Günter Laube Gefangener Nummer 343

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Inhaltsangabe zu „Gefangener Nummer 343“ von Günter Laube

Maryam floh im Alter von sieben Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Schon als Kind hatte sie lebhafte Träume, und als Teenager wurden die Träume so intensiv, dass die Familie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Nach dem Abitur in Berlin verbrachte sie ein Jahr als Entwicklungshelferin im Ausland, in ihrer alten Heimat. In dem Land herrschte nach jahrelangem Bürgerkrieg das Chaos, und Hilfe wurde mehr denn je gebraucht.
Nach ihrer Rückkehr beginnt sie ein Lehramtsstudium für Arabisch, Deutsch und Englisch. Doch im dritten Semester sind die Träume wieder da: intensiver und lebendiger als je zuvor! Sie ist Sophia Fernández, eine Sonderermittlerin der Vereinten Nationen, die ein neues Hochsicherheitsgefängnis überprüfen soll. Bei Gesprächen mit verschiedenen Insassen eröffnen sich ihr Einblicke in eine andere Welt. Doch welche Rolle spielt Gefangener Nummer 343 in ihren Träumen und in ihrem Leben?

viele religiöse und wissenschaftliche Fakten, eine verwirrende Handlung, einige Fehler und keine Auflösung.

— SaintGermain

Etwas verwirrend. Religiöse, philosophische und wissenschaftliche Aspekte waren nicht mein Fall.

— rewareni

Eine positive Überraschung und eine wunderbare Leseerfahrung.

— book_wonderland_

Ein Buch, dass viele philosophische Fragen in sich trägt.

— Elfeliya

Leider komplett anders als erwartet und sehr enttäuschend.

— Xynovia

Anders als erwartet

— papaschluff

Diese Mischung aus Philosophie, Religion und Flüchtlingskrise ist nicht mein Fall - obwohl mich alle Themen interessieren.

— Ann-KathrinSpeckmann

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— GLaube

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  • Viel Wissenschaft und keine Erklärung

    Gefangener Nummer 343

    SaintGermain

    22. September 2016 um 14:06

    Maryam floh im Alter von sieben Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Schon als Kind hatte sie lebhafte Träume, und als Teenager wurden die Träume so intensiv, dass die Familie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Nach dem Abitur in Berlin verbrachte sie ein Jahr als Entwicklungshelferin im Ausland, in ihrer alten Heimat. In dem Land herrschte nach jahrelangem Bürgerkrieg das Chaos, und Hilfe wurde mehr denn je gebraucht. Nach ihrer Rückkehr beginnt sie ein Lehramtsstudium für Arabisch, Deutsch und Englisch. Doch im dritten Semester sind die Träume wieder da: intensiver und lebendiger als je zuvor! Sie ist Sophia Fernández, eine Sonderermittlerin der Vereinten Nationen, die ein neues Hochsicherheitsgefängnis überprüfen soll. Bei Gesprächen mit verschiedenen Insassen eröffnen sich ihr Einblicke in eine andere Welt. Doch welche Rolle spielt Gefangener Nummer 343 in ihren Träumen und in ihrem Leben? Das Cover des Buches passt zwar absolut zum vorliegenden Buch, ist aber total lieblos am Computer entstanden, denn es wirkt, absolut nicht ansprechend und sieht nach nichts aus. Der Schreibstil des Autors ist primär gut, die Protagonisten und Orte sind gut beschrieben, allerdings tauchen hin und wieder auch einige Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen auf. Der Sinn des Buches schien mir nach den ersten 3 Kapiteln erkenntlich zu werden, doch dies war leider nicht so. Das ganze Buch wirkte irgendwie sinnlos, denn es gab zwar massenhaft wissenschaftliche Fakten aus Physik, Chemie, Biologie, Geschichte  und Mathematik und auch sehr gute Einblicke in die Religionen (was mir am besten in diesem Buch gefiel), letztendlich gibt es in diesem Buch aber keine Auflösung auf die Fragen die gestellt wurden. Ich durfte von dem Autor ja bereits "Die W-Formel" lesen, was mir besser gefiel da er durch die Wissenschaft hindurchphilosophierte und es ja auch ein Sachbuch war. Sachbuch in teilweiser humoristischer Form passt definitiv besser zum Autor. Dazu fiel mir noch auf:  - Sophia soll einen Bericht über das Gefängnis schreiben, redet aber mit den ersten Gefangenen nur über deren Taten, kein Wort fällt über das Gefängnis. - Warum deutet der Satz "Wenn Sie einmal Kinder haben, ...", den der Gefangene 343 zu Sophia sagt, darauf hin dass er weiß, dass sie eine Frau ist? Kann man diesen Satz nicht auch zu einem Mann sagen? Meiner Meinung nach schon, und damit wird ein Teil der Handlung ad absurdum geführt. Fazit: viele religiöse und wissenschaftliche Fakten, eine verwirrende Handlung, einige Fehler und keine Auflösung.

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  • Die Frage nach dem Warum?

    Gefangener Nummer 343

    rewareni

    09. July 2016 um 12:15

    Auf einem Atoll im Pazifik sind die gefährlichsten Schwerverbrecher der Welt gefangen. Ausbruch- unmöglich! Sophia Fernandez hat nun die Aufgabe, im Auftrag des Sicherheitsrates der Vereinigten Nationen, die Verhältnisse vor Ort zu überprüfen. Was sie zu sehen bekommt ist beängstigend. Alles wird per  Video überwacht, monatelang könnten die Menschen auf der Insel unabhängig von der Außenwelt leben und sollte doch ein Häftling zu fliehen versuchen, warten die gefräßigen Haie auf ihr Opfer. Geflüchtet vor dem Bürgerkrieg haben Maryam und ihre Familie eine neue Heimat in Berlin gefunden. Es könnte alles gut laufen, wenn Maryam nicht immer wieder schreckliche Alpträume hätte, die ihr schon als Kind Sorgen bereitet haben. Immer tiefer ziehen diese Träume Maryam in einen Strudel hinab wo es mittlerweile um religiöse Zusammenhänge  geht und sie sich auch mit Fragen beschäftigt wie Klimaschutz oder der Evolution. Zu Beginn war die Geschichte mit den zwei Erzählsträngen interessant, aber mit der Zeit habe ich ein wenig den Überblick verloren, da es zu sehr in religiöse Sphären abgetaucht ist und es immer wieder zu Zahlenspielereien und Rätsel gekommen ist. Die Bedeutung der Zahl 343 ist mir leider bis zum Ende des Buches nicht klar geworden. Die Hauptthemen des Romanes beschäftigen sich mit der Verbindung von Wissenschaft, Philosophie und Religion. Die Suche nach dem Ursprung des Lebens wird dabei immer wieder thematisiert. Als Psychothriller und Kriminalroman würde ich ihn nicht wirklich bezeichnen.

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  • interessante Ansätze

    Gefangener Nummer 343

    irismaria

    05. July 2016 um 14:42

    "Gefangener Nummer 343" ist laut seinem Autor, Güter Laube3, ein Mystery- und Psycho-Thriller mit einem Mix aus Fantasy, Science-Fiction, Liebe(s)- und Kriminalroman vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik. Das Cover zeigt ein graues würfelförmiges Gebäude, das auf Stelzen im Meer steht und aus dem zwei riesige Augen schauen. Die Geschichte gliedert sich in zwei Handlungsstränge, wobei der zweite die Träume der Hauptfigur des ersten beeinhaltet. Hauptfigur ist die junge Syrerin Maryam, die als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen ist und nun Arabisch, Deutsch und Englisch studiert. Ihre Gespräche mit den Kommilitonen bilden den einen Handlungsstrang. Nachts träumt von Sophia Fernández, einer Sonderermittlerin der Vereinten Nationen, die ein neues Hochsicherheitsgefängnis überprüft und dort Gespräche mit Gefangenen und Wärtern führt. Im ganzen Buch sind immer wieder Wissenschaftsthemen und philosophische Fragen angerissen. Mir hat sich die Verbindung der beiden Stränge nicht recht erschlossen und auch die angesprochenen Themen waren zwar interessant, blieben aber an der Oberfläche. Die Handlungen selbst bestehen bis auf wenige Ausnahmen in Gesprächen, so richtig viel passiert nicht.

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  • Überraschend anders

    Gefangener Nummer 343

    book_wonderland_

    28. June 2016 um 15:58

    Als erstes möchte ich mich gerne dafür bedanken, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte! Zum Cover: Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Cover zuerst nicht ganz verstanden habe. Je weiter ich allerdings in dem Buch voran gekommen bin, desto besser hat es meiner Meinung nach gepasst. Zum Buch: Ich war sehr überrascht, ich habe gedacht ich könnte die 300 Seiten in ein bis zwei Tagen lesen aber das Buch ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll. Ich finde die Schreibweise sehr angenehm zu lesen. Die Idee mit den zwei parallel laufenden Geschichten von Sophia und Maryam finde ich sehr gut und auch dem entsprechend als Traum sehr gut durchgesetzt! Die Geschichte an sich finde ich ebenfalls sehr gut. Fazit: Ich war positiv überrascht und würde das Buch jedem weiterempfehlen, der sich auch mal etwas mehr Zeit für ein Buch nehmen kann.

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  • Ein etwas anderes Buch, dass zum Mitdenken einlädt

    Gefangener Nummer 343

    Elfeliya

    24. June 2016 um 00:11

    Maryam ist eine aufgeweckte junge Frau. Sie studiert in Berlin Arabisch, Englisch und Deutsch auf Lehramt. Nachts träumt sie von Sophia Fernández, einer UN-Botschafterin. Sophia ist dabei ein neues Hoch-Sicherheitsgefängnis zu überprüfen und lernt dort den Gefangenen 343 kennen. Dieser führt mit ihr Gespräche, welche zum Nachdenken anregen. Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen. Einerseits gibt es die Realität, in welcher Maryam eine ganz normale Studentin ist und ihr Alltag dargestellt wird, beziehungsweise wie sie ihre Träume aufarbeitet. Der andere Erzählstrang erzählt die Geschichte von Sophia. Wie sie sich mit dem Hochsicherheitsgefängnis und deren Insassen und Angestellten beschäftigt. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und regt immer wieder zum Nachdenken an. Die Träume sind spannend und gut durchdacht. Diese regen auch zum Nachdenken über philosophische und religiöse Fragen an. Maryams Leben fand ich persönlich nicht ganz so spannend. Sie wirkt sehr jung und kindlich und bildet dadurch einen starken Kontrast zu Sophia. Das Buch erfordert eine gewisse Bereitschaft mitzudenken und sich mit den Fragen auseinanderzusetzen. Ich würde das Buch jemandem empfehlen, welcher sich im allgemeinen gerne mit Philosphie beschäftigt oder ein Buch für Gesprächsanlässe sucht.

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  • Gefangener Nummer 343

    Gefangener Nummer 343

    Traeumerin109

    19. June 2016 um 15:40

    Maryam ist als Kind aus ihrem Heimatland geflohen. Schon damals hatte sie sehr intensive Träume, die nach einer Therapie für eine Zeit verschwanden. Jetzt jedoch, mittlerweile studiert sie in Berlin, kommen die merkwürdigen Träume wieder und sind intensiver als je zuvor. Es ist, als würde sie ein Doppelleben führen. Nachts ist sie Sophia Fernandez, eine Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen, für die sie ein angeblich ausbruchsicheres Gefängnis mitten im Ozean unter die Lupe nehmen soll. Dabei trifft sie auf einen ganz speziellen Gefangenen, der ihr Rätsel aufgibt. Was hat es mit seiner Zellennummer, der 343, auf sich? Wird Maryam vielleicht von ihrer Vergangenheit eingeholt? So der Inhalt laut Klappentext. Klang eigentlich ziemlich spannend, und wurde als Mystery- und Psycho-Thriller angepriesen. Leider muss ich jedoch sagen: Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch. Zuallererst: Es hat nichts, aber auch absolut nichts mit Mystery oder gar einem psychologisch ansprechenden Thriller zu tun. Im Gegenteil: Alles, was in diesem Buch passiert, plätschert einfach so vor sich hin, da ist null Spannung drin. Damit kommen wir auch schon zum zweiten Punkt: Es passiert einfach nichts. Maryams Vorgeschichte wird einzig und allein im Klappentext vorgestellt, im Buch taucht sie so gar nicht auf. Das fand ich dann doch ziemlich befremdlich. Was wir im Buch selbst haben, sind zum einen Maryams Erlebnisse, die sich hauptsächlich auf die Universität, Gespräche im Freundeskreis und ihre Arbeit beziehen, und zum anderen die Geschehnisse in besagtem Spezialgefängnis. Weder das eine noch das andere konnte überzeugen. Die Charaktere, allen voran Maryam und Sophia, sind langweilig und haben scheinbar kein Eigenleben. Ihre Hauptbeschäftigung scheint darin zu bestehen, andere Leute mit einem „Guten Morgen!“ oder einem „Hallo!“ zu begrüßen. Darüber hinaus gehende Gespräche sind zwar zur Genüge vorhanden, machen das Ganze aber nicht unbedingt besser. Fast alle Passagen, in denen es um Gott und die Welt geht, hinterlassen irgendwie leises Befremden. Es wirkt, als hätte hier jemand versucht, eine philosophische und religiöse Abhandlung zu schreiben, die leider missglückt ist. Es werden ganz viele Themen angeschnitten, aber hauptsächlich mit Floskeln wieder abgehakt. Die Gesprächsverläufe sind in keinster Weise authentisch, da bin ich mir sicher. Ich werde einfach niemals auf eine Gruppe von Menschen stoßen, die in derart banaler Art und Weise von Klischee zu Klischee springen, aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft zwar auch mit einbeziehen, aber eher runterleiern und dabei auch noch der Meinung sind, gerade tiefschürfende Gespräche zu führen. Das Ermüdende sind die Handlungen, die auf das genauste beschrieben werden, Schritt für Schritt, und das ganze extrem holprig machen. Sobald irgendjemand etwas sagt, kommt es fast unweigerlich zu Unterbrechungen in Form von „…,“, auch das stört in meinen Augen enorm den Lesefluss. Dazu kommt, dass ich mich am Ende echt gefragt habe, was der Sinn hinter der ganzen Geschichte sein sollte. Für mich persönlich bin ich dann tatsächlich zu dem Schluss gekommen, dass es einfach keinen Sinn gibt, und das ist mir bisher sehr selten passiert. Meistens kann man doch zumindest erahnen, worauf der Autor hinauswollte. Hier jedoch ist mir das schwergefallen. Es geht um das Rätsel der Nummer „343“ - die Lösung soll sein, dass sieben mal sieben mal sieben 343 ergibt??? Und das war alles? Alles in allem bin ich einfach nur enttäuscht. Es ist vor allem auch nicht das erste Buch des Autors, aber ich werde mit Sicherheit nie wieder eins davon aufschlagen. Auch dieses hier kann ich leider nicht empfehlen, weil ich nicht glaube, dass ich mit meiner Meinung alleine da stehen werde.  

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  • Für mich sehr enttäuschend

    Gefangener Nummer 343

    Xynovia

    19. June 2016 um 08:25

    Auf das Buch „Gefangener Nummer 343“ von Günter Laube hatte ich mich sehr gefreut, da ich sehr neugierig war auf das Buch. Vom Autor war es nämlich als Mysterie- und Psychothriller mit einem Mix aus Fantasie, Sciencefiction, Liebes- und Kriminalroman, vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik, angekündigt. Das Cover/ erster Eindruck Auf dem Cover ist ein Ozean abgebildet in dem ein Betonklotz auf 4 Stelzen steht. Im Beton ist ein Balken mit einem Augenpaar abgebildet. Auch wenn das Bild von der Ausführung nicht perfekt ist, finde ich die Idee sehr gut und faszinierend. Leider war der Titel auf dem Buch verschwommen abgedruckt. Beim ersten Durchblättern ist mir aufgefallen das es keinerlei Informationen über den Autor gibt, das finde ich persönlich immer sehr schade, da ich gerne mehr über den Autor wissen möchte. Positiv finde ich das es ein Inhaltsverzeichnis mit den einzelnen Kapiteln gibt. Der Inhalt (Inhalt übernommen) Maryam floh im Alter von sieben Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Schon als Kind hatte sie lebhafte Träume, und als Teenager wurden die Träume so intensiv, dass die Familie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Nach dem Abitur in Berlin verbrachte sie ein Jahr als Entwicklungshelferin im Ausland, in ihrer alten Heimat. In dem Land herrschte nach jahrelangem Bürgerkrieg das Chaos, und Hilfe wurde mehr denn je gebraucht. Nach ihrer Rückkehr beginnt sie ein Lehramtsstudium für Arabisch, Deutsch und Englisch. Doch im dritten Semester sind die Träume wieder da: intensiver und lebendiger als je zuvor! Sie ist Sophia Fernández, eine Sonderermittlerin der Vereinten Nationen, die ein neues Hochsicherheitsgefängnis überprüfen soll. Bei Gesprächen mit verschiedenen Insassen eröffnen sich ihr Einblicke in eine andere Welt. Doch welche Rolle spielt Gefangener Nummer 343 in ihren Träumen und in ihrem Leben? Meine Meinung Der Schreibstil vom Autor Günter Laube gefiel mir durch die Einfachheit, es konnte gut gelesen werden, allerdings fehlte mir im Laufe des Buches immer mehr die Spannung. Im gesamten gesehen benutzte er mir zu viele Floskeln. Das Buch hat 297 Seiten und ist in 10 Kapiteln unterteilt. Die Kapitel wechseln zwischen Realität von Maryam und ihrer Traumwelt von Sophia Fernandez. Dieser Wechsel war mir beim Lesen nicht immer fließend genug und ich brauchte dann einen Moment zum Umschalten. Leider ist es dem Autor nicht gelungen mich einzufangen, es war stellenweise sehr langatmig, es fehlte die Spannung. Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, diese wurde aber meiner Ansicht nach gar nicht genutzt, nur sehr wenige Stellen gab es wo mal nicht nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Mir fiel das Lesen des Buches von Seite zu Seite immer schwerer,am Liebsten hätte ich abgebrochen, aber ich habe gehofft das noch was kommt. Meine Erwartungen an das Buch wurden leider nicht mal stellenweise erfüllt. Ich habe wirklich auch mehr erwartet zu der Flüchtlingsthematik, auch hier wurde es immer nur angekratzt und mir fehlte auch hier der Tiefgang. Die so beschriebenen Handlungen empfand ich als mühsam und sehr langweilig, die Charaktere waren für mich nur eine Beschreibung sie waren meiner Meinung nach sehr emotionslos beschrieben und wurden für mich gar nicht zum Leben erweckt. Leider kann ich hier nur sagen das die Idee mir richtig gut gefallen hat, aber an der Umsetzung für mich persönlich nichts. Das fing schon mit der Buchbeschreibung an, dadurch haben sich bei mir Erwartungen aufgebaut, die nicht erfüllt werden konnten, weil das Buch ganz anders ist. Die Themen Religion, Philosophie Flüchtlingsthematik interessieren mich sehr konnte ich aber leider nur ansatzweise und sehr oberflächlich im Buch wieder finden. Fazit Die Geschichte von „ Gefangener Nummer 343“ gefiel mir persönlich überhaupt nicht. Da ich ehrlich und offen bewerte ist dieses Buch für mich leider nur 1 Stern wert.

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  • Ich hatte etwas anderes erwartet.

    Gefangener Nummer 343

    papaschluff

    18. June 2016 um 23:51

    Zum Inhalt: Maryam floh im Alter von sieben Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Schon als Kind hatte sie lebhafte Träume, und als Teenager wurden die Träume so intensiv, dass die Familie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Nach dem Abitur in Berlin verbrachte sie ein Jahr als Entwicklungshelferin im Ausland, in ihrer alten Heimat. In dem Land herrschte nach jahrelangem Bürgerkrieg das Chaos, und Hilfe wurde mehr denn je gebraucht.Nach ihrer Rückkehr beginnt sie ein Lehramtsstudium für Arabisch, Deutsch und Englisch. Doch im dritten Semester sind die Träume wieder da: intensiver und lebendiger als je zuvor! Sie ist Sophia Fernández, eine Sonderermittlerin der Vereinten Nationen, die ein neues Hochsicherheitsgefängnis überprüfen soll. Bei Gesprächen mit verschiedenen Insassen eröffnen sich ihr Einblicke in eine andere Welt. Doch welche Rolle spielt Gefangener Nummer 343 in ihren Träumen und in ihrem Leben? Meine Meinung: Das Buch hatte ich mir doch sehr anders vorgestellt. Diese Sprünge zwischen Sophia und Mayam waren manchmal etwas abrupt. Insgesamt war ich vom Inhalt ziemlich enttäuscht, da die Buchbeschreibung hier überhaupt nicht gepasst hat. Aber das ist eben mein persönlicher Geschmack. Der Schreibstil war sehr einfach gehalten, trotzdem ist mir das Lesen richtig schwer gefallen. Es war wenig fesselnd und wenig unterhaltsam, so dass das Lesen einfach mühsam und zäh war. Das Buch mag bestimmt für andere gut und "unterhaltsam" sein, für mich war das leider nicht so.  Die Themen hätten mich persönlich schon angesprochen, Religion, Flüchtlingspolitik, dass sind alles Themen die mich interessieren, aber die Umsetzung in diesem Buch hat mir einfach nicht gefallen. Ich möchte beim Lesen positiv unterhalten werden, das ist dem Autor leider nicht gelungen.

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  • Es fehlt die Geschichte

    Gefangener Nummer 343

    Ann-KathrinSpeckmann

    16. June 2016 um 13:35

    Vorweg:Ich habe das Buch in einer  Leserunde gewonnen und mir augenscheinlich vollkommen falsche Vorstellungen gemacht. Mir sagt das Buch leider nicht zu, was mir bei einer Leserunde extrem leidtut.Qualität:Positiv aufgefallen ist mir die Formatierung und - soweit ich es beim Lesen gemerkt habe - Rechtschreib- und Grammatikfehler freie Schreibweise. Auch die Qualität des Buches an sich ist gut.Themen:Grundsätzlich gefallen mir auch die ausgewählten Thema, weshalb ich mich auf die Leserunde beworben hatte. In Sachen Religion und Philosophie lese ich gerne mal etwas aus einem anderen Blickwinkel. Ich finde es auch sehr wichtig, dass über die Hintergründe von Flüchtlinge gesprochen wird.Nur die Umsetzung passt leider nicht zu mir.Geschichte:Aus meiner Sicht gibt es gar keine richtige Geschichte, sondern nur zusammengestückelte Ideen. Im vorletzten Kapitel dachte ich: Die Einleitung ist beendet, jetzt kann es losgehen. Aber natürlich kam dann nichts mehr.Charaktere:Insbesondere dafür, dass es um Religion und Philosophie und so einen schweren Schicksalsschlag geht, sind die Personen extrem Emotionslos. Wie auch: Sie kommen selten zu Wort. Stattdessen gibt es recht lange und inhaltslose Dialoge, es wird zum Beispiel fast immer am Anfang von jeder Person einem Guten Morgen oder Ähnliches gesagt. Es gibt also recht viel Geplänkel. Eine der wenigen schönen Szenen war die von Valerie. Sie passte aber - nach meinem Verständnis - kaum in die Geschichte oder wurde einfach nicht genug ausgeführt. Ebenso verhält es sich mit dem letzten Telefongespräch mit der Schwester.Glaubwürdigkeit:Hier versteckt sich mein größtes Problem mit dem Buch. Ich finde sehr vieles äußerst unglaubwürdig: Das ganze Gefängnis, die Haie (es steht schon lange fest, dass es sich nicht um willkürlich alles fressende Monster handelt).Cover:Der Autor ist, wenn ich das richtig sehe, ein Selfpublisher. Das bedeutet viel Arbeit neben den Schrieben. Das meiste hat er, meiner Ansicht nach, ganz gut gemacht. Aber für das Cover sollte er wirklich einen Grafiker um Hilfe bitten, sodass es zur Dicke des Buches passt und nicht mehr verpixelt aussieht. Ich würde auch ein anderes Motiv empfehlen.Insgesamt:Vielleicht hätte ich mich schlicht und ergreifend nicht bewerben dürfen. Nach dem Cover hatte ich ein schlechtes Gefühl, aber der Klappentext klang so viel versprechend. Möglicherweise ist es einfach nicht meine Art Buch und anderen gefällt es.

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  • Leserunde zu "Gefangener Nummer 343" von Günter Laube

    Gefangener Nummer 343

    GLaube

    Hier ist Fantasie gefragt: Ich starte heute eine Leserunde zu meinem neuen Buch "Gefangener Nummer 343", einem Mystery- und Psycho-Thriller mit einem Mix aus Fantasy, Science-Fiction, Liebe(s)- und Kriminalroman vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik.Das E-Book ist bei Neobooks erschienen, verlost wird jetzt die Paperback-Ausgabe (300 S.).Für einen ersten Eindruck nachfolgend der Klappentext:"Maryam floh im Alter von sieben Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Schon als Kind hatte sie lebhafte Träume, und als Teenager wurden die Träume so intensiv, dass die Familie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Nach dem Abitur in Berlin verbrachte sie ein Jahr als Entwicklungshelferin im Ausland, in ihrer alten Heimat. In dem Land herrschte nach jahrelangem Bürgerkrieg das Chaos, und Hilfe wurde mehr denn je gebraucht. Nach ihrer Rückkehr beginnt sie ein Lehramtsstudium für Arabisch, Deutsch und Englisch. Doch im dritten Semester sind die Träume wieder da: intensiver und lebendiger als je zuvor! Sie ist Sophia Fernández, eine Sonderermittlerin der Vereinten Nationen, die ein neues Hochsicherheitsgefängnis überprüfen soll. Bei Gesprächen mit verschiedenen Insassen eröffnen sich ihr Einblicke in eine andere Welt. Doch welche Rolle spielt Gefangener Nummer 343 in ihren Träumen und in ihrem Leben?"Eine ausführlichere Leseprobe gibt es bei Neobooks.Sofern ihr an der Thematik interessiert seid, Fantasie mitbringt und offen für Neues seid, seid ihr zur Leserunde herzlich eingeladen! Bei der Bewerbung gebt bitte eine Einschätzung ab, aus welchem Land Maryam kommt?

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