Günter Ruch Gottes Fälscher

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Inhaltsangabe zu „Gottes Fälscher“ von Günter Ruch

Fulda 1150. Eberhard ist der beste Fälscher seiner Zeit und hat schon vielen Adligen zu Wohlstand verholfen. Als ein neuer Abt die Herrschaft über das Kloster übernimmt, müssen diese um ihre Pfründe fürchten. Doch auch der neue Abt braucht einen Meister wie Eberhard. Der Fälscher gerät zwischen die Fronten und muss nicht nur um sein eigenes Leben bangen, sondern auch um das der einzigen Frau, die er je geliebt hat …

Hallo Loewe, interessantes Buch - Gotes Fälscher. Ich schreib es mir auf meine Wunschliste.

— saia
saia

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  • Gottes Fälscher gab es tatsächlich

    Gottes Fälscher
    fantagiroh

    fantagiroh

    27. February 2014 um 23:02

    12. Jh Fulda. Eberhard ist der jüngste Sohn eines Bauernmeisters er lernt heimlich bei einem Mönch lesen und schreiben. Der Abt des Fuldaer Klosters wird auf Ihn aufmerksam und bietet Ihm eine Ausbildung in der Klosterschule an, in welcher für gewöhnlich nur adlige Sprösslinge zu finden sind. Eberhard hat es weder auf der Klosterschule noch in seinem späteren Werdegang leicht, trotz oder gerade wegen seiner außergewöhnlichen Begabung mit Schrift und Wort umzugehen. Im Laufe seines Lebens nutz Abt Markward sein können, um Urkunden zu fälschen, damit den Adligen Land weggenommen und der Kirche zugeteilt wird. Der Leidtragende ist Eberhard, der auf Grund eines Vorfalls fliehen muss um sich dann einer Gauklergruppe anzuschließen….. Da mir historische Romane, welche auch noch auf einer wahren Begebenheit beruht, denn den Fälscher Gottes gab es wirklich, sehr gut gefallen, konnte dieses Buch nur gewinnen. Und wie sooft gibt es viele Ungerechtigkeiten und Schicksalsschläge,. die einen mit der Figur mitleiden lassen. Obwohl Eberhard eher grüblerisch ist und oft zweifelt war er mir doch sympathisch. Das Buch liest sich gut und wird zum Schluß hin noch mal spannend.

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  • Rezension zu "Gottes Fälscher" von Günter Ruch

    Gottes Fälscher
    merlin78

    merlin78

    01. June 2012 um 18:11

    Fulda 1150. Eberhard wächst als zweitgeborener Sohn des Bauernmeisters Hinkmar auf. In seinem Dorf Gisel fühlt er sich wohl, er liebt seine Sandkastenfreundin Gertrudis und ist stolz auf seinen großen Bruder Walther. Bis eines Tages der Mönch Dudo ins Dorf kommt und sich ausgerechnet Eberhard als seinen Nachfolger aussucht. Schon wenige Tage später findet sich Eberhard in der Klosterschule zu Fulda wieder und lernt dort lateinische Schriften zu lesen, zu schreiben und auch zu fälschen. Zu Anfang kann Eberhard noch viel Profit aus seinen Arbeiten ziehen, doch schon bald ziehen dunkle Wolken auf und Eberhard muss nicht nur um sein eigenes, sondern auch um das Leben der Menschen fürchten, die er liebt. Das Buch des Autors Günter Ruch umfasst auf 475 Seiten eine sehr detaillierte Erzählung, die anschaulich und chronologisch perfekt aufeinander abgestimmt ist. Der Hauptprotagonist Eberhard von Gisel ist zunächst ein wenig naiv und gutgläubig, doch im Verlauf der Geschichte zeigt er viele verschieden Facetten seines Charakters, die schließlich in einer starken Persönlichkeit enden. Seine große Liebe Gertrudis ist für ihn ein Lebenswegweiser, auch wenn die Beiden viele Jahre getrennt sind, so bleibt sie doch immer mit ihm verbunden und seine große Hoffnung in schwersten Stunden. Die Geschichte liest sich recht flüssig und durch eine gute Kapiteleinteilung bekommt das Werk eine sehr übersichtliche Einteilung. Die Charaktere sind bildlich und sehr liebevoll beschrieben, wobei natürlich das Hauptaugenmerk auf Eberhard und Gertrudis liegt. Der Autor hat sich mit der Historie gründlich auseinander gesetzt und so wahre Begebenheiten mit in die Erzählung integriert. Da mir das Buch gut gefallen hat und die Schilderungen mich überzeugt haben, kann ich dem Werk 5 von 5 Sternen geben.

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