Günter Faltin

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Lebenslauf von Günter Faltin

Günter Faltin, Professor, hat den Arbeitsbereich Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin aufgebaut. 1985 initiierte er die »Teekampagne« als Modell für Unternehmensgründungen, die rasch zum weltweit größten Importeur von Darjeeling Tee wurde. 2009 erhielt das Unternehmen den Deutschen Gründerpreis. Faltin errichtete 2001 die »Stiftung Entrepreneurship« mit dem Ziel, eine offenere, viel mehr Menschen zugängliche Kultur des Unternehmerischen zu fördern. Als »Pionier des Entrepreneurship-Gedankens in Deutschland« zeichnete ihn der Bundespräsident 2010 mit dem Bundesverdienstkreuz aus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Günter Faltin

Cover des Buches Kopf schlägt Kapital (ISBN: 9783423349130)

Kopf schlägt Kapital

 (28)
Erschienen am 05.05.2017
Cover des Buches Wir sind das Kapital (ISBN: 9783867744195)

Wir sind das Kapital

 (1)
Erschienen am 10.02.2015
Cover des Buches Kopf schlägt Kapital - Hörbuch (ISBN: 9783000300097)

Kopf schlägt Kapital - Hörbuch

 (1)
Erschienen am 01.06.2011

Neue Rezensionen zu Günter Faltin

Neu

Rezension zu "DAVID gegen GOLIATH: Wir können Ökonomie besser" von Günter Faltin

Können wir es besser?
kassandra1010vor einem Jahr

Wir können Ökonomie besser? Können wir? Die Frage habe ich mir als Selbständige natürlich schon oft gestellt! Wir leben in einer Welt des Überflusses. Wir sammeln, horten und sind nicht in der Lage, uns von Dingen, ob gut oder schlecht, zu trennen.

 

Mit Günter Faltin begeben wir uns auf die Suche nach einem Ausweg aus unserem Dilemma. Wir blicken zurück in unsere wirtschaftliche Vergangenheit. Beeindruckend lesen wir von der Macht und der Gier der Marktführer und der Markeninhaber. Lernen von deren Tricks, deren Aufbau einer Marke und wie man es sicherlich heute mit einem guten Gewissen nicht mehr machen sollte.

 

Wie einfach kann es sein, mit einer guten Idee ein wirtschaftliches und stabiles Unternehmen aufzubauen? Mit simplen Strategien, die einem hier an die Hand gegeben werden, braucht man jetzt nur noch das richtige Produkt.

 

Bereits als junger Unternehmer sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man nicht nur nach unermesslichem Reichtum streben sollte. Mit den Lebensgeschichten diverser erfolgreicher Gründer macht es einem Faltin leicht, die wesentlichen Themen der Ökonomie der Zukunft zu verstehen.

 

Scheitern ist ausdrücklich erlaubt. Das daraus resultierende Wissen gibt einem als Gründer ausreichend „Startkapital“ mit auf den Weg. Mit großem Interesse habe ich mich mit dem Thema Marketing beschäftigt. Hier gilt final die Ansage, weniger ist mehr. Große Werbeaktionen und Social Media Strategien sollten ausreichend überprüft und nur dezent eingesetzt werden.

 

Im letzten Kapitel zeigt Faltin, wie einfach es sein kann, mit wenigen Ressourcen nachhaltig und ökologisch ein Unternehmen aufzubauen. Gemeinsamkeiten als sinnvoll und Wertschätzung gegenüber seinen Lieferanten und Produktherstellern  scheint in der heutigen Welt nicht gerade selbstverständlich.

 

Beeindruckt war ich von der Ehrlichkeit und der Offenheit von Günter Faltin. Gegen den ökonomischen Strom zu schwimmen erfordert nicht nur Mut, sondern auch für mich eine lehrreiche Form des Egoismus.

 

Mit „David gegen Goliath“ sieht man die derzeitige Lage unserer Marktwirtschaft mal wieder dankenswerter Weise mit anderen Augen.

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Rezension zu "Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin

Entwickle DEIN Entrepreneurial Design
Micha_von_ErfolgundFreiheitvor 4 Jahren

Wer kennt ihn nicht, Günter Faltin, den Professor an der Uni Berlin, der mit seiner Teekampagne ein überaus erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat?

Und auch bei seinem Buch – wie bei so vielen anderen – sagt der Titel eigentlich schon alles über den Inhalt. „Kopf schlägt Kapital“ ist keine Kampfansage an den Kapitalismus oder die Großkonzerne. Nein, Professor Faltin macht lediglich deutlich, dass es zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens nicht unbedingt eines riesigen finanziellen Aufwandes bedarf. Vielmehr ist die Idee und das darauf aufbauende Konzept entscheidend.

Günter Faltin grenzt Entrepreneurship ab von Business Administration und sieht erstes als einen kreativ-schöpferischen Akt, bei dem es allein auf die gründlich durchdachte Idee auskommt.

Die Aufteilung des Buches

Neben dem Vorwort und dem Anhang besteht das Buch von Günter Faltin aus folgenden neun Kapiteln:

1 Einleitung

2 Fallstudie Teekampagne

3 Konzept-kreative Gründungen

4 Stiefkind Konzept – Es lohnt, an der Idee zu arbeiten

5 Der Überforderungsfalle entgehen

6 Gründen aus Komponenten

7 Im Konzert der Großen mitspielen

8 Wie Sie Ihr eigenes High-Potential-Konzept erarbeiten – Das Labor für Entrepreneurship

9 Entrepreneurship als Herausforderung

10 Von Denkgewohnheiten Abschied nehmen – Aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen

Die Fallstudien – Gründen aus Komponenten einfach erklärt

Im ersten Teil seines Buches behandelt Günter Faltin verschiedene Fallstudien. An erster Stelle natürlich seine Teekampagne.

Die lief in kurzen, knappen Worten eigentlich so ab: Professor Faltin war auf Reisen in verschiedene Länder aufgefallen, dass verschiedene Produkte bei uns zehnmal teurer sind als im Herkunftsland. Darunter zum Beispiel Kaffee, Bananen, Zucker…und eben Tee!

Mehr oder weniger aus Zufall – Günter Faltin ist gar kein Teetrinker – wurde der Tee auserkoren, um genauer untersucht zu werden. Schnell stellte Professor Faltin fest, dass Tee aus zwei Gründen bei uns so wahnsinnig teuer ist. Zum einen durch die vielen Zwischenhändler und zum anderen deshalb, weil eine unendliche Sortenvielfalt angeboten wird.

Die Idee: nur eine Sorte Tee anbieten, am besten die Beste und konsequent alle Zwischenhändler ausschalten. Gesagt getan! Mittlerweile ist die von Günter Faltin gegründete Teekampagne weltweit der größte Importeur von Darjeeling Tee.

Neben der Teekampagne werden weitere nach dem Prinzip des Entrepreneurial Design gegründeten Unternehmen vorgestellt, an denen Professor Faltin in irgendeiner Art beteiligt ist. Entweder als Gründer, Ideengeber, Berater, Coach oder Business Angel.

Was muss ein gutes unternehmerisches Konzept leisten?

In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung. – Leonardo da Vinci

Das sogenannte Entrepreneurial Design ist das Herzstück in Professor Faltins Lehre von einer Unternehmensgründung in Sinne von „Kopf schlägt Kapital“. Daher – und weil das Entrepreneurial Design eine Vielzahl von Problemen für den Gründer lösen muss – sollten Gründer hohe Anforderung daran stellen.

Was gutes Entrepreneurial Design leisten muss
  1. klare Marktvorteile herausarbeiten
  2. einen Vorsprung vor Imitatoren sichern
  3. vor technologischer Obsoleszenz schützen
  4. vor wirtschaftlicher Obsoleszenz schützen
  5. den Finanzierungsaufwand minimieren
  6. das Marketing muss integraler Bestandteil des Entrepreneurial Design werden

Und da unser Entrepreneurial Design nicht nur gut, sondern exzellent werden soll, gibt es drei weitere Prinzipien, die wir bei der Ausarbeitung unseres Ideen-Puzzles berücksichtigen sollten:

Prinzipien eines High Potential Entrepreneurial Design
  • Skalierbarkeit
  • Einfachheit
  • Risiken minimieren

Die sieben Techniken von Günter Faltin zur Ausarbeitung eines Entrepreneurial Design

Wie bei fast jeder meiner Buchempfehlungen, habe ich mir auch dieses Mal ein Kapitel rausgepickt, auf das ich etwas detaillierter eingehen möchte.

Im Laufe seiner Zeit als Professor für Entrepreneurship hat Günter Faltin sieben Techniken ausgearbeitet, die dir dabei helfen, nein, die elementar dafür sind, dein eigenes Entrepreneurial Design auszuarbeiten.

  1. Potential in Vorhandenem entdecken

Nein, nein, nicht einfach nur kopieren. Wir sind hier doch nicht bei dem Samwers. Es geht darum, Vorhandenes mit einem wachen Auge neu zu entdecken. Neu zu komponieren und um die Ecke zu denken. Das Neue liegt in der Neu-Komposition. Überlege dir – abseits jeglicher Konventionen – was du anderes machen würdest, wenn du dich zum ersten Mal mit diesem Produkt/dieser Dienstleitung beschäftigen würdest.

  1. Funktion statt Konvention

Solange, bis uns nicht das Gegenteil bewiesen wird, sehen wir alles Vorhandene als Konvention an. Günter Faltin überlegt an dieser Stelle nicht nur, wie man eine Dienstleistung oder ein Produkt vielleicht ein wenig besser, billiger, effizienter, intelligenter oder umweltverträglicher machen kann. Nein, er stellt den ganzen Prozess radikal infrage und fängt grundsätzlich neu an zu denken, wie man unter heutigen Gegebenheiten die Funktionen organisieren könnte.

  1. Vorhandenes neu kombinieren

Am Beispiel eines Künstlers, der in den Slums Südafrikas eine neue Bauweise der Lehmhütten etablierte, erläutert Professor Faltin wie man vorhandene Materialien oder Abläufe neue kombiniert, so dass daraus etwas genial Neues entsteht. Man muss kein genialer Erfinder sein und etwas noch nie Dagewesenes kreieren. Einfach mal um die Ecke denken und Altbekanntes kombinieren.

  1. Mehr als nur eine Funktion erfüllen

Bei diesem Denkansatz stehen intelligente Kombinationen, die für alle Beteiligten eine Win-win-Situation schaffen, im Fokus. In modernen, arbeitsteiligen Gesellschaften, werden immer mehr Funktionen separiert von anderen. Zum Essen geht man in ein Restaurant. Es gibt Jugendclubs für die Jungen und Altenklubs für die Alten – jede Funktion hat ihre eigenen Räume. Zeit darüber nachzudenken, wie man sinnvoll Doppel- oder Mehrfachnutzungen möglichmachen kann. Günter Faltin schaut hier unter anderem auf die Natur, wo zum Beispiel ein Grashalm mindestens sechs Funktionen erfüllt. Übertragen auf eine unternehmerische Idee solltest du dich fragen: Welche Dinge fallen anderswo an, die ich kostenlos anderweitig nutzen kann. Gemeint ist hier nicht Abfallverwertung, sondern ein guter Blick dafür, was für andere Prozesse ausgedacht war und was ich mit möglichst geringer Investition für meine Zwecke umnutzen kann.

  1. Probleme als Chance verstehen

Ganz klar der Klassiker im Entrepreneurial Thinking! Probleme sind ein wunderbarer Aufhänger, um Ideen zu ihrer Lösung zu entwickeln. Günter Faltin beschreibt das so:

Für Anfänger: Während sich die meisten Menschen ärgern, wenn es zu regnen anfängt, sagt der Entrepreneur: Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um Regenschirme zu verkaufen.

Für Fortgeschrittene: Als die Berliner Mauer fiel, gab es die sogenannten Mauerspechte. Sie versuchten, sich Andenken aus dem Beton zu schlagen. Die meisten Hämmer taugten dafür nur wenig. Was braucht man wirklich? Meißel. Meißel zu verkaufen wurde zum Bombengeschäft.

  1. Arbeit in Spaß und Unterhaltung verwandeln

Herr Faltin erzählt die Anekdote aus dem Klassiker „Tom Sawyer“ von Mark Twain. Hier schafft es Tom zum Schluss, dass alle seine Freunde für ihn den Zaun streichen und ihn dafür noch bezahlen und Spaß an der Sache haben. Weiter führt er Beispiele an, wie solche Ereignisse auch auf Entrepreneurship übertragen werden könnten. Zum Beispiel eine Kneipe, in der die Gäste selber Bier zapfen oder Tourismus, wo Gäste auf dem Bauernhof eine Kuh selbst melken können.

  1. Visionen Wirklichkeit werden lassen

Na klar, was bringt die besten Vision, wenn wir sie nicht Wirklichkeit werden lassen. Das erleben leider viele Visionäre nicht mehr – zumindest nicht zu Lebzeiten. Aber viele eben doch. Und zu denjenigen solltest auch du gehören. Planung und Konzeptarbeit sind obligatorisch, aber nur die Umsetzung bring den „Kick“.

Entrepreneurship versus Business Administration

Zu guter Letzt möchte ich mich noch einem sehr interessanten Thema widmen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt. Da ich unter anderem in der Gründungsberatung tätig bin und auch sonst viele Berührungspunkte mit Startups und auch etablierten Unternehmern habe, finde ich die Sichtweise von Günter Faltin so interessant. Unkommentiert präsentiere ich euch noch kurz, wie Professor Faltin beide Disziplinen – Business Administration und Entrepreneurship – gegenüberstellt.

Man muss nicht Ochse sein, um Rindfleisch beurteilen zu können. – Karl Kraus, Literaturkritiker

Traditionelles Anforderungsprofil an das Wissen eines Gründers
  • Rechnungswesen
  • Bilanzierung
  • Controlling
  • Branchenerfahrung
  • Arbeits-, Unternehmens-, Steuerrecht
  • Verhandlungsführung
  • Management und Organisation
  • Personalführung
  • Lagerhaltung
  • Marketing und Vertrieb
  • Kundenkommunikation
  • Finanzierung
  • Öffentlichkeitsarbeit
Moderne Anforderungen an die Kompetenz des Gründers
  • Ein eigenes, innovatives Konzept entwickeln
  • Implementierung des Konzepts
  • Weiterentwicklung des Konzepts
  • Adaption an sich ändernde Bedingungen
  • Mitarbeiter für das eigene Konzept begeistern können
  • Marktbeobachtung
  • Frühzeitig neue Trends und technologische Entwicklungen erkennen
  • Richtungsentscheidungen vorbereiten und treffen
  • Instanz
  • für alle grundsätzlichen Entscheidungen

Wäre ich auf eine Business School gegangen, hätte ich das Unternehmen nie gegründet. – Anita Roddick

Fazit

Ich bin sehr froh darüber und dankbar dafür, dass ich dieses Buch schon relativ am Anfang meiner Zeit als Unternehmer gelesen habe. Das Buch enthält so viele wertvolle Ansätze für alle, die sich ernsthaft mit Entrepreneurship beschäftigen wollen. Günter Faltin sagt: „Heute sind Unternehmensgründungen möglich, die nicht von Kapital und Technologie, sondern von der Kreativität und den Ideen ihrer Gründer geprägt sind. … Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf. Je besser eine unternehmerische Idee ist, je durchdachter und ausgearbeiteter, je mehr sie einem vollendeten Kunstwerk gleicht, desto mehr wird sie sich durchsetzen.“

Und dem kann ich nur zustimmen. Ich möchte hier keine Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Businessplänen anstoßen, aber weit wichtiger als Antworten auf standardisierte Fragen finde ich ein eigenes, mit Herzblut geschriebenes Unternehmenskonzept.

Entrepreneurship bietet uns allen die Chance, mit unkonventionellen Ideen und Sichtweisen zu arbeiten und gerade damit erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzuhaben.

http://erfolgundfreiheit.de

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Rezension zu "Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin

Rezension zu "Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin
GeschichtenAgentinvor 7 Jahren

„Kopf schlägtKapital“ motiviert mich sofort loszulegen und mein eigenes Handelsprojekt zu starten – das kann der Autor Günter Faltin richtig, richtig gut.
Einen Ratgeber in Buchform zu verfassen, kann er allerdings nicht so gut. Eine Aneinanderreihung von Kurzvorträgen ergibt leider kein schlüssiges Buchkonzept. So ist redundant noch ein nette Umschreibung. Oder ist es Absicht, weil der Autor davon ausgeht, dass angehende Manager nicht die Zeit haben, ein Buch komplett zu lesen? Für alle eiligen und oder unwilligen Leser mag es eine gute Nachricht sein, dass bei „Kopf schlägt Kapital“ drei beliebige Kapitel genügen, um die Kernaussagen zu erfassen. Ich fand die Wiederholungen und die Beschränkung auf die Kernaussage „Unternehmensgründung aus Komponenten lässt Raum für die richtig gute Idee und allein die ist entscheidend“ ermüdend.
Warum habe ich den Ratgeber zur Unternehmensgründung dann doch ganz gelesen?
Weil Günter Faltin hervorragend motivieren kann. Frisch, direkt und schwungvoll lenkt er den Blick weg von den Problemen hin zu den Möglichkeiten. Weg von „In Buchhaltung bin ich eine Niete“ hin zu „Ich habe eine verdammt gute Idee und will daraus was machen“. Doch was ist eine verdammt gute Idee? Zu allererst eine Inspiration und dann richtig viel, richtig harte Denkarbeit. Zufälligerweise bietet Günter Faltin die passenden Seminare an, die bei dieser Denkarbeit helfen. Doch Dank des Motivationsfeuerwerks, das der Autor entzündet, ist für mich „Kopf schlägt Kapital“ deutlich mehr als die übliche Buch gewordene Werbebroschüre eines Seminar-Verkäufers.
Also doch alles fein?
Nicht ganz.
Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren empfiehlt Günter Faltin nicht nur die Gründung von Dienstleistungsunternehmen. Er hat auch ein Herz für den Handel. Aber seine Vorstellung von Handel findet nur im Internet statt.
Schade.
Ich mag nicht in einer Welt leben, in der nur noch im Internet und in Supermärkten eingekauft wird. Einzelhandel bedeutet für mich mehr als gute Ware zu einem guten Preis zu bekommen. Einzelhandel bedeutet auch unter die Menschen kommen, etwas erleben, genießen, kommunizieren, die Welt erleben. Märkte sind so alt wie die Menschheit. Genausowenig wie ein Kontor ein Ersatz für eine Handelsreise war, genausowenig ist das Internet ein Ersatz für eine belebte Innenstadt mit abwechslungsreichen Geschäften.

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