Günter Neuwirth Das Nadelöhr

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Inhaltsangabe zu „Das Nadelöhr“ von Günter Neuwirth

Was passiert, wenn die Polizei ein besetztes Haus räumt? Ein Zahn fliegt auf die Straße! Unter diesen seltsamen Umständen begegnen sich Menschen, so unterschiedlich wie die Bremer Stadtmusikanten. Sie verbünden sich, jeder bringt das ein, was er kann, und so entwickelt sich ein hinreißend komisches Roadmovie zwischen Buchdeckeln – drei Außenseiter gehen auf die Suche nach Gerechtigkeit. Dabei landen sie in der Villa des Industriellen, der den Zahn bezahlen soll. Denn schließlich gehört ihm das geräumte Haus ... dann geht alles sehr schnell, und dann kommt alles ganz anders.

Mein Lesehighlight der letzten Zeit!

— anni_b

Österreichischer Autor in Verbindung mit einer Gesellschaftssatire. Für mich ein absolutes Lesemuss !! Unterhaltung vom Feinsten.

— kriminudel

Hält leider nicht, was das eindrucksvolle Cover im Stil von Magritte verspricht - wenig mitreißend, teilweise gar langweilig.

— TochterAlice

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  • Leserunde zu "Das Nadelöhr" von Günter Neuwirth

    Das Nadelöhr

    GuenterNeuwirth

    Hallo Leute, hiermit starte ich eine Leserunde zu meinem neuesten Buch "Das Nadelöhr". Ich bin das erste Mal in lovelybooks unterwegs, mal sehen, ob das Spaß macht. Spaß werden hoffentlich die Leserinnen und Leser der zwölf Leseexemplare (ein wirklich schönes Hardcover, als Büchersammler freue ich mich wie der Nikolaus), die der Verlag zur Verfügung stellt, denn diesmal habe ich keinen Krimi verfasst, sondern eine schräge Gesellschaftssatire und halbverrückte Liebeskomödie. Klappentext:

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    • 209

    unclethom

    19. August 2013 um 17:00
  • Eine Gesellschaftssatiere schlüpft durchs Nadelöhr

    Das Nadelöhr

    Donauland

    23. July 2013 um 17:47

    Nadelöhr, ja da durch möchte man schon manchmal schlüpfen, ob das den Protagonisten in diesem Buch gelingt? Das Nadelöhr, das neuste Werk von Günter Neuwirth, ist eine österreichische Gesellschaftssatire, etwas schräg aber auch verrückt. Vom Cover bin ich begeistert, einfach und trotzdem auffällig. Mona gerät bei einer Hausräumung mitten in Wien in eine Schlägerei mit der Polizei und dabei wird ihr ein Zahn ausgeschlagen, als sie sich vor Schmerzen krümmt, trifft sie Konrad und Luis. Die beiden bringen Mona in Luis Wohnung. Dort versuchen die drei Außenseiter einen Plan auszuhecken, wie sie Gerechtigkeit bekommen. So landet das Trio in der Villa des Millionärs Siegfried Rössner im Waldviertel, doch dieser ist nicht bereit dafür aufzukommen. Durch einen Zufall verändert sich von diesem kuriosen Gespann das Leben. Für dieses Werk sollte man sich Zeit nehmen und nicht nur nebenbei lesen, denn die Sprache braucht die volle Aufmerksamkeit. Dem Autor gelingt es die drei Außenseiter bildhaft zu beschreiben, ich konnte mir alle Personen gut vorstellen. Auch die Sprache von den Protagonisten ist richtig unterschiedlich, genauso wie deren Charaktere. Mona ist eine richtige Kröte, rebelliert gegen alles und lebt genauso wie Konrad auf der Straße, dieser ist ein Philosoph und redet gern über alles. Luis ist ein Computerfreak, der nur im Internet unterwegs ist und hat keine Freunde. Beim skrupellosen Siegried Rössner handelt es sich um einen Kapitalist, der nur an sich selbst denkt. Aber macht Geld allein glücklich? Wer schrägen Humor mag und auch eine etwas andere Geschichte mit Außenseitern lesen mag, der ist von diesem Buch begeistert!

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  • Eine Gesellschaftssatire "Das Nadelöhr" von Günter Neuwirth

    Das Nadelöhr

    kriminudel

    29. June 2013 um 18:11

    Das Nadelöhr ist ein Werk von Günter Neuwirth. Es ist in der Kategorie Belletristik angesiedelt und ist bei Styria Premium erschienen. Klappentext: Mona prügelt sich mit Polizisten, Luis hängt pausenlos im Internet und Konrad hält sich für den verbrieften Helden des sozialen Abstieges. Zu dritt finden sie zueinander. In einer Mission. Der Millionär Siegfried Rössner soll Mona eine Zahnbehandlung bezahlen. Doch dieser denkt gar nicht daran, auch nur einen Finger zu rühren. So beginnt eine irrwitzige Jagd nach Glück und Gerechtigkeit in Wiens dunklen Gassen, im Hinterland des Waldviertels und im skurrilen Innenleben des Kapitalismus’. Der Autor: Günter Neuwirth, geboren 1966, wuchs in Wien auf. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn nach Graz. Der Autor wohnt und arbeitet am Waldrand der steirischen Koralpe. Nach Liebeleien mit der Jazzmusik und dem Kabarett lebt er nun für die Literatur, seine Familie und den Gemüsegarten. Der erfolgreiche Krimi-Autor ist Jury-Mitglied des Friedrich-Glauser-Preises. Meine Bewertung: „Das Nadelöhr“ ist etwas Besonderes, es ist kein Buch, das man auf die Schnelle in einem Rutsch lesen sollte. Geschrieben von einem österreichischen Autor und die Handlung spielt auch in Österreich, was liegt da nahe ? Ich zitiere Günter Neuwirth: „Ja, es sind gar nicht wenige Austriazismen vorhanden. In meinen Krimis halte ich diese weitgehend zurück, in diesem Text habe ich mir kein Blatt vor dem Mund genommen.“ Mir hat dies extrem gut gefallen, denn ich möchte an der Sprache des Buches auch erkennen wo ich mich befinde. Die einzelnen Personen (z.B. Konrad oder Siegfried) sind sprachlich so unterschiedlich dargestellt, dass es Freude macht am Wechsel der Sprache zu erkennen, um wen es gerade geht. Es ist eine Gesellschaftssatire, voller Witz und Ironie, die immer wieder zum Nachdenken anregt. Wer den etwas „schrägen“ österreichischen Humor liebt ist hier genau richtig und investiert die Zeit zum Lesen genau richtig. Von mir erhält „Das Nadelöhr“ die maximalen 5 Sterne und mit seinem wunderschönen Cover wird es nun einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal bekommen, aber sicher nicht dort verstauben. Zum Schluss noch ein persönlicher Lesetipp: Die Kurzgeschichte von Günter Neuwirth "Vielen Dank für das Gespräch" wurde beim Schreibwettbewerb "ROT" des deutschen Buchjournals preigekrönt. Aus über eintausend Einsendungen wurden zwanzig für den begehrten Preis ausgewählt. Zu lesen auf der Internetseite des Autors: http://www.guenterneuwirth.at/

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  • War nicht nach meinem Geschmack!

    Das Nadelöhr

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2013 um 20:22

    Was passiert, wenn die Polizei ein besetztes Haus räumt? Ein Zahn fliegt auf die Straße! Unter diesen seltsamen Umständen begegnen sich Menschen, die unterschiedlicher kaum sein können. Die drei Außenseiter Mona, Luis und Konrad verbünden sich, sie bringen auf der Suche nach Gerechtigkeit ein, was sie können. So entwickelt sich ein hinreißend komisches Roadmovie zwischen Buchdeckeln. Die drei Freunde landen in der Villa des millionenschweren Bankiers und ergrauenden Frauenhelden Siegfried Rössner. Er soll Mona die Zahnbehandlung bezahlen, denn schließlich gehört ihm das geräumte Haus. Und hier nimmt das Schicksal seinen unvorhersehbaren Lauf…. Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, so dass ich Probleme hatte, in die Geschichte rein zu kommen. Bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine Story, die schnell zu lesen ist und ich musste mich wirklich oft konzentrieren. Mit den Charakteren wurde ich auch nicht so richtig warm. Am ehesten habe ich noch einen Draht zu Luis gefunden. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, nur war sie für mich oft zu unglaubwürdig. Wer eine Satire mit etwas fragwürdigen Handlungen mag, wird sicher viel Freude mit diesem Buch haben. Mein Fall war das Buch leider nicht. 

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  • Geld allein macht nicht glücklich

    Das Nadelöhr

    Gela_HK

    15. June 2013 um 00:38

    Durch Polizeieinwirkung verliert Mona einen Zahn. Der Obdachlose Konrad und der Computer-Nerd Luis eilen ihr zu Hilfe. Obwohl alle drei sich vorher nicht kannten, schmieden sie zusammen in Luis Wohnung einen Plan, wie der Unternehmer Rössner für diese Verletzung zur Kasse gebeten werden kann. Genauso verwirrend und nicht erklärend wie die vorstehende Kurzfassung der Handlung zieht sich ein großes Fragezeichen durch das ganze Buch. Lese ich weiter oder gebe ich auf war in weiten Strecken die Frage, die ich mir gestellt habe. Eine Verbindung zu den Protagonisten konnte ich nicht herstellen. Viele eigentümliche Charaktere, die im wirklichen Leben niemals zusammengefunden hätten, strampeln sich in einer konfusen Handlung ab. Konrads wesentliches Ziel ist der Genuss von Billig-Spirituosen und die Streuung von wirren Zitaten. Der Sprachstil ist hierbei am Anfang noch amüsant und wird von Seite zu Seite nerviger. Monas prollige Art passt zwar sehr gut zur Rolle, wirkt aber manchmal überzogen und fehlplatziert. Luis konnte man dann noch am besten folgen. Seine Wandlung vom Einsiedler zum Gemeinschaftsmenschen ist nachvollziehbar. Der mehr als nur angedeutete Fingerzeig, das Geld allein nicht glücklich macht, hätte durchaus einen in sich schlüssigen Roman ergeben können. Wer skurrile Charaktere mag und sich auch an unglaubwürdigen Handlungen nicht stört, hat sicherlich seinen Spaß mit dem Buch.

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  • Ebenezer Scrooge in Österreich...

    Das Nadelöhr

    TochterAlice

    in Kombination mit einem Roadmovie der Benachteiligten - das ist die Handlung des  Romans "Das Nadelöhr" in aller Kürze. Der Bankdirektor Siegfried Rössner, für den bislang nur der schnöde Mammon und das Privatvergnügen - und zwar ausschließlich sein eigenes - zählte, durchlebt aufgrund der Nachhilfe eines ungewöhnlichen Dreigestirns im Kampf um Gerechtigkeit eine fundamentale Wandlung. Das alles gewürzt mit einem ordentlichen Schuss aus der Satirespritze - so zumindest angekündigt von Autor Günter Neuwirth und dem Verlag. Das alles verpackt in ein wunderschön gebundenes Format mit einem sensationellen Cover, das an Magritte gemahnt. Klingt nach einem ungewöhnlichen, spritzigen Buch - ist es aber aus meiner Sicht leider überhaupt nicht. Alles scheint irgendwie schonmal dagewesen und hier in neu zusammengesetzter Form implementiert zu sein, den Witz und die Orginalität habe ich mit der Lupe suchen müssen. Auch die Charaktere sind leider nicht allzu eindringlich gezeichnet - ich habe mich also mit diesem Buch ziemlich gelangweilt. Nun, die Sprache, die ist ganz nett, aber ob das für Freunde des Ausdrucks Grund genug ist, um zu dieser Lektüre zu greifen. Ich wage es zu bezweifeln.  Das Einzige, das mich an diesem Buch wirklich überwältigt hat, war das Cover des Schutzumschlages....

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  • Nadelöhr

    Das Nadelöhr

    cuxbaer

    06. June 2013 um 21:42

    Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald man sich auf den österreichischen Dialekt einläst, läst sich das Buch wirklich gut lesen. Ich konnte mich gut mit den 3 Hauptprotagonisten identifizieren und fand die Geschichte um die Drei richtig gut. Was mich aber gestört hat, war der Teil mit Herrn Rössner, den fand ich nach der Erleuchtung sehr übertrieben und auch sehr langweilig zu lesen. Ein absolutes Highlight ist das Cover dieses Buches, was einfach richtig gut gelungen ist.

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  • Das Nadelöhr

    Das Nadelöhr

    unclethom

    02. June 2013 um 13:37

    Das Buch: Was passiert, wenn die Polizei ein besetztes Haus räumt? Ein Zahn fliegt auf die Straße! Unter diesen seltsamen Umständen begegnen sich Menschen, so unterschiedlich wie die Bremer Stadtmusikanten. Sie verbünden sich, jeder bringt das ein, was er kann, und so entwickelt sich ein hinreißend komisches Roadmovie zwischen Buchdeckeln ¿ drei Außenseiter gehen auf die Suche nach Gerechtigkeit. Dabei landen sie in der Villa des Industriellen, der den Zahn bezahlen soll. Denn schließlich gehört ihm das geräumte Haus ... dann geht alles sehr schnell, und dann kommt alles ganz anders. Der Autor: Günter Neuwirth, geboren 1966, wuchs in Wien auf. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn nach Graz. Der Autor wohnt und arbeitet am Waldrand der steirischen Koralpe. Nach Liebeleien mit der Jazzmusik und dem Kabarett lebt er nun für die Literatur, seine Familie und den Gemüsegarten. Der erfolgreiche Krimi-Autor ist Jury-Mitglied des Friedrich-Glauser-Preises. Bei Styriabooks erschien 2012 der Öko-Krimi „Erdenkinder“. Meine Rezension: Mir liegt hier ein Buch vor welches für jemanden der ohne nachzudenken ein Buch lesen will definitiv nichts ist. Wer allerdings in eine Story eintauchen mag wo man auch mal darüber nachdenken muss, der ist hier an der richtigen Adresse. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und mir hat das Buch wirklich vergnügen bereitet. Ma sollte das Buch auch nicht nur so nebenbei lesen, man sollte sich wirklich die Zeit lassen und konzentriert dabei bleiben, dann hat man auch viel Spass mit dem Buch. Von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Das Nadelöhr von Günter Neuwirth

    Das Nadelöhr

    Helli

    27. May 2013 um 22:04

    Das Nadelöhr von Günter Neuwirth Buch: Was passiert, wenn die Polizei ein besetztes Haus räumt? Ein Zahn fliegt auf die Straße! Unter diesen seltsamen Umständen begegnen sich Menschen, so unterschiedlich wie die Bremer Stadtmusikanten. Sie verbünden sich, jeder bringt das ein, was er kann, und so entwickelt sich ein hinreißend komisches Roadmovie zwischen Buchdeckeln ¿ drei Außenseiter gehen auf die Suche nach Gerechtigkeit. Dabei landen sie in der Villa des Industriellen, der den Zahn bezahlen soll. Denn schließlich gehört ihm das geräumte Haus ... dann geht alles sehr schnell, und dann kommt alles ganz anders. Autor: Günter Neuwirth, geboren 1966, wuchs in Wien auf. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn nach Graz. Der Autor wohnt und arbeitet am Waldrand der Koralpe (Südweststeiermark) und in Wien. Er spielte als Kabarettist und Mitglied der literarischen Performance-Gruppe Mordslust auf diversen Kleinkunstbühnen. Neben seiner Arbeit als Romancier spielt er Piano in einer Jazzrockband und liefert regelmäßig Glossen für ein Online-Magazin. Der erfolgreiche Krimi-Autor ist Jury-Mitglied des Friedrich-Glauser-Preises. Der Autor veröffentlichte u. A. auch: · Erdenkinder, Krimi, Molden Verlag, 2012, · Hoffmanns Erwachen, Krimi, Edition Buche, 2010, · Fichtes Telefon, Krimi, Edition Buche, 2009, · Paulis Pub, Krimi, Edition Buche, 2008, · Mauros Farben, Roman unter dem Pseudonym Paul Fitz, Edition Buche, 2008 Meinung: Der Schreibstill des Autors, Günter Neuwirth, ist gewöhnungsbedürftig. Viele fremdartig vorkommende Begriffe verbergen sich in dem Text, was das relativ schnelle als auch flüssige Lesen erschwert. Österreicher werden wohl über die Begriffe nur schmunzeln. Leider bin ich auch sehr schlecht in die Geschichte rein gekommen, was natürlich auch am Geschmack liegen kann. Eine Satire ist leider nicht wie die Andere. Es gibt annähernd so viele Bestimmungen der satirischen Schreibweise, wie es Satiriker gibt, und keine Bestimmung trifft auf die Gesamtheit der Satiren zu. Luis, ein IT-Nerd, der weder eine Familie hat, noch Freunde, gibt Konrad, einem sich selbst am liebsten hört-reden Philosoph, und Mona, eine Zicke wie es im Buche steht, einen Dach über Kopf. Luis und Konrad versuchen für Monas missliche Lage, ihr ausgeschlagenes Zahn, Vergeltung einzufordern, dieses misslingt gänzlich… aber liest bitte selbst. Fazit: Wer Satiren mag und fremdartige Texte nicht scheut, wird bei diesem Buch bestimmt auf seine Kosten kommen.

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  • Das Nadelöhr

    Das Nadelöhr

    thenight

    27. May 2013 um 09:53

    Klappentext: Was passiert, wenn die Polizei ein besetztes Haus räumt? Ein Zahn fliegt auf die Straße! Unter diesen seltsamen Umständen begegnen sich Menschen, so unterschiedlich wie die Bremer Stadtmusikanten. Sie verbünden sich, jeder bringt das ein, was er kann, und so entwickelt sich ein hinreißend komisches Roadmovie zwischen Buchdeckeln  drei Außenseiter gehen auf die Suche nach Gerechtigkeit. Dabei landen sie in der Villa des Industriellen, der den Zahn bezahlen soll. Denn schließlich gehört ihm das geräumte Haus ... dann geht alles sehr schnell, und dann kommt alles ganz anders. Meine Meinung: Es ist nicht leicht eine angemessene Rezension zu diesem Buch zu schreiben, der Schreibstil des Autors ist wirklich gewöhnungsbedürftig und nicht einfach so herunter zu lesen, nein man muss versuchen sich einzulassen auf die etwas gewundene Sprache Österreichs. Ist dem Leser das gelungen kann er sich auch einlassen auf die Geschichte, Luis, Monas und Konrads. Luis ist ein Nerd wie er im Buche steht, einsam, fett und völlig auf seinen Computer fixiert, Versuche eine Partnerin mittels Blind Dates zu finden scheitern, eine Familie hat er nicht mehr, nachdem sein Vater herausfand das Luis eben nicht sein Sohn ist. Mona, eine 19jährige Rotzgöre die gegen alles und jeden rebelliert und auf der Straße lebt, ebenso wie Konrad ein philosophischer  Penner der sich gern reden hört und kluge Reden schwingt. Luis nimmt sie bei sich auf, bietet Essen und Obdach und so etwas wie Familie und lässt dafür sogar seinen Computer aus. Als diese Drei sich treffen und sich aufmachen um für Monas erlittenes Unrecht, an dem sie meiner Meinung nach selber schuld war, Vergeltung in Form einer Zahnbehandlung zu fordern, und zwar von dem Mann der ursächlich der Auslöser für alle Ereignisse war, Siegfried Rössner, seines Zeichens skrupelloser Kapitalist, geschäftlich wie auch Privat, beginnt ein unrealistisches und überspitztes Märchen das in der Summe zum Nachdenken anregt und aus dem ich für mich mal wieder die allseits bekannte Botschaft enthält *Geld macht nicht glücklich, aber es hilft ungemein*

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  • Satire?

    Das Nadelöhr

    Kitty411

    26. May 2013 um 14:03

    Zum Buch: „Das Nadelöhr“ von Günter Neuwirth ist eine Gesellschaftssatire, die am 15.3.2013 im Styra Premium Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3222134065/lovebook-21 Klappentext: Was passiert, wenn die Polizei ein besetztes Haus räumt? Ein Zahn fliegt auf die Straße! Unter diesen seltsamen Umständen begegnen sich Menschen, so unterschiedlich wie die Bremer Stadtmusikanten. Sie verbünden sich, jeder bringt das ein, was er kann, und so entwickelt sich ein hinreißend komisches Roadmovie zwischen Buchdeckeln. Die drei Außenseiter gehen auf die Suche nach Gerechtigkeit. Dabei landen sie in der Villa des Industriellen, der den Zahn bezahlen soll. Denn schließlich gehört ihm das geräumte Haus ... dann geht alles sehr schnell, und dann kommt alles ganz anders. Die Story: Mona verliert bei einer Hausräumung einen Zahn, Konrad, der Obdachlose, und Luis, der antriebslose Computerfreak treffen sie auf der Straße, als sie sich vor Schmerzen krümmt und schaffen sie in Luis nahe Wohnung. Mona und Konrad quartieren sich bei Luis ein und entwickeln einen Plan, um Monas Zahnlücke behandeln zu lassen, der allerdings nach hinten losgeht und durch einen Zufall mehr als ein Leben sehr verändert… Covergestaltung: Das Cover ist in weiß gehalten, man sieht Stufen, die an einer Wand entlangzuführen scheinen und an einer Tür enden, die halb geöffnet ist und dahinter blauen Himmel mit Wolken zeigt. Im oberen Bereich des Covers stehen Autorenname und Titel. Zum Autor: Günter Neuwirth wurde 1966 geboren und wuchs in Wien auf. Er absolvierte ein Studium der Philosophie und Germanistik und lebt heute am Waldrand der Koralpe und in Wien. Meine Meinung: Leider hat dieses Buch nicht ganz dem entsprochen, was ich mir davon erwartet hatte. Sicher ist das auch eine Sache des persönlichen Geschmacks, aber ich habe es erst weit nach der Hälfte des Buches überhaupt geschafft, mich ein wenig darauf einzulassen. Der Schreibstil war mir teilweise zu langatmig, und ich konnte mich auch schlecht mit den Personen identifizieren oder mich in die Story hineinversetzen, es kam mir teilweise einfach vor wie eine Art Bericht, kein Buch. Zum Ende hin passierte dann ein wenig mehr und ich fand das Buch ein wenig besser als zu Beginn, aber alles in allem war dieses absolut kein Buch für mich. Das Thema an sich finde ich gut, die Umsetzung sagt mir persönlich jedoch nicht zu. Daher vergebe ich für dieses Buch 3 Sterne.

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