Günter Krieger Teufelswerk

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Inhaltsangabe zu „Teufelswerk“ von Günter Krieger

Sommer 1349: Im Wald bei Merode, unweit der alten Kaiserstadt Aachen, wird ein junges Mädchen ermordet aufgefunden. Unter den abergläubischen Dorfbewohnern verbreitet sich schnell das Gerücht, der Teufel selbst sei am Werk. Doch wird ein Verdächtiger festgenommen. Als man aber eine weitere Frauenleiche findet, sieht sich der ermittelnde Dorfherr Mathäus vor allerlei Probleme gestellt. Er und sein Freund Heinrich haben alle Hände voll zu tun, den komplizierten Fall zu lösen. Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen Sie den Förderverein Schloss Merode. Für jedes verkaufte Buch fließt eine Spende von 50 Cent an den Verein zur Restaurierung von Schloss Merode.

Wenig anspruchsvoller Historienkrimi im unterdurschnittlichen Bereich.

— Cieena
Cieena

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    Teufelswerk
    Cieena

    Cieena

    25. January 2015 um 15:24

    Wenig anspruchsvoller Historienkrimi im unteren Durschnitt.
    Sicherlich ganz nett um mal 20 Minuten in der Bahn zu überbrücken, dennoch kommt eigentlich kaum Spannung auf, sodass sich schnell mal eine Lesepause einlegen lässt.

  • Hat mir richtig gut gefallen !!!

    Teufelswerk
    loewe

    loewe

    04. April 2013 um 21:52

    Verlagsinfo, Klappentext “Sommer 1349: Im Wald bei Merode, unweit von Aachen, wird ein Mädchen ermordet aufgefunden. Unter den abergläubischen Dorfbewohnern verbreitet sich schnell das Gerücht, der Teufel selbst sei am Werk. Doch wird ein Verdächtiger festgenommen. Als man aber eine weitere Frauenleiche findet, sieht sich der ermittelnde Dorfherr Mathäus vor allerlei Probleme gestellt.” Günter Krieger ISBN: 978-3-940855-31-2   Mein Lesegefühl Nach vielen Krimis und Thrillern habe ich mir nun endlich mal wieder was historisches gegönnt  Günther Krieger hat mich einen Sonntag richtig gut unterhalten. Teufelswerk hat alles was ich in einem historischen Roman suche. Es gibt die eine Burg aber zwei Herrscherfamilien. 1924 residieren die Scheiffarts und die Werners gemeinsam auf der Burg, das es dadurch zu einigen Unstimmigkeiten kommen muss ist eigentlich vorauszusehen… Günther Krieger hat eine frei erfundene Geschichte wunderbar im Aachener Land angesiedelt. Auch an humorvollen Szenen hat der Autor nicht gespart, immer wenn des Dorfherren Pferd in Aktion getreten ist, konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. So mag ich historische Romane. Von allem etwas…Burgen, Dorfherren, Liebe und Freundschaft. Ich finde die Figuren sehr liebevoll gestaltet und habe bereits nach wenigen Seiten meine “Favoriten” gefunden. Eine weitere Szene die mir sehr im Gedächtnis geblieben ist, beschäftigt sich mit einem Besuch in einer Aachener Badeanstalt  Teufelswerk ist der erste Band einer Trilogie um Merode. Teufelswerk ist in sich abgeschlossen und hat mir so gut gefallen, dass ich die beiden anderen Teile ganz sicher noch lesen werde. Teufelswerk – Mönchsgesang – Löwentod    Ich vergebe 5 Sterne

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  • Rezension zu "Teufelswerk" von Günter Krieger

    Teufelswerk
    Svanvithe

    Svanvithe

    08. November 2012 um 12:57

    Man hat schon sein Tun, so als Dorfherr zweier Dörfer, deren eine Burg - Merode mit Namen - ebenso geteilt ist und auf der einen Seite von Konrad und auf der anderen vom zehnjährigen Knaben Rikalt und dessen Burgvogt und Vormund Paulus "regiert" wird. "Hühner, die der Nachbar angeblich gestohlen hatte, fremde Säue, die mutwillig Gemüsegärten ruiniert haben sollten, ein dubioses Testament, das auf geheimnisvolle Weise aufgetaucht war und diesen und jenen enterbte, was die Betroffenen wiederum in rasenden Zorn versetzte..." Wenn dann noch erst ein Mord und später ein zweiter hinzukommt, ist es wohl zu verstehen, dass Mathäus - eben jener Dorfherr - keine Zeit und Muße für etwas Anderes als die Aufklärung der Verbrechen findet, schon gar nicht für ein "Hobby" wie die Schnitzerei. Und so legt er des Öfteren den Lindenklotz, der sich in eine Skulptur der Heiligen Jungfrau Maria mit dem kleinen Jesus verwandeln soll, wieder beiseite, um erneut auf den Spuren des oder der Täter zu sein. Dabei erhält er Unterstützung von seiner "Geliebten" Jutta und seinem Freund Hein. Und Störungen erfährt er vom grimmigen Paulus und Dorfbewohnern, die schnell einen angeblichen Mörder entlarvt glauben und gar das Geschehen als Werk des Teufels sehen wollen. Der Schreibstil ist angenehm, ich habe das Buch "in einem Ritt" durchgelesen. Gefallen hat mir die genaue Beschreibung des Dorfgeschehens, gefehlt hat mir eine solche jedoch für den Protagonisten Mathäus. Nach rechnerischen Überlegungen schätze ich ihn auf Anfang Dreißig, da er wie sein Freund Hein im Prolog "blutjunger" Soldat war und die Haupthandlung elf Jahre später spielt. Dass die Eisen der Zugbrücke auch nach mehrfacher Ermahnung nicht eingefettet wurden, fand ich etwas strapazierend. Dagegen habe ich als Pferdefreundin Julius sofort ins Herz geschlossen, der nämlich "beißt, wenn man ihn grob behandelt". Der Einband hebt sich von der sonstigen Machart historischer Werke wohltuend ab. Schließlich spielen der Wald und ein junges Mädchen im weißen Kleid eine Rolle. Allerdings erinnert mich der Schnitt des Gewandes eher an die Römerzeit, doch ich will (auch hinsichtlich der "Schminke") nicht kleinlich sein. Die Ausgabe ist eine Neuauflage des ersten Teiles der Merode-Trilogie. Zu wünschen wäre dies auch für die beiden anderen Bücher.

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  • Rezension zu "Teufelswerk" von Günter Krieger

    Teufelswerk
    samea

    samea

    18. May 2012 um 17:13

    Man schreibt das Jahr 1349: Im Wald bei Merode, unweit der alten Kaiserstadt Aachen, wird ein junges Mädchen tot aufgefunden. Kurz darauf wird eine weitere Frauenleiche entdeckt. Unter den abergläubischen Dorfbewohnern verbreitet sich schnell das Gerücht, ein Dämon sei am Werk - und der Dorfherr Mathäus und sein Freund Heinrich haben alle Hände voll zu tun, die Gemüter zu beruhigen und den komplizierten Fall zu lösen. ; Ein leicht zu lesender, ruhiger, humorvoller historischer Krimi. Das Richtige für laue Sommerabende.

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  • Rezension zu "Teufelswerk" von Günter Krieger

    Teufelswerk
    lalibertad

    lalibertad

    13. November 2011 um 15:54

    Der Tod einer jungen Frau versetzt die Bewohner der kleinen Ortschaft Merode in Aufruhe. Ein Verdächtiger ist jedoch schnell gefunden und wird in die Kerker der Burg gesperrt. Nur wenige Tage später geschieht jedoch ein weiterer Mord. Nun liegt es an Dorfherr Mathäus, den Täter des schrecklichen Verbrechens zu finden. Viel Zeit hat er nicht, denn die Herren von Merode wollen einen Schuldigen hängen sehen. Der Mord in Merode versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken und lässt sie schwarze Galle versprühen. Als jedoch ein Verdächtiger gefasst ist, gehen alle wieder ihrem alltäglichen Leben nach. Immer wieder lässt Krieger dabei Details mit einfließen, die den damaligen Alltag ausmachten: es gibt Haferbrei statt Schnitzel und geschlafen wird auf Stroh. So wird die Atmosphäre des 14. Jahrhunderts eingefangen und versetzt den Leser dorthin zurück. Der Aberglaube, der nach dem zweiten Mord aufkommt, setzt dem ganzen noch ein i-Tüpfelchen auf. Auch die familiären Verhältnisse und die Lebensumstände der armen Bauern sind glaubhaft geschildert und bieten eine interessante Grundlage für eine Kriminalhandlung. Diese kam aber leider etwas zu kurz. Die Ermittlungen gehen sehr schleppend voran, die Befragungen führen zu nichts und es gab nichtmals die kleinste Andeutung auf den Mörder. Das ist sehr schade, denn dieses kleine mittelalterliche Dorf bietet sicherlich guten Stoff für einen spannenden Krimi ohne technische Hilfsmittel. Der Mörder wurde zwar letztendlich überführt, aber das wurde in die letzten zehn Seiten gepackt. So hatte der Roman einige Längen, an anderen Stellen hätte ich mir dafür ein bisschen mehr gewünscht. Oft wird gesagt, das Mathäus nun jenes tut und im nächsten Satz ist er schon fertig damit. Nähere Beschreibungen wären da schön gewesen und ganz nebenbei hätten da auch vielleicht einige Indizien für die Lösung des Falls mit eingestreut werden können. Insgesamt hat mir ein guter Spannungsbogen gefehlt. Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen und sind gut durchdacht. Mathäus, seine Freundin Jutta und sein bester Freund Heinrich haben alle Eigenschaften, die sie besonders machen. Besonders Heinrich ist mir ans Herz gewachsen. Aber obwohl die Geschichte größtenteils aus Mathäus' Sicht geschildert wird, weiß ich bis zum Schluss nicht, was ich von ihm halten soll. Er erschien mir sehr sprunghaft und zusätzliche Beschreibungen wären auch hier hilfreich gewesen. Der Vormund des Burgherrn, Paulus, ist ein typischer Antagonist. Er legt Mathäus Steine in den Weg wo er nur kann, ist immerzu gehässig und würde den Dorfherrn wohl am liebsten loswerden. Jedoch bleibt er, wie die anderen Nebencharaktere auch, recht blass. Leider bekam ich während des Lesens keinerlei Gespür für die Figuren. Ihre Wut und ihr Hass über die Morde ließ sie einheitlich werden. Insgesamt bleibt eine gewisse Distanz zwischen Figuren und Leser. Sehr gut gelungen ist der Prolog. Er ist spannend und macht Lust auf mehr, aber leider passt er nicht so recht zum Rest des Buches. Zwar schildert er einen Schlüsselmoment im Leben von Heinrich und Mathäus, hat aber keinen Bezug zu den Morden. Insgesamt bietet "Teufelswerk" eine sehr schöne historische Kulisse mit sympathischen Charakteren, hat aber auch einige Längen, da es im Mordfall nicht weiter geht. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, hätte aber noch weiter ausgebaut werden sollen.

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