Günter Zint

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Hamburg meine Perle, Große Freiheit 39 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Günter Zint

Günter Zint, geb. 1941, war Hausfotograf im Star-Club, arbeitete u.a. für Stern, Spiegel, konkret, gründete die St. Pauli Nachrichten und das St. Pauli Museum.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Günter Zint

Cover des Buches Hamburg meine Perle (ISBN: 9783740802301)

Hamburg meine Perle

 (1)
Erschienen am 12.10.2017
Cover des Buches Wilde Zeiten (ISBN: 9783960605041)

Wilde Zeiten

 (0)
Erschienen am 30.10.2018
Cover des Buches Zintstoff - 50 Jahre deutsche Geschichte (ISBN: 9783865683175)

Zintstoff - 50 Jahre deutsche Geschichte

 (0)
Erschienen am 02.11.2007
Cover des Buches Große Freiheit 39 (ISBN: 9783453007192)

Große Freiheit 39

 (1)
Erschienen am 01.08.1990
Cover des Buches Das Wismut Erbe (ISBN: 9783923478552)

Das Wismut Erbe

 (0)
Erschienen am 01.04.1998

Neue Rezensionen zu Günter Zint

Cover des Buches Hamburg meine Perle (ISBN: 9783740802301)W

Rezension zu "Hamburg meine Perle" von Günter Zint

Aus Ruinen zur schönsten Großstadt Deutschlands geworden
wschvor 4 Jahren

Die Münchner, Berliner und wie die anderen deutschen Großstädte auch alle heißen mögen es mir verzeihen. Aber Hamburg hat etwas, was den anderen fehlt: den Welthafen, die daraus resultierende Internationalität, die Mentalität der Hamburger, reichlich Grünflächen und natürlich Wasser, Wasser und nochmal Wasser.

Um das heutige Hamburg geht es in diesem schönen Bildband nicht. Sondern um den Aufstieg aus Ruinen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit all den katastrophalen Folgen. Auch und Besonders für Hamburg.

Die Stadt im Winter, im Sommer. Arbeiter, normale Bürger, die sich bei einem Kaffee auf der Blankeneser Landungsbrücke (eines der wenigen Farbfotos, Demonstration der zur KPD tendierenden Werftarbeiter, die Queen bei ihrem ersten Staatsbesuch anno 1965, Charles de Gaulle, Studentendemos gegen den von den USA geführten Vietnam-Krieg. Gebrauchtwagenmarkt mit Badewannen-Ford (17m hiess er glaube ich), Borgward oder VW Bully mit geteilter Frontscheibe. Uwe Seeler beim Spiel im DFB-Pokalfinale am 14. August 1963, das der HSV mit 3:0 gegen Borussia Dortmund gewann - lang, lang ist's her. 
Zeitgeschichte eben.

Es macht grossen Spass, in dem Bildband zu blättern, zu lesen, zu staunen, sich zu wundern. Diese Freude, dieses Interesse an dem "Tor zur Welt" werden nicht nur gebürtige Hamburger empfinden.

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