Günter-Christian Möller Panamericana - Der Weg nach Hause

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(5)
(3)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Panamericana - Der Weg nach Hause“ von Günter-Christian Möller

Ein zwölfjähriger Junge verschwindet bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Buenos Aires und leidet unter Amnesie. Eine alte Frau, die ihr Brot mit dem Sammeln von Kartons verdient, nimmt ihn bei sich auf und lässt ihn für sich arbeiten. Als sie krank wird gibt sie ihm kurz vor ihrem Tod den Rat, in den Norden zu reisen, denn sie glaubt, dass seine Eltern aus den Vereinigten Staaten kommen. Verwandte der Frau helfen ihm über die Grenze nach Chile zu kommen. Von dort trampt er auf der Panamericana nach Norden. In Lima wird er von einem Mann entführt und an den Besitzer einer Goldmine als Arbeitskraft verkauft. Als der Mann bei einer Explosion stirbt reist er weiter in den Norden, wird jedoch in Kolumbien von einem Fernfahrer ausgeraubt und beinahe umgebracht. Eine Frau findet den Verletzten und pflegt ihn gesund. In der Stadt Medellin wird er von einer Bande aufgenommen und nimmt an einem Einbruch teil. Der Anführer der Bande kommt dahinter, dass es in seiner Vergangenheit einige Ungereimtheiten gibt. Als der Junge davon erfährt, flieht er und findet in einer anderen Stadt bei einem ehemaligen Hauptmann Unterschlupf. Sein Weg führt ihn schließlich in die große Hafenstadt Cartagena, in der er zunächst für einen Fischerkapitän arbeitet. Als er mit dem Mann eine Yacht von dort zur mexikanischen Urlaubsmetropole Cancun überführen soll, verunglückt das Boot vor der mexikanischen Küste. Es gelingt dem Kapitän und dem Jungen sich ans Ufer zu retten. Gepeinigt von ständigen Zweifeln an dem Sinn seiner Reise rät ihm der Kapitän trotzdem seinem Weg zu folgen. Er fährt von Cancun nach Veracruz, wo ihm sein Geld gestohlen wird. Nachdem er sich mit mäßigem Erfolg in einer Ferienanlage als Dieb betätigt hat, erreicht er Mexiko-Stadt und fängt dort an, für seinen Lebensunterhalt zu betteln. Er hilft einem jungen mexikanischen Mädchen, das gerade Waise geworden ist. Ein pensionierter Bankdirektor nimmt die beiden bei sich in seinem Haus auf. Da dort regelmäßig Wertgegenstände gestohlen werden, hofft der Mann, dass der Junge bei der Aufklärung dieser Vorfälle helfen kann. Durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse gerät er jedoch selber in den Verdacht, in die Diebstähle verwickelt zu sein. Als das Mädchen schwer krank ist, beschließt er von dort zu fliehen, denn in Wirklichkeit hat der scheinbare Wohltäter schreckliche Absichten gegenüber den Kindern.

Eine bewegende Reise eines Jungen, der den steinigen Weg zu seinen Wurzeln sucht. Hart, bewegend und schicksalhaft. Ferne Länder und Sitten!

— Floh
Floh

Die abenteuerliche Reise eines Jungen in seine Heimat - abwechslungsreich und berührend.

— mabuerele
mabuerele

Die abenteuerliche Reise eines Jungen in seine Heimat - abwechslungsreich und berührend.

— mabuerele
mabuerele

Ein sehr schönes Buch, das einerseits die traurige Geschichte eines 12-jährigen Jungen erzählt, aber auch hilfreiche Menschen trifft.

— Slaterin
Slaterin

Eine lange Reise heim.... wunderschöne Erlebnisgeschichte, die so tatsächlich passiert sein könnte.

— esposa1969
esposa1969

Stöbern in Kinderbücher

Das Sams feiert Weihnachten Jubi

Ein tolles Sams 😃

anke3006

Scary Harry - Hals- und Knochenbruch

Diese Reihe ist echt genial! Auch der sechste Band ist wieder richtig witzig, sehr spannend und herrlich schräg. Absolute Leseempfehlung!

CorniHolmes

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs

Niedlich und witzig in Szene Gesetzte Geschichte

raveneye

Die Zauberschneiderei (1). Leni und der Wunderfaden

Ein Umzug, Freundschaft, Handarbeit und natürlich Magie! Mit einer kleinen "Nähschule"!

Buechergarten

Kaufhaus der Träume - Das Rätsel um den verschwundenen Spatz

Eine spannende Zeitreise zurück in die Jahrhundertwende

kruemelmonster798

Wer fragt schon einen Kater?

Herrlich unterhaltsam!

Immeline

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Panamericana - Der Weg nach Hause" von Günter-Christian Möller

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    Was würdest du tun, wenn du zwölf Jahre alt wärst und dich von einem Tag auf den anderen nicht mehr an deine Vergangenheit erinnern könntest? Genau das passiert der Hauptperson in diesem Buch ebenfalls. Eine alte Frau findet ihn am Wegesrand. Er bekommt von ihr einfach einen neuen Namen, Pedro, und muss mit ihr zusammen für seinen Lebensunterhalt arbeiten, lernt die fremde Sprache, Spanisch, und muss sehen, wie er in Südamerika zurechtkommt. Hier geht’s zur Leseprobe (http://www.amazon.de/Panamericana-Der-nach-Hause-Abenteuerroman/dp/3847271091#reader_3847271091). Zum einen ist das Buch an alle gerichtet, die Probleme mit ihrer Familie haben und sich manchmal wünschen, sie hätten eine andere, die besser funktioniert. Und die deshalb gerne mal aus ihr ausbrechen würden. Zum anderen ist es für diejenigen gedacht, die in ihrem Leben die Spannung vermissen und sich wünschen, aus dem täglichen Einerlei einmal auszubrechen, und sei es nur in der Fantasie. Was wäre, wenn ich in eine gefährliche Situation geraten würde? Und davon gibt es so einige in dem Buch. Wenn ihr mehr zu dem Buch oder über mich erfahren möchtet, dann schaut gern mal auf die Website zum Buch (http://www.tredition.de/?books/ID28739/Panamericana---Der-Weg-nach-Hause) oder auf meiner Website (www://guenter-christian-moeller.de) vorbei. Die Leserunde zum Buch „Panamericana – Der Weg nach Hause“ startet am 1.Februrar. Es gibt 15 Freiexemplare, die unter all denen verlost werden, die sich bis einschließlich 10. Februar bewerben. Ich freue mich und bin sehr gespannt auf die Leserunde mit euch. 1)Bewerbung zur Leserunde – und mehr zum Buch 2)Vorstellungsrunde: Wer liest hier mit 3)Was erwartet ihr vom Buch und Fragen an den Autor? 4) Wie gefällt euch das Cover und die Gestaltung? 5)Leseabschnitte: Seite 1-64 Kapitel 1-6 Seite 65-116 Kapitel 7-10 Seite 117-158 Kapitel 11-14 Seite 159 - 249 Kapitel 15 -20 Seite 246 – 292 Kapitel 16 – 24 6) Welcher Abschnitt oder welche Passage hat euch am besten gefallen? 7) Rezension/Fazit

    Mehr
    • 194
  • Abenteuerlich und ans Herz gehend - die Reise des kleinen Pedro nach Hause ♥

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    Wildpony

    Wildpony

    07. April 2014 um 13:17

    Panamericana - Der Weg nach Hause - Günter-Christian Möller Kurzbeschreibung Amazon: Buenos Aires, Argentinien. Ein zwölfjähriger Junge ist mit seinen Eltern in der Stadt, weil sein Vater wichtigen Geschäften nachgehen muss, aber dabei auf seine Familie nicht verzichten wollte. Doch der "Urlaub" wird immer mehr zur Katastrophe und die Eltern streiten sich nur die ganze Zeit - bis auf dem Weg zu einer Fabrik ein schrecklicher Unfall geschieht und die Familie voneinander getrennt wird. Der Junge wird aus dem Wagen geschleudert und von einer alten Frau vor dem sicheren Tod gerettet. Gabriella nimmt ihn bei sich auf und erfährt, dass er sich an nichts mehr erinnern kann. Sie nennt ihn "Pedro" und kümmert sich liebevoll um sein Wohl. Doch Gabriella ist schon bald mit ihren Kräften am Ende und schickt Pedro auf eine Reise.Sie ist sich gewiss, dass seine Eltern aus den Vereinigten Staaten stammen und dort seine wahre Heimat ist - zumindest weisen alle Indizien darauf hin. Sie schickt den Jungen fort und auf eine gefährliche Reise Richtung USA. Aber bereits der Weg quer durch Südamerika erweist sich als schwieriges Unterfangen, denn nicht jeder ist Pedro wohlgesonnen. Pedro ist umgeben von Menschen mit krimineller Energie und muss stets und ständig um sein Leben fürchten. Für Geld und Macht schrecken diese nämlich auch vor einem kaltblütigen Mord nicht zurück. Aber wenigstens Fortuna steht auf seiner Seite und lässt ihn alle Gefahren einigermaßen schadlos überstehen - selbst den Sturz in eine tiefe Schlucht überlebt er mit nur ein paar Verletzungen. Nur die Erinnerungen an sein altes Leben wollen nicht zurückkehren und Pedro beginnt zu zweifeln, ob es wirklich richtig ist, einem Phantom, den Schatten seiner Vergangenheit hinterherzujagen. Was er jedoch nicht ahnt: Ein Detektiv ist auf der Suche nach ihm und heftet sich dicht an seine Fersen… Ein spannendes Erlebnis, das man nicht verpassen darf - genau das ist Günter-Christian Möllers Roman "Panamericana - Der Weg nach Hause". Hier erfährt man bei der Lektüre ein Abenteuer, das den Leser zum Staunen bringt und ihn bisweilen sprachlos macht ob der Emotionen, die geradezu überwältigend schön sind. Dieses Vergnügen fesselt einen bereits ab den ersten Seiten, denn solch eine Geschichte verspricht amüsante Unterhaltung, der es an nichts fehlt. Mit viel Gefühl und einem Hauch Nervenkitzel erzählt der deutsche Autor die Story eines Jungen auf der Suche nach seiner eigenen Identität - eben ein packender Coming-of-age-Roman. Mein Leseeindruck: So packend wie Amazon den Inhalt des Buches beschreibt, so schön, intensiv und ans Herz gehend ist das Buch auch. Es hat sehr an mein Herz gerührt und ich habe den jungen Pedro sehr nahe auf dem Weg nach Hause begleitet. Die Gefühlswelt hat für mich als Leserin dabei Purzelbäume geschlagen, denn erstens hatte ich Pedro als Hauptprotagonisten sofort und rettungslos ins Herz geschlossen, und zweitens war das, was er in seinen jungen Jahren alles erleben musste sehr sehr ergreifend, spannend und auch sehr gefährlich. Alle Leser, die selbst Kinder haben werden hier sehr betroffen sein und mitfiebern. Fazit: Ein super tolles Buch das an die Gefühlswelt der Leser appeliert und sie sofort gefangen hält. Toller Schreibstil, sehr flüssig zu lesen und einfach überzeugend! Und eines der gefühlvollsten Bücher, die ich 2014 nun gelesen habe. 5 Sterne für ein Lesehighlight und absolute Weiterempfehlung!

    Mehr
  • Die abenteuerliche Reise eines Jungen

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    irismaria

    irismaria

    18. March 2014 um 09:18

    In "Panamericana - Der Weg nach Hause" beschreibt Günter-Christian Möller die abenteuerliche Reise eines Jungen durch ganz Amerika. Als eine Familie aus den USA nach Argentinien zeit, ist der zwölfjährige Sohn nicht begeistert, denn er kennt die Sprache nicht und wird sich neue Freunde suchen müssen. Doch es kommt ganz anderes: bei einem Autounfall wird er aus dem Wagen geschleudert und leidet unter Amnesie. Eine alte Frau kümmert sich um ihn, nennt ihn Pedro und behält ihn als Ersatzsohn. Nach ihrem Tod muss sich Pedro alleine durchschlagen und erlebt auf seiner Reise mit Freundschaft, aber auch Gewalt und Ausbeutung. Leider konnte mich Pedros Geschichte nicht richtig packen und ich finde einiges unrealistisch. Doch die Geschichte ist flüssig zu lesen und man erfährt vieles über das Leben in Südamerika.

    Mehr
  • Eine lateinamerikanische Odyssee

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    smayrhofer

    smayrhofer

    13. March 2014 um 15:28

    Irgendwo in Argentinien wird ein zwölfjähriger Junge im Auto seiner Eltern in einen Verkehrsunfall verwickelt. Er verliert dabei sein Gedächtnis und wird von einer mehr oder weniger mittellosen Frau namens Gabriella aufgenommen. Sie gibt ihm den Namen Pedro und spannt ihn in ihre Arbeit als Kartonsammlerin ein. Als Gabriella schwer erkrankt, gibt sie Pedro den Rat, Richtung Nordamerika zu ziehen, da sie dort seine Eltern vermutet. In einer wahren Odyssee, die ihn durch mehrere Länder Süd- und Mittelamerikas führt, gerät Pedro immer wieder in schwierige Situationen, lernt sowohl hilfsbereite als auch hinterlistige Leute kennen und muss feststellen, dass Gut und Böse sehr nah beieinander liegen… „Panamericana – Der Weg nach Hause“ ist als Abenteuerroman tituliert und richtet sich offensichtlich an eine jüngere Leserschaft (ca. 12-16 Jahre). Der Autor wendet demzufolge einen direkten, schnell zur Sache kommenden Schreibstil an, der durchaus als „altersgerecht“, wenn auch als relativ einfach bezeichnet werden kann, ist; komplizierter oder verschachtelter Satzbau ist kaum anzutreffen. Trotz der guten Idee – Junge ohne Gedächtnis sucht sein Zuhause, seine Familie und seine Vergangenheit – wollte bei mir der Funke nicht so ganz überspringen. Zum einen lag es an einigen Unplausibilitäten – warum z.B. geht keiner der hilfsbereiten Menschen mit Pedro zur Polizei? Selbst im ach so korrupten Lateinamerika würden die meisten normal denkenden Leute so handeln. Zum anderen werden für meinen Geschmack zu viele Klischees verwendet. Kinderarbeit, Jugendgangs und Menschenhändler sind vielleicht weiter verbreitet als in Europa, aber manchmal war es doch ein bisschen zu dick aufgetragen. Zudem werden einige begonnene Erzählfäden nicht konsequent weiter gesponnen – z.B. ist der von den Eltern engagierte Privatdetektiv Pedro mit etwas Zeitverzug auf den Fersen, aber plötzlich hört bzw. liest man nichts mehr von ihm. Aber „Panamericana“ hat durchaus seine positiven Seiten. Trotz der oben genannten Kritikpunkte wird Pedros Reise durch Süd- und Mittelamerika lebendig und spannend beschrieben, und vor allen Dingen jugendlichen Lesern wird bewusst gemacht, um wieviel schwerer man es als Kind in einem ärmeren Land hat und dass man nicht jedem trauen kann. Insgesamt für mich ein gutes, wenn auch kein überragendes Buch, dass mir aber immer noch 3 Sterne wert ist.

    Mehr
  • Panamericana - Der Weg nach Hause

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    Blaustern

    Blaustern

    In Argentinien nahe Buenos Aires passiert ein Verkehrsunfall, bei dem ein zwölfjähriger Junge aus dem Auto geschleudert wird. Eine alte Frau, die in der Gegend Kartons sammelt, um damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, findet ihn und nimmt ihn, zusammen mit ihrem Neffen, mit nach Hause. Er leidet unter Amnesie und weiß so auch seinen Namen nicht mehr. Daraufhin wird er von ihr Pedro genannt und lernt einige spanische Worte. Als die alte Frau nach einer Krankheit gestorben ist, macht er sich auf den Weg in Richtung Norden, denn am Krankenbett gab sie ihm seinen Ring zurück und erzählte ihm, dass er wahrscheinlich in Nordamerika seine Eltern finden wird. Pedro wird unfreiwillig auf eine große Reise geschickt in einem Land, in dem ihm nicht alle Menschen gut gesinnt sind. Aber das rührt auch von deren eigenem Schicksal her, denn oft müssen diese Menschen ums eigene nackte Überleben kämpfen. So ist Armut weit verbreitet und damit auch die Kriminalität, die selbst vor Kindern keinen Halt macht. Aber Pedro trifft auf seinem Weg zu den Eltern auch auf hilfsbereite nette Menschen und erfährt sogar Freundschaft. Das gibt ihm immer wieder Kraft und Hoffnung, nicht aufzugeben und seinen Weg weiter zu bestreiten. Pedro lässt dabei wieder und wieder Menschen hinter sich, und jedes dieser Erlebnisse gräbt sich tief in sein Herz. So ist er nicht mehr der unbeschwerte Junge wie am Anfang seiner Reise, sondern ist gewachsen in seinem Inneren. Wird er am Ende seiner Reise auf seine Eltern treffen, und werden sie ihn noch wiedererkennen? Das Schicksal dieses Jungen ist so überzeugend erzählt, dass es wahr sein könnte, auch wenn man sich anfangs fragt, warum sich niemand der Bürger an die örtliche Polizeistation wendet und den „Fund“ bekanntgibt. Die Lebensverhältnisse in den Ländern Südamerikas kommen deutlich zum Ausdruck, und oftmals ist es einfach unglaublich. Die Geschichte ist spannend und ergreifend und gut zu lesen.

    Mehr
    • 2
  • Ein Abenteuer von vorne bis hinten

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    11. March 2014 um 00:30

    Klappentext: Ein zwölfjähriger Junge verschwindet bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Buenos Aires und leidet unter Amnesie. Eine alte Frau, die ihr Brot mit dem Sammeln von Kartons verdient, nimmt ihn bei sich auf. Als sie krank wird gibt sie ihm kurz vor ihrem Tod den Rat in den Norden zu reisen, denn sie glaubt, dass seine Eltern aus den Vereinigten Staaten kommen. Auf dem Weg in seine Heimat erlebt er eine Vielzahl Abenteuer und begegnet absonderlichen und kriminellen Mitmenschen. Doch immer wieder trifft er auch Leute, die ihm auf seinem weiten Weg helfen. Meine Meinung: Die Geschichte ist ein wunderbarer Abenteuerroman. Zunächst hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, da es für mich einfach unbegreiflich war, wie einige Charaktere handeln und ich mir diese Fügung des Schicksals so nicht vorstellen konnte. Der Anfang wirkte konstruiert und unrealistisch. Nachdem ich diese Hürde genommen hatte, erschloss sich mir aber ein toller Roman, der den Weg eines Jungen skizziert, der wirklich sehr tapfer ist und das für sein alter ohne auch nur die Sprache sprechen zu können. Es macht Spaß den Jungen auf seinem Weg zu begleiten, auf dem er immer wieder auf neue Menschen trifft einige werden zum Wegbegleiter andere Stellen sich als gefährlich heraus. Gerade seine Freundin Conchita hat es mir als Leser sehr angetan, sie ist ein gut ausgearbeiteter Charakter. Gefühlsmäßig ist man als Leser immer am Schwanken zwischen den Extremen, mal Mitleid, mal Freude, es ist alles dabei. Insgesamt ein gelungener Abenteuerroman mit der richtigen Brise Spannung und Action.

    Mehr
  • Rezension zu "Panamericana - Der Weg nach Hause" von Günter-Christian Möller

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    Enola

    Enola

    Inhalt: Ein plötzlicher Verkehrsunfall in Argentinien verändert das Leben eines zwölfjährigen Jungen ganz schlagartig, unter Amnesie leidend wird er von seiner Familie getrennt und von einer verarmten Frau, die Kartons sammelt, gefunden und aufgenommen. Auf dem Sterbebett gibt sie ihm den Rat, Richtung Norden zu reisen, um sich auf die Suche nach seiner Familie zu begeben. Der Junge begibt sich auf eine Suche voller Abenteuer, Gefahren und schicksalhafter Begegnungen auf seiner langen Reise nach Hause. Meinung: "Panamericana - Der Weg nach Hause" war mein erster Roman von Günter-Christian Möller. Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, der Autor verliert sich nicht in Details und das Erzähltempo ist sehr zügig, man erfährt aber trotzdem das Wichtigste und empfindet Sympathien oder auch Abneigungen für bzw. gegen bestimmte Charaktere. Die meisten Menschen in dieser Geschichte haben ein hartes Schicksal, Kinder, die schon seelisch abgestumpft sind und tagtäglich von Gewalt und tiefster Armut umgeben sind, Erwachsene, die fürs eigene Überleben Kinder ausrauben und verprügeln, scheinheilige Gutmenschen, die sich dann auch als "Schurken" entpuppen. Pedro hat es wirklich nicht leicht auf seiner langen Reise nach Hause und begegnet immer wieder Menschen, die selbst am Rande der Gesellschaft stehen und sein Schicksal für ihre Zwecke ausnutzen. Trotz viel Leid und Schrecken gibt es aber auch immer wieder kleine Momente voller Hoffnung und Wärme, unerwartete Hilfe und Trost, die den Jungen immer wieder vorantreiben. Der Protagonist John/Pedro durchwandert eine enorme Entwicklung und Veränderung in der Geschichte, anfangs ist er der namenlose Junge, der sich selbst unsichtbar fühlt und so auch von seinen dauerstreitenden Eltern wahrgenommen wird, erst durch Gabriella kommt er zu einer neuen Identität und Pedro wird nicht nur sein neuer Name, sondern auch sein neues "Ich". Bei Gabriella fühlt er sich zum ersten mal wieder geborgen, was selbst die harte Arbeit nicht mindert. Ihr tragischer Tod bedeutet aber letzten Endes auch wieder einen Neuanfang für ihn, die Suche nach sich selbst und seiner Familie. Jede Begegnung hinterlässt Spuren bei Pedro. Neben Gabriella sind für mich die beiden wichtigsten Begegnungen für Pedro, einmal seine kurzlebige Freundschaft zu Charlito aus der Jungenbande, die er nach all den erschreckenden Erlebnissen nach Gabriellas Tod gebraucht hat und endlich wieder etwas durchatmen kann und einen Freund hat, mit dem er sich verbunden fühlt, auch wenn diese Freundschaft dann auch wieder tragischerweise auseinandergerissen wird, da die Regeln und Loyalität hinter der Bande kein Erbarmen kennen und auch Charlito in diesem System ein Gefangener ist. Und dann Conchita, die für ihn wie eine Schwester wird, für die er sich verantwortlich fühlt und sich sorgt und auch am Ende deutlich wird, welch wichtiger Teil sie von seinem neuen Leben geworden ist und sie dazu beiträgt, dass auch seine Eltern und er selbst wieder mehr Frieden finden. Ich finde es zudem sehr bemerkenswert und beeindruckend, dass der Autor es schafft, eine Geschichte über Menschen und Schicksale in einer uns so fernen Welt glaubhaft zu erzählen, obwohl er selbst nie dort war. Dem Autor ist es gelungen, eine spannende und berührende Geschichte über die Reise eines Jungen zu erzählen, ein Abenteuer voller Empathie und Schrecken, eine Suche nach sich selbst unter der Sonne Lateinamerikas. Fazit: Der ideale Roman, wenn man von Abenteuern, anderen Kulturen und ferne Länder träumt, verbunden mit Dramatik und viel Charme.

    Mehr
    • 2
  • Ein Junge geht seinen Weg. Schicksalhaft und steinig!

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    Floh

    Floh

    Autor Günter-Christian Möller begibt sich in seinem Roman "Panamerica Der Weg nach Hause" zusammen mit seinen Lesern auf einen sehr bewegenden und schwierigen Lebensweg eines Jungen, der erwachsen werden muss, um sein Heim zu finden. Autor Möller verarbeitet seine Recherheergebnisse und Gedanken durch Herzblut und einer Mischung aus Hoffnung, Fernweh, Leid, Stärke, Mut und Schicksal zu einem bezaubernden Roman, der die Leser auf eine Reise eines ganzen Lebens entführt... Zum Inhalt: "Ein zwölfjähriger Junge verschwindet bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Buenos Aires und leidet unter Amnesie. Eine alte Frau, die ihr Brot mit dem Sammeln von Kartons verdient, nimmt ihn bei sich auf. Als sie krank wird gibt sie ihm kurz vor ihrem Tod den Rat in den Norden zu reisen, denn sie glaubt, dass seine Eltern aus den Vereinigten Staaten kommen. Auf dem Weg in seine Heimat erlebt er eine Vielzahl Abenteuer und begegnet absonderlichen und kriminellen Mitmenschen. Doch immer wieder trifft er auch Leute, die ihm auf seinem weiten Weg helfen." Der Autor: "Der Autor wurde 1955 in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein geboren. Er studierte in Hamburg und arbeitet dort seit vielen Jahren in einem Forschungsinstitut." Schreibstil: Ohne diesen besonderen Schreibstil des Autors, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Günter-Christian Möller teilt seinen Roman mit den Lesern, denn er bringt ihnen das bewegende Schicksal des kleinen Pedro nahe. Der Autor Möller erzeugt Bilder, starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich mitten im Lebensweg des Protagonisten und erlebt die Schicksale, das Leid, die Not und Angst mit. Durch das schriftstellerische Geschick und der Verbundenheit zur Story wird der Leser in die fernen Länder des fremden Kontinents katapultiert. Keinesfalls wirkt dieser Roman schmalzig oder aufgesetzt. Autor Möller ist es gelungen, eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken zu erschaffen. Der Roman liest sich flüssig, die Kapitel sind von angenehmer Länge und das Schriftbild sehr locker. Charaktere: Die Charaktere sind Augenmerk in diesem Roman. Wir begegnen einen sehr toll formulierten Hauptprotagonisten, Pedro, der eine sagenumwobene fast unglaubwürdige Geschichte erlebt. Das Leid, die Hoffnung und die Schicksale formen ihn auf dem Weg zu seinen Wurzeln und des Heranwachsens. Der Autor Möller rundet das ganze mit tollen Nebenrollen ab, die die Darsteller real und sehr authentisch wirken lassen. Meinung: In "Panamerica Der Weg nach Hause" begegnen wir nicht nur besonderen Charakteren, nein wir begegnen einem ganzen Land und einer ganzen Kultur. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, viele Emotionen, Entsetzen, Leid und Wut. Ich habe dieses Buch genossen und fühlte mich gut unterhalten. Ein tolles Buch für Zwischendurch. Man liest in diesem Buch das gesamte Herzblut des Autors, eine ganz besondere Verbundenheit! Schauplätze: Ein weiterer Glanzpunkt sind natürlich die Schauplätze, Panamerica in seiner ganzen Vielfalt. Mit Schönheit und Skandal. Herzlich und rauh. Dem Autor ist es gelungen, seine Ideen und Erlebnisse in Wort und Schrift in lebendigen Bildern zu Papier zu bringen. Cover: Das Cover wirkt zunächst sehr fröhlich und farbenfroh, jedoch ist der Einstieg in das Buch alles andere als stimmig zu dieser Assoziation. Das Cover hätte mich im Buchhandel nicht angesprochen, ich hätte mir hier gut einen Jungen allein und verlassen auf weiter Strecke vorstellen können. Das Cover gibt jedoch eine Idee zum Inhalt wieder! Fazit: Eine tolle Geschichte, die wunderbar als Zwischenkost zu lesen ist! Eine Leseempfehlung für Liebhaber ferner Länder!

    Mehr
    • 3
    Floh

    Floh

    06. March 2014 um 05:08
    Bella5 schreibt Oben steht "Die Autorin", das magst du sicher ändern.LG

    Uuuups, danke dir!

  • Der lange Weg nach Hause

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    mabuerele

    mabuerele

    04. March 2014 um 20:19

    Der Junge ist 12 Jahre alt. Mit seinen Eltern war er nach Argentinien gereist. Dort muss er die Streitereien der Eltern ertragen. Als sie zu einem Geschäftstermin des Vaters unterwegs sind, kommt es zu einem Unfall. Der Junge wird aus dem Auto geschleudert. Gabriella, eine Witwe, und ihr Neffe Fernando finden den Jungen und nehmen ihn mit. Als der Junge aufwacht, kann er sich an nichts mehr erinnern. Gabriella nennt ihn Pedro und bringt ihm Spanisch bei. Dann erkrankt Gabriella schwer. Sie gibt Petro Geld und  den Ring, dem sie bei ihm gefunden hat, und schickt ihn auf den Weg nach Amerika. Sie glaubt, dass seine Eltern in Amerika leben. Im Mittelpunkt des Buches steht die Reise des Jungen. Anschaulich berichtet der Autor, wie Pedro seinen Weg findet. Manchmal geht die Reise schnell, dann wird er wieder länger aufgehalten. Nicht jeder seiner Pausen ist freiwillig, nicht jede Begegnung tut ihm gut. Als Leser durfte ich erleben, wie Pedro erwachsen wurde. Die Reise zwingt ihn, Entscheidungen zu fällen. Oft geht es ums nackte Überleben. Doch er trifft auch auf Menschen, die ihm weiterhelfen. Das Buch ist spannend geschrieben. Die Verhältnisse in den einzelnen Ländern wirken authentisch. Am Ende der Reise ist Pedro nicht mehr der Junge, der einst nach Argentinien gereist ist. Er hat Gewalt und Unterdrückung erlebt, aber auch Hilfe und Zuneigung. Er musste Freunde zurücklassen, ohne zu wissen, was aus ihnen wird. Jeder Tag und jeder Mensch haben Spuren bei ihm hinterlassen. Seinen richtigen Name erfahre ich, als er seine Reise fast beendet hat.       Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Der Schriftstil ist dem Thema angemessen. Genaue Beschreibung und Orten und Personen zeichnen das Buch aus. Das farbenfrohe Cover passt ausgezeichnet zum Inhalt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das liegt an dem sympathischen Protagonisten, mit dem ich bangen und hoffen durfte. Die Sehnsucht des Jungen nach einer Heimat und die Angst, am Ende nicht willkommen zu sein, waren an vielen Stellen spürbar. Obwohl der Autor mit Emotionen sparsam umging, hat mich die Geschichte an vielen Stellen berührt.

    Mehr
  • Der Weg nach Hause

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    Bella5

    Bella5

    03. March 2014 um 19:57

    Über den Autor: "Der Autor wurde 1955 in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein geboren und arbeitet mittlerweile in einem Hamburger Forschungsinstitut." (Quelle: http://www.guenter-christian-moeller.de) Über das Buch: Der Protagonist, ein zwölf Jahre alter Junge, hat einen Verkehrsunfall. Zudem erleidet er eine Amnesie. Im weiteren Verlauf der Geschichte erkrankt er zusätzlich, durchlebt allerlei Irrungen und Wirrungen, unternimmt eine schier unglaubliche Reise. Während dieses Trips lernt er mal gute und mal böse Menschen kennen, Menschen, die ihm ganz besonders ans Herz wachsen und Menschen, die ihm Böses wollen. Ganz am Ende findet er jedoch die (emotionale) Heimat... Ganz besonders gut gefällt mir die Umschlaggestaltung des Romans. Das Layout lässt den Leser sofort an Südamerika denken (die Reise führt 'Pedro' von Süd-nach Nordamerika.) Fünf von fünf Sternen für das tolle Cover. Stil und Sprache waren für mich jedoch hin und wieder etwas gewöhnungsbedürftig. So gibt es etwa zu Beginn der Erzählung keine richtige Exposition, es geht gleich in medias res, und der Anfang las sich sehr bedrückend und fast deprimierend. Im weiteren Verlauf nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf, und am Ende wendet sich doch alles zum Guten. Mein Fazit: Der Roman konnte mich zwar nicht vollständig in seinen Bann ziehen, aber es war interessant, ihn zu lesen & lesenderweise mit dem Held der Geschichte zu reisen. Conclusio: Die goldene Mitte: Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen.

    Mehr
  • Quer durch Südamerika

    Panamericana - Der Weg nach Hause
    esposa1969

    esposa1969

    02. March 2014 um 14:43

    Hallo liebe Leser, heute berichte ich euch über das wunderschöne Jugend- und Erwachsenenbuch: == Panamericana - Der Weg nach Hause == Autor: Günter-Christian Möller . == Buchbeschreibung: == Ein zwölfjähriger Junge verschwindet bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Buenos Aires und leidet unter Amnesie. Eine alte Frau, die ihr Brot mit dem Sammeln von Kartons verdient, nimmt ihn bei sich auf. Als sie krank wird gibt sie ihm kurz vor ihrem Tod den Rat in den Norden zu reisen, denn sie glaubt, dass seine Eltern aus den Vereinigten Staaten kommen. Auf dem Weg in seine Heimat erlebt er eine Vielzahl Abenteuer und begegnet absonderlichen und kriminellen Mitmenschen. Doch immer wieder trifft er auch Leute, die ihm auf seinem weiten Weg helfen. . == Leseeindrücke: == Die Handlung beginnt damit, dass die Familie Forrester einen Autounfall hat. Der verletzte 12-jährige Sohn, dessen Namen man erst gegen Ende erfährt und dessen Name sich auch mehrmals ändert, wird verletzt und ohne Gedächtnis aufgelesen und gelangt zu einer Familie und so zur nächsten und zu nächsten, da er entweder weiter gereicht wird oder flüchtet. Er schlägt sich durch das komplette Südamerika durch bis hin nach Nordamerika, wo er letztendlich seine Eltern finden möchte. Zwischenzeitlich erlebt er sehr viel: Wird Bettler, Klein-Krimineller, landet bei einem Organhändler. Er ist Kartonsammler, Matrose und Goldminenarbeiter. Auf seiner langen reise nach Hause trifft er nicht nur auf viele Menschen, die es schlecht mit ihm meinen, sondern immer wieder auch erfährt er Wärme und Hilfe. So lernt er mit seinen Jungen Jahren auch ein wunderbares Mädchen kennen, die er sehr lieb hat. Ob er den Weg zu seinen Eltern findet, verrate ich natürlich nicht, damit das Buch spannend bleibt, ihr sollt es schließlich selbst lesen. Ich habe das Buch binnen eines Tages durchgelesen, da ich selbst einen Sohn habe, der in etwa in Johns (der mal Pedro, mal William heißt) ist und auch manches Male mit den Tränen kämpfte, was der kleine Kerl alles durchstehen musste. Da mein Mann Südamerikaner ist, habe ich mich beim Lesen auch irgendwie heimisch gefühlt, da ich schon oft in Südamerika war. Das Buch ist einerseits oft traurig, zeigt aber genau die Realität in diesen Ländern und wäre es eine wahre Geschichte, so hätte der Kleien John eine Tapferkeitsmedaille verdient. Das Cover ist in warmen Farben im Stil der naiven Malerei, wie sie für Südamerika typisch ist, gezeichnet und zeigt eine typische Szene des Buches: Pedro (John) wie er am Straßenrand hockt und auf einen Truck wartet, der ihn ein Stückchen näher zum Ziel Heimat bringen wird… Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

    Mehr