Günter Ogger

 3.4 Sterne bei 57 Bewertungen
Autor von Kauf dir einen Kaiser, Nieten in Nadelstreifen und weiteren Büchern.
Günter Ogger

Lebenslauf von Günter Ogger

Der deutsche Autor und Wirtschaftsjournalist Günter Ogger wurde 1941 in Ulm geboren und lebt heute in München.Er machte eine Lehre als Buchhändler und arbeitete als Journalist und Redakteur. Außerdem entwickelte er Zeitschriften wie "Spotlight" und Wirtschaftszeitungen. Er veröffentlichte u.a. die Managerkritik "Nieten in Nadelstreifen" und "Das Kartell der Kassierer". Sein aktuelles Sachbuch "Diktatur der Moral - Wie das Gute unsere Gesellschaft blockiert" erschien im Mai 2015 bei dtv.

Alle Bücher von Günter Ogger

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Kauf dir einen Kaiser

Kauf dir einen Kaiser

 (11)
Erschienen am 01.12.1979
Der Absturz

Der Absturz

 (8)
Erschienen am 09.07.2007
Die Diktatur der Moral

Die Diktatur der Moral

 (6)
Erschienen am 01.05.2015
Das Kartell der Kassierer

Das Kartell der Kassierer

 (6)
Erschienen am 01.01.1994
Der Börsenschwindel

Der Börsenschwindel

 (5)
Erschienen am 01.05.2002
Die Abgestellten

Die Abgestellten

 (2)
Erschienen am 12.03.2009
Absahnen und abhauen

Absahnen und abhauen

 (1)
Erschienen am 01.01.1999

Neue Rezensionen zu Günter Ogger

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Peter_Waldbauers avatar

Rezension zu "Der Börsenschwindel" von Günter Ogger

…und Wasser ist nass
Peter_Waldbauervor einem Jahr

Im Millenium-Jahr vermochte sich Ogger seine ätzende Wirtschafts- und Gesellschaftskritik gerade noch verkneifen, aber schon 2001 spielte das Schicksal ihm voll in die Karten: Crash in der New Economy. Oggers publizistische Reaktion: „Der Börsenschwindel“.

Aktienkurse können fallen, zuweilen sogar heftig, weshalb dann gerne das Wort „Börsencrash“ verwendet wird. Eigentlich keine neue Erkenntnis, so geschehen unter anderem in den Jahren 1929, 1962, 1973, 1987, 1989, 1990 und 1998. Sogar schon 1873, der sogenannte Gründerkrach, ausgehend von Wien.

Für Ogger jedoch Grund genug, Börsen und Aktien gleich pauschal zu verdammen. Obwohl die Aktiengesellschaft und damit die Aussicht auf Profite jenseits von Zinsgewinnen ja eigentlich der Motor jeder modernen Volkswirtschaft ist. Ohne Aktien keine Aktiengesellschaften, keine moderne Wirtschaft und kein Wohlstand. Das weiß bestimmt auch Ogger, aber es meckert sich halt so schön.

 

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Peter_Waldbauers avatar

Rezension zu "Das Kartell der Kassierer" von Günter Ogger

banal
Peter_Waldbauervor einem Jahr

Bei Günter Ogger ist die Welt schlecht, zumindest die Bundesrepublik Deutschland. Entdeckte er schon 1992, dass deutsche Manager, von wenigen Ausnahmen abgesehen, eigentlich „Nieten in Nadelstreifen“ sind, so präsentierte er zwei Jahre später „das Kartell der Kassierer“, in dem „die Finanzbranche Jagd auf unser Geld macht“.

Natürlich macht die Finanzbranche Jagd auf unser Geld, genauso wie die Bau-, die Automobil-, die Elektronik-, die Lebensmittel-, die Medienbranche und so weiter. Die Wirtschaft macht „Jagd“ auf das Geld ihrer Kunden. Dies ist der Zweck allen Wirtschaftens: Verbrauch und Konsum, Befriedigung von Kundenbedürfnissen gegen Geld. Aber wahrscheinlich geht es Wirtschaftsjournalist Ogger gar nicht so sehr um das Anprangern von Banalitäten, sondern wieder mal um das Meckern an sich.

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Peter_Waldbauers avatar

Rezension zu "Die Abgestellten" von Günter Ogger

Der Meckeronkel der Nation
Peter_Waldbauervor einem Jahr

2007 erscheint Oggers Nachruf auf den festen Arbeitsplatz: „Die Abgestellten“. Darin prophezeit er den Büroangestellten ein düstere Zukunft, schlimmer als der Niedergang der Arbeiterklasse. Es drohen Entlassungen, Entlassungen und nochmals Entlassungen. Dazu Kürzungen, Schließungen und Stillegungen.

Folgt man Oggers Argumentation, hat man den Eindruck, uns bliebe künftig nichts anderes übrig als uns aufzuhängen. So düster beschreibt er unsere Zukunftsaussichten.

Alle öffentlichen Einrichtungen würden kostenpflichtig werden, an den privatisierten Bundesstraßen und Autobahnen werde Maut erhoben und Strom, Gas und Wasser gäbe es bald nur noch gegen Vorkasse.

Neben den Angestellten seien auch die Selbständigen kaum besser dran und zur Selbstausbeutung verdammt. Zur Abrundung gibt es natürlich wieder die üblichen Schimpfkanonen auf Manager, Gewerkschaften und Politiker sowie die aktuellen Korruptionsskandale.

Nebenbei kommt Ogger auf das öknomische Prinzip (Minimal-/ Maximalprinzip der Betriebswirtschaftslehre) zu sprechen, doch bei ihm heisst es „...maximaler Erträge bei minimalem Aufwand“, was natürlich Unsinn ist. Jeder Wirtschaftswissenschaftler weiß, dass beides gleichzeitig nicht möglich ist. Entweder ist der Ertrag vorgegeben und ich versuche ihn mit minimalem Aufwand zu erreichen, oder aber ich will aus einem bestimmten Aufwand das Maximale herausholen. Beide Größen, Aufwand und Ertrag, gleichzeitig zu optimieren, ist nicht möglich.

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Gespräche aus der Community

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abas avatar

Die Moral ist die Supermacht des 21. Jahrhunderts

Habt ihr manchmal den Eindruck, dass die eigenen Verhaltens- und Lebensweisen von allen Seiten kritisiert, beurteilt und überwacht werden? Habt ihr häufiger das Gefühl, im Supermarkt nicht mehr alles nur nach Lust und Laune kaufen zu dürfen, weil ihr nicht ganz sicher sein könnt, ob die Produktion der Lebensmittel mit rechten Dingen zugeht? Meldet sich euer schlechtes Gewissen im Alltag immer öfter? Dann könnte es möglich sein, dass ihr Opfer der Diktatur der Moral seid. Aber ist Moral nicht doch etwas Gutes? 

Der Wirtschaftsjournalist und Bestseller-Autor Günter Ogger analysiert in seinem Buch "Die Diktatur der Moral" die Macht der neuen Moral und überrascht mit interessanten und brisanten Thesen über die zunehmende Moralisierung unserer Gesellschaft.

Zum Inhalt
Erfolge wurden früher gefeiert und bewundert. Heute werden sie hinterfragt. Niemand soll sich mehr einen ungerechtfertigten Vorteil verschaffen dürfen. Moral geht vor Geld und Macht. Das ist neu in unserer Gesellschaft. Doch was ist das für eine Moral, die im 21. Jahrhundert alles andere dominiert? Die Konzerne wie Daimler, Deutsche Bank oder Siemens zwingt, Milliarden für die Einhaltung ethischer Prinzipien auszugeben? Die unser aller Leben verändert: unsere Sprache, unser Verhalten, unsere Wertvorstellungen?
Wir erregen uns über Steuerbetrug, falsche Doktortitel, Korruption, Diskriminierung und nehmen gleichgültig hin, dass die Moralisierung unserepersönliche Freiheit einschränkt. Unterm Vorwand, Moral und Sicherheit zu garantieren, setzen die Staaten modernste Überwachungstechnik ein. Dient die Moral am Ende nur der Kontrolle der Bürger?
Anhand einer Fülle von Beispielen zeigt Günter Ogger auf, wo sich die neue Moral überall entfaltet und welche Folgen das hat. Wer steht auf der Gewinner-, wer auf der Verliererseite? Welche neuen Spannungslinien entstehen dadurch in der Gesellschaft? Wie verändern sich die Machtverhältnisse?


Blogger aufgepasst!
Bis zum 31.05. habt ihr die Möglichkeit, bei der Bloggerparade zu diesem interessanten Buch mitzumachen. Alles zu dieser Aktion könnt ihr hier nachlesen.

Noch mehr erfahren? Hier geht's zur Leseprobe!

Zum Autor
Günter Ogger, geboren 1941, Wirtschaftsjournalist und Bestseller-Autor, war lange Redakteur bei "Capital".
Diverse Veröffentlichungen, u. a.: "Kauf dir einen Kaiser. Die Geschichte der Fugger", "Nieten in Nadelstreifen. Deutschlands Manager im Zwielicht", "Der Börsenschwindel: wie Aktionäre und Anleger für dumm verkauft werden", "Die Ego-AG: Überleben in der Betrügerwirtschaft", "Die Abgestellten. Ein Nachruf auf den festen Arbeitsplatz".

"Die Diktatur der Moral" ist ein Thema, dass für viel Gesprächsstoff sorgt, weshalb wir mit euch eine ganze Woche über dieses Thema sprechen und mit euch in unserer Diskussionswoche Meinungen, Erfahrungen und Gedanken austauchen möchten!
Von Montag bis Donnerstag werden wir euch dazu jeweils eine Frage stellen, über die ihr euch im entsprechenden Unterthema austauschen könnt. Und zur Krönung des Ganzen steht uns Günter Ogger am 22.05. während eines Fragefreitages zur Verfügung!

Unter allen, die sich an unserer Diskussionsrunde und am Fragefreitag beteiligen, verlosen wir zusammen mit dtv 15 Exemplare von "Die Diktatur der Moral". Für die Beantwortung der Diskussionsfragen habt ihr bis zum 25. Mai 2015 Zeit.

Und wer mehr über Günter Ogger und die Hintergründe zu "Die Diktatur der Moral" erfahren möchte, darf das Special zum Buch nicht verpassen.

Ich freue mich sehr auf einen interessanten Austausch mit euch und wünsche auch viel Glück bei der Verlosung!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Günter Ogger wurde am 25. April 1941 in Ulm (Deutschland) geboren.

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