Günter Dönges Butler Parker 1 - Kriminalroman: Agenten und Spione

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Butler Parker 1 - Kriminalroman: Agenten und Spione“ von Günter Dönges

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen. Butler Parker gibt es nur als E-Book. Josuah Parker befand sich in bester Urlaubsstimmung. Um dieser Stimmung auch rein äußerlich Ausdruck zu verleihen, opferte er einige Cents und kaufte sich in einem der zahlreichen Blumenläden am Sonnenstrand von Miami eine blaß-rote Nelke, die er sich in das Knopfloch seines schwarzen Jacketts steckte. Bevor er das Geschäft mit der freundlichen Verkäuferin verließ, prüfte er den Gesamteindruck noch einmal sicherheitshalber vor dem großen Spiegel neben der Eingangstür. Er war durchaus mit sich zufrieden. Im Spiegel stand ihm ein seriös gekleideter Herr gegenüber, der eine gewisse aristokratische Würde zeigte. Zu der schwarzen, steifen Melone, die dieser Herr auf dem Kopf trug, paßte das schwarze, zweireihige Jackett, die diskret gestreiften schwarzen Hosen und die tadellos geputzten Lackschuhe. Dieses Bild wurde zusätzlich noch verstärkt durch den schwarzen Stockregenschirm, der über dem linken Unterarm dieses Herrn hing. Kurz, Parker hätte sich durchaus in der Bond-Street von London sehen lassen können, nur eben nicht hier in Miami, wo die scheußlichen, knielangen Bermuda-Shorts und die grellen, bunten Hawaiihemden vorherrschten.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Urlaubsfreuden eines Butlers

    Butler Parker 1 - Kriminalroman: Agenten und Spione
    TheSaint

    TheSaint

    05. March 2017 um 17:50

    Ich bin als Kind in unserer Trafik auf die "Groschenromane" des "Zauberkreis"-Verlages gestossen, die als Cover einen korrekt gekleideten Butler mit gestreifter Hose, Regenschirm und Melone zeigten... Butler war einer meiner wenigen Berufswünsche (neben Detektiv und Hochstapler) und nach bereits gesehenen "Edgar Wallace"-Verfilmungen mit Eddie Arent als Butler war der Griff nach diesem "Groschenheft" eine logische Handlung.In diesem ersten und unzählig folgenden Romanen arbeitete Butler Joshua Parker für die schrullige englische Lady Agatha Simpson. Ein mehr als nur skurriles Paar, deren Fälle mich (wie die "Clever & Smart"-Comics) aus dem Lachen nicht mehr heraus brachten. Ich erinnere mich heute noch an unzählige kurzweilige Lesestunden...Doch mit der Zeit verschwanden diese Hefte vom Markt und ich konnte nicht mehr meiner Nostalgie fröhnen.Wie froh war ich nun zu erfahren, dass der "Kelter-Verlag" zwölf Romane von dem "Parker"-Erfinder Günter Dönges (1923-2001) neu auflegte... Die waren sofort gekauft... abeeeeer...Der hier rezensierte Roman stammt aus der Zeit, in welcher der vermeintlich "alte, müde und relativ verbrauchte" Joshua Parker noch für den Chicagoer Anwalt Mike Rander (für welchen er auch in der deutschen TV-Serie arbeitet! Ja - es gibt eine TV-Serie mit meinem Lieblingsbutler!) tätig ist. Diese Kriminalfälle sind noch eher dunkel und "härter" ausgelegt als die ab Band 127 geschilderten humorig-abstrusen Abenteuer in England mit Lady Agatha, mit denen meine Begeisterung für den Butler begann.Aus diesem Umstand resultiert auch meine bescheidene Bewertung dieser Geschichte, in welcher Parker einen Urlaub in Miami genießt und versehentlich in die Wirren einer Industriespionage verwickelt wird.Der Schreibstil ist flott und - für Vielschreiber und unter Zeitdruck agierende Autoren nicht weiter verwunderlich - unspektakulär. Abträglich sind die vielen Wiederholungen und auch ein wohl nicht immer funktionierendes Lektorat.Der Fall um den Diebstahl und Handel von Konstruktionsplänen eines neuen Raumgleiters ist gut und kurzweilig erzählt und Parker's zurückhaltende und für einen Butler geziemende Art des Auftretens, welches in späteren Romanen noch mehr perfektioniert und auch auf die Spitze getrieben wird, ist bereits vorhanden.... die Geschichte ist halt nur um einen Deut zu trocken und zu humorlos...Sweet memories sind (noch) nicht wiedererweckt worden...

    Mehr
    • 5