Günter Grass Für- und Widerworte

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Inhaltsangabe zu „Für- und Widerworte“ von Günter Grass

Seit den sechziger Jahren schätzt Günter Grass die öffentliche Dreinrede: Für- und Widerworte, mit denen er den Mächtigen in die Suppe spuckt, sich in Alltagspolitik und Grundsatzfragen einmischt, als Bürger für Bürger streitet. Drei Reden der neunziger Jahre sind dafür beispielhaft.§In 'Der lernende Lehrer' (Mai 1999) erklärt Grass das "Prinzip Zweifel" zum Grundwert und plädiert für einen Leistungskurs zur Erlernung der Langsamkeit. Von Danzig über den Kosovo spannt Grass in seinen Schulgeschichten einen Bogen bis zu den Müllbergen Calcuttas.§In der 'Rede über den Standort' (Februar 1997) klagt Grass aus der Standortdebatte heraus die sich ausbreitende soziale Kälte im siegreichen Kapitalismus an.§In der 'Rede vom Verlust' (November 1992) beschreibt Grass unter dem Eindruck von Rostock und Mölln den Niedergang der politischen Kultur im geeinten Deutschland.
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