Günter Neuwirth

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Das Nadelöhr, Neumondnacht und weiteren Büchern.
Günter Neuwirth

Lebenslauf von Günter Neuwirth

Günter Neuwirth, geboren 1966, wuchs in Wien auf. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn nach Graz. Der Autor wohnt und arbeitet am Waldrand der steirischen Koralpe. Nach Liebeleien mit der Jazzmusik und dem Kabarett lebt er nun für die Literatur, seine Familie und den Gemüsegarten. Bei Styriabooks erschienen 2012 der Öko-Krimi Erdenkinder und zuletzt die Romane Das Nadelöhr (2013) und Der blinde Spiegel (2014).

Alle Bücher von Günter Neuwirth

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Günter NeuwirthDas Nadelöhr
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Das Nadelöhr
Das Nadelöhr
 (11)
Erschienen am 15.03.2013
Günter NeuwirthNeumondnacht
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Neumondnacht
Neumondnacht
 (6)
Erschienen am 26.07.2013
Günter NeuwirthMoorhammers Fest
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Moorhammers Fest
Moorhammers Fest
 (5)
Erschienen am 30.06.2014
Günter NeuwirthErdenkinder
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Erdenkinder
Erdenkinder
 (3)
Erschienen am 11.06.2012
Günter NeuwirthDie Frau im roten Mantel
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Die Frau im roten Mantel
Die Frau im roten Mantel
 (2)
Erschienen am 02.08.2017
Günter NeuwirthTotentrank
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Totentrank
Totentrank
 (1)
Erschienen am 05.04.2017
Günter NeuwirthDer blinde Spiegel
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Der blinde Spiegel
Der blinde Spiegel
 (1)
Erschienen am 20.01.2014
Günter NeuwirthTotentrank: Thriller (Thriller im GMEINER-Verlag)
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Totentrank: Thriller (Thriller im GMEINER-Verlag)

Neue Rezensionen zu Günter Neuwirth

Neu
twentytwos avatar

Rezension zu "Totentrank" von Günter Neuwirth

Totentrank
twentytwovor 9 Monaten

Eigentlich wollte die ehemalige Kommissarin Christina Kayserling sich nie wieder mit Mord und Totschlag oder anderen Kriminaldelikten beschäftigen. Doch die aufwühlende Schilderung einer Zeugin, die ihr vom Fund des ersten Giftopfers erzählt macht sie neugierig. Entgegen besseres Wissen, beginnt sie wie aus einem inneren Zwang heraus zu recherchieren. Je tiefer sie in den Fall abtaucht, desto größer ist ihre Überzeugung, dass das Tatmotiv in der Vergangenheit der Opfer zu finden ist. Als sie dabei auf einen mysteriösen Selbstmord stößt, ergibt sich langsam ein Gesamtbild das nur einen Schluss zuläßt.

Fazit
Eine ungemein komplexe Story, die mit zahlreichen falschen Fährten und überraschenden Wendungen für spannende Unterhaltung sorgt.

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twentytwos avatar

Rezension zu "Die Frau im roten Mantel" von Günter Neuwirth

Die Frau im roten Mantel
twentytwovor einem Jahr

Als dem, aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung außer Dienst gestellten Inspektor Wolfgang Hoffmann, die junge und attraktive Frau im roten Mantel auffällt, verspürt er ein ungutes Gefühl. Einem Impuls nachgebend, folgt er ihr und bietet ihr seine Hilfe an. Nach kurzem Zögern, nimmt sie sein Angebot an und läßt sich von im in eine Klinik bringen. Mehr kann er für sie nicht tun und so betrachtet er die Sache als erledigt. Wie sehr er damit sich getäuscht hat, begreift er erst als die Frau am Tag darauf, plötzlich vor seiner Haustür steht. Vollkommen am Rand ihrer Kräfte, bittet sie ihn darum sie zu retten. Nicht ahnend worauf er sich damit einläßt, sichert er ihr seine Unterstützung zu. Doch genauso unverhofft wie sie aufgetaucht ist, verschwindet sie wieder und Hoffmann steht vor einem äußerst schwer zu lösenden Rätsel.

Fazit
Ein ungemein packender Krimi, mit gut ausgearbeiteten Charakteren, die einen erst wieder loslassen wenn man die Lösung kennt.

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Bibliomaries avatar

Rezension zu "Moorhammers Fest" von Günter Neuwirth

Die tote Muse
Bibliomarievor 2 Jahren

Gottfried Moorhammer ist ein weltberühmter, arrivierter Bildhauer. Ins heimische Hinterstoder kommt er nur selten, obwohl er den elterlichen Bauernhof vorbildlich restaurieren und als Feriendomizil ausbauen ließ.
Aber anlässlich seines Geburtstags lädt er eine große Schar seiner Bewunderer, Käufer und Freunde ein. Auch seine Ex-Frau, mit der er längst zu einem freundlichen Arbeitsverhältnis gefunden hat, hat sich mit der Tochter angesagt. Gottfried erlebt an der Seite seiner jungen Geliebten, „seiner punischen Prinzessin“, wie er die Tunesierin nennt, einen weiteren zweiten Frühling. Frauen gab es immer genug in seinem Leben, Gottfried ist ein viriler Mann, allen Genüssen zugeneigt, sei es Alkohol, gutes Essen oder guter Sex. Seine Berühmtheit und sein Erfolg machen es ihm auch einfach.
Der Geburtstag wird ein Wendepunkt seines Lebens, nach einem überschäumenden Fest wird seine Geliebte tot am Fuß des Wasserfalls gefunden, es gibt keine Angriffsspuren, es scheint ein furchtbarer Unfall gewesen zu sein, vielleicht Leichtsinn gepaart mit zu viel Wein.
Aber die Inspektorin Christina Kayserling folgt unaufgeregt auch kleinen Spuren und bald bleibt es nicht bei einem Opfer dieses Festes.
Ich habe diesen Roman in der Bücherboxx der Gemeinde gefunden. Sonst wäre dieser Österreich-Krimi aus dem Styria Verlag wohl nie in mein Blickfeld geraten. Aber umso besser! Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. Der Geschichte ist fein gesponnen, Hinterstoder, der Bergort fast schon an der Grenze zur Steiermark wirkt beschaulich, aber auch die Idylle hat so manchen Sprung. Die Figur des  Gottfried Mooshammer ist toll gezeichnet, man sieht diesen Bär von einem Mann direkt vor sich, wie er mit Meißel und Schlegel den Marmor bearbeitet; wie zwischen ihm und seiner Muse die Funken sprühen und mit welch Selbstverständlichkeit sich Gottfried als Künstler außerhalb jeder gesellschaftlichen Norm sieht. Aber fast noch besser gefiel mir die Polizistin Christina Kayserling, die ruhig und besonnen agiert. Sie kommt ohne aufgesetzte Attribute aus und wirkt vielleicht auch deshalb so überzeugend. Die „privaten“ Details sind sehr gut ausgewogen, sie passen und ergänzen ohne die Spannung zu stören.  Der Krimi ist sehr gradlinig erzählt und seine Spannung bezieht er aus den stimmig geschilderten Persönlichkeiten.
Eine echte Entdeckung und für mich ein Anlass öfters mal „kriminologisch“ die Produktion unserer Nachbarn zu verfolgen.

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

Neu
GuenterNeuwirths avatar
Hallo Leute,
hiermit starte ich eine Leserunde zu meinem neuesten Buch "Das Nadelöhr". Ich bin das erste Mal in lovelybooks unterwegs, mal sehen, ob das Spaß macht. Spaß werden hoffentlich die Leserinnen und Leser der zwölf Leseexemplare (ein wirklich schönes Hardcover, als Büchersammler freue ich mich wie der Nikolaus), die der Verlag zur Verfügung stellt, denn diesmal habe ich keinen Krimi verfasst, sondern eine schräge Gesellschaftssatire und halbverrückte Liebeskomödie.
Klappentext:
unclethoms avatar
Letzter Beitrag von  unclethomvor 5 Jahren
Das unterstütze ich natürlich sehr gerne...
Zur Leserunde
GuenterNeuwirths avatar
NACHHALTIGKEIT ZÄHLT.
Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird die Erde bald zu klein sein, um uns Hochverbraucher zu sättigen. Diese Botschaft ist nicht neu, aber in einen Krimi verpackt klingt sie doch noch einmal anders, so als hätte Günter Neuwirth ein Sachbuch geschrieben. Und so ist die Rahmenhandlung von "Erdenkinder" - in einer Kommune, die gegen ein Kohlekraftwerk demonstriert, wird der öko-alternative Grundbesitzer, der sie beherbergt, ermordet, und es wimmelt vor Motiven tatsächlich nur die Fassung für einen spannenden Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit. Es wird nicht nur ein Mord nach allen Regeln der Kriminalistik aufgeklärt, sondern der Leser erfährt auch einiges über Permakultur und ökologische Landwirtschaft. Ein Krimi mit Mehrwert.
Mathias Ziegler, Wiener Zeitung, Jänner 2013
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Günter Neuwirth im Netz:

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auf 3 Wunschlisten

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