Gérard Genette

 4.3 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Die Erzählung, Palimpseste und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gérard Genette

Die Erzählung

Die Erzählung

 (7)
Erschienen am 01.01.2010
Palimpseste

Palimpseste

 (4)
Erschienen am 03.02.2012
Paratexte

Paratexte

 (3)
Erschienen am 05.09.2011
Mimologiken

Mimologiken

 (0)
Erschienen am 23.01.2001
Fiktion und Diktion

Fiktion und Diktion

 (0)
Erschienen am 01.11.1993

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Rezension zu "Die Erzählung" von Gérard Genette

Rezension zu "Die Erzählung" von Gérard Genette
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Vorenweg: Genette hat mit seinem Beitrag zur Erzähltheorie mein Leseverhalten grundlegend geändert. Er hat mir eine spannende Welt voll narrativer Crashs und sich in sich selbst spiegelnden Geschichten offenbart und so meine Begeisterung für die Literatur noch einmal so richtig entfacht.

Vor einigen Tagen konnte ich nun endlich "Die Erzählung" in mein heimisches Bücherregal einsortieren und die Zeit der ewig langen Bibliothekswartelisten für abgelaufen erklären. Ich arbeite jetzt seit mehreren Jahren vorwiegend mit dem Genette und kann nur gutes berichten. "Die Erzählung" ist eben so verständlich und eingängig wie Lämmerts "Bauformen des Erzählens", dabei aber deutlich systematischer und gründlicher, ohne sich zu sehr im Detail zu verlieren. Gerard Genette bietet hier eine aüßerst praktikable Theorie des Erzählens. Seine Kategorien der Ordnung, Dauer und Frequenz erweisen sich bei der Analyse literarischer Werke als sehr nützlich und helfen insbesondere bei der Aufschlüssung moderner und postmoderner Romane. Nicht nur was für Literaturwissenschaftler, sondern für jeden Leser, der sich nicht nur für das "was", sondern auch für das "wie" der Fiktion interessiert. Wärmste Empfehlung!

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Walter_Benjamins avatar

Rezension zu "Palimpseste" von Gérard Genette

Rezension zu "Palimpseste" von Gérard Genette
Walter_Benjaminvor 8 Jahren

Keiner würde sagen, dass ein wissenschaftliches Werk "lustig" ist. Aber Gérard Genette streut in seine wirklich umfangreiche Arbeit immer wieder derart witzige Kommentare oder Bemerkungen ein, dass ich wirklich lachen musste.
Das lockert das doch eigentlich trockene Thema immer wieder ein wenig auf und macht Spaß.
Genette formuliert hier als erster eine systematische Einteilung von Bezügen, die Texte untereinander haben können. Er verortet zunächst verschiedene Arten der "Transtextualität" und erläutert im Großteil des Buches eine spezielle Art, die Hypertextualität, anhand zahlreicher Beispiele.
Wirklich lesenswert wird es, wenn man der französischen Sprache und Literatur mächtig ist, denn dann erschließen sich einem die Beispiele in höherem Maße.

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