-Autorin die Publikation ihres neuen Romans vor, in dem es um eine tabuträchtige Liebesgeschichte geht. Wie alles miteinander zusammenhängt, wird erst nach und nach klar. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Showdown kommt es beim Lichterfest, als Tausende Wiener und Wienerinnen auf Hunderten Booten auf der Alten Donau unterwegs sind. Nicht alle davon überstehen die Nacht heil und intakt … Eine unkonventionelle Krimi-Komödie aus dem heutigen Wien, in der es manchmal tierisch, manchmal menschlich-allzumenschlich zugeht!Fazit:An der Alten Donau verschwinden immer wieder Hunde.Die beiden Freundinnen Conny und Tony ahnen,das ein Ungeheuer -welches nicht zu der malerischen Landschaft der Donau passt-sein Unwesen treibt. Eine Autorin will ihren neusten Roman mit einer Lesung im Seiong-Center ,vorstellen.Die beiden Freundinnen Conny und Tony sollen sich in der Zeit um ihren Sohn und den Mops kümmern.Der Mops verschwindet an der Donau und taucht auch nicht wieder auf.Und Tony ist eine Prinzessein,der Sohn der Autorin ihr Halbbruder…. Ich muß sagen es war alles so verwirrend,so durcheinander-das ich nicht zurecht mit dem Roman kam.Wenn ich dann geglaubt habe es ging-war wieder alles anders.Das ganze ist zu verworren undurchsichtig und ließ dann an Spannung nach.Leider!Ich hatte immer wieder die Hoffnung das der Knoten sich lösen würde.Das wienerrische fand ich aber schön.Es ist eine Sprache die selbst den Roman mir immer wieder näher gebracht hat.So das ich ihn dann doch noch fertig gelesen habe.Ich gebe dem Roman 3 Sterne,es gibt bestimmt Jemanden dem er besser gefällt.Die Geschmäcker sind ja gott sei Dank verschieden.

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  • Eine spannende und amüsante Krimi-Komödie

    Kaiserwasser

    Jeanette_Lube

    12. August 2017 um 16:51

    Entlang der Alten Donau verschwinden reihenweise Hunde. Der Koch des koreanischen Sejong-Centers wird vedächtigt, da man ja in Korea auch Hunde isst. Conny und Tony, zwei Freundinnen, machen sich auf die Suche nach dem eigentlichen Grund für das Verschwinden der Hunde und erleben dabei allerlei Seltsames und Aufregendes.Der Autorin ist es wunderbar gelungen, diese Krimi-Komodie sowohl spannend als auch amüsant zu schreiben. Der Schreibstil ist ansprechend, besonders der wienerische Dialekt hat mir sehr gut gefallen. Ich war erst kürzlich in Wien und da war es umso schöner, noch eine Geschichte aus Wien zu lesen. Wenn ich wieder mal hinfahre, werde ich auf jeden Fall auch nach diesem koreanischen Sejong-Center Ausschau halten. Ich war von dieser Geschichte mit diesem (Un)wesen echt begeistert und würde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.   

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  • Gefährliches Kaiserwasser

    Kaiserwasser

    rewareni

    08. August 2017 um 17:19

    Im Vorfeld des Lichterfestes entlang der Alten Donau passieren schreckliche Vorfälle. Reihenweise verschwinden spurlos Hunde und für die Anwohner steht der Schuldige bereits fest. Der Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser ist der Verdächtige, denn schließlich weiß man ja, dass man in Korea auch Hunde isst. Cassiana Herno, Bestseller-Autorin, bereitet sich zur gleichen Zeit auf die Publikation ihres neuen Romanes vor, der einige pikante Szenen beinhalten wird. Als die beiden Freundinnen Conny und Tony selbst Zeuginnen werden, wie ein Hund verschwindet, ist für sie klar, dass sie sich gemeinsam auf Spurensuche begeben. Was sie dabei erleben und welche gemeinsamen Familiengeheimnisse sie entdecken, hätten beide nicht gedacht. Zum Lichterfest kommt es fast zu einer Katastrophe als bereits viele Boote mit Familien auf dem Wasser sind und Tony wild entschlossen ist das ,,Monster´´ mit einer Harpune zu erledigen. Dass ihr Plan doch nicht so gut durchdacht ist und es sogar fast ein Todesopfer gibt, damit hätte wohl keiner gerechnet. Die Autorin Fyona A. Hallé hat mit ihrem Roman ,,Kaiserwasser´´ eine spannende, witzige, aber auch provozierende Geschichte geschrieben. Es ist ein bunter Genren Mix in dem man eine Liebesgeschichte genauso findet wie amüsante Slapstickeinlagen, sowie Horrorelemente á la der Weiße Hai. Ihre Geschichte spielt entlang der Alten Donau, wo man auch zu Beginn des Buches einen passenden Lageplan findet zur besseren Orientierung der Schauplätze. Ich habe mir etwas schwer getan in die Geschichte hinein zu kommen, da man gleich zu Beginn mit vielen Protagonisten überhäuft worden ist. Noch dazu gibt es eine Art ,,Buch im Buch´´, das immer wieder die eigentliche Geschichte unterbricht, dass in diesem zweiten Buch nochmals eine Autorin vorkommt, die ebenfalls einen Roman schreibt, war dann doch ein wenig zu viel. Gut gelungen ist der ,,wienerische´´ Dialekt, den besonders die beiden Mädchen in ihrer frechen, aber jugendlichen Art gerne und gezielt einsetzen.   Seitenhiebe auf die Politik, Prominente…..sind ebenfalls immer wieder in die Geschichte mit eingeflossen und haben die Handlung aufgelockert. Womit ich nicht ganz zurecht gekommen bin ist, wie abfällig über die verschwunden Hunde geschrieben worden ist, dass einige Protagonisten froh waren, dass die ,,schiachen´´   Hunde weg waren. Ok, es ist nur ein Roman, aber das passt für mich einfach nicht. Ebenso das Thema Inzest, das in dem ,,zweiten´´ Buch eine große Rolle spielt und darin völlig verharmlost wird, geht für mich leider gar nicht. Wer an sich einen unkonventionellen und auch spannenden Roman lesen möchte, wird sicher seine Freude daran haben.

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  • Leserunde zu "Kaiserwasser" von Fyona A. Hallé

    Kaiserwasser

    Fyona

    Heute, am Freitag, den 14. Juli, beginnt der Plot von "Kaiserwasser". Da passt es vielleicht, wenn ich auch die Bewerbungsfrist heute starte. Am 23. Juli endet der Plot; dann endet auch die Bewerbung. Ich vergebe 12 Bücher, 3 Hardcover-Ausgaben an die ersten drei Bewerber sowie Paperback-Ausgaben an 9 weitere Bewerber. Die Bände warten schon auf meinem Tisch!Hier der Klappentext: "Wien, Juli 2017: Im Vorfeld des Lichterfestes verschwinden entlang der Alten Donau reihenweise Hunde. Anwohner verdächtigen den Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser; schließlich esse man in Korea auch Hund. Die Freundinnen Conny und Tony jedoch ahnen, dass in dem Gewässer ein (Un-)Wesen auf der Jagd sein könnte, das wenig zur 'schönen blauen Donau' passt.Gleichzeitig bereitet eine Bestseller-Autorin die Publikation ihres neuen Romans vor, in dem es um eine tabuträchtige Liebesgeschichte geht.Wie alles miteinander zusammenhängt, wird erst nach und nach klar. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Showdown kommt es beim Lichterfest, als Tausende Wiener und Wienerinnen auf Hunderten Booten auf der Alten Donau unterwegs sind. Nicht alle davon überstehen die Nacht heil und intakt ...Eine unkonventionelle Krimi-Komödie aus dem heutigen Wien, in der es manchmal tierisch, manchmal menschlich-allzumenschlich zugeht!"Einige bisherige Leser meinten (ob lobend, ob tadelnd), dass das Buch nicht zur Strandlektüre tauge. Eigentlich finde ich die Idee, Bücher mit an den Strand zu nehmen, wo sie Sand, Wasser und Sonnencreme ausgesetzt sind, ziemlich befremdlich. Aber gut! Schreiben wollte ich eine unterhaltsame, unkonventionelle Sommer-Krimi-Komödie, wobei ich es eigentlich hasse, Bücher in Schubladen zu stecken. Ja, es gibt Tote, aber ... Ja, es gibt eine Verfolgungsjagd, aber ... Ja, es gibt eine Love Story, aber ... Ja, es gibt sogar Fürst & Prinzessin, aaaaber ... Wie auch immer: Ich freue mich auf den Austausch, denn ich glaube/ hoffe, dass noch manch andere Leser & Leserinnen die üblichen Klischees satt haben.

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    • 276

    rewareni

    07. August 2017 um 16:54
    Beitrag einblenden
    tardy schreibt Mir gefällt vor allem das Wienerische, passt hier perfekt und auch wenn ich nicht unbedingt sofort jedes Wort exakt verstehe, so kann man doch die Bedeutung im Zusammenhang meist erahnen und im ...

    Das ist schön, da sieht man wieder wie unterschiedlich die Leserunden doch sein können. Hier kommt extrem das ,,Wienerische´´durch und jeder findet nur positive Worte. Bei anderen Romanen, wo es ...

  • Rasanter Wien-Krimi

    Kaiserwasser

    Olaf_L

    06. August 2017 um 20:31

    Zuerst einmal sollte ich die Überschrift etwas relativieren: Ja, am ehesten gehört dieses Buch in die Krimi-Schublade, doch fehlt hier vieles, was manch Krimifreund wohl erwarten würde, nicht zuletzt klassische Ermittler, und auch das ‚Verbrechen’, um das es geht, ist eher unüblicher Natur: Es verschwinden nämlich Hunde, und zwar gleich in Serie, wie Inhaltsangabe und Prolog schon verraten.   Was dahinter steckt, wird nach und nach aufgedeckt. Verdächtige gibt es schon, u.a. den koreanischen Koch eines Tagungs-Centers am Wiener Kaiserwasser. Haarsträubend? Nun ja; tatsächlich wird in Fernost noch Hund gegessen, und es gab schon haarsträubendere Vorwürfe gegen Zuwanderer ... Die meisten Hauptfiguren in „Kaiserwasser“ mögen daran freilich nicht glauben.   Damit wären wir bei den Charakteren des Buches, und davon gibt es recht viele. Dies ist einer der Haupt-Kritikpunkte bei anderen Rezensionen und Kommentaren, die ich gelesen habe, und tatsächlich: Wo viele Geschichten ähnlichen Umfangs (280 Seiten) mit 2, 3 oder 4 Hauptfiguren auskommen, so sind es hier eher 5, 10 oder 15, je nachdem, was man als Haupt- oder Nebenrolle ansieht. Persönlich konnte ich eigentlich immer den Überblick behalten, da die Figuren nach und nach recht geschickt eingeführt werden; aber ein Personenverzeichnis wäre hier wohl hilfreich. Dass die Autorin die diversen Personen immer wieder anders umschreibt (z.Bsp. Tony/ Prinzessin/ Mädchen/ Teenager ...), ist zwar kreativ, erleichtert die Orientierung aber auch nicht. Hauptakteure sind jedenfalls sicher die Freundinnen Conny und Tony, die dadurch in die ‚Krimi’-Handlung verwickelt werden, dass ein von ihnen betreuter Hund ebenfalls spurlos am titelgebenden Kaiserwasser verschwindet.   Der Hund gehört der Autorin Cassiana Herno. Sie ist die Hauptfigur in einem weiteren Handlungsstrang, denn sie und ihr Manager sind gerade dabei, für ihr neues Buch (ebenfalls benannt „Kaiserwasser“) die Werbetrommel zu rühren. Dass sich dieser Handlungsstrang zu Beginn des Buches bald (fürs erste) in den Vordergrund schiebt, hat, wie sich zeigte, wiederum einige Leser bzw. Leserinnen irritiert. Hier scheint der Krimi in eine Literatur-Satire überzugehen, aber die Betonung liegt auf ‚scheint’! Denn die Handlungsstränge sind miteinander verknüpft, und beteiligt (auf die eine oder andere Weise) an dieser Verknüpfung sind besagter koreanischer Koch und der Fürst Finsterfels, der im genannten Center eigentlich nur ein geschäftlich-kulturelles Event steigen lassen will.   Ein weiterer Kritik- und Irritationspunkt war, dass in die Haupthandlung immer wieder Passagen aus dem Buch-im-Buch eingeblendet werden, und zwar zumeist in Form von Lesungen. Dadurch ist die Einbindung selber zwar gut motiviert, aber die Haupthandlung wird natürlich unterbrochen, und man muss sich erst einmal wieder umstellen. Es wäre wohl tatsächlich sinnvoll, wenn man diese Passagen irgendwie im Schriftbild hervorheben könnte. Womöglich noch mehr hat manche aber wohl irritiert, worum es in diesem Binnen-Buch geht, nämlich um eine tabuträchtige Liebesgeschichte – wie tabuträchtig, wird erst im Laufe der Handlung klar.   Die Handlung selber scheint zu Anfang eher gemächlich in Gang zu kommen. Das ändert sich aber rasch – und das heißt, innerhalb einer Woche –, und das Finale „an, auf und in der Alten Donau“ ist derart rasant, dass offenbar alle bisherigen Rezensenten (mich eingeschlossen) es in einem runter gelesen haben, obwohl es immerhin gut 70 Seiten und damit ein Viertel des Buches umfasst. Es ist sozusagen in Echtzeit erzählt, sehr filmisch und sehr gekonnt.   Und just zwischen zwei Höhepunkten dieses Finales wird wieder eine längere Passage aus dem Buch-im-Buch eingeblendet. Das wirkte auch auf mich zuerst wie eine Vollbremsung aus voller Fahrt, doch im Nachhinein betrachtet dürfte das Absicht sein: Die Einblendung fungiert nicht nur als retardierendes Moment; vielmehr wird hier auch klar, dass die vermeintlichen zwei Handlungsstränge eigentlich nur einer sind.   Die Details der Verknüpfung werden nach dem Finale aufgedeckt. Ja, auch diesen Abschnitt hätte man etwas raffen können, da hier die Literatur-Satire sich wieder in den Vordergrund schiebt. Doch liegt der Autorin dies offenbar am Herzen, und es lässt sich unschwer denken, wer für die Figur der Cassiana Herno Pate (bzw. Patin) gestanden haben könnte. Mir kamen die Namen Charlotte Roche, Cecelia Ahern, Thomas Bernhard oder auch Karl Ove Knausgard in den Sinn.   Die eigentliche Krimi-Haupthandlung findet einen überraschenden Abschluss, der aber wohl die meisten Leserinnen bzw. Leser zufrieden gestellt hat; man könnte den Schluss versöhnlich nennen. Hier zeigt sich wiederum, dass „Kaiserwasser“ einerseits Elemente des Krimis benutzt, speziell des Regionalkrimis, jedoch insofern darüber hinaus geht, als dass die Szenerie hier nicht nur Kulisse ist, sondern sozusagen selber zum Akteur wird. Es bleiben freilich noch ein paar lose Enden übrig, die eine Fortsetzung denkbar erscheinen lassen. Es würde sich lohnen!

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  • Super Idee , die mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte

    Kaiserwasser

    Xynovia

    05. August 2017 um 23:23

    Fyona A. Halle neustes Werk „Kaiserwasser“ ist am 14. Juni 2017 erschienen, er ist meiner Meinung nach als Gegenwartsroman einzustufen. Klappentext: Wien, Juli 2017: Im Vorfeld des Lichterfestes verschwinden entlang der Alten Donau reihenweise Hunde. Anwohner verdächtigen den Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser; schließlich esse man in Korea auch Hund. Die Freundinnen Conny und Tony jedoch ahnen, dass in dem Gewässer ein (Un-)Wesen auf der Jagd sein könnte, das wenig zur 'schönen blauen Donau' passt. Gleichzeitig bereitet eine Bestseller-Autorin die Publikation ihres neuen Romans vor, in dem es um eine tabuträchtige Liebesgeschichte geht. Wie alles miteinander zusammenhängt, wird erst nach und nach klar. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Showdown kommt es beim Lichterfest, als Tausende Wiener und Wienerinnen auf Hunderten Booten auf der Alten Donau unterwegs sind. Nicht alle davon überstehen die Nacht heil und intakt ... Eine unkonventionelle Krimi-Komödie aus dem heutigen Wien, in der es manchmal tierisch, manchmal menschlich-allzumenschlich zugeht! Meine Meinung: Der Roman „ Kaiserwasser“ von Fyona A. Halle hatte für mich beim Lesen Höhen, Tiefen, Spannung und aber auch zähe Momente. Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch sehr gut. Es ist sehr schön geschrieben und da die Handlung in Wien spielt, hat die Autorin auch bei einigen wörtlichen Reden den österreichischen Dialekt einfließen lassen. Das ist so super gestaltet das man es auch als nicht Österreicher gut verstehen und nachvollziehen kann. Aufgebaut wurden die Kapiteln nach Daten des Geschehens, das gefiel mir sehr gut denn so hatte es für mich einen aktuellen Bezug und man konnte sich noch besser hineinversetzen. Weniger gut gefallen hat mir die Idee der Autorin ein Buch in Buch Geschichte mit einzuflechten, das fiel mir beim Lesen manchmal sehr schwer. Es gibt während der Handlung sehr viele Charaktere die eine Rolle spielen, mir fiel es hier doch schwer diese auseinander zu halten, es wäre schön gewesen wenn es im Buch ein Personenregister gegeben hätte. Von der Örtlichkeit her spielt die Geschichte , wie schon erwähnt in Wien. Damit man sich das alles noch besser vorstellen kann gibt es am Anfang der Geschichte eine kleine Karte vom Handlungsort. Inhaltlich gefiel mir die Haupthandlung sehr, es war für mich nachvollziehbar. An manchen Stellen war es mir persönlich etwas zu zäh, aber dann kam ja mit dem Showdown richtig Spannung auf und das Buch hat mich gepackt. Hier an dieser Stelle arbeitete die Autorin mit dem Wechsel der Erzählperspektive. Anfänglich verwirrte mich das – aber dann kam ich schnell damit zurecht. Meiner Meinung nach hat es dadurch die Geschichte noch spannender gemacht. Zum Ende des Buches gab es dann für meine Geschmack noch einmal zu viele Informationen und Provokationen, die für mich persönlich das Buch nicht gebraucht hätte. Ich bin von diesem Buch ziemlich hin und hergerissen, die Idee gefällt mir sehr gut, aber leider konnte es mich nicht komplett überzeugen. Von mir daher 3 Sterne.

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  • Kaiserwasser

    Kaiserwasser

    Mylittlebookpalace

    05. August 2017 um 21:33

    Handlung: Wien, Juli 2017: Im Vorfeld des Lichterfestes verschwinden entlang der Alten Donau reihenweise Hunde. Anwohner verdächtigen den Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser; schließlich esse man in Korea auch Hund. Die Freundinnen Conny und Tony jedoch ahnen, dass in dem Gewässer ein (Un-)Wesen auf der Jagd sein könnte, das wenig zur 'schönen blauen Donau' passt. Gleichzeitig bereitet eine Bestseller-Autorin die Publikation ihres neuen Romans vor, in dem es um eine tabuträchtige Liebesgeschichte geht. Wie alles miteinander zusammenhängt, wird erst nach und nach klar. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Showdown kommt es beim Lichterfest, als Tausende Wiener und Wienerinnen auf Hunderten Booten auf der Alten Donau unterwegs sind. Nicht alle davon überstehen die Nacht heil und intakt ... Eine unkonventionelle Krimi-Komödie aus dem heutigen Wien, in der es manchmal tierisch, manchmal menschlich-allzumenschlich zugeht! Orte:Das Buch spielt im wunderschönen Wien in dem ich auch schon, das ein oder andere mal war und es mir dadurch natürlich sehr gut vorstellen konnte. Vor allem im Sommer finde ich es wahnsinnig schön dort und ich bin sehr glücklich, dass das Buch diese tolle Stadt als Spieltort bekommen hat. Gestaltung:Auch das Cover passt wirklich gut zu der Geschichte, da es um die verschwundenen Hunde geht und da natürlich auch einer darauf abgebildet ist, aber trotz alldem finde ich das Buch ungeachtet der Handlung sehr schön und es wird bestimmt einen besonderen Platz in meinem Bücheregal finden. Schreibstil:Mit dem Schreibstil bin ich am Anfang noch nicht so gut klar gekommen, aber nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt und bin gut damit klar gekommen. Ich fand es richtig toll, dass der Dialekt noch mit rein genommen wurde, denn so ist es nochmal etwas authentischer geworden. Geschichte:Ich hatte da so meine Probleme mit der Geschichte, da ich ziemlich schwierig in das Buch gestartet bin und mich die vielen Personen etwas verwirrt haben, aber nah ein bisschen Zeit habe ich mich dann doch einfädeln können und dann hat mir die Geschichte auch gut gefallen, vor allem das Ende mit den zwei Epilogen hat mir gefallen. Fazit:Ich fand das Buch wirklich gut, allerdings nicht perfekt. An manchen Stellen hatte ich wirklich so meine Probleme damit und manchmal fand ich es auch etwas langweilig, allerdings hat das Buch auch sehr viele gute Seiten, wie das zauberhafte Wirn, als Spielort, das wunderschöne Cover und dem nach einer Weile doch toll und leicht zu verstehende Schreibstil, deswegen gebe ich auch 3,5 von 5 Sternen.

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  • Was passierte mit den Hunden?

    Kaiserwasser

    Langeweile

    04. August 2017 um 21:33

    An der alten Donau in Wien verschwinden auf mysteriöse Weise mehrere Hunde.Ein koreanisches Restaurant gerät in Verdacht , seine Speisekarte auf diese Weise bereichert zu haben. Als den Freundinnen Conny und Tony beim Hundehüten ebenfalls ein Hund abhanden kommt, versuchen sie der Sache auf den Grund zu gehen und machen eine gruselige Entdeckung. Parallel dazu wird über eine Autorenlesung zu einem sehr brisanten Thema berichtet. Auf sehr unterhaltsame Weise werden die Ereignisse rund um die Spurensuche erläutert.Der immer wieder einfließende Humor lockerte die Erzählung auf und gefiel mir sehr gut.Durch eine große Anzahl an Protagonisten, brauchte ich lange , bis mir die Einordnung gelang. Mit der Buch in Buch Geschichte konnte ich mich leider nicht anfreunden,zumal sich die Geschehnisse zwischen Buch und Realität sehr ähnelten. Außerdem hätte ich es gut gefunden, wenn man die speziellen Wiener Ausdrücke in einem Anhang übersetzt hätte. Fazit: Ein Krimi der etwas anderen Art , welcher mir ein paar angenehme Stunden bescherte.

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  • 3,5 Sterne für eine ganz besondere Art von Buchpromotion

    Kaiserwasser

    Antek

    04. August 2017 um 18:48

    Ich war erst vor wenigen Wochen, ebenfalls mit Hund in Wien im Urlaub und deshalb hat mich die Beschreibung sofort angelockt. Hunde und Wien, das muss etwas für mich sein, dachte ich. Selten ist mir eine Rezi so schwer gefallen, wie hier. In einem Prolog erfährt man von den ersten Hunden, die unter mysteriösen Umständen ertrinken und dann nicht mehr auffindbar sind. Dann wird man als Leser aber erst einmal in die Aufnahme einer Autorenlesung katapultiert. Cassiana Herno liest am Kaiserwasser auf dem Gelände des  Sejong-Centers aus ihrem neuesten Roman, einer tabuträchtigen Geschichte. Die Freundinnen Conny und Tony hüten derweil den Mops der Autorin und deren Sohn, wobei der Hund allerdings ebenfalls in der Alten Donau abhandenkommt. Tony, Prinzessin von und zu Finsterwalde, Tochter der Privatbankiers und Conny, potentielle Nachfolgerin im Hotel Wien, also so eine Art „Wiener Paris Hilton“, haben Angst, dass etwas an ihrem Ruf hängen bleibt, weil sie nicht fähig waren auf den hässlichen Flohbeutel aufzupassen und machen sich deshalb auf die Suche nach Mops und Ursache. Wie die beiden Geschichten zusammenhängen und welch spektakuläres Ende die Geschichte am Wiener Lichterfest nehmen wird, darf man in „Kaiserwasser erfahren. Mit dem Prolog hat mich die Autorin eigentlich sofort angesprochen. Dann bekommt man aber erst einmal eine relativ lange Einführung der Protagonisten. Ich habe ein schlechtes Namensgedächtnis und ich hatte hier wirklich schwer mit den vielen Personen, die man zu Beginn vorgestellt bekommt, zu kämpfen. Die Autorin verwendet meinem Empfinden nach auch mehr als üblich, bzw. sehr viele Begriffe wie Leser, Autorin, Dazugekommene, Angesprochene, Taucherin, Schwimmerin,… um Personalformen und Namen zu vermeiden, die dann auch noch abwechselnd mit Zu- und Nachnamen dargeboten werden. Ich musste äußerst konzentriert lesen und ohne Notizzettel hätte ich mir hier wohl keinen Überblick verschaffen können. Ein Personenverzeichnis, das auch die Beziehungen der einzelnen Personen anspricht, hätte sicher sehr geholfen. Nachdem ich mir diesen Überblick allerdings verschafft hatte, war der Sprachstil locker, leicht zu lesen und ich konnte mich auch an den vielen witzigen Sprüchen, wie „ Ach du blaublütige Schei..!“ oder „Ich wusste ja schon immer, dass der einstige Uradel nicht alle wappengeschmückten Tassen im Schrank hat“ freuen. Wirklich gut gefallen hat mir auch, wie Conny und Tony gemeinsam dem Geheimnis nach den verschwundenen Hunden auf die Spur gehen.  Die beiden Mädels haben einen lockeren Umgangston, machen Späßchen, da kann ein Kompliment wie „Dauerwurst im überdimensionierten Kunstdarm“ kein Trübsal verursachen. Toll ist auch, wie auf amüsante Weise deren adlige, bzw. finanziell gut gestellte Abstammung beschrieben wird. „Zwar verschmähte auch die Prinzessin die Wiener Öffis nicht prinzipiell“, aber ganz klar ist schon auch toll vom Chauffeur kutschiert zu werden, besonders wenn man so einen netten wie Paul hat. Gelungen ist auch dargestellt, wie die Wiener Hundebesitzer sich zusammen schließen und auf die Jagd nach dem Hundekiller machen, ihrer Meinung nach ja der korenische Koch des Sejong Centers,  denn in seiner Heimat gibt es doch „Hund vom Grill“ und solche Sachen. Gar nicht begeistern konnte ich mich für die Geschichte in der Geschichte, die man durch die Lesung der Autorin geboten bekommt. Da deren Protagonistin selbst Autorin ist, bekommt man noch eine zusätzliche Buch Geschichte, was ich zu viel empfand. Eine Cassia, die über eine Schriftstellerin Diana berichtet, die über eine Eva, samt ihrer Liebhaber schreibt, war mir bei den sowieso schon zahlreichen Protagonisten zu viel. Das noch größere Problem war aber wohl, dass ich generell keine erotische Literatur mag. Dass die Autorin gegen Tabus ankämpfen will okay, aber der Gedanke, dass Eltern ihre Kindern doch eigentlich Sex beibringen könnten, war mir zu viel. Wirklich gut geglückt ist allerdings im Nachhinein die Verknüpfung zwischen den beiden Erzählsträngen. Sehr gekonnt hat mich die Autorin auch nach Wien entführt. Eine Karte zu Beginn macht die Orientierung leicht und ich habe viele Schauplätze wieder erkannt. Mit Sätzen wie „Man kann in Wien unterwegs sein, wann und wo immer man will, stets trifft man auf Hunde. Ist das die Schlaflosigkeit der Besitzer oder die Inkontinenz der Tiere?“, wurde ich auf amüsante Weise an meinen Urlaub mit Hund erinnert und auch Dialoge in Dialekt wie „Ich mag kein Feschak sein, bin aber auch kein Schiachprecht“, haben mir gut gefallen, auch wenn ich bei dem einen oder anderen Begriff das Internet befragen musste. Eine unkonventionelle Krimi-Komödie? Mag sein. Man kann schmunzeln, das auf jeden Fall. Ja, es gibt Tote, aber ... Ja, es gibt eine Verfolgungsjagd, aber ... Ja, es gibt eine Love Story, aber ... Ja, es gibt sogar Fürst & Prinzessin, aaaaber ... Wie auch immer, vollständig begeistern konnte mich „Kaiserwasser“ nicht, aber ich hatte zunehmend humorvolle Unterhaltung, einen gelungen Ausflug nach Wien und finde die Idee gelungen ein reales Ereignis zum Thema zu machen.

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  • Kaiserwasser

    Kaiserwasser

    StephanieP

    04. August 2017 um 15:58

    Entlang der alten Donau in Wien verschwinden regelmäßig Hunde. Einige Wiener Bürger haben bald das neu eröffnete koreanisches Restaurant und deren Angestellte unter Verdacht die Hunde entführt und gekocht zu haben. Einzig die Prinzessin Tony und ihre beste Freundin Conny ahnen, dass ein bisher unbekanntes Unterwasserungeheuer Jagd auf die Hunde macht. Um ein weiteres Verschwinden von Haustieren zu vermeiden beginnen Tony und Conny auf eigene Faust zu ermitteln um das mysteriöse Hundeverschwinden aufzuklären. Fyona A. Halle konnte mich mit „Kaiserwasser“ leider nicht komplett überzeugen. Im Buch kommen sehr viele unterschiedliche Protagonisten vor, deren Verbindungen mich zum Teil eher verwirrt haben. Auf den ersten 50 Seiten beginnt zwar die Handlung mit dem Verschwinden der Hunde, aber durch die vielen Protagonisten kann leider kaum Spannung aufgebaut werden. Ab dem zweiten Abschnitt wird zwar Spannung aufgebaut, allerdings wird diese regelmäßig durch ein Buch im Buch unterbrochen. Durch die vielen Protagonisten kommt es zu häufigen Perspektivenwechsel. Diese Perspektivenwechsel und das Buch im Buch, welches leider nicht deutlich hervorgehoben wurde, haben mich häufig verwirrt. Der rasante und spannende Showdown beim Lichterfest ist sehr gut gelungen und die Autorin kann in diesem vor allem mit ihrem flüssigen Schreibstil überzeugen. Die einzelnen Kapitel beziehen sich auf unterschiedliche Tage auf der Suche nach dem Unterwasserungeheuer. In den einzelnen Kapiteln können Wiederholungen vermieden werden und spätestens zum Ende des Buches werden alle offenen Fragen geklärt. Im Buch werden immer wieder österreichische Begriffe verwendet. Hier wäre zum Teil ein Glossar oder eine Erklärung/Übersetzung in der Fußzeile hilfreich gewesen. FAZIT: „Kaiserwasser“ konnte mich persönlich leider nicht komplett überzeugen. Die Idee für die Handlung gefällt mir allerdings sehr gut und auch der Showdown beim Lichterfest war wirklich gelungen. Durch das Buch im Buch und die vielen Protagonisten/ Perspektivenwechsel konnte die Spannung noch nicht zu Beginn des Buches aufgebaut und auch nicht durchgehend gehalten werden.  Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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  • Ein Hund lief in die Küche oder ....

    Kaiserwasser

    Bellis-Perennis

    30. July 2017 um 18:21

    Nach dem Prequel „Hotel Welt“ begegnen wir Margret Mondo, ihrer Tochter Conny und der Fürstlichen Familie von und zu Finsterfels zwei Jahre später wieder. Conny und ihre fürstliche Freundin Tony sind nunmehr fünfzehn und beinahe junge Damen, aber nur beinahe.Neu in der Geschichte ist Margrets Freundin und Bestseller-Autorin Cassie Herno, deren Buch ebenfalls „Kaiserwasser“ heißt und just an diesem der Öffentlichkeit vorgestellt wird: Also eine klassische „Buch-im-Buch-Geschichte“, die aufmerksam gelesen werden muss. Neu auch Connys (Halb)Brüderchen, dessen Vater ein (noch) streng gehütetes Geheimnis ist. Conny und Tony versuchen herauszufinden, was mit Cassie Hernos hässlichen Mops geschehen ist, der bei einem Bad in der Alten Donau auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist. Genauso spurlos wie jede Menge Hunde, deren Besitzer den koreanischen Koch in Verdacht haben, ihre Lieblinge zu koreanischen Eintopf verarbeiten. Tony, ausgestattet mit einer Tauchausrüstung und dem entsprechenden Können, erforscht das trübe Kaiserwasser und ... Nein, das verrate ich euch nicht. Bitte lest selbst!Wie wir es schon aus „Hotel Welt“ von der Autorin gewöhnt sind, spart sie nicht mit schrägem Humor und Lokalkolorit. Natürlich darf der eine oder andere Seitenhieb auf Wiens Stadtpolitiker auch nicht fehlen. Herrlich die Bemerkung des Fürsten von und zu Finsterfels, dass er mit dem Vizebürgermeister um mehr als sieben Ecken verwandt ist, und den man um eine kleine Gefälligkeit schicken kann.Fazit:Ein Krimi beinahe zum Totlachen, der ohne Leichen und Blutvergießen (wenn man von den Hunden absieht) auskommt. Vor allem, wenn die Gegend kennt und mögliche reale Vorbilder zu erkennen glaubt. Gerne gebe ich 5 Sterne und hoffe ganz stark auf eine Fortsetzung.

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  • die verschwundenen Wiener Hunde

    Kaiserwasser

    dru07

    25. July 2017 um 10:07

    An der Alten Donau verschwinden immer mehr Hunde. Die Besitzer verdächtigen den koreanischen Koch des Sejong-Centers am Kaiserwasser, denn man isst ja in Korea auch Hunde. Die Freundinnen Conny und Tony glauben nicht, dass der Koch am verschwinden der Hunde schuld ist. Um dem verschwinden auf die Spur zu kommen geht Tony tauchen und entdeckt dabei gruseliges.   Die Geschichte war gut. Der Schreibstil war gut zu lesen (auch mit den paar Österreichischen Begriffen). Da im Buch aber auch eine Autorin ein Buch vorgestellt hat und dabei immer wieder Passagen aus dem Buch aufgetaucht sind, habe mich immer etwas schwer getan, mich zwischen dem Buch im Buch und der Geschichte zurechtzufinden. Ab und zu wusste musste ich überlegen wer jetzt wo vorkommt, da doch beides sehr ähnlich war.

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