Günter Neuwirth

 4.1 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von In der Hitze Wiens, Das Nadelöhr und weiteren Büchern.
Autorenbild von Günter Neuwirth (© privat / Quelle: Kurt Lhotzky)

Lebenslauf von Günter Neuwirth

Den in Wien aufgewachsenen Günter Neuwirth zog es im Anschluss an eine Ausbildung zum Ingenieur und dem Studium der Philosophie und Germanistik nach Graz. Der Autor verdient seine Brötchen als Informationsarchitekt an der TU Graz und wohnt am Waldrand der steirischen Koralpe.

Günter Neuwirth ist Autodidakt am Piano und trat in jungen Jahren in Wiener Jazzclubs auf. Eine Schaffensphase führte ihn als Solokabarettist auf zahlreiche Kleinkunstbühnen. Seit 2008 publiziert er Romane, vornehmlich im Bereich Krimi.

www.guenterneuwirth.at

Botschaft an meine Leser

Liebe Leserinnen und Leser, ich will plastische Figuren, echte Emotionen, klare Gedanken und spannende Geschichten erschaffen, Erzählungen vom Leben der Menschen schreiben, in denen man/frau sich wiedererkennen kann, die aber immer neue Ideen und Einsichten, erstaunliche Erfahrungen und kuriose Wendungen enthalten. Literatur soll unterhalten, zum Staunen und Nachdenken anregen, soll Freude spenden und Horizonte öffnen. Lesen und entscheiden Sie selbst, ob mir das gelingt. Viele Grüße Günter Neuwirth

Neue Bücher

Dampfer ab Triest

Erscheint am 10.03.2021 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

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Cover des Buches In der Hitze Wiens (ISBN: 9783839224076)

In der Hitze Wiens

 (17)
Erschienen am 17.04.2019
Cover des Buches Das Nadelöhr (ISBN: 9783222134067)

Das Nadelöhr

 (11)
Erschienen am 15.03.2013
Cover des Buches Neumondnacht (ISBN: 9783854853268)

Neumondnacht

 (6)
Erschienen am 26.07.2013
Cover des Buches Moorhammers Fest (ISBN: 9783222134807)

Moorhammers Fest

 (5)
Erschienen am 30.06.2014
Cover des Buches Die Frau im roten Mantel (ISBN: 9783839221457)

Die Frau im roten Mantel

 (3)
Erschienen am 02.08.2017
Cover des Buches Erdenkinder (ISBN: 9783990400340)

Erdenkinder

 (3)
Erschienen am 16.10.2013
Cover des Buches Hoffmanns Erwachen (ISBN: 9783734994449)

Hoffmanns Erwachen

 (2)
Erschienen am 01.12.2016
Cover des Buches Fichtes Telefon (ISBN: 9783734994388)

Fichtes Telefon

 (2)
Erschienen am 01.11.2016

Neue Rezensionen zu Günter Neuwirth

Neu

Rezension zu "In der Hitze Wiens" von Günter Neuwirth

In der Hitze Wiens - Absolut top für Krimi-Fans ♥
Wildponyvor einem Jahr

In der Hitze Wiens  -  Günter Neuwirth

Kurzbeschreibung Amazon:

Im sommerlichen Wien herrschen Habgier und Neid. Inspektor Hoffmann wird zur Villa eines betagten Hoteliers gerufen. Einbrecher haben den Hausbesitzer ermordet und wertvolle Gemälde gestohlen. Hoffmanns Ermittlungen gestalten sich schwierig, auch weil die Hinterbliebenen sich auffällig wortkarg geben. Welches Motiv steckt hinter der Gewalttat? Als einer der Einbrecher geschnappt wird, beginnt die Jagd nach seinem Komplizen.

Mein Leseeindruck:

Wer wie ich Wien liebt und ein großer Krimi-Fan ist, der kommt an diesem tollen Krimi von Günter Neuwirth natürlich nicht vorbei.

Mit großer Begeisterung habe ich in den Krimi gestartet und mich mit den einzelnen Protagonisten auseinander gesetzt. Vor allem die Thailänderin Tuki, die hier von ihrem Ehemann wie eine Sklavin behandelt, überwacht und eingesperrt wird, hat es mir angetan. Wie gern hätte ich ihr helfend zur Seite gestanden.

Hannes und seine neue Liebe Nadja haben mich als Leser auch berührt. Ein Start in ein neues Leben oder doch Horror pur durch Nadjas Exmann Dragan, der mit Hannes früher eingesessen hatte?

Ja, es ist ein vielschichtiger Krimi, der mir wirklich tolle Lesestunden bereitet hat. Auch wenn ich Inspektor Hoffmann in diesem Fall zum ersten Mal begegnet bin, so werde ich mich bestimmt mir Freude auf die vorangegangenen Fälle stürzen.

Fazit:

Ein Top-Krimi, der mir sehr gut gefallen hat.

Ein Ermittler, den ich erst kennen lernen durfte und dem ich gern nun auch bei seinen anderen Fällen folgen werde.

Ein Autor, der das Händchen für Top-Krimis hat.... das alles verdient natürlich volle 5 Sterne-Punktzahl. Und natürlich eine große Lese-Empfehlung! *****

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Rezension zu "In der Hitze Wiens" von Günter Neuwirth

In der Hitze Wiens
twentytwovor 2 Jahren

War es Raubmord oder ein geplanter Einbruch? Inspektor Hoffmann hat so seine Zweifel an beiden Theorien, die durch die ersten Untersuchungen am Tatort auch nicht zufriedenstellend bestätigt werden. Seine Vermutung, dass der äußere Schein trügt und sich alles ganz anders zugetragen hat, bekommt während der Vernehmung der Angehörigen des Opfers schnell neue Nahrung und so bleibt ihm nichts anderes übrig als die Familie genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei stolpert er zwar über so manche Absonderlichkeit, aber mit der Tat scheint keiner der Verwandten etwas zu tun zu haben. Doch die Welt ist klein und als sich durch einen dummen Zufall herausstellt dass Hoffmann es scheinbar mit alten Bekannten zu tun hat, kommt langsam Bewegung in die Sache. Trotzdem bleibt die Geschichte äußerst undurchsichtig und erst als ein weiterer Mord geschieht, gelingt es dem Inspektor das Rätsel zu lösen.

Fazit
Ein spannender und interessanter Regionalkrimi, in dem zwischenmenschliche Aspekte eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Aufklärung des Mordfalls.

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Rezension zu "Die Frau im roten Mantel" von Günter Neuwirth

Welches Geheimnis umgibt Alice Berg?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

In diesem vierten Krimi rund um den Wiener Polizisten bekommen wir es mit einem sehr komplexen Kriminalfall zu tun. Mehrere Erzählstränge werden zu einem dicken Zopf verknüpft. 


Da haben wir einmal Wolfgang Hoffmann, der nach Krebsoperation und Chemo noch nicht wieder im Dienst ist. Doch die Weisheit „einmal Kieberer immer Kieberer“ ist ihm auf den Leib geschrieben. So fällt ihm bei einer abendlichen Straßenbahnfahrt eine Frau im roten Mantel mit Sonnenbrille auf, die augenscheinlich von einem Jugendlichen verfolgt wird. Er heftet sich auf die Spuren der beiden und flugs befinden sie sich am Ufer der Donaukanals. Plötzlich hält die Frau eine Waffe in der Hand. Noch bevor sie schießen oder die Waffe ins Wasser werfen kann, entwindet ihr Hoffmann die Pistole. Der Junge verschwindet und auf Grund ihres psychisch labilen Zustandes, liefert Hoffmann die Frau in der psychiatrischen Abteilung des Wilhelminenspitals ab.


Diese geheimnisvolle Frau ist Alice Berg und wenig später steht sie mit einem Koffer vor Hoffmanns Türe und bittet um Hilfe, denn ihr Ehemann Jürgen sowie die Kinder Corinne und Oscar seien spurlos verschwunden. Hoffmann ist von der seltsamen Frau fasziniert und beginnt auf eigene Faust Erkundigungen einzuziehen. 


Ein weiterer Erzählstrang beschäftigt sich mit Lukas, dem Jugendlichen aus der Straßenbahn, der sich Sorgen um die verschwundene Corinne Berg macht.  


Als dann eine Leiche mit Kopfschuss und abgetrennten Händen aufgefunden wird, schwenkt die Handlung zu Hoffmanns ehemaligen Kollegen und mühsame Polizei.  


Noch laufen die Handlungsstränge teilweise parallel, doch nähern sie sich asymptotisch aneinander. Den Durchbruch gibt es, als die Leiche als ehemaliger Mitarbeiter von Jürgen Berg und Geliebter von Alice identifiziert wird. Das ist auch der Moment, in der Hoffmann wieder in den Kriminaldienst zurückkehrt.


Er will wissen, welches Geheimnis die Familie Berg verbirgt.  


Meine Meinung: 


Hier haben wir es mit einem eher unkonventionellen Krimi zu tun. Kaum hat der Leser (und Wolfgang Hoffmann) eine Idee, was hinter dem seltsamen Verhalten von Alice stecken könnte, ist die auch schon wieder abgetaucht. Nicht verschwunden hingegen ist ihre bettlägerige Schwiegermutter, die Hoffmann dehydriert und verwahrlost in ihrer Villa findet. Doch auch die überrascht den Polizisten als sie nach kurzer Zeit forschen Schrittes aus dem Krankenhaus verschwindet.  


Günter Neuwirth führt, neben den bislang bekannten Charakteren ein neue Figur ein: Lukas, jenen Jugendlichen, der auf der Straße bzw. in der Autonomen Szene lebt, durchaus „lebensklug“ erscheint und nach anfänglichem Misstrauen, dem Kieberer sein Herz ausschüttet. Ich hoffe, der Autor findet ein Plätzchen in einem der nächsten Krimis für diesen emphatischen Burschen, dem das Leben bisher nur übel mitgespielt hat. 


Erst als Hoffmann mit seinen quasi privaten Ermittlungen nicht mehr weiterkommt, es fehlt ihm natürlich der Polizei-Apparat, sucht er seine ehemaligen Kollegen auf und - ist gleich wieder mitten drin. 


Die Auflösung schockiert, denn damit war nicht wirklich zu rechnen. Trotzdem ist sie schlüssig. Man muss beinahe den Atem anhalten, so fesselnd sind die letzten Seiten. Auch gutbürgerliche Kreise haben ihre bröckelnden Fassaden. 


Fazit: 


Günter Neuwirth ist hier ein Krimi der Spitzenklasse gelungen. Vielschichtig und hintergründig stellt er die sogenannte „bessere Gesellschaft“ Außenseitern gegenüber. Dabei haben eher die Erstgenannten die Leichen im sprichwörtlichen Keller. Gerne gebe ich hier wohlverdiente 5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches In der Hitze Wiens
Liebe Leserinnen und Leser,

vor paar Jahren habe ich hier schon mal eine Leserunde ins Leben gerufen, jetzt geht's mit meinem druckfrischen Krimi " In der Hitze Wiens" weiter. Der Gmeiner Verlag spendet 20 Bücher, wahlweise als Print oder E-Book.

Das ist der 6. Krimi mit Inspektor Hoffmann, da aber alle Romane in sich abgeschlossene Geschichten erzählen, kann man auch mit diesem Band starten. Wie der Titel schon andeutet, passt der Krimi vortrefflich für den näherrückenden Sommer.

Wer will einen Wiener Krimi mit facettenreichen Figuren, einer guten Portion Lokalkolorit, einem Ermittler mit " Nase", eine sich entwickelnde Liebesgeschichte, den Kampf um Befreiung und der Suche nach einem Mörder lesen?

Hinweis
Meine Krimis sind nicht lustig oder cosy, sondern spannend, psychologisch durchdacht, schon auch komplex, immer hoffnungsvoll und gefühlsbetont.

Klappentext
Im sommerlichen Wien herrschen Habgier und Neid. Inspektor Hoffmann wird zur Villa eines betagten Hoteliers gerufen. Einbrecher haben den Hausbesitzer ermordet und wertvolle Gemälde gestohlen. Hoffmanns Ermittlungen gestalten sich schwierig, auch weil die Hinterbliebenen sich auffällig wortkarg geben. Welches Motiv steckt hinter der Gewalttat? Als einer der Einbrecher geschnappt wird, beginnt die Jagd nach seinem Komplizen.

Ich werde die Leserunde begleiten und freue mich auf eure Meinungen und Rezensionen.

Viele Grüße
Günter
279 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Das Nadelöhr
Hallo Leute,
hiermit starte ich eine Leserunde zu meinem neuesten Buch "Das Nadelöhr". Ich bin das erste Mal in lovelybooks unterwegs, mal sehen, ob das Spaß macht. Spaß werden hoffentlich die Leserinnen und Leser der zwölf Leseexemplare (ein wirklich schönes Hardcover, als Büchersammler freue ich mich wie der Nikolaus), die der Verlag zur Verfügung stellt, denn diesmal habe ich keinen Krimi verfasst, sondern eine schräge Gesellschaftssatire und halbverrückte Liebeskomödie.
Klappentext:
210 BeiträgeInvalid date
Letzter Beitrag von  unclethomvor 7 Jahren
Das unterstütze ich natürlich sehr gerne...
NACHHALTIGKEIT ZÄHLT.
Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird die Erde bald zu klein sein, um uns Hochverbraucher zu sättigen. Diese Botschaft ist nicht neu, aber in einen Krimi verpackt klingt sie doch noch einmal anders, so als hätte Günter Neuwirth ein Sachbuch geschrieben. Und so ist die Rahmenhandlung von "Erdenkinder" - in einer Kommune, die gegen ein Kohlekraftwerk demonstriert, wird der öko-alternative Grundbesitzer, der sie beherbergt, ermordet, und es wimmelt vor Motiven tatsächlich nur die Fassung für einen spannenden Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit. Es wird nicht nur ein Mord nach allen Regeln der Kriminalistik aufgeklärt, sondern der Leser erfährt auch einiges über Permakultur und ökologische Landwirtschaft. Ein Krimi mit Mehrwert.
Mathias Ziegler, Wiener Zeitung, Jänner 2013
3 Beiträge
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Günter Neuwirth wurde am 22. September 1966 in Wien (Österreich) geboren.

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