Göran Tunström Solveigs Vermächtnis

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Inhaltsangabe zu „Solveigs Vermächtnis“ von Göran Tunström

Roman. 374 S. (Quelle:'Fester Einband/01.02.1992')
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  • Rezension zu "Solveigs Vermächtnis" von Göran Tunström

    Solveigs Vermächtnis
    FlorianTietgen

    FlorianTietgen

    17. August 2009 um 14:51

    Am Anfang steht der Tod. Solveig, die außergewöhnliche Ehefrau Aron Nordenssons hat einiges aus Amerka mitgebracht, zum Beispiel, sich auf offener Straße am helllichten Tag zu küssen. Sie füllt die Herzen der Bewohner Värmlands mit Hoffnung und Lebensfreude, bis ein Unfall sie aus dem Leben reißt. Das Buch begleitet die Menschen des Ortes aus der Trauer, beschreibt die Einwohner, zu denen auch Selma Lagerlöf gehört, erzählt in Rückblenden von der großen Liebe zwischen Solveig und Aron, erzählt, wie beider Kinder heranwachsen. Sidner, der Sohn, möchte ihr Vermächtnis erfüllen. Zu Lebzeiten hatte Solveig begonnen, mit den Menschen des Ortes die Matthäuspassion einzustudieren. Sensibel erzählt der Roman, wie Menschen mit Verlust fertig werden und die Realität der eigenen Existenz akzeptieren lernen. Er ist geprägt durch die Liebe des Autors zu seinen Figuren, deren Suche, deren Marotten und deren Leben. Für mich eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe.

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