Günter Doebel

 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Johannes Kepler, "So etwas wie Weltuntergang" und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Günter Doebel

Günter Doebel"So etwas wie Weltuntergang"
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"So etwas wie Weltuntergang"
"So etwas wie Weltuntergang"
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Erschienen am 01.11.2005
Günter DoebelJohannes Kepler
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Johannes Kepler
Johannes Kepler
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Erschienen am 01.05.1990
Günter DoebelDie Sonne, Stern des Lebens
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Die Sonne, Stern des Lebens
Die Sonne, Stern des Lebens
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Erschienen am 01.12.1984
Günter DoebelDer Mensch lebt nicht allein im All
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Der Mensch lebt nicht allein im All
Der Mensch lebt nicht allein im All
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Erschienen am 01.12.1984
Günter DoebelDas Weltall und seine Entdeckung
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Das Weltall und seine Entdeckung
Das Weltall und seine Entdeckung
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Erschienen am 01.02.1986
Günter DoebelDem roten Planeten auf der Spur
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Dem roten Planeten auf der Spur
Dem roten Planeten auf der Spur
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Erschienen am 01.11.1982

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Rezension zu "Johannes Kepler" von Günter Doebel

Er veränderte das Weltbild
gstvor 3 Jahren

Als die Hexenverbrennungen einen Höhepunkt erreicht hatten und der Dreißigjährige Krieg die Lande zu verwüsten begann, schuf Johannes Kepler (*1571, +1630) die wesentlichen Grundlagen für die wissenschaftliche Erkenntnis unseres heutigen Weltbildes. Bahnbrechend wirkte er in der Optik, in der Konstruktion von Zahnradpumpen, in der Positionsbestimmung für die Schifffahrt und in der Vereinheitlichung des Maßsysteme.
Der große Astronom rang mit sich selbst und seiner Umwelt, die aus den Fugen geraten war, mit den Nöten in Haus und Familie, aber auch mit den astronomischen Zahlen und eigenen Rechenfehlern.


Günter Doebel erzählt Keplers Biographie und dessen Errungenschaften sehr ausführlich. So erfährt der Leser nicht nur einmal, dass der Wissenschaftler seiner Zeit weit voraus war (er war schon damals überzeugt, dass es eines Tages möglich sein müsste, zum Mond zu fliegen). Während die Kirche, die weiterhin die Erde als Mittelpunkt des Universums sehen wollte, dem Himmelskundler und Vertreter des Kopernikanischen Weltbildes einige Steine in den Weg legte, reiste Kepler viel und zog mehrmals um. Geboren in Weil der Stadt, studierte er in Tübingen, wurde bereits als 23jähriger zum Mathematikprofessor in Graz berufen, war danach Assistent von Tycho Brahe in Prag und bereicherte nach dessen Tod in Linz den so beliebten Jahreskalender mit einem Prognostikum, worin er (manchmal sogar richtige) Voraussagen über Ernten und Kriege traf, um seine schlechte finanzielle Lage aufzubessern.

Kepler hat zweimal geheiratet und 16 Kinder gezeugt, von denen bei seinem Tod nur noch 7 lebten. Die anderen waren der Pest und anderen Krankheiten zum Opfer gefallen. Als seiner Mutter der Hexenprozess gemacht wurde, setzte er sich sehr für sie ein und erreichte für sie sogar die Einstellung des Prozesses.

Trotz der vielen Einzelheiten aus Keplers Leben liest sich diese Biographie relativ trocken. Vielleicht liegt das aber auch an seiner Zeit, in die wir uns heute kaum noch hineindenken können. Oder hat sich der Schreibstil in den letzten 30 Jahren so sehr verändert? Diese Biographie wurde bereits 1983 verfasst und bekommt von mir wegen der vielen Informationen vier von fünf Sternen.

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