Gérard Georges

 3.9 Sterne bei 28 Bewertungen

Alle Bücher von Gérard Georges

Gérard GeorgesEines Morgens auf dem Land
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Eines Morgens auf dem Land
Eines Morgens auf dem Land
 (24)
Erschienen am 12.11.2012
Gérard GeorgesDas Glück wohnt auf dem Land: Roman
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Das Glück wohnt auf dem Land: Roman
Das Glück wohnt auf dem Land: Roman
 (1)
Erschienen am 12.05.2014
Gérard GeorgesDas Glück wohnt auf dem Land
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Das Glück wohnt auf dem Land
Das Glück wohnt auf dem Land
 (3)
Erschienen am 01.08.2012

Neue Rezensionen zu Gérard Georges

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TheRedRidingHoods avatar

Rezension zu "Eines Morgens auf dem Land" von Gérard Georges

Es ist nie zu spät, um das Glück zu finden
TheRedRidingHoodvor 3 Jahren

In Eines Morgens auf dem Land geht es um den schon älteren, einsamen Bauern Ferdinand Pélissier. Der alteingesessene Junggeselle lebt alleine auf seinem Hof und wird dort täglich von kraftraubenden Erinnerungen aus seinem bewegten Leben heimgesucht. Geschehnisse innerhalb der Familie und vor allem der Krieg haben aus ihm einen Außenseiter gemacht. Ferdinand hat mit der Welt und seinen Menschen abgeschlossen.
Eines Tages zieht ein britisches Ehepaar auf den Nachbarhof, um dort ein Bed & Breakfast zu eröffnen. Mit dabei ist die kleine Tochter Peggy, die nicht auf den Mund gefallen ist. Plötzlich scheint Ferdinands Leben eine Wendung zu nehmen.

Eines Morgens auf dem Land ist ein sehr emotionales Buch mit vielen Anregungen zum Nachdenken. Das Buch hatte mir gut gefallen, was auch am Schreibstil des Autors lag. Es wurde viel Wert auf Beschreibungen der Umgebung gelegt und ich fand es gut gelungen, wie zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt worden ist. Einen älteren Menschen durch den Alltag zu begleiten und dabei zu sehen, wie sehr er nach so vielen Jahren immer noch unter dem Krieg leidet, den er damals mitkämpfen musste ist sehr aufwühlend und schockierend. Hinzu kommen diverse Vorkommnisse innerhalb der Familie, die Ferdinand sehr zusetzten. Er ist ein ziemlich trauriger Charakter, der nur dann Lebensfreude empfindet, wenn er mit seiner treuen Hündin reden kann. Viele Rückblenden aus seinem Leben sind sehr dramatisch und ließen mich oft nachdenklich zurück.Mit dem Zuzug der Familie aus England started einen große Veränderung in Ferdinands Leben und man wird als Leser des Öfteren aufgrund unerwarteter Wendungen aus der Bahn geworfen. Trotzdem bekommt man aber auch schöne und lustige Momente, die dieses traurige Thema etwas auflockern und aufwärmen.
Insgesamt hatte mir das Buch gut gefallen. Vor allem gefühlsmäßig hatte die Geschichte so einiges in mir rühren können.Leider gibt es aber trotzdem zwei Sterne Abzug. Zum Einen gab es des Öfteren Stellen bei denen der Autor mir etwas zu ausfällig wurde. Ich für meinen Teil fand dies im Zusammenhang mit der Hauptthematik des Buches nicht angebracht und dadurch büßte der Autor Ernsthaftigkeit ein. Mein zweiter Kritikpunkt betrifft ein paar "zähe" Stellen. Ich hatte das Gefühl, dass man hier die Geschichte strecken wollte und das störte mich etwas im Lesefluss.
Trotz alledem haben wir hier ein gutes Buch mit einer wichtigen Thematik, die auch heute noch in unserer Gesellschaft präsent ist. Man sollte sich mit dieser Geschichte einfach der Erfahrung wegen mal auseinandergesetzt haben.Mir hat der Autor auf jeden Fall noch etwas beigebracht und deswegen bin ich froh, sein Buch gelesen zu haben.

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Federchens avatar

Rezension zu "Das Glück wohnt auf dem Land" von Gérard Georges

In einer französischen Provinz...
Federchenvor 4 Jahren

Francis Laforge kehrt nach mehreren Jahren in den Ort seiner Kindheit und Jugend zurück. In Coissardon, einer französischen Provinz, hat er sich als Kind keinen guten Namen bei den Nachbarn und Bewohnern gemacht und so ist es nicht verwunderlich, dass ihn hier niemand mit offenen Armen empfängt. Selbst seine Tante, die sich häuslich in dem Anwesen, welches eigentlich Francis gehört, nieder gelassen hat, fragt sich, was er wieder hier will. Aus Angst, er könne sie, eine von Krankheit gezeichnete alte Dame, vor die Tür setzen, nimmt sie ihn auf und hinterfragt so wenig wie möglich sein Verhalten. Die Bewohner des Städtchens allerdings halten sich nicht mit wilden Spekulationen zurück. Allen voran der Bürgermeister möchte Francis am liebsten so schnell wie möglich wieder in der weiten Welt wissen. Nur die Lehrerin Marylise kommt Francis nahe, so nahe, dass selbst Francis sich fragt, ob er je die Liebe so sehr gespürt hat, wie mit dieser Frau. Zweimal war er verheiratet, hat drei Kinder und doch fühlte er sich nie so geborgen und verstanden, wie bei Marylise. Doch die Vergangenheit holt ihn ein und er muss sich fragen, ob ihre Liebe stark genug ist, um zu verstehen und zu verzeihen.

"Das Glück wohnt auf dem Land"
ist bereits der zweite Roman von Gérard Georges, der im Thiele Verlag auf deutsch erschienen ist. Auch wenn er an den Erfolg des ersten Romanes "Eines Morgens auf dem Land" nicht anschließen kann, so ist er doch lesenswert. Besonders weil Gérard Georges Liebe zu seiner Region in der er lebt, wieder einmal ersichtlich wird. Seine Landschaftsbeschreibungen sind dabei genauso vielfältig, wie die Menschen, die in der Region leben. Die handelnden Personen des Romans sind gutmütig, skurril, manchmal schrullig, ab und zu abgeklärt und trotzdem sind sie alle in gewisser Weise liebenswert. Keiner der Charaktere der Dorfgemeinschaft scheint dem Leser wirklich unsympathisch, mögen die Handlungen dazu manchmal verleiten. Gérard Georges hat einen eher schnörkellosen, einfachen Schreibstil, der das Wesentliche versucht auf den Punkt zu bringen. Gefühlvoll beschreibt er das Dorfleben und den Zusammenhalt der Menschen. Sicher sollte man die ein oder andere Szenerie mit einem Augenzwinkern lesen, doch Gérard Georges schafft es über die ganze Länge des Plots die Spannung aufrecht zu erhalten, obwohl manche Handlungen eher profan anmuten. Dabei muss er nicht viele stilistische Mittel einsetzen, allein die Frage warum sein Protagonist so kurzfristig wieder in seiner Heimat auftaucht und vor allem warum er bleiben will, führt beim Leser zum Umblättern der Seiten. Mit seinen 252 Seiten und 17 Kapiteln ist das Buch eher kurzweilig und gut auch als Urlaubslektüre zu lesen.

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DarkReaders avatar

Rezension zu "Eines Morgens auf dem Land" von Gérard Georges

Anrührend, humorvoll - ein tolles Buch!
DarkReadervor 4 Jahren

Mich interessierte das Buch, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte.
Frankreich auf dem Land muss schön sein, dachte ich und die Beschreibung des alten Griesgrams, der mit seinem Hund, Federvieh und ein paar Kühen auf einem uralten Bauernhof lebt, in dessen Haus es nicht mal eine Toilette gibt, versprach lustige Lesestunden.
Die gab es durchaus, doch die Erinnerungen des alten Mannes waren alles andere als lustig.
Ein schweres Leben hatte er und viel Einsamkeit.
Doch dann ziehen neue Nachbarn ein - ausgerechnet Engländer!! - und das bei einem nationalistischen Franzosen.
Aus dieser Ausgangslage heraus wird die Geschichte gesponnen und ich muss sagen, sie gefiel mir ausnehmend gut.
Der Alte war mir sofort ans Herz gewachsen und auch die Engländer mochte ich auf Anhieb.
Die Hauptakteure sind so liebevoll beschrieben, dass man sie sofort mögen muss.
Der Autor versteht es, einem die Landschaft, das Gehöft und die Nebendarsteller auf eine sympathische Weise nahezubringen, das man auch sie sofort mag.
Bei diesem Buch stimmt einfach alles, denn auch das Cover sprach mich sofort an.
5 Sterne für ein stimmiges und sehr gefühlvolles Buch, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt.

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Gespräche aus der Community

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Starlets avatar

Wie versprochen schicke ich nun die Bücher als Wanderbücher los, die ich beim tollen lovelybooks Adventskalender gewonnen habe. Ich kann die Bücher erst im Laufe der nächsten Woche losschicken, aber ich sammle ab heute die Teilnehmer :)

Wenn Ihr teilnehmen wollt meldet Euch bitte hier.
Das Buch sollte innerhalb von 2 Wochen gelesen und dann an den nächsten verschickt werden. Bei Verlust teilen sich Sender und Empfänger die Kosten für ein Ersatzbuch.

TEILNEHMER:

  1. Cellissima - fertig -
  2. milasun - fertig-
  3. Queenelyza - fertig -
  4. fabulanta -fertig -
  5. Federchen- fertig-
  6. Marakkaram -fertig-
  7. melanie_reichert -fertig-
  8. koeniginvonsaba - fertig-

... zurück zu Starlet: es ist wieder in einem tollen Zustand bei mir angekommen! Danke.


Inhalt:
Garachou, ein Weiler im Herzen der Auvergne, hat nur noch einen Einwohner: Ferdinand Pélissier. Der griesgrämige Alte, zu dem das Leben nicht sehr freundlich gewesen ist, lebt mit acht Charolais-Kühen und seinem treuen Hund Gamine ganz allein auf dem Hof. Eltern und Bruder sind gestorben, und Yvette, seine einzige große Liebe, hat Ferdinand damals auch nicht bekommen.
Ferdinands einziges Vergnügen ist es, den Postboten zu ärgern oder mit seinem Moped über die Landstraßen zu tuckern, um zu Beerdigungen zu fahren. Dann läßt er keinen vorbei - schließlich gehört die Straße nicht nur den Autofahrern, was? Ansonsten will der bärbeißige Bauer, den die Erinnerungen nachts manchmal nicht schlafen lassen, nur noch seine Ruhe.
Als eines schönen Morgens ein englisches Ehepaar den Nachbarhof kauft, um daraus ein Bed & Breakfast zu machen, ist Ferdinand entsetzt. Engländer, ausgerechnet! Haben die nicht auch Jeanne d'Arc auf dem Gewissen? Mit schlechtem Benehmen und angelegtem Gewehr ist der Alte wild entschlossen, die »Roastbeefs« zu vertreiben. Doch abgesehen von ihrem Kauderwelsch sind Mrs und Mr Kelly gar nicht so schrecklich. Und für Peggy, ihre kleine Tochter, öffnet der alte Ferdinand noch einmal sein Herz ...

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