Günter Ohnemus Siebenundsechzig Ansichten einer Frau

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Inhaltsangabe zu „Siebenundsechzig Ansichten einer Frau“ von Günter Ohnemus

„Zum dritten Mal lese ich jetzt ‚Siebenundsechzig Ansichten einer Frau’, und dieses Gefühl, dieses verflucht schöne Gefühl – es ist immer noch da. Ich habe ein Buch der Geheimnisse entdeckt: der 67 Millionen Geheimnisse einer Frau und eines Mannes. Günter Ohnemus pustete den Nebel weg. Jetzt kann ich für ein Weilchen wieder in den Himmel gucken. Ja, das ist der Grund, warum ich Bücher lese.“ (Jaromir Konecy „Cocksucker“) (Quelle:'Fester Einband/01.01.1995')

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  • Wie ein Besuch in einer Gemäldegalerie

    Siebenundsechzig Ansichten einer Frau

    gst

    05. April 2017 um 13:16

    „Ich hatte das Gefühl, wir wären beide nur geboren,um diesen Abend hier zusammen zu verbringen.Ich habe dieses Gefühl schon öfter in meinem Leben gehabt.Vielleicht ist es so, dass wir manchmal, wenn wir sehr glücklich sind, allen Leuten gehören,und die Leute spüren das auch.Sie können es vielleicht nur nicht ausdrücken,aber sie spüren es.“Diese Worte auf der Rückseite des Buches haben mich vor 20 Jahren so angesprochen, dass ich das Buch unbedingt haben musste. Leider gefielen mir die Geschichten, die ich dann las, nicht so gut. So stand das Buch, dessen grünes Cover nur von einem fleischfarbenen Frauenfuß verziert wird, seit Jahren ungelesen in meinem Regal. Dank der Lovelybooks-Themenchallenge gab ich ihm endlich die Ehre. Und was ich dabei entdeckte, hat mich ehrlich erstaunt: Je weiter ich in der Lektüre vorankam, desto mehr fingen mich die kurzen Geschichten ein. Sie entlockten mir Erinnerung, so manches wissende Lächeln – aber auch Unverständnis. Der Autor spielt mit Worten und Bildern. Das Buch zu lesen, ist wie ein Besuch in einer Gemäldegalerie. Vor manchen Bildern bleibt man stehen, sucht nach dem Punkt, der einen nicht mehr loslässt; an anderen geht man achtlos vorüber, weil man sie nicht versteht. Es gibt prachtvoll ausgearbeitete Bilder, aber auch spartanisch hingeworfene. „Ich spiele wirklich sehr gerne“, schreibt der Autor, der 1994 mit dem Marburger Literaturpreis und 1998 mit dem Alfred-Kerr-Preis sowie dem Tukan-Preis ausgezeichnet wurde, in seinem Vorwort. „Alle möglichen Spiele. Und ich packe immer gerne Geschenke aus. Aber ich bin kein Freund einer Literatur, in der es darum geht, dass die Autoren einen Haufen Anspielungen in ihre Bücher einwickeln, nur damit die Leser und ein Expertengruppen sie hinterher wieder auswickeln können. Ich bin eher der Freund einer Literatur, die Anspielungen auf die Welt enthält. Auf die Welt, ohne die die Literatur leer wäre. Und natürlich gehört zur Welt – wenigstens noch eine Zeitlang – auch die Literatur, und deshalb gibt es überall, in fast allen Büchern, literarische Anspielungen. Das ist ja selbstverständlich. Ich rede hier nur von diesem Ein- & Auswickelgeschäft.“Mir als Leserin kam es so vor, als steigerte sich der Inhalt der in diesem Buch festgehaltenen Momentaufnahmen unaufhörlich. War ich anfangs noch unsicher, ob ich bis zum Ende der 67 Geschichten durchhalte, konnte ich das Buch zum Ende hin kaum noch aus der Hand legen. Vielleicht hatte ich mich nach und nach an den Stil des 1946 geborenen Autoren gewöhnt? Besonders positiv fiel mir übrigens die Aufmachung des Buches aus dem Maroverlag auf. Auch ohne Schutzumschlag und Lesebändchen lag das Buch angenehm in der Hand und ich empfand das chamoisfarbene Papier ausgesprochen lesefreundlich und augenschonend. Eigentlich traurig, dass dieses Kleinod so lange zwischen anderen Schätzen verborgen geblieben ist. Immerhin schaffte ich es noch zu lesen, ehe es zur Antiquitität wird ... 

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