Günter Bayerl Technik in Mittelalter und Früher Neuzeit

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Inhaltsangabe zu „Technik in Mittelalter und Früher Neuzeit“ von Günter Bayerl

Technische Innovationen sind ein Motor der Geschichte. Erfinder und Tüftler ahnen oft noch nichts von den weitreichenden Folgen ihrer Ideen. Die Technologie des Schiffbaus und die Entwicklung nautischer Instrumente ermöglichten eine erste Globalisierung, mit der vorrangig Rohstoffe nach Europa importiert wurden. Die Erfindung des Buchdrucks und der Papiermacherei sowie der Aufbau eines Postsystems bildeten die Grundlage für die erste Kommunikationsrevolution. Der Autor zeigt nicht nur, dass Innovationen im Verlauf der Jahrhunderte immer schneller aufeinander folgen, sondern auch den großen Einfluss der Erfindungen auf die Gesellschaft und das Leben und Arbeiten der Menschen. Anhand zahlreicher Bilder und Zeichnungen erklärt der Autor die vielfältigen technischen Neuerungen.

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  • Der Beitrag von Mittelalter und Früher Neuzeit zur Industrialisierung

    Technik in Mittelalter und Früher Neuzeit
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    05. June 2013 um 08:55

      Dieses anschauliche, mit vielen Illustrationen und Abbildungen versehene und sehr verständliche Buch des in Cottbus lehrenden Technikhistorikers Günter Bayerl gibt einen hervorragenden Überblick über die Vorläufer der heutigen Industrie- und Technikwelt im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit   Nach einer Einführung, in der er die verschiedenen Phasen des Zeitraums, den sein Buch abdeckt, eingrenzt (Frühmittelalter  5.-10. Jahrhundert, Hochmittelalter 11.-13. Jahrhundert, Spätmittelalter 14. und 15. Jahrhundert und Frühe Neuzeit 16.-18. Jahrhundert) reflektiert er in einem faszinierenden Essay über die Technische Intelligenz in Praxis und Theorie, von der Technik zum „höheren Ruhm Gottes“ bis zur der technischen Intelligenz in der Frühen Neuzeit, die viele der heutigen Standards vorbereitet hat.   Es folgen die beiden Hauptteile des Buches:   * Technik definiert Räume und Lebensverhältnisse    Hier geht es um die Landwirtschaft und den Wald als Lebensraum, den Modernisierungsraum der    Stadt und die Vernetzung im Raum durch Infrastruktur, Kommunikationsrevolution und Fernhandel   * Vom Handwerk zur Manufaktur – die lange Vorgeschichte der Industrialisierung    Hier werden die Entstehung des Gewerbes aus dem bäuerlichen Heimwerk beschrieben, die    Mühlen und der Wasserbau als technologisches Kernsystem  und der Zusammenhang von Metallen    und Macht (Waffenprodution!)   Ein abschließender Essay reflektiert die Umbruchzeiten und fasst den Beitrag von Mittelalter und Früher Neuzeit zur Industrialisierung noch einmal zusammen.   Besonders hat mir aus heutiger Sicht gefallen dass der Autor dem Faktor Zeit, dem immer schneller werdenden Rhythmus der Erfindungen eine ganz besondere Aufmerksamkeit widmet. Dieses Phänomen ist offenbar so alt wie die Technik selbst und hat sich in der Gegenwart nur noch einmal potenziert.    

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