Die Wiedergeburt der Sterne nach dem Feuerwerk

von Günter Ullmann 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Die Wiedergeburt der Sterne nach dem Feuerwerk
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Inhaltsangabe zu "Die Wiedergeburt der Sterne nach dem Feuerwerk"

Günter Ullmann, der bereits als Schüler malte und dichtete, war seit 1968 den geballten Repressionen der DDR-Diktatur ausgesetzt: Observation, Bespitzelung durch vermeintliche Freunde (Ibrahim Böhme alias IMB Paul Bonkarz bw. IMV August Drempker), Postkontrolle, Publikationsverbot, Zersetzungsmaßnahmen bis hin zur Einweisung in die Psychiatrie, Verhaftungen und Verhöre. In dieser Bedrängnis blieben ihm bald nur noch seine Familie, einige Freunde und die Liebe zur Poesie. Als die Mauer fiel, schrieb er: „Ich weiß nicht, ob ich die DDR länger überstanden hätte.“ In diesem Satz wird der enorme existentielle Druck deutlich, der auch in seinen Gedichten spürbar ist, die das Leben und die Auseinandersetzung mit der Diktatur widerspiegeln. Selbst Texte, die scheinbar Alltägliches beschreiben, beinhalten stets auch eine politische Aussage: der unbändige Wunsch nach Freiheit und das Aufbegehren gegen staatliche Zwänge und Unterdrückung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940111470
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Edition Büchergilde
Erscheinungsdatum:01.03.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Angiziavor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Wiedergeburt der Sterne nach dem Feuerwerk" von Günter Ullmann

    Das Buch ist eine Auswahl von Gedichten und Prosa, die chronologisch gesammelt und abgedruckt wurde. Günter Ullmann, der Autor dessen, war ein in der DDR verfolgter Schriftsteller, dem man verboten hat seine Texte herauszugeben und der mehrmals mit großen Einschnitten durch die DDR leben musste.
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    Ich habe anfangs mit wenig Begeisterung Zeile für Zeile verschlungen und war fest davon überzeugt, ein unnötiges Stück Literatur in Händen zu halten.. aber nach und nach haben sich immer wieder kleine Überraschungen aufgetan, weil ich bei vielen Gedichten einfach stoppen musste um sie nochmal zu lesen.. und sie haben ihre Wirkung nicht verfehlt.
    Ich hab Dinge gedacht wie "nicht schlecht", "hätte von mir sein können" und "da hat er recht".. und war hinsichtlich dieser kleinen Überraschungen doch schon froh, das Buch gekauft zu haben. Bei der Prosa war ich auch geteilter Meinung.. aber am Ende denke ich doch, das es nicht schlecht war. Wobei der autobiographische Text zum Schluss, den die Herausgeber über Günter Ullmann schrieben, viele Gedichte und Teile der Prosa erst mit Leben füllten, da man ihrer Bedeutung vorher nicht bewusst war bzw. man zwar wusste das vieles irgendwie mit der DDR zu tun hat, aber nun erst wusste, wie sehr der Verfasser darunter gelitten hat. Das gab mir schlussendlich den Ruck, ihm 4 Sterne zu geben.. die hat er verdient.

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