Götz Aly Unser Kampf

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Inhaltsangabe zu „Unser Kampf“ von Götz Aly

Götz Aly gehörte 1968 zu den aktiven Kämpfern in Berlin. Als Zeitzeuge und Historiker zeigt er, dass die 68er ihren Vätern näher standen, als es ihnen heute lieb ist. In der "Bewegung" sieht er einen Spätausläufer des Totalitarismus mit einer gewissen Nähe zum Nationalsozialismus. Alys Rückblick ist ein irritierter und deshalb wichtig, weil er weit entfernt ist von Renegatentum und nachträglicher Beschönigung.

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  • Leserunde zu "Schlaf der Vernunft" von Tanja Kinkel

    Schlaf der Vernunft

    Tanja

    Für die einen war es Terror, für die anderen Revolution. Nach zwanzig Jahren Gefängnis wird die ehemalige RAF-Terroristin Martina Müller 1998 begnadigt.  Nicht nur das Leben ihrer entfremdeten Tochter Angelika wird dadurch auf den Kopf gestellt. Alex Gschwindner, dessen Vater von Martina getötet wurde, fordert Antworten. Und auch Steffen Seidel, der einzige Überlebende eines von Martina begangenen Attentats, ist seiner eigenen Vergangenheit auf der Spur... In diesem Roman beschreibe ich ein Stück Zeitgeschichte, eine Mutter-Tochter-Beziehung und die immer noch offenen Wunden, die der sogenannte "Deutsche Herbst" hinterlassen hat. Ich würde mich freuen, wenn Ihr bei einer Leserunde zu dem Roman mitmacht. Verlost werden die vom Verlag zur Verfügung gestellten Exemplare bis einschließlich 10.11., die Leserunde beginnt dann am 15.11. Wer ist mit dabei?

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    • 539
  • Thesenstarke Rückschau

    Unser Kampf

    Sokrates

    17. February 2015 um 18:08

    Noch bevor ich Götz Aly's Buch "Unser Kampf" zu lesen begann, interessierte ich mich für die hierzu erschienenen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Rezensionen. Insbesondere bei Amazon wurde in den Rezensionen kontrovers diskutiert; auch der zu Götz Aly bestehende Wikipedia-Artikel lässt das vorliegende Werk nicht außer Acht. Hierbei fällt auf, dass Aly so einige Kritik seitens namhafter Historiker "gefangen" hat, so insbesondere von Norbert Frei. Genereller Hauptvorwurf sei sein ungelungener und nicht substantiierter Vorwurf, die 68er Generation habe Ähnlichkeiten mit der 33er-Generation. Zunächst war auch ich bei dieser These abwartend, ob dessen, was Aly hierzu schreiben würde. In der Zusammenschau seiner Argumente muss ich jedoch feststellen, dass sich gewisse grundlegende Ähnlichkeiten in den Strukturen erkennen lassen. Dass der Autor hierfür so viel scharfe Kritik eingefangen hat, befremdet, denn m.E. tritt das Buch nicht als "wissenschaftliche Analyse", denn als Anstoß einer Debatte an, die mitnichten liebevoll geführt werden soll. Aly ist Zeitzeuge, selbst ehemaliger 68er, welcher sich auch engagiert hat. Er blickt heute zurück, resümiert und ist hierbei auch nicht ohne Selbstkritik, wenn er feststellt, dass sich die 68er in vielerlei Hinsicht sehr radikal und dogmatisch verhielten - in eben ähnlicher Weise, mit ähnlichen Ansinnen und Motivationen wie die 33er-Generation. Sein Buch erscheint als mir als Essay; provokant geschrieben und sich mit Schriftquellen auseinandersetzend, die bislang so noch nicht verarbeitet wurden. Ich habe es als sehr anregend, als gute Lektüre für eine kritisch-reflektierende Auseinandersetzung mit der 68er-Generation verstanden und halte es daher für durchaus lesenswert.

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  • Leserunde zu "Das indiskrete Leben der Alice Horn" von Anne Lise Marstrand-Jørgensen

    Das indiskrete Leben der Alice Horn

    Insel_Verlag

    Frauen, Familie und freie Liebe – wie frei ist der Mensch? Ein freies, selbstbestimmtes Leben führen zu können, war lange nicht – und ist noch längst nicht überall auf der Welt – selbstverständlich. Mit der sexuellen Revolution in den 1970er Jahren nahm die Entwicklung dieser Freiheiten ihren Anfang. In Das indiskrete Leben der Alice Horn nimmt uns die Autorin Anne Lise Marstrand-Jørgensen mit zurück in diese turbulente Zeit. Mit emotionaler Kraft und psychologischem Feingefühl erzählt sie von einer Frau, die dem Treibsand des Selbstverrats zu entgehen versucht, von Töchtern, die sich und ihre Weiblichkeit neu erfinden müssen und von einer Familie, deren Grundfeste sich auflösen ... Mehr über das Buch: Es ist das Jahr 1969. Getrimmte Hecken, akkurat gestutzte Vorgärten und penibel vorgezogene Gardinen bestimmen das Leben der Vororte. Doch die Verheißung einer neuen Zeit liegt in der Luft: Revolutionäre Ideen verbreiten sich wie Lauffeuer, Kommunen und Swingerclubs schießen aus dem Boden, und in der Sommerhitze lassen immer mehr Menschen ihre Hüllen fallen: Freie Entfaltung! Freie Liebe! Freie Sexualität! Während Eric sich den neuen Idealen mit Haut und Haar verschreibt, stürzt seine zurückhaltende Frau Alice in einen zermürbenden Konflikt: Kann sie eine offene Beziehung führen, mit anderen Männern schlafen? Was wird aus ihrer Ehe, ihrer Familie, ihren Töchtern? Zwischen sexueller Experimentierlust und Prüderie, Emanzipation und Selbstaufgabe verliert Alice zunehmend den Halt in ihrem Leben und sich selbst aus den Augen. Und steuert auf eine Katastrophe zu, die ihre ganze Familie zu verschlingen droht … Hier geht’s zur Leseprobe » Die Zeitschrift Elle schreibt über Anne Lise Marstrand-Jørgensens Roman: »Mad Men trifft auf Desperate Housewives.« Wenn Ihr Lust habt, Euch in den fesselnden Roman dieser beeindruckenden dänischen Gegenwartsautorinnen zu stürzen, dann bewerbt Euch um eines von 25 Exemplaren von Das indiskrete Leben der Alice Horn, indem Ihr uns bis zum 06. Oktober 2014 folgende Frage beantwortet*: Was bedeutet für Dich, ein freies Leben zu führen? Mehr über die Autorin: Anne Lise Marstrand-Jørgensen wurde 1971 in Frederiksberg/Dänemark geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft und arbeitet als Literaturkritikerin für die Zeitung Berlingske Tidende. Sie veröffentlichte bereits mehrere Gedichtsammlungen und Romane. 2013 wurde sie mit dem Otto-Gelsted-Preis der Dänischen Akademie ausgezeichnet. Anne Lise Marstrand-Jørgensen lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen. *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

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  • Rezension zu "Unser Kampf" von Götz Aly

    Unser Kampf

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. April 2009 um 23:40

    Als die Rebellen von 1968 dreißig Jahre später auf die andere Seite der Barrikaden wechselten, handelten sie eher nach dem Konsumistischen Manifest von Norbert Bolz als nach dem Kommunistischen Manifest von Marx und Engels. Die Internationale nannte sich inzwischen Globalisierung. Die Kommunen des Neoliberalismus waren Aktiengesellschaften. „Revolution muss Spaß machen!“, meinte einmal Fritz Teufel und drei Jahrzehnte danach entdeckte Gerhard Schröder: „Regieren macht Spaß!“ Die Kuba-Romantik erschöpfte sich nun darin, Cohibas zu rauchen. Die Revolution des Alltagslebens, die in der Kommune 1 vollzogen werden sollte, nannte man inzwischen: Lifestyle.

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  • Rezension zu "Unser Kampf" von Götz Aly

    Unser Kampf

    abschaffel

    22. April 2008 um 15:37

    abgesehen davon, dass man bei einer fundierten historischen auseinandersetzung mit dem 68er-kontext an diesem buch nicht vorbeikommen wird, geht das verdienst des buches, selbst an der differenzierten bewertung der epoche mitgewirkt zu haben, gegen null. einmal mehr spricht ein renegat der zeit durch die brille derer, die den aufbruch aus totalitärer perspektive in entsprechenden hermetischen zirkeln mitgeprägt haben und nun in einer art innerer selbstkasteiung und reinigungszeremonie das ganze pauschal verteufeln, frei nach dem bernstein-motto: "Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche". dabei schimmern durch die eindimensionalität des blickes und totalität des urteils die alten denkmuster der splittergruppen hindurch. das wurde bei aly schon in "hitlers volksstaat" deutlich, so dass man in diesem neuerlichen fall fast von altersstarrsinn sprechen könnte. dass aly dabei sogar grobe geschichtsfälschung begeht, indiziert einmal mehr die rigorosität der eigenen deutungshoheit, für die die historische faktizität gebeugt wird. (der ohnesorg-todesschütze kurras wurde nie bestraft!) die derzeitig penetrante fokussierung auf raf und maoistengrüppchen nervt zunehmend. zum glück war 68 noch eine ganze menge mehr.

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