Günter Grass Im Krebsgang

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Inhaltsangabe zu „Im Krebsgang“ von Günter Grass

Der dramatische Untergang der 'Wilhelm Gustloff'

Die dramatische Geschichte vom Untergang der 'Wilhelm Gustloff' im Januar 1945 und ihre Auswirkungen bis in die deutsche Gegenwart. 'Das bisher politischste und bewegendste Prosastück des Nobelpreisträgers.' Peter Mohr im ›General-Anzeiger‹

'Diese Geschichte fing lange vor mir, vor mehr als hundert Jahren an, und zwar in der mecklenburgischen Residenzstadt Schwerin.' Hier wird 1895 jener Mann geboren, der später als 'Blutzeuge' gefeiert und einem Schiff den Namen geben wird, dessen Untergang am 30. Januar 1945 die größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt darstellt. Das ehemalige Kraft-durch-Freude-Kreuzschiff 'Wilhelm Gustloff' mit Tausenden von Flüchtlingen und Soldaten an Bord wird von den Torpedos eines sowjetischen U-Boots versenkt, schätzungsweise fünf- bis neuntausend Menschen finden in der eisigen Ostsee den Tod.

Eine der Überlebenden des Grauens ist die hochschwangere Tulla Pokriefke aus Danzig, die schon in ›Katz und Maus‹, in ›Hundejahre‹ und in ›Die Rättin‹ eine Rolle spielt. Ihr in jener Nacht geborener Sohn Paul, Journalist und Chronist der Geschichte, stößt eines Tages zufällig auf die brisante Internet-Seite einer 'Kameradschaft Schwerin', die ihn fortan umtreibt. Dabei fördert er ein menschliches Drama zutage, das bis in unsere Gegenwart hineingreift und nicht zuletzt seine eigene Familie tangiert.

Sehr intelligentes Schreiben und ein anspruchsvolles Buch, das gestern und zeitlos vereint.

— TenTakel

Anfangs wirklich schwierig zu verstehen, doch man gewöhnt sich an den Schreibstil. Besonders begeistern konnte mich die Novelle aber nicht.

— cn8sc

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    Im Krebsgang

    Farbwirbel

    23. August 2016 um 13:07

    Günther Grass' Novelle 'Im Krebsgang' lag schon Jahre auf meinem SuB und nun habe ich es endlich geschafft, sie zu lesen. Inhaltlich war ich tatsächlich überrascht, denn ich dachte, dass es ein historienbezogenes Werk ist und wusste nicht, dass er auch hochgradig aktuell ist. In der Novelle geht es um Paul Pokriefke, der selbst als Journalist arbeitet und dem Leser einen Schweinsgalopp durch Vergangenheit und Gegenwart eröffnet. Zu Beginn geht es um Gustloff, Frankfurter und Marinesko, drei historische Personen, die im Zusammehang mit dem NS-Regime stehen. Dabei sei kurz erklärt, dass Gustloff als Nazi von Frankfurter, einem Juden, erschossen wurde. Später, als Hitler die KDF-Fahrten eingeführt hatte, wurde eines der Schiffe Gustloff genannt. Wie es der Zufall so will, ist eben jene Gustloff das Boot, mit dem Mutter Pokriefke später mit ihrem Sohn Paul im Bauch vor den Russen flüchtet. An dem Abend, als die Gustloff abgeschossen wird, wird Paul geboren und Mutter Pokriefke erzählt diese Geschichte ein ums andere Mal ihrem Sohn und später auch ihrem Enkel Konrad. Wie sich im Lauf der Geschichte herausstellt, ist Konrad sehr vereinamt von dieser Geschichte und entwickelt sich Stück für Stück zu einem Neonazi. Sein Vater beobachtet im Web diese Entwicklung, denn Konny schreibt auf einer Website darüber, doch wirklich einzugreifen wagt er nicht, hat er doch nicht wirklich Kontakt zu ihm. Die Geschehnisse spitzen sich zu und die Geschichte wird wiederholt. Am Ende kann man tatsächlich die letzte Phrase der Novelle als Kern dieser erkennen: Das hört nicht auf. Nie hört das auf. - S. 216 Grass fragt in seiner Novelle nach der Idiotie, die Menschen inne haben, die nationalsozialistisches Gedankengut in sich tragen. Vor allem aber trägt er hier einen Sachverhalt vor, der gar nicht so oft thematisiert wird: Intelligtente Menschen und wie diese so denken können und auch, was die Geschichte der Familie in einem jungen Menschen machen kann, wie sie sich weiterträgt. Das war hochinteressant. […] Wolfgang Stremplin, der sich online David genannt hatte, einen, wie er sagte, „Nachweis arischer Herkunft“ vorlegte und sich dabei ironisch gab. Den Kommentar zu dem, was er ohnehin wußte, lieferte mein Sohn aus ruhiger Gewißheit: „Das ändert nichts am Sachverhalt. Allein ich mußte entscheiden, ob die mir als David bekannte Person als Jude sprach und handelte.“ - S. 182 Auf der anderen Seite habe ich das Werk nur schleppend fertig bekommen. Gerade der Einstieg mit all den historischen Persönlichkeiten und dem fast abgehackten Schreibstil war für mich nur schwer anzunehmen. Das Buch wurde zum Schluss hin immer interessanter und dennoch blieb der erste Eindruck für mich sehr präsent. Da ist der Titel dann aber wieder sehr genial gewählt. Im Krebsgang. Genau so wird die Geschichte nämlich erzählt. Den Ich-Erzähler Paul mochte ich sehr gern. Gefangen in dem Rahmen seines Lebens und mit einer großen Schippe Ironie erzählt er daraus. Schluß mit Gernegroß! Wer sich mit funfunddreißig und beginnendem Haarausfall noch ein Kind andrehen läßt, ist nicht zu retten. Was heißt hier Liebe! Die gibt’s allenfalls wieder ab siebzig, wenn ohnehin nichts mehr läuft. - S. 42 Seine Mutter war für mich so etwas wie das Ebenbild der Nachkriegsgeneration, die danach in der DDR lebte. Irgendwie politsch verwildert im Kopf, wenn man das so sagen kann. Da ich vom Schreibstil und dem Aufbau der Geschichte nicht zu 100 % überzeugt bin, ich aber mit der Aussage d'accord gehe, bin ich mal wieder im Sternekonflikt. Ich vergebe drei Sterne und würde gerne noch einen imaginären, halben Sternd dazugeben.

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  • Politik im Mantel der Literatur

    Im Krebsgang

    Strigoia

    19. December 2014 um 17:20

    Also ich verstehe, warum "Im Krebsgang" von Günter Grass auf literarischer Ebene so interessant sein soll, aber dennoch finde ich das Buch nicht sehr unterhaltsam. Der auf den Titel verweisende Erzählstil bewegt sich langsam und träge wie ein Krebs vorwärts. Während der Inhalt eine spannende Geschichte erzählen könnte, legt Grass den Wert eher darauf, dass auch seriöse Leute über die Thematik des 2.Weltkrieges aufklären sollen, hier erklärt am Beispiel des Unglücks der Gustloff.  Wer Unterhaltungsliteratur sucht, sollte hiervon die Finger lassen. Wer hingegen literarische Zusammenhänge und einen tieferen Sinn erwartet, der kann ruhig zugreifen.

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  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Insel

    04. May 2012 um 16:06

    Am 30. Januar 1945, Ende des 2. Weltkriegs, ereignet sich in der Ostsee das größte Schiffsunglück aller Zeiten: Das deutsche KdF-Schiff Wilhelm Gustloff, überladen mit Tausenden Flüchtlingen, aber auch Soldaten, wird in rascher Folge von 2 russischen Torpedos schwer getroffen. Das Schiff sinkt. Ohne ausreichend Rettungsboote und bei Außentemperaturen um die -18°Celsius besteht für die Passagiere kaum eine Überlebenschance. Nur 1239 Menschen sollten es schaffen, davon 4 der 4 Kapitäne... Die Zahl derer, die nicht mehr gerettet werden konnten liegt jedoch um ein Vielfaches höher und ist bis heute umstritten: Sie schwankt zwischen 6600 und 10600 Toten, darunter ca. 4000 Kinder. Günter Grass hat dieses historisch wichtige Ereignis, das lange Zeit verdrängt wurde, zum Zentrum seiner Novelle “Im Krebsgang” gemacht. Erzählt wird diese anhand einer fiktiven Familiengeschichte, die sich über 3 Generationen erstreckt. Tulla Pokriefke ist Überlebende des Unglücks. Sie ist den meisten Lesern bereits aus Grass früheren Büchern “Die Blechtrommel”, “Hundejahre” und “Katz und Maus” bekannt. “Im Krebsgang” setzt diese “Danziger Trilogie” nun fort. Tulla erzählt ihrem davon genervten Sohn Paul immer und immer wieder von den traumatischen Ereignissen des Unglückstages an dem er geboren wurde. “Das musste aufschraibn, biste ons schuldig” versucht sie ihn in ihrem ostpreußischen, dem Buch Authentizität verleihenden Dialekt zu überreden. Dieser, ein eher mittelmäßiger, politisch wankelmütiger Journalist tut dies jedoch erst nachdem er in einem Creative-Writing-Kurs “den Alten” getroffen hat, der ihm aufträgt, das von ihm versäumte nachzuholen, da er sich müdegeschrieben habe. Unschwer ist hier zu erkennen, dass es sich bei dem Alten um Günter Grass selbst handeln soll. Der Ich-Erzähler Paul Pokriefke stößt bei seinen Recherchen schließlich auf die rechtsradikale Homepage www.blutzeuge.de auf der ein Neonazi die “Wahrheit” über den Untergang der Wilhelm Gustloff verkündet und alle Fakten rund um das Schiff und dessen von ihm gerühmten Namenspatron niederschreibt. Es stellt sich jedoch heraus, dass der anonyme Verfasser der Website Pauls eigener, ihm fremd gewordener und von den Kriegserzählungen seiner Großmutter faszinierter Sohn Konrad ist. Grass lässt seine Novelle allerdings nie zu persönlich werden, sondern schafft Distanz indem er immer wieder zwischen den einzelnen Erzählsträngen wechselt . Dabei liefert er auch schon ganz am Anfang des Buches Stückchenweise die Biographien der 3 Schlüsselfiguren des Schiffsunglücks. Diese sind Wilhelm Gustloff, der Landesgruppenleiter der Schweizer NSDAP, außerdem dessen Mörder David Frankfurter, ein Jude und junger Medizinstudent, der unter chronischer Knochenmarkeiterung leidet und schließlich Alexander Marinesko, der russische U-Boot-Kommandant auf dessen Befehl hin die tödlichen Torpedos abgefeuert wurden. Diese Liebe zum Detail ist zum einen historisch interessant, aber zum anderen für den Leser nach kurzer Zeit sehr ermüdend, da die seitenweise Aufzählung von akribisch genau beschriebenen Fakten wie ein nacherzähltes Sachbuch wirkt. Die Spannung des Buches bleibt jedoch nicht völlig auf der Strecke: Grass erzählt sein Buch quer, wie “im Krebsgang”, durch die einzelnen Erzählstränge. Diese sind zunächst verwirrend, werden jedoch dann immer mehr mit einander verwoben und ziehen immer engere Kreise um das schicksalhafte Datum des 30.Januar 1945. Nach diesem zentralen Wendepunkt der Novelle wird die Erzählung jedoch holprig. Der Schluss wirkt viel zu konstruiert. Die Schatten der Vergangenheit holen die Familie Pokriefke schließlich doch ein und führen zur Katastrophe. “Das hört nie auf. Nie hört das auf.” sind die letzten Worte des Buches. Alles in allem ist die Novelle eher gut gemeint, als gut gemacht, da man von einem Literaturnobelpreisträger wie Grass literarisch deutlich mehr erwarten kann, als langatmige Faktenaufreihung. Dennoch ist “Im Krebsgang” ein wirklich gut recherchierter Roman, der ein lange verdrängtes Ereignis beleuchtet und dafür Anerkennung verdient hat.

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  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    quasy

    18. September 2011 um 18:15

    Ich mag normalerweise die Werke von Günter Grass schon relativ gerne, aber dieses Buch war die pure Enttäuschung. Über den Inhalt kann ich nichts aussagen, da ich ihn nicht wirklich so zusammensetzen konnte, dass ich ihn wiedergeben könnte. Sprachlich war das Buch natürlich top, allerdings habe ich mehrmals versucht, es zu Ende zu lesen und bin immer gescheitert. Mein Fazit: Nur, weil einer der bekanntesten Autoren unserer Zeit ein neues Buch geschrieben hat, lohnt es sich noch lange nicht, dieses zu kaufen. Die Story ist wirr, wenn man nicht genug Geschichtswissen im Hinterkopf hat, versteht man die Handlung nicht und ich konnte keine Figur finden, an deren Schicksal ich mich im Speziellen so entlang hangeln konnte, dass es mir doch Spass gemacht hätte, zu lesen.

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  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Kalif

    15. May 2011 um 23:51

    Grotesk überschätzt. Was mich an dem Buch störte, war vor allem die in meinen Augen unglaubwürdige Zeichnung des Konrad Pokriefke und seines ideologischen Feindes Wolfgang: da trifft ein verwirrter junger Mann auf einen zweiten, und es endet, wie es enden muss - wobei es sicherlich originaller und im Sinne der historischen Spiegelung sinniger gewesen wäre, wenn der philosemitische Wolfgang den überzeugten Jungfaschisten Konrad erschossen hätte. Stattdessen erschießt Konrad Wolfgang: Das ist wenigstens politisch korrekt. Mir hat die ganze Konstruktion des Werkes nicht recht eingeleuchtet, auch konnte ich es nicht anders verstehen als eine politische Lehrstunde durch Herrn Grass im Sinne von: Wehret den geschichtsrevisionistischen Anfängen. Der historischen Katastrophe um den Untergang der Wilhelm Gustloff wird Im Krebsgang keinesfalls gerecht. Meine Empfehlung: Grass stehenlassen & Kempowski lesen!

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  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Laurali

    15. May 2011 um 23:34

    interessante vermischung von fiktion und realhistorischem hintergrunf.

  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    firlefanz

    28. February 2010 um 12:29

    Nach dem Gartenkünstler brauchte ich wieder was mit Niveau. Und der Grass lag hier so rum (mein Bruder liest es als Schullektüre). In dieser Novelle verarbeitet Grass wieder so einiges. Er verwebt den Mord an NS-Funktionär Wilhelm Gustloff durch einen Juden mit der Geschichte des gleichnamigen Schiffes und verknüpft das, als sich der Leser schon zu fragen beginnt, worauf das nun hinauslaufen soll, mit der Familie des Erzählers. Paul Pokriefke, mittelmäßiger Journalist, wurde auf der Gustloff geboren, als diese gerade unterging und soll nun, auf Geheiß eines unbenannten "Alten" Recherchen zu den damaligen Vorgängen anstellen. Im Internet wird er auch bald fündig, erkennt jedoch, dass die umfangreiche Homepage auf der allerlei nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet wird, von seinem Sohn betrieben wird. Dieser liefert sich im Chat verbale Schlachten mit einem gewissen David, einem vermeintlichen Juden. Als die beiden dann im echten Leben aufeinander treffen, passiert die Katastrophe. Sprachlich ist das Buch eine Glanzleistung, auch wenn man manchmal den Eindruck gewinnt, der Autor hielte seine Leser für außergewöhnlich vergesslich (nein, es ist nicht nötig, nach zehn Seiten nach ihrer Einführung in die Geschichte Tante Jenny NOCH EINMAL vorzustellen). Auch die Erzähltechnik ist interessant und die Geschichte sowohl ein Stück historischer Aufarbeitung als auch ein Plädoyer gegen den Nationalsozialismus. Da dies mein erstes Buch von Grass war, fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten. Eine Empfehlung spreche ich trotzdem aus.

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  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2010 um 13:24

    "Im Krebsgang" behandelt ein Thema, um das sich lange "gedrückt" wurde - die Aufarbeitung der Vertreibung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und die Frage, inwiefern auch Deutsche Opfer des Krieges wurden. Der Aktualitätsbezug gelingt durch die Projektion der Handlung auf den Jugendlichen Konrad, der, animiert durch die Erzählungen seiner Großmutter, den Untergang der Gustloff, jenes Flüchtlingsschiffes (auf dem auch Soldaten und Marinehelferinnen waren), nachzuerzählen, einer der „neuen Rechten“ wird und am Ende eine antisemitische (?) Straftat begeht, um den „Blutzeugen“ Wilhelm Gustloff zu rächen. Teilweise gelingt es Grass sehr gut, die Grausamkeit und das Nicht-Verarbeitbare dieser „größten Schiffskatastrophe der Menschheitsgeschichte“ darzustellen – nicht durch direkte Schilderungen, sondern durch Andeutungen und Umschreibungen -, doch leider rückt immer mal wieder der erhobene moralische Zeigefinger zu stark ins Blickfeld. Auch die Pychologie des Ich-Erzählers erscheint sehr konstruiert. Wichtiges Thema gut angegangen – stellenweise aber durchaus verbesserungswürdig.

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  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    FreddaBerghutze

    22. January 2009 um 23:24

    Habe das Buch zweimal angefangen zu lesen, fand es sehr anstrengend. Ich mag Klassiker und in den meisten Fällen verstand ich, warum diese Bücher so bekannt waren. Bei Günther Grass jedoch habe ich oft das Gefühl, er legt sehr viel Wert darauf, möglichst kompliziert zu schreiben. Bei aller Schreibkunst und Anspruch sollte das Lesen jedoch noch Spass machen, und nicht zur Pflicht werden. Viele Autoren zeigen immer wieder, dass auch beides geht.

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  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Madame_Mim

    09. October 2008 um 19:07

    Für mich ein typisches Grass-Thema in einem typischen Grass-Roman.
    Ich weiß nicht, ob ich es gut finde, obwohl ich Grass-Fan bin.

  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    chriesl

    08. September 2008 um 11:20

    Im DeutschLK wurde dieses Buch gelesen, weil man an Günter Grass dann wohl doch nicht vorbeikommt. Unglaublich zäh und hinterlässt keinen bleibenden Eindruck trotz ausgiebiger Interpretation. In unserem Kurs gab es niemanden, der das Buch ernsthaft empfehlen würde. Nur was für hartgesottene Durchbeißer...

  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. August 2008 um 22:04

    Schwieriges Thema, in der Gegenwart verankerte Rückblende auf den Untergang der Wilhelm Gustloff, deren Umstände und die Reflektion um die Geschehnisse des Sohnes des Ich-Erzählers, der als Rechtsradikaler im Internet seine "Arbeit" betreibt, hier Thema sind.
    Sehr, sehr schwierig, dieses Buch hat mich einige Nerven gekostet. Denn es im Krebsgang zu lesen, ist nicht so einfach.

  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2008 um 23:10

    Wie so ein Buch Pflichtlektüre in der Sekundarstufe II sein kann, ist wirklich fraglich. Eines der wenigen Bücher, wo ich mich richtig durchquälen musste. Nicht wegen der Thematik, sondern einfach wegen des Schreibstils....

  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Zenzi

    19. April 2008 um 20:00

    Im Krebsgang erzählt der Protagonist seine Geschichte und über die Aktivitäten seines Sohnes im Zusammenhang mit dem Untergang der Wilhelm Gustloff.

  • Rezension zu "Im Krebsgang" von Günter Grass

    Im Krebsgang

    Kruemelmonster

    13. February 2008 um 14:02

    am anfang ziemlich zäh, doch dann muss ma einfach weiterlesen..... war wohl nurn bissl demotiviert weils a schullektüre war....

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