Günter Grass Die Rättin

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Inhaltsangabe zu „Die Rättin“ von Günter Grass

Apokalyptische Visionen»Auf Weihnachten wünschte ich eine Ratte mir.« In den Träumen des Erzählers kann das Tier sprechen und zwingt ihm die Vision vom Untergang der Menschheit und der Übernahme der Herrschaft auf Erden durch Ratten auf. Sie allein haben in der von Neutronenbomben getroffenen Stadt Gdansk-Danzig überlebt und bauen dort auf eine Solidarität gegründete neue Zivilisation auf. Gegen diese apokalyptischen Visionen entwickelt der Erzähler seine eigenen Geschichten, teils als Filmskripte für den zum Medienzar avancierten Oskar Matzerath: vom Maler Malskat und der falschen Restauration der 50er Jahre, von den toten Wäldern und der sterbenden Kraft der Märchen und von fünf geliebten Frauen, die sich in der quallenverseuchten Ostsee auf die vergebliche Suche nach Vineta als Ort weiblicher Utopie machen.

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  • Rezension zu "Die Rättin" von Günter Grass

    Die Rättin
    Hipster

    Hipster

    08. March 2012 um 10:11

    Was für eine Arbeit! Aber fangen wir vorne an. Die Geschichte(n) in Kuirzform. Ein Junge wünscht sich zu Weihnachten eine Ratte. Bekommt diese auch und fängt an mit ihr (eine weibliche Ratte) zu reden. Die Welt wird durch Menschenhand unbewohnbar gemacht und er sitzt mit seiner Rättin in einer rettenden Raumkapsel und schaut sich die Welt von oben an wie sie von Ratten wiederbevölkert wird. Dabei unterhalten sie sich über verschiedene Ereignisse vor der Katastrophe. Mal gucken ob ich die noch alle zurecht bekomme. Sollte ich welche vergessen sei mir dies Verziehen. 1. Oskar Mazerath ist zurück. 1.1.Er ist Chef einer Videoproduktionsfirma. Zusammen mit dem Erzähler und der Ratte entwift er die Idee einer Geschichte in der Hänsel und Gretel die Kinder des Bundeskanzlers sind. Der Bundeskanzler soll eine Rede über den deutschen Wald halten. Da dieser vor dem die Rede stattfinden soll völlig zerstört ist wird er mit riesigen Vorhängen und mit Beschallung aus der Konserve aufgehübscht. Hänsel und Gretel zerstören diese Illusion und flüchten daraufhin inn den Wald. Dort treffen sie auf viele andere Märchengestalten. Die Märchengestalten möchten über die Missstände aufklären und dieses bei den Ministern Jakob und Willhelm Grimm zu Gehör bringen. Doch es läuft nicht so wie geplant. 1.2. Oskar möchte den einhundertundsiebten Geburtstag seiner Großmutter besuchen. Es kommnt zu einen freudigen aber abruptem Ende. 2. Ein Schiff mit erfahrenen Seefrauen (Sagt man das so?), darunter die heimliche Liebe des Erzählers Damroka, sind auf Forschungstour um die Population der Quallen zu erforschen. 3. Der Maler Maskath muss seine Größte Aufgabe bewältigen. Der komplette künnstlerische Gestaltung einer Kirche. 4. Die Neubesiedelung der Erde durch die Ratten 5. Die biblische Geschichte Noahs aus der Sicht der Ratten. Man sieht man bekommt auf 496 Seiten einiges zu lesen. Das ist am Anfang auch sehr verwirrend. Ich habe wirklich mehr als einmal mit mir gekämpft das Buch nicht weg zu legen. Denn man muss sich in den Lesefluss reinfinden. Wenn es geklappt hat geht das lesen von ganz alleine. Man muss sich einfach dessen bewusst sein das man immer nur stückenhafte Informationen bekommt. Die Geschichten in der Geschichte werdennur durch Absätze getrennt und man kann Günther Grass Willkür bei der Erstellung der kapitel unterstellen. Es wäre definitiv leichter gewesen jeder Geschichte ein Kapitel zu spendieren, aber nein. Trotzdem hat es für mich, als es denn ging, wieder einmal Spass gemacht ein Werk von Günther Grass zu lesen. Die Sparche die er an den Tag legt ist gewiss gewöhnungsbedürftig,aber es ist halt mal was anderes als die Popliteratur die nur mit wenigen Wörtern pro Satz auskommt. Harter Stoff, Schwer zu lesen, aber trotzdem ein schönes Buch. Einen Daumen nach oben!

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  • Rezension zu "Die Rättin" von Günter Grass

    Die Rättin
    L0onaris

    L0onaris

    Der Stil Grass' sträubt sich dermaßen gegen das Gelesenwerden, dass ich das Buch nach der 12. Seite zur Seite gelegt habe.

    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2011 um 17:33
  • Rezension zu "Die Rättin" von Günter Grass

    Die Rättin
    MRKariOS

    MRKariOS

    03. October 2009 um 20:54

    Ich habe mir das Werk, als Vorsetzung der Blechtrommel, gekauft und war am Anfang nicht sehr begeistert. Ich empfand es als verwirrend und konnte der Handlung nicht wirklich folgen. Nach etwa ein Drittel kippte meine Stimmung und ich wurde, mal wieder, von Grass gefesselt. Durch den stetigen Wechseln der Schauplätze und Oskar Matzerath wurde ich von der Geschichte überzeugt. Außerdem, seinen wir mal ehrlich, diese Zukunftsvision die Grass uns hier aufzeigt ist nicht so weit hergeholt, oder? Ich kann aber auch sehr gut nachvollziehen, dass dieses Werk nicht jedermans Sache ist, aber genau das schätze ich am Herrn Grass. Sollte jemand Interesse haben, sich mit mir über dieses Buch auszutauschen, dann schreibt mir, ich würde mich sehr freuen.

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  • Rezension zu "Die Rättin" von Günter Grass

    Die Rättin
    Angizia

    Angizia

    18. June 2009 um 03:59

    Entgegen der Erwartungen, die mir das Hören und Sagen über Günther Grass im Vorfeld lieferte, sollte ich doch überrascht sein, als ich an diesem Tage am Regal der aussortierten Bücher einer Bibliothek diesen Fang machte. Es ist langatmig und verworren, kompliziert und zumal auch recht häufig etwas aufgesetzt wirkend geschrieben und besitzt der Aussagen nicht viele, aber eine klare. Diese dafür ist nicht minder simpel, als dass sie dazu noch trivial ist und keines derartigen Buches bedarf. Dachte ich - und stehe damit sicher nicht alleine. Dennoch, enttäuscht war ich nicht. 4 Tage sogar recht gefesselt. Der Wandel den der Mensch durchmacht ist durchaus gelungen - vom anfänglichen "Realsein" bis hin zum schließlichen "im traum der Ratte"-Existierens. Wiederum der entgegensetzte Wandel der Ratte, vom Traum zum realen Wesen, natürlich ebenso. Das alles, sowie die Art des Schreibens, die Grass dabei an den Tag legte bilden ein Gesamtwerk, dessen Stimmung mich einfach beeindruckte (vielleicht das falsche Wort, jedenfalls wirkte sie auf mich gelungen). Nicht die Aussage oder der Schreibstil, nur die Stimmung. Das macht es für mich zu einem guten Buch. Vielleicht werde ich mir also irgendwann noch eins vom werten Herrn Grass zulegen. Vorbei an den Vorurteilen, von denen ich nun weiß, dass sie berechtigt sind - mich aber kalt lassen :)

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  • Rezension zu "Die Rättin" von Günter Grass

    Die Rättin
    Aki

    Aki

    15. February 2009 um 15:39

    also Günter Grass kann mich mit keinem seiner Bücher begeistern. Ich weiß nichtr ob das oder die Blechtrommel schlechter finden soll

  • Rezension zu "Die Rättin" von Günter Grass

    Die Rättin
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    01. July 2008 um 11:06

    "Die Rättin" ist eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen habe. Die Erzälweise ist langatmig, selbstzweckhaft und gewollt intellektuell. Die Erzählstruktur wird im Verlauf des Romans immer verworrener, handlunsgärmer und sinnfreier.

  • Rezension zu "Die Rättin" von Günter Grass

    Die Rättin
    Dunia

    Dunia

    30. June 2008 um 00:35

    Sprachlich mitreißende Gedanken (sprünge) zum Weltuntergang und wer daran schuld ist