Günter Wamser , Sonja Endlweber Im wilden Westen

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Inhaltsangabe zu „Im wilden Westen“ von Günter Wamser

Die Fortsetzung seiner faszinierenden Reise auf dem Pferderücken von der Südspitze Argentiniens bis in den hohen Norden Alaskas führt den Abenteuerreiter Günter Wamser nun durch die wunderbar wilde Bergwelt der Rocky Mountains. Zusammen mit seiner Partnerin Sonja Endlweber ritt er über drei Jahre und 5.000 Kilometer von der mexikanischen zur kanadischen Grenze. Aus Sonja Endlwebers Feder stammt der humorvolle und philosophische Bericht über diese außergewöhnliche Reise quer durch den Wilden Westen. Die Erzählung ist nicht nur ein packendes Leseabenteuer - sie zeichnet auch ein Portrait der Vielfältigkeit und Schönheit der Landschaft, erzählt von der Sehnsucht nach dem naturnahen Leben, von der intensiven Nähe zu Hund und Pferden und von Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen.

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  • Rezension zu "Im wilden Westen" von Günter Wamser

    Im wilden Westen
    savanna

    savanna

    18. March 2010 um 08:56

    Die wilden Mustangs im mittleren Westen der USA gelten bis heute als ein Sinnbild für Freiheit und Ursprünglichkeit. Vor diesem Hintergrund erscheint es nahezu selbstverständlich, dass die Abenteurer und Autoren Günter Wamser und Sonja Endlweber ihre Tour quer durch Nordamerika auf dem Rücken von Mustangs realisiert haben. Durch seinen insgesamt 11 Jahre dauernden Ritt durch Süd- und Mittelamerika, seine beeindruckenden Diavorträge und sein erfolgreiches erstes Buch „Der Abenteuerreiter“ hat Günter Wamser bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad und vor allem einen unschätzbaren Erfahrungsschatz erreicht. Da Wamser seine Pferde auf der eigens so betitelten Transhumanica – dem Ritt von Feuerland nach Alaska – leider nicht in die USA einführen durfte, setzt er seinen Ritt auf der anderen Seite der Grenze mit einem völlig neuen Team fort. Von Mexiko bis Alaska wird er begleitet von seiner Partnerin Sonja Endlweber, den vier Mustangs Azabache, Lightfoot, Dino und Rusty und der Hündin Leni. Die Fortsetzung seiner Reise und somit auch der Inhalt der Neuerscheinung „Im Wilden Westen“ umfasst rund drei Jahre, knapp 5000 Kilometer und unzählige Erlebnisse. Im Stil eines Reiseberichtes wird der Leser mitgenommen in ein spannendes Kennenlernen von Mensch und Tier, in einen routinierten und doch allzu chaotischen Tagesablauf sowie in unerwartet abwechslungsreiche Landschaften entlang der Rocky Mountains. Speziell die beiden liebevoll zusammen gestellten Fotostrecken zeigen, vor welchen beeindruckenden Kulissen das Paar unterwegs war und von welchen liebenswerten Vierbeinern sie begleitet wurden. Es ist das Meistern von körperlich und psychisch sehr anstrengenden Reiseetappen, die für Wamser und Endlweber den Erfolg ihrer Expedition ausmachen. Obwohl sie mit Alaska ein klar definiertes Ziel vor Augen haben, sind die bewusst ohne konkreten Zeitplan gestartet. Der Weg ist das Ziel – selten wird dies so deutlich wie beim Wandern bzw. beim Wanderreiten. Wamser ist Gründungsmitglied der internationalen Long Riders' Guild und gilt als auf Grund seiner früheren Erfahrungen und bestehenden Ambitionen als Extrem-Wanderreiter. Dass diese ehrgeizige Tour – oder besser gesagt ihr für Jahre definierter Lebensstil – nicht auf Kosten der Tiere geht, wird mit der Lektüre sehr deutlich. Noch bevor an das Aufbauen des Zeltes oder gar das abendliche Essen zu denken wäre, müssen ohne Ausnahme immer zuerst die Pferde versorgt werden. So navigiert das Paar ganz bewusst immer zu ausreichender Wasserversorgung und optimalen Weidemöglichkeiten. Leser, die Wamsers ersten Reisebericht bereits kennen, werden rasch die Unterschiede zu „Im Wilden Westen“ feststellen. Obwohl beide Reisende als Autoren genannt werden, stammt dieses Buch größtenteils aus der Feder von Sonja Endlweber. Als Ich-Erzählerin – oder phasenweise als 'Wir-Erzählerin' – lässt sie den Leser teilhaben an ihrer eigenen Unsicherheit im Umgang mit Pferden, an diversen Reibereien mit ihrem Partner Günter und auch an ihrer persönlichen Entwicklung während dieser extremen Auszeit. Es ist keinesfalls weniger interessant, lediglich anders, die Reiseerfahrungen und Dialoge diesmal nicht aus der Perspektive Günter Wamsers zu lesen.

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