Günter von Lonski

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Alle Bücher von Günter von Lonski

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Günter von LonskiAlarm im Pfannkuchenhaus
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Alarm im Pfannkuchenhaus
Alarm im Pfannkuchenhaus
 (7)
Erschienen am 01.01.2013
Günter von LonskiStinkertee: Ein Fall für die Küchendetektive
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Stinkertee: Ein Fall für die Küchendetektive
Günter von LonskiAschekuchen
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Aschekuchen
Aschekuchen
 (5)
Erschienen am 08.05.2016
Günter von LonskiElend
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Elend
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 (6)
Erschienen am 01.01.2013
Günter von LonskiEis!
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Eis!
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 (5)
Erschienen am 01.09.2012
Günter von LonskiHass verjährt nicht
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Hass verjährt nicht
Hass verjährt nicht
 (2)
Erschienen am 02.09.2016
Günter von LonskiBlattSchuss
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BlattSchuss
BlattSchuss
 (2)
Erschienen am 01.06.2008
Günter von LonskiMut verleiht Flügel
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Mut verleiht Flügel
Mut verleiht Flügel
 (2)
Erschienen am 13.06.2017

Neue Rezensionen zu Günter von Lonski

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Korikos avatar

Rezension zu "Mut verleiht Flügel" von Günter von Lonski

Kann leider nicht überzeugen ...
Korikovor 17 Tagen

Story:
Björn ist 15 und anders als die anderen Jungs in seinem Alter – sein Herz schlägt für Mode und Design anstatt für Fußball, Mädchen findet er nicht halb so interessant wie die anderen und durch seine schüchterne Art wird er schnell in die Defensive gedrängt. Gerade gegen seinen Vater, der gleichzeitig auch Trainer des Fußballteams ist, hat Björn keine Chance. Das ändert sich, als er eines Tages plötzlich im Stadtsee neben seines Spiegelbild Geo Chavez sieht, einen Flugpionier, dem 1910 in seinem Aeroplan die Überquerung der Alpen gelang. Danach taucht Chavez immer wieder auf, berichtet von seinen Abenteuern und macht Björn auf seine Art Mut, zu sich selbst zu stehen. Unterstützung bekommt Björn auch von Mell, die seine beste Freundin wird und Sven, der Björns Gefühlswelt gehörig durcheinander bringt …

Eigene Meinung:

Das 160-seitige Jugendbuch „Mut verleiht Flügel“ von Günter von Lonski erschien im Sommer 2017 beim Monika Fuchs Verlag und handelt von Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen. Günter von Lonski ist bereits seit mehreren Jahrzehnten als Schriftsteller aktiv – schreibt vorwiegend Kinder/Jugendbücher und Krimis, aber auch Drehbücher und Theaterstücke. Anlässlich der Veröffentlichung von „Mut verleiht Flügel“ brachte der Monika Fuchs Verlag zeitgleich den Tatsachenbericht „Im Aeroplan über die Alpen: Geo Chavez’ Simplonflug“ von Paul Willi Bierbaum neu heraus, der ursprünglich 1918 erschienen ist und die Ereignisse rund um die Alpenüberquerung von Geo Chavez schildert.Die Geschichte um den 15-jährigen Björn behandelt hauptschlich die Themen Freundschaft, Selbstfindung und den Mut zu sich selbst zu stehen – in Björns Fall steht der „Kampf“ gegen seinen Vater an oberster Stelle, denn für diesen sind sportliche Leistungen, insbesondere im Fußball, neben den schulischen am Wichtigsten. Dass Björn weder in dem einen noch in dem anderen wirklich gut ist, bekommt der Mann gar nicht mit, ebenso wenig, dass Björn sehr in sich gekehrt ist und eigentlich ganz andere Ziele im Leben hat. Eine wichtige Bezugsperson für den jungen Teenager wird Mell, ein toughes Mädchen, das Fußball spielen kann und Björn bei seinem Traum unterstützen will. Sven spielt eine eher untergeordnete Rolle, da ihm nur am Rande Beachtung geschenkt wird und Björn sich nicht unbedingt korrekt gegenüber ihm verhält.

Insgesamt ist die Geschichte sehr klischeebeladen – sowohl inhaltlich auch was die Charaktere betrifft: der schüchterne Junge, der kein Fußball spielen, sondern Modedesigner werden will ist natürlich schwul (zumindest klingt das am Rande durch), das toughe Mädchen, das ihm als beste Freundin zur Seite steht, der böse Vater, der wenig für die wahren Wünsche seines Sohnes übrig hat und Sven, der lieber Süßigkeiten herstellt. Die Sache mit Chavez und sein wiederholtes Auftauchen in spiegelnden Flächen ist leider auch nicht so spannend umgesetzt, wie man sich erhofft hat, denn im Grunde hilft er Björn nur bedingt, sondern erzählt eher, wie er zum Piloten wurde und was ihn bewegt hat, die Alpen zu überfliegen. Den Mut, sich seinem Vater zu stellen, entwickelt Björn mehr durch Mell und die Tatsache, dass er an einem Modedesign-Wettbewerb teilnehmen will.

Sehr schade ist auch, dass die Homosexualität im Grunde keine Rolle für die Geschichte spielt – einerseits ist es okay, wenn das Thema nicht unnötig ausgewalzt, andererseits fragt man sich bei einem Jugendbuch wie „Mut verleiht Flügel“ warum der Autor diese Sache überhaupt aufgenommen hat. Weder hat man das Gefühl, dass Björn sich wirklich für Sven interessiert (insbesondere so, wie er ihn zum Ende hin behandelt – da wird er dem Leser extrem unsympathisch), noch wird die Sache in irgendeiner Form aufgeklärt oder aufgegriffen. Es gibt nicht einmal ein wirkliches Ende für Björn und Sven, denn hier fehlt das klärende Gespräch vollkommen – man bleibt bei dem Thema vollkommen in der Luft hängen, weiß weder ob die beiden sich aufraffen, noch ob sie sich danach ignorieren. Auch Björns Aussprache mit seinem Vater ist alles andere als befriedigend, denn das Gespräch wird auf eine Seite zusammengefasst, anstatt wirklich in den Dialog zu gehen. Hier verschenkt der Autor alle Möglichkeiten, dem Buch Tiefe zu geben, zumal das Happy Ende wirklich schnell herbeigeführt wird (was alles andere als glaubwürdig wirkt).

Die Charaktere wirken leider sehr blass und klischeebeladen – man weiß schon ganz am Anfang, wer welche Position einnimmt und wie dieser in bestimmten Situationen handelt. Wirklich niemand bricht aus der ihm zugedachten Rolle heraus, nicht einmal Björn, obwohl er sich durch Chavez ändert und Mut findet, zu sich selbst zu stehen. Zudem wirken die Hauptcharaktere nicht wie 15-Jährige, sondern wesentlich jünger, was an ihren Handlungen und Reaktionen liegt. Auch die Erwachsenen können da nicht ausgleichen – gerade Björns Vater fällt durch seine Aart negativ auf.

Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – Günter von Lonski hat einen recht einfachen, aber durchaus gut lesbaren Schreibstil, der für die Altersgruppe durchaus passend ist. Die Beschreibungen der Stadt und einzelner Szenen sind schön, bei den Dialogen hätte man jedoch mehr ins Detail gehen können, auch um diese zu vertiefen. Interessant sind die Passagen aus „Im Aeroplan über die Alpen: Geo Chavez’ Simplonflug“ von Paul Willi Bierbaum (Björn begegnet nicht nur Chavez, er liest auch das Buch), die mit in die Erzählung einfließen.

Fazit:
Insgesamt kann „Mut verleiht Flügel“ leider nicht überzeugen – Figuren und Geschichte sind zu klischeebeladen und wirken unausgegoren, Probleme werden nicht wirklich aufgearbeitet und gelöst und die Figuren wirken leider nicht sonderlich realistisch. Viele Aspekte werden mit in die Geschichte eingeflochten (das Thema Homosexualität, Mobbing und Geo Chavez), jedoch nicht wirklich gut umgesetzt – hier wäre weniger mehr gewesen, oder ein umfangreicheres Buch, um die einzelnen Themen auch wirklich passend zu beleuchten. So hinterlässt das Buch von Günter von Lonski leider ein unbefriedigendes Gefühl, denn nichts scheint wirklich zu einem Ende geführt worden zu sein. Schade – 1,5 Sternchen.

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MargareteRosens avatar

Rezension zu "Mut verleiht Flügel" von Günter von Lonski

Mut verleiht Flügel
MargareteRosenvor einem Jahr

oder wie ein toter Aeronaut einem Jungen den richtigen Weg zu sich selbst zeigt.

Auf 160 Seiten wird Björns Weg zu sich selbst erzählt. In einer knappen und präzisen Sprache, so gänzlich ohne viel Drumherum, rollt sich das Leben eines 14Jährigen auf, der zwar kein Fußball dafür aber umso mehr Herrenmode liebt.

Er findet Halt und Unterstützung durch eine Schulfreundin und einen Klassenkameraden. Die eine findet er nett, der andere weckt Schmetterlinge im Bauch.

Bei wichtigen Entscheidungen zeigt sich der Aeronaut Geo Chavez, und erzählt kurz aus seinem Leben. So kann Björn erkennen, dass man nicht hoch hinaus muß um großen Mut zu beweisen. Und das der Mut zu sich zu stehen, letztendlich zum Ziel führt.

Es  ist eine schöne und absolut nicht wertende Geschichte um die eigene Berufswahl, die erste Liebe und das Erkennen, dass Andersein doch nicht so anders ist.

Zu "Mut verleiht Flügel" gehört auch noch der im gleichen Format und ähnlichen Cover erschienene Tatsachenbericht über Geo Chavez von dem Journalisten Paul W. Bierbaum. Da er bereits im Jahre 1918 erschienen ist, wurde er achtsam überarbeitet. Das Besondere der damaligen Sprache kommt sehr gut heraus und doch läßt sich der Bericht angenehm lesen. Vorallem kommt die Begeisterung über das Vorhaben und das Entsetzen über das Scheitern so kurz vor dem Ziel gut herüber.

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AmberStClairs avatar

Rezension zu "Hass verjährt nicht" von Günter von Lonski

Hass verjährt nicht
AmberStClairvor einem Jahr

Klappentext:

Harald Perkuhn, Immobilienberater, Finanzinvestor und Großprotz: forsche Lebenspartnerin, schwangere Geliebte, teure Autos, Oldtimer-Sammlung. Jetzt liegt er einsam und allein auf seinem Hochsitz im Wald. Tot. Herzinfarkt?
Die Großeltern flüchteten 1945 aus Ostpreußen und wurden in Ronnenberg zwangseinquartiert. Im Laufe der Jahre kamen sie zu Geld und Einfluss und verdrängten die alteingesessenen Besitzer.
Ein Bild der Nachkriegszeit entsteht: Flucht und Vertreibung, Mangel und Not, Gewinner und Verlierer des Wirtschaftswunders. Bedrückende Parallelen zwischen 1945 und 2015. Rücksichtslosigkeit verdrängt die Menschlichkeit und ein Harry Perkuhn wird nicht der Einzige sein, der beim skrupellosen Ringen um persönlichen Gewinn auf der Strecke bleibt …



Meine Meinung:

Der 6. Fall mit Marike Kalenberger und ihren Kollegen Urs Obanczek. Sehr gut und auch recht spannend geschrieben ist dieser Hannover-Krimi. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Man wird oft auf einer falschen Spur gelenkt und das macht das ganze interessant. Aber beide tasten sich elegant an dem Fall heran und finden die Lösung.

Man konnte sich auch alles sehr gut vorstellen und sich richtig mit hinein setzen in den einzelnen Szenen. Auch die Personen kamen gut herüber. Allerdings Marike und Urs waren sofort sympathisch. Beide zuverlässige Personen die ein sehr gutes Team abgegeben haben.

Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, obwohl ich sehr selten einen Krimi lese. Der war wieder genauso wie ich es mag. Das war das erste Buch was ich von diesem Autoren gelesen habe und ich denke das wird auch nicht der letzte gewesen sein.

Ich kann dieses Buch für Krimifans empfehlen!

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Gespräche aus der Community

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Antiqua-Onlines avatar
Und schon ist die Fortsetzung des Kinderkrimis da!

Autor des amüsanten und spannenden Kinderkrimis ist kein Geringerer als Günter von Lonski, vielen Lesern bekannt als Autor von humorvollen Krimis für Erwachsene und Kinder.

Wir suchen Leser, die "Stinkertee" lesen und eine Rezension bei lovelybooks und Amazon.de verfassen, damit das Buch bekannter wird. Interessenten stellen wir eine lesbare, aber nicht druckbare PDF Datei (Passwortgeschützt) des Buches zur Verfügung. Eine Weitergabe an Dritte für weitere Rezensionen ist explizit erlaubt!
Ich bitte aber jeden Leser darum, auch wirklich eine kurze Rezension zu verfassen und damit dieses kleine Buchprojekt zu unterstützen.
Yogines avatar
Letzter Beitrag von  Yoginevor 2 Jahren
Hier kommt meine Rezi zu "Aschekuchen": http://www.lovelybooks.de/autor/G%C3%BCnter-von-Lonski/Aschekuchen-1242586367-w/rezension/1250619488/ Ich bedanke mich ganz herzlich beim Antiqua-Online Verlag, dass ich dieses schöne und kurzweilige Buch lesen und rezensieren durfte und würde mich sehr über weitere Kriminalfälle von Süßmarie und Schmalhans freuen. Liebe Grüße <3 <3
Zur Leserunde
Antiqua-Onlines avatar
Hurra - unser erstes Buch im noch jungen Verlag Antiqua-Online ist erschienden!

Autor des amüsanten und spannenden Kinderkrimis ist kein Geringerer als Günter von Lonski, vielen Lesern bekannt als Autor von humorvollen Krimis für Erwachsene und Kinder.

Wir suchen Leser, die "Stinkertee" lesen und eine Rezension bei lovelybooks und Amazon.de verfassen, damit das Buch bekannter wird. Interessenten stellen wir eine lesbare, aber nicht druckbare PDF Datei (Passwortgeschützt) des Buches zur Verfügung. Eine Weitergabe an Dritte für weitere Rezensionen ist explizit erlaubt!
Ich bitte aber jeden Leser darum, auch wirklich eine kurze Rezension zu verfassen und damit dieses kleine Buchprojekt zu unterstützen.


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Lonskis avatar
Liebe Leseratten, ich möchte euch nach acht "Erwachsenen-Krimis" meinen ersten "Kinder-Krimi" vorstellen - Zielgruppe sind Kinder ab 10 Jahre.

Alarm im Pfannkuchenhaus

Ganz schön verwirrend für Laura und Klara, die hinter das Geheimnis von Herrn P kommen wollen. Der absolute Fiesling will Lauras Mutter, die die tollsten Pfannkuchen der Welt backt, eine Modernisierung des Pfannkuchenhauses aufschwatzen, schnüffelt aber bei jeder Gelegenheit in allen Räumen herum auf der Suche nach … na, was denn nun: Kanone, Schablone, Dublone, Ikone oder Makrone? Jedenfalls muss das Etwas sehr kostbar sein, sonst wäre Herr P nicht so fürchterlich aufdringlich.

Ein erster Fall für Laura und Klara. Eine heiße Spur führt sie bis zum Schloss Hämelschenburg und hinein in die Geschichte der alten Burg. Die beiden Mädchen kommen einem geraubten Kunstwerk auf die Spur, können der Polizei einen gesuchten Gauner übergeben und machen sich schließlich selber im Pfannkuchenhaus auf die Suche nach dem verschwundenen Schatz.

An der Schatzsuche kann sich jeder beteiligen, nicht älter als 14 Jahre ist. Wer einige Quizfragen richtig beantwortet, und seine Lösung im Museumsladen von Schloss Hämelschenburg, im Pfannkuchenhaus oder online auf der Internetseite des Verlages abgibt, kann einen tollen Preis gewinnen.

Wer hat Lust, das Buch zu lesen und zu rezensieren? Ich bin sehr gepannt.

Oleks avatar
Letzter Beitrag von  Olekvor 5 Jahren
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