Günter Skeib Orkane über Antarktika

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Inhaltsangabe zu „Orkane über Antarktika“ von Günter Skeib

Vor der eisgepanzerten Küste des antarktischen Kontinents wölbt sich die gewaltige kuppel der einsamen Drygalski-Kuppel. Tief in Schnee und Firn eingegraben, hebt sich, ein schwarzes Pünktchen nur in der grenzenlosen Einöde, ein winziges Zelt von der Oberfläche ab. Mit ungeheurer Wucht fegen die fast ständig tobenden Orkane über die von Packeis umschlossene Insel hinweg, rütteln am Zelt und drohen die Insassen unter Schneemassen zu ersticken. Drei Wissenschaftler, der Meteorologe Günter Skeib und seine beiden sowjetischen Kollegen, führen hier trotz Kälte und Schneesturm das umfangreiche Programm ihrer Messungen und Beobachtungen durch. Die drei Männer sind ganz auf sich allein gestellt, abgeschnitten von der übrigen Welt, nur durch Funk mit der Hauptstation Mirny auf dem Festland des sechsten Kontinents Verbunden. Und auch diese lose Verbindung ist oft genug unterbrochen, wenn magnetische Stürme in der Atmosphäre jeden Funkverkehr unmöglich machen. Unter solch unvorstellbar schweren Bedingungen müssen die Forscher auf der einsamen Eisinsel ausharren, bis zu Beginn des antarktischen Frühlings ein Flugzeug sie wieder abholt und sie ihre Arbeit in Mirny selbst, dem Hauptstützpunkt der sowjetischen Südpolarexpeditionen, fortsetzen werden. Hervorragende Erfolge wurden bei der Erforschung der Antarktis in den letzten Jahren bereits erzielt, doch noch immer gibt es dort viele Probleme zu lösen, und die schon gewonnenen Ergebnisse müssen durch neue Meß-und Beobachtungsreihen untermauert werden. In vorbildlcher internationaler Zusammenarbeit bemühen sich daher Wissenaschaftler aus den verschiedenen Ländern auch weiterhin, demsechsten Kontinent seine Geheimnisse zu entreißen. Länger als ein Jahr vernbrachte Dr. Skeib in der Antarktis. Zusammen mit zwei Kameraden verließ er im Herbst 1959 due Heimat, nur zu zweit kehrten sie im Frühjahr 1961 zurück, den Dritten, den jungen Meteorolgen Christian popp, hatte der Eiskontinent für immer behalten. Im vorliegenden Bericht schildert der Leiter der deutschen Gruppe mit lebendiger Kraft der Darstellung der Erlebnisse und die Arbeit dieser ersten Antarktisforscher aus der Deutschen Demokratischen Republik.

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